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Gin Aoi

|kawaii suterususentouki|

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1

Donnerstag, 4. Juni 2009, 18:39

Aois Zuhause

Das Haus der Familie Gin befindet sich im äußeren Bereich von Kiri, nahe den Stränden. Aoi lebt dort mit ihren zwei Brüdern Takashi und Yoshio. Die beiden halten das Haus sauber und kümmern sich mehr oder weniger und mit Aois Hilfe, soweit sie Zeit hat um den Haushalt.

Untere Etage



Gästezimmer: Das kleine Gästezimmer ist von dem Flur aus erreichbar. In dem Zimmer befindet sich ein kleines Bett und eine Matratze, wodurch Platz für zwei Personen besteht. Die Einrichtung ist sehr simpel gehalten und enthält einen einfachen kleinen Schrank an der Wand und eine Kommode, die an dem Bett steht.

Wohnzimmer: Das Wohnzimmer ist das größte Zimmer im ganzen Haus. In der Mitte befindet sich ein Tisch, an dem um die 6, oder mehr Personen Platz haben. Im linken Bereich, der unter anderem zu der Küche führt steht eine Couch und 2 Sessel, die eine gemütliche Sitzmöglichkeit bieten. In der kleinen Nische neben der Treppe befindet sich ein Bücherregal, mit vielen Büchern, seien es Romane, oder informative Bücher. Von dem Wohnzimmer aus kann man über die Treppe zu der 2. Etage, in die Küche, oder in den Garten gelangen.

Garten: Der kleine Garten, der früher allein Aois Mutter gehörte ist von den Wohnzimmer aus erreichbar. Aoi kümmert sich liebevoll um ihn. Früher wurde er von ihren beiden Brüdern zum Training benutzt, doch heute wird dort meistens nur in der Sonne gelegen und entspannt. Einzig Aoi trainiert dort manchmal.

Küche: Dieses Zimmer besteht einzig und allein aus einer kleinen Küchenzeile mit einigen Schränken, in denen sich Geschirr oder Besteck befindet, einem Kühlschrank und einem kleinen Tisch. Aoi und Takashi sind meist die einzigen, die dieses Zimmer nutzen und dementsprechend auch kochen.

Obere Etage



Yoshios Zimmer: Das Zimmer des älteren Bruders ist die meiste Zeit über ordentlich und aufgeräumt, was unter anderem an seinem sauberen Charakter liegt. Auch wichtig zu erwähnen sind die vielen Medikamente, die Yoshio wegen seinen Schmerzen, oder anderen Problemen dort lagert.

Takashis Zimmer: Takashi ist ein Chaot und dies spiegelt sein Zimmer auch wieder. Meistens herrscht dort heilloses Chaos. Ab und zu, wenn Aoi Zeit und Lust hat räumt sie für ihn sein Zimmer auf.

Aois Zimmer: Aois Zimmer ist eine Mischung aus dem von Takashi und Yashio. Doch ist es noch lange nicht so chaotisch wie das ihres jüngeren Brüders. Ab und zu liegen Kleider, Gegenstände oder Bücher auf dem Boden, aber es ist nicht so extrem, dass es wirklich unaufgeräumt wirkt. Wenn aber mal sozusagen eine Bombe in ihrem Zimmer explodiert räumt Aoi dieses sofort wieder auf.

Badezimmer: In dem Badezimmer befindet sich eine größere Badewanne, die in der rechten oberen Ecke steht, eine Toilette, in der linken unteren Ecke und ebenso einigen Schränken.

_________________


<--- Mako's Sandkasten

Gemütlich spazierte Aoi durch die Straßen Kiri-Gakures. Kurono, der sich kurzerhand entschieden hatte sie nach Hause zu begleiten – Aoi fragte sie wieso eigentlich - und neben ihr ging war auch still. Wirklich viel hatte sie von ihm ja noch nicht gehört, aber das würde sicher noch anders werden, immerhin waren sie Kameraden und ohne Worte würden sie sich ja wohl kaum verständigen können. Und eigentlich schien ihr Kurono nicht gerade der leise und ruhige Typ zu sein. Bei dem Gedanken schlich sich ein Lächeln auf ihr Gesicht. Irgendwie mochte sie ihr Team jetzt schon... Langweilig würde es auf jedenfall nicht werden, da war sie sich sicher.
Nach einigen Minuten des Wanderns sah man bereits schon ihr Haus, was Kurono natürlich nicht ahnen konnte und als sie vor ihrem Haus stehen blieb dachte Aoi schon fast der Genin wäre einfach weiter gegangen, aber er stand immer noch stumm neben ihr. Was nun? Sollte sie einfach „Tschüss“ sagen und die Tür hinter sich zuknallen, oder ihn hereinbitten. Fragte sich nur was ihre Brüder sagen würden, wenn sie einen Typen mit schleppte, der zwar zu ihrem Team gehörte, den sie aber nicht einmal einen Tag kannte. Sie zuckte mit den Schultern. Zum Teufel mit ihren Brüdern, immer hin haben die ihr auch beigebracht immer höflich zu sein, wobei „die“ eigentlich nur Yoshio bedeutete... Sie schaute kurz zu Kurono und kramte dann ihren Schlüssel aus der Tasche, um die Tür aufzuschließen.
„Hast du Lust mit rein zu kommen?“
Sie trat durch die Tür und machte eine einladende Geste, während sie ein lautes „Ich bin wieder da.“ in das Haus brüllte.
„Ich wohne zusammen mit meinen zwei Brüdern hier, aber die sind ganz nett. Geradeaus durch geht es zum Wohnzimmer.“ Sie lächelte Kurono an und zog bereits ihre Schuhe aus.
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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Gin Aoi« (4. Juni 2009, 18:50)

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Yuusha Kurono Männlich

Koyuu Kekkai

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1 Auszeichung

2

Freitag, 5. Juni 2009, 17:39

cf: Mako's Sandkasten

Kurono hatte es doch noch geschafft Aoi einzuholen. Eigentlich war sie ja nicht so weit weg von ihm gewesen, dass er zu ihr sprinten musst, aber trotzdem war es so schnell gerannt wie er nur konnte und da ging ihm doch die Puste aus, besonders da er immernoch die Nachwirkungen des Trainings zu spüren bekam. Bei all seinem Denken machte der Genin jedoch einen entscheidenden Fehler: Worüber sollte er mit ihr sprechen? War ihr nicht bereits seine gesamte Persönlichkeit offen gelegt worden? Seine größte Vorliebe wusste sie bereits, insofern fielen die besten Spannmöglichkeiten wie Dusche, oder heiße Quelle bei ihrer Anwesenheit aus und ebenso würde sie ihm sicher nicht so ohne weiteres den Zutritt in ihr Zimmer zu ihren Sachen gestatten, somit würde er ebenso nicht einfach Unterwäsche stibitzen können, auch wenn dieser Gedankengang doch etwas perversese hatte...
Jedoch gab es auch sachlichere Vermutungen auf Seiten des blauhaarigen Jungen: Wie lebte solch ein Mädchen? Ein Haus, oder in einer kleineren Wohnung? Mit oder ohne Familie? War es gar wie bei ihm, dass sie Halbwaise war? Fragen über Fragen, wobei manche derer ihm gar wichtiger wären, als dass er einfach an einen Mädchen BH kommt und dies musste schon was heißen. Doch beachtet man die Psyche des Genin, dann stellt man doch fest, dass er emotionale, vor allem nette Seiten besitzt. Diese würde sie jedoch mit großer Sicherheit nicht bemerken können, denn sie würde ihn wahrscheinlich eine lange Zeit für einen Perversling halten und ebenso würde Kurono diese Gedanken durch seine Taten verstärken, dies war gewiss.
Inzwischen waren sie angekommen und er hatte bisher immernoch kein Gespräch begonnen, eigentlich schade, denn es war schon eine größere Strecke gewesen...
Aoi hatte ihn in ihre Wohnung eingeladen, jedenfalls ließ ihre Geste dies vermuten und er tat nichts anderes als mit einem Nicken anzudeuten, dass er gerne reinkommen würde. Wieso war er auf einmal so schüchtern? Eigentlich war es ja nicht das erste Mal, dass er in das Haus eines Mädchens eintrat...
Naja, es war das erste Mal, wo er in eines eingeladen wurde, nämlich vom Mädchen selbst, und nicht beispielsweise durch eine eigene Einladung, wo er bloß in die Dusche reinspannen wollte...

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Gin Aoi

|kawaii suterususentouki|

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3

Freitag, 5. Juni 2009, 19:33

Immer noch wartete Aoi darauf, dass der Blauhaarige eintrat, doch stattdessen brachte der Genin nur ein kurzes Nicken zustande. Wieso genierte er sich denn so, oder war er wirklich einer der schüchternen Sorte? Nein, niemals. Das konnte sich Aoi nicht vorstellen, jedenfalls nicht nach dem sie gesehen hatte was er mit seiner Kamera so machte. Vorsichtig musterte sie das Gerät in seinen Händen. Vielleicht erwies sich noch die Möglichkeit, die restlichen Bilder dort anzusehen und einen genauen Eindruck von ihm zu bekommen, oder... Aoi schüttelte sich in Gedanken. Nein... Um ehrlich zu sein wollte sie es so genau auch nicht wissen.
Schließlich ging Kurono doch, an Aoi vorbei in das Haus und verharrte wartend im Flur. Aoi schloss die Tür hinter sich und führte Kurono in das Wohnzimmer. Sofort huschten zwei Augenpaare zu den Beiden. Na toll... Sie wusste, dass sie es doch hätte lassen sollen.
„Takashi, Yoshio, das ist Yuusha Kurono. Er gehört zu meinem Team und wollte mich nach Hause begleiten... und da hab ich ihn direkt eingeladen rein zu kommen. Und Kurono, das ist mein ältester Bruder Yushio und der andere ist Takashi.“ Aoi machte sich nicht die Mühe, die beiden genauer vorzustellen. Immer hin würde Kurono die beiden vom Aussehen her nicht auseinander halten können. Die Kunoichi grinste bei dem Gedanken an die beiden Zwillinge, aber dann musterte sie ihre beiden Brüder eindringlich. Vor allem Takashi, der gerne mal dumme Kommentare losließ. Aber wahrscheinlich würde Aoi ihn eh nicht davon abhalten können... Wie hieß es so schön? Jede Dummheit findet einen, der sie macht und Takashi war eine Person, die schreiend nach der Dummheit winkte, damit sie ihn auch ja fand.
„Schön, dass du wieder da bist und nett dich kennen zu lernen, Kurono.“
Yoshio lächelte ihn freundlich an und ein Stein fiel von Aois Herzen. Wenigstens musste sie sich nicht für ihren ältesten Bruder schämen... Aber da gab es ja noch den Anderen. Sie warf Takashi einen warnenden Blick zu und führte ein stummes Duell gegen ihn.
>>Scheiße...<< Sie spürte förmlich wie ihr Bruder zu einem dummen Kommentar ansetzte und fuhr ihm ins Wort.
„Komm mit Kurono, wie gehen in die Küche. Ich hab Hunger und wenn du willst, kannst du auch was essen.“ >>Hauptsache wir kommen weg von dem da...<< fügte sie in Gedanken hinzu und zerrte den Blauhaarigen hektisch in Richtung Küche. Gerade als sie den Eingang zu dieser erreicht hatten hörte sie noch ein „Aber stellt nichts Unartiges an.“ von hinten und schlug sich reflexartig die Hand gegen die Stirn. Na, das war ja toll. Hatte er nichts besseres zu tun, als Kurono anzustacheln? Sie wollte gar nicht wissen, was Kurono eigentlich vorhatte, denn reine Gedanken konnten es nicht sein.
Aoi rieb sich kurz über ihre nun schmerzende Stirn und fing an im Kühlschrank zu kramen. Nach wenigen Sekunden lagen mehrere belegte Brote auf dem Tisch.
„Lass es dir schmecken.“ sagte Aoi zu Kurono, schnappte sich eines der Brötchen und biss ein kleines Stück ab.
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Yuusha Kurono Männlich

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1 Auszeichung

4

Freitag, 5. Juni 2009, 22:58

'Ich betrete heilige Gefilde...'
Kurono fühlte sich, wie wenn er ein Heiligtum betreten würde. Ein neues Gebiet, ein neues Reich, der Ort an dem er sich austoben würde und hoffentlich den Spaß finden könnte. Dabei bedachte er, dass sie mit Geschwistern lebte, somit wäre sie kein Einzelkind - trotzdem blieb noch die Frage offen, ob sie mit Eltern lebte, oder nicht. Der Grund, weshalb er überhaupt an solch einem Thema Interesse fand konnte er sich nicht erklären, war eigentlich auch egal.
Der Genin wurde praktisch ins Innere geschoben und ins Wohnzimmer befördert, wo bereits die Brüder warteten und sie schienen ihm doch aus irgendeinem Grund sympathisch. Dies lag wahrscheinlich an der versteckten Verbundenheit durch ihre Gewohnheiten, denn idiotische Kommentare und Scherze verbinden und wenn drei Gehirne solcher Art zusammentreffen, dann kann es ihm schlimmsten Fall eh mit einer Apokalypse enden...
Dies ahnte wahrscheinlich auch Aoi, denn sie schob ihn wieder weiter, nachdem einer der Brüder sich kurz begrüßte und sie ließ Kurono nichtmal Gelegenheit sich selbst vorzustellen, was eigentlich Schade ist, da er einen guten Eindruck machen wollte und es ihm somit schwer fallen könnte.
Letztendlich endete er in der Küche und dachte spontan an den Spruch, dass Liebe durch den Magen geht. War es Zufall oder gar Schicksal, dass sie in dem Moment etwas zu Essen zubereitete?
'Sie strengt sich wirklich an, dass sie nen guten Eindruck macht bei mir... zwei Punkte plus bei Sympathie würde ich einfach mal spontan sagen.'
Sympathiepunkte zu verteilen war zwar fehl am Platz, jedoch war die Handlung doch wirkungsvoll genug, dass es den Genin endlich mal aus seinem gestigen Schlaf wachrüttelt.
Die Hand griff zur zubereiteten Speise und der Bissen wurde getätigt.
"Schmeckt wirklich gut und euer Haus ist super!"
Konnte man eigentlich auch nachvollziehen, das Essen war wirklich gut zubereitet und über den zweiten Punkt kann man sich ja bekanntlich streiten...
Aber nur mit einer einzigen Aussage dazustehen war nicht gut, denn nun würde er wirklich schüchtern wirken und das konnte sich Kurono mit einem gefüllteren Magen nicht leisten, es mussten weitere Sätze her, oder noch besser irgendwelche Fragen, egal wie absurd, hauptsache etwas sagen, hauptsache etwas sagen...
'Hauptsache etwas sagen, irgendeine sinnlose Frage...'
"Hast du eigentlich irgendwelche Haustiere?"
...DAS war eine schlechte Frage...nun würde er wirklich wie ein Idiot dastehen....
"Lebst du allein mit deinen Brüdern hier, oder hast du noch Eltern? Weil ich lebe alleine mit meiner Mutter..."
...Die Frage war gut, aber er hatte nun eindeutig zu viel Informationen von sich geäußert, insofern war das eine schlechte Aussage, nun würde sein egoistisch perverses Bild zerbröseln wie eine Mauer auf welche mit dem Hammer eingeschlagen wurde....
"Soll ich uns vielleicht etwas zu Essen machen? Immerhin warst du ja eine Zeit lang mit uns am Strand..."
...Nun konnte Kurono wirklich behaupten, dass er alles versuchte, aber letztendlich scheiterte es an seiner Idiotie, denn ob sie was aß oder nicht wusste er nicht und kochen würde letztendlich in einer Katastrophe enden...
'Ich hasse mich!'

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Gin Aoi

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5

Samstag, 6. Juni 2009, 01:18

Glücklich machte sie Aoi über ihr zweites belegtes Brötchen her und erfreute sich an dem Gefühl satt zu werden. Ihr Frühstück heute morgen war Dank Takashi, der verpennt hatte ziemlich mager ausgefallen und an das Mittagessen hatte sie nicht einmal gedacht. Hoffentlich wirkte sie jetzt nicht verfressen, aber sie hatte immer hin den ganzen Tag noch nichts gegessen. Sie schaute zu Kurono, der ebenfalls aß und dem es zu schmecken schien. Wenn das so war, dann war ja alles in Ordnung, obwohl sie immer noch nicht wusste, wieso er sie jetzt nach Hause begleitet hatte. Bis jetzt hatte er noch nichts Unanständiges getan und wenn er so etwas vor hatte, so ließ er es sich nicht anmerken. Er wirkte zwar schüchtern, aber sicher nicht wie ein Perverser. Komisch...
Aoi wollte gerade zu einer Frage ansetzen, um das Schweigen zu brechen, als Kurono ihr zuvor kam, um das Essen und das Haus zu loben.
„Danke.. Sind zwar nur normale Brötchen, aber schön, dass sie die schmecken und es dir hier gefällt.“ Aoi freute sich wirklich, aber schnell legte sich wieder ein Mantel des Schweigens über die Beiden. Die Kunoichi überlegte, was sie sagen konnte, als Kurono sie ein weiteres Mal unterbrach und einige Menge an Fragen auf sie nieder regnen ließ.
Im ersten Moment schaute Aoi dumm aus der Wäsche und fühlte sich von den ganzen Fragen erschlagen und geplättet, doch fing sie sich schnell und gekonnt wieder. Sie legte das Brötchen beiseite und holte zwei Gläser aus einem Schrank.
„Wenn du Hunger auf was Warmes hast kann ich gucken, ob wir was haben...“
Die Rosahaarige stellte die Gläser auf den Tisch und griff nach einer Flasche, um die Gläser voll zu schütten.
„Haustiere hab ich keine, wobei ich nichts gegen welche hätte und wer weiß... Vielleicht ändert es sich irgendwann einmal.“
Die Gläser waren voll und Aoi stellte die Flasche wieder weg und nahm ihr eigenes Glas in die Hand, während sie Kurono das Andere reichte.
„Und meine Eltern...“ Sie nahm einen großen Schluck von ihrem Glas und atmete tief aus.
„Meine Mutter ist bei meiner Geburt gestorben und mein Vater lebt auch nicht mehr. Ich lebe nur noch mit meinen Brüdern zusammen.“
Aoi hatte sich wieder ihrem Brötchen zugewandt.
„Und wie sieht es bei dir aus? Du lebst also nur noch mit deiner Mutter zusammen?“
Neugierig musterte sie Kurono und versuchte sich den Funken Trauer der in ihr hervor kam nicht anmerken zu lassen. Er kannte seine Mutter. Wie gerne würde Aoi ihre Mutter auch kennen. Richtig kennen und nicht nur von Bildern oder Erzählungen... Aber sie konnte nichts daran ändern und wenn sie richtig schlussfolgerte hatte Kurono keinen Vater mehr. Ob er noch lebte, oder nicht mehr wusste sie nicht, aber zusammen lebte er ja nicht mehr mit ihm, wie es sich anhörte. Ihr ging es sicher nicht am schlechtesten. Sie hatte ihre Brüder und nun auch ein Team, auf das sie hoffentlich bauen konnte.
„Du musst mit deine Mutter mal vorstellen.“ brach es plötzlich aus ihr heraus und im nächsten Moment bereute sie es schon wieder.
>>Mann... Du bist richtig dumm, Aoi!<<
„Äääh... vergiss das einfach wieder!“ fügte sie schnell hinzu und schob sich den letzten Rest von ihrem Brötchen in den Mund und trank danach ihr Glas leer.
„Willst du noch etwas?“ Vergebens versuchte sie diese Peinlichkeit, als die sie es empfand zu überspielen.
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Yuusha Kurono Männlich

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6

Samstag, 6. Juni 2009, 19:49

"Nein nein... du brauchst dir keine Mühe zu machen! Wirklich nicht!"
All die schlimmen Folgen, die sich durch seine blöden Fragen ergeben hätten, trafen letztendlich nicht ein. Er musste also nichts zu Essen kochen oder sich ein langweiliges Gespräch über Haustiere anhören. Mehr oder weniger kann man also sagen, dass er Glück hatte.
Andererseits interessierte sie sich für etwas, was Kurono nicht erwartete: seine Mutter
Sie hatte also keine Eltern, insofern ging es ihr eigentlich schlechter als Kurono, aber war dies wirklich der Fall? Sie hatte schließlich Brüder und dies war seiner Meinung nach viel besser.
Wer brauchte schon eine Mutter? Immer spionierte seine jedenfalls ihm nach und dies aus einem Grund welchen sie ihm nicht nennen wollte. Egal was er auch machen wollte, SIE hatte immer einen Verdacht und ebenso war es früher auch öfters der Fall gewesen, dass sie ihn bei seinen "Jagden nach Unterhosen" oder seinen "Besuchen" in den Heißen Quellen störte und zur Rede stellte. Glücklicherweise hörte dies nach einem Jahr voller vergeblicher Versuche größtenteils auf und manifestierte sich in einer anderen Form, nämlich bei dem, dass sie jedem, von Kurono mitgebrachtem, weiblichen Besuch bei sich im Haus erzählte, dass er eine "perverse Sau" ist... und dabei hatte er eh wenig Besuch von solchen Leuten...
War eine Mutter wirklich so gut, dass man sie unbedingt kennen lernen wollte? Kurono zweifelte daran...
Dagegen sein Vater war ein Held, ein unschlagbarer Kämpfer, Rambo in real, einfach unglaublich... jedenfalls nach Kurono. Zu schade eigentlich, dass er nicht weiß, dass sein Vater noch schlimmer war wie er selbst...
'Apropos Vater, ich hab ihr ja noch nicht gesagt, dass ich nicht Kurono genannt werden will...'
"Also an meiner Mutter ist eigentlich nicht so viel tolles dabei..."
Er sah ihr kurz ins Gesicht, sie hatte inzwischen das Stück Brot kurz zur Seite gelegt....
"Aber wenn du magst stelle ich sie dir gerne vor..."
Wieder ein Fehler, er wollte SIE ihr doch überhaupt nicht vorstellen! Innerlich malte er sich bereits wieder ihre Worte aus und auch die Reaktion von Aoi darauf... spätestens dann wären seine Chancen bei ihr ruiniert, außer natürlich sie fand Gefallen an solchen Leuten wie ihm, was eigentlich sogar unglaublich gut wäre...
"Du kannst mich übrigens, wenn du willst, Jiseki nennen."
Vielleicht müsste er ja nicht auf die Gründe, weshalb er so genannt werden wollte eingehen. Sollte er wirklich von seinem Vater prahlen, dass "Kurono Jiseki" sich nicht gut genug hält, um die Nachfolge seines Vaters zu übernehmen und deshalb nicht mit Kurono angesprochen werden will? Wohl eher nicht.

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Gin Aoi

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7

Samstag, 6. Juni 2009, 23:57

Aoi war erleichtert, als Kurono nicht verlangte von ihr zu kochen. Nicht, dass sie es nicht konnte, aber normalerweise bevorzugte sie es wenn schon zusammen mit ihrem Bruder Yoshio zu kochen, der ihr über die Schulter schaute. Alleine.. würde es vielleicht, mehr oder weniger in einem Chaos enden, obwohl sie es nicht genau wusste. Mit Glück könnte sogar etwas gutes bei herauskommen... Vielleicht konnte sie ja mal Kurono und Yumi einladen und einen witzigen Abend mit ihnen veranstalten. Witzig würde er auf jeden Fall sein.
Aoi wurde aus ihren Zukunftsplänen gerissen, als Kurono sagte, dass an seiner Mutter nicht viel Tolles war, aber er sie ihr ja trotzdem vorstellen könne.
„Wie schön, aber du scheinst ja nicht so von ihr begeistert zu sein. Komisch.. Naja vielleicht liegt es daran, dass du schon die ganze Zeit mit ihr zusammenlebst.. Ich dagegen habe meine ja nicht einmal kennenlernen können.“ überlegte sie laut, während sie anfing die Teller sauber zu machen. Als sie mit der kleinen Spüleinlage fertig war drehte sie sich, die Hände abtrocknend zu Kurono um, der sie in dem Moment sozusagen auf einen Spitznamen hinwies.
„Jiseki? Na, wenn du willst.“
Aoi überlegte, ob sie weiter darauf eingehen sollte, aber beließ es erst einmal dabei. Es gab noch genügend Zeit, um sich noch besser kennenzulernen und mehr voneinander zu erfahren. Für heute sollte das als erstes reichen. Kurzerhand legte sie das Handtuch zur Seite, als Takashi seinen Kopf in die Küche steckte
„Aoi? Kommst du mal in den Garten? Kurono kann auch mitkommen.“ Ohne auf die beiden zu warten verschwand er wieder und man hörte nur noch laute Schritte, die sich entfernten.
Aoi seufzte laut auf.
„Irgendwie will ich gar nicht wissen, was er jetzt wieder will. Komm mit.“

Kurze Zeit später stand Aoi schon im Garten. Kurono hatte neben ihr Platz genommen und vor den Beiden standen Yoshio und Takashi. Yoshio hatte sich in eine hockende Position gebracht und Aoi zog eine Grimasse. Sie mochte es nicht, wenn er sich zu sehr anstrengte und sie war sich sicher, dass er das nur wegen ihr tat.
„So, Aoi. Pass gut auf. Das ist dafür, dass du Genin geworden bist und ein Team hast. Etwas, dass dir in manchen Kämpfen nützlich sein wird.“
Der Ältere biss sich ohne weiter etwas zu den Worten Takashis zuzufügen in den Finger, was von Aoi mit einem Keuchen quittiert wurde. Sie wollte Yoshio schon an meckern, was er sich eigentlich bei der ganzen Sache dachte, als er schnell einige Fingerzeichen formte und seine Handfläche auf den Boden legte. Schwarze Zeichen erschienen und dann wurde alles für kurze Zeit von einer weißen Rauchwolke verdeckt, die, als sie sich auflöste den Blick auf ein Eichhörnchen freigab. Das braune Tier stütze sich auf einer Schriftrolle ab, die es kurzerhand auf dem Boden ausrollte.
Aoi dagegen hatte es die Sprache verschlagen, als sie registrierte, dass ihr Bruder gerade das Kuchiyose angewandt hatte. Drehte er jetzt total ab? Er sollte sich lieber ausruhen, aber..
Sie wurde in ihrem denken unterbrochen, als Takashi ihr ein Kunai zuwarf. Ungeschickt versuchte sie es aufzufangen und schnitt sich dabei den Finger auf.
„Ah.. Takashi, du Idiot.“ motze sie, aber der Angesprochene grinste nur.
„Was ist denn? Du hättest dich eh schneiden müssen.. So kannst du den Vertrag direkt unterschreiben.“
Die Rosahaarige schluckte schwer, kniete sich vor den Vertrag und setzte leicht angewidert ihren Namen mit ihrem Blut unter diesen. Kurz darauf verpuffte das Eichhörnchen wieder zusammen mit dem Vertrag. Behände raffte sich Aoi wieder von dem Boden auf und bekam im nächsten Moment schon eine Schriftrolle von Takashi in die Hand gedrückt.
„Das Kuchiyose no Jutsu... Trainier es ja gut. Du hast ja jetzt ein Team, das dich unterstützen wird.“ Der Blick ihres Bruder streifte über Kurono. Aoi folgte seinem Blick und musste sich beherrschen nicht laut loszulachen. Na, wenn das mal gut ginge...
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Yuusha Kurono Männlich

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8

Sonntag, 7. Juni 2009, 12:56

Was in den letzten Minuten vorgefallen war machte Kurono sprachlos. Nie hätte er erwartet, dass er solch ein Ereignis wirklich erleben könnte, es war tatsächlich ein Kuchiyose. Dieses hatte aber noch eine große Schriftrolle dabei, auf welche die Unterschrift erfolgen musste. Dass Kurono überhaupt von diesem mysteriösen Jutsu Bescheid wusste, lag einzig darin, dass sein Vater selbst über eines verfügte, aber genaueres wusste Jiseki nicht, denn seine Mutter hüllte sich darüber in Schweigen und er würde wahrscheinlich nichtmal in Erfahrung bringen ob seine Familie überhaupt noch im Besitz davon war...
Man musste kein Genie sein, um folgern zu können was in dieser neuen, kleineren, Schriftrolle stand welche Aoi erhielt. Es musste sich um das Beschwöhrungsjutsu selbst handeln. Wie Kurono diese Technik in dem Moment selbst erlernen wollte... doch es würde ihn so nichts bringen, denn er besaß keinen Vertrag mit einem Tier.
Einer ihrer Brüder richtete den Blick auf den Genin, sobald es darum ging wer Aoi helfen sollte... Wurde er dazu verdonnert ihr dabei zu helfen? Interessant werden würde es schon, aber warum sollte es gerade Kurono?
Er schluckte, wie sollte er dabei helfen, wenn er selbst keine Ahnung hatte?
'Naja, da sie es allein wahrscheinlich sowieso nicht schafft... Ich werde ihr einfach mal helfen, aber erst morgen. Jetzt gehe ich mal meine Fotos entwickeln!'
Es war inzwischen dunkel genug und sobald Kurono zu Hause ankäme, wäre es sowieso tiefste Nacht.
"Schön und gut, aber jetzt muss ich erstmal wieder Heim. Vielen Dank und gilt das Angebot für morgen noch mit dem Essen?"
Bevor er ihr folgte hatte sie ihm ja vorgeschlagen, dass die beiden sich in einem Restaurant treffen könnten und diese Möglichkeit würde er ebenfalls nutzen.
Langsamen Schrittes machte er sich Richtung Ausgang und dann auf den Weg zu sich.

tbc: Haus der Yuusha

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Gin Aoi

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9

Sonntag, 7. Juni 2009, 16:41

Aoi wagte es auch kaum zu glauben. Sie hatte die Möglichkeit ein neues Jutsu zu lernen, was natürlich wieder mit Arbeit und Training verbunden war, aber sie mochte es ja beschäftigt zu sein. Außerdem würde sie nicht alleine trainieren, sondern mit Kurono, der immer noch wie ein begossener Pudel neben ihr stand. Wahrscheinlich war er von der ganzen Aktion genauso überrascht gewesen wie sie. Aoi fasse die Schriftrolle fester und ging, zusammen mit den anderen wieder ins Haus, wo sie Kurono von allen verabschiedete. Natürlich, denn er musste ja noch die Bilder entwickeln. Aoi kicherte bei dem Gedanken leise und begleitete Kurono mit zur Tür.
„Das Essen morgen steht natürlich noch fest. Mit hungrigem Magen trainiert es sich nicht gut.“ beantwortete sie Kuronos Frage, bevor sich dieser aus dem Staub machte.

Nachdem sich Kurono auf den Weg nach Hause gemacht hatte und klar war, dass sie sich morgen zum Essen treffen würden zog sich Aoi den Rest des Abends in ihr Zimmer zurück und studierte die Schriftrolle genau. Letztendlich übermannte sie der Schlaf und zwang sie dazu sich schlafen zulegen und nicht die ganze Nacht durchzumachen.

Der nächste Morgen brach mit hellen Sonnenstrahlen, die in Aois Zimmer schienen ein. Die warmen Strahlen kitzelten ihre Nase und weckten sie unsanft auf. Mit einem lauten Niesen, dass Aoi vollends weckte stand sie auf und rieb sich verschlafen die Augen, bevor sie ihren Blick zu dem Wecker schweifen lies. Ganze fünf Sekunden verharrte sie so, bis sie plötzlich laut auf brüllte.
„Ich hab verschlafen, scheiße!“
Von lautem Poltern begleitet rannte die Rosahaarige ins Bad, wobei sie beinahe ihren Burder Takashi umrannte, dem sie danach die Tür vor der Nase zuschlug und versuchte sie einigermaßen Ausgangs- und Trainigsfähig zu machen. Ihr Kampfmaterial packte sie unter Zeitdruck, weswegen sie dreimal wieder in ihr Zimmer rennen musste, um beinahe vergessene Dinge doch noch einzupacken.
Am Ende lehnte sie keuchend an der Haustür und ging in Gedanken noch einmal alles durch. Als sie sich sicher war nichts vergessen zu haben machte sie sich auf den Weg zu dem Treffpunkt und hoffte, dass Kurono nicht schon lange auf sie warten würde.

---> Kleines Restaurant
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Gin Aoi

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10

Sonntag, 11. Oktober 2009, 14:07

Cf: Krankenhaus Kirigakure

„Na prima. Aoi, du Trottel.“ Wütend räumte die Kunoichi den gesamten Inhalt ihrer Tasche auf dem Boden vor ihrer Haustür aus.
„Das gibt es doch nicht. Ich hab tatsächlich den Schlüssel vergessen.“ Mit einem genervten Stöhnen fing sie an ihre Utensilien wieder einzusammeln, als plötzlich die Tür auf schwang und ihr Bruder Takashi sie anstarrte.
„Sag mal... Was machst du da?“ Er verkniff sich ein Lachen.
„Wonach sieht's wohl aus...? Nein, warte.. Sag lieber nichts. Ich hab meinen Schlüssel einfach im Krankenhaus vergessen...“ Überrascht zog Takashi eine Augenbraue hoch.
„Krankenhaus?“
Mit einer beiläufigen Handbewegung winkte Aoi ihren Bruder ab und quetschte das letzte Kunai in ihre Tasche.
„Nichts schlimmes. Nur ein kleiner Unfall beim Training.“
Der Jounin schaute sie zweifelnd an, beließ es aber dabei und ließ seine kleine Schwester durch die Tür, jedoch nicht ohne ihr ein Bein zu stellen, welches sie beinahe wieder zu Boden beförderte. Die Rosahaarige warf ihm einen bösen Blick zu und setzte ihren Weg fort. Im Wohnzimmer angekommen wurde sie mit einem herzlichen Lächeln von Yoshio begrüßt. Die beiden Brüder hatten sich etwas zu Essen gemacht und waren gerade dabei es zu verspeisen. Aoi dagegen schnappte sich nur ein Brötchen und verschwand mit der Begründung sie wolle noch etwas trainieren im Garten. Die Sonne war dabei unter zugehen und tauchte den Garten ihrer Mutter in einen leicht orangefarbenen Ton. Ein Lächeln bildete sich auf dem Gesicht von Aoi und sie setzte sich auf die Wiese, bevor sie die Kuchiyose-Schriftrolle und ein Kunai neben sich legte. Schnell aß sie ihr Brötchen auf und griff dann zu dem Kunai.
„1. Das Blut des Anwenders.“ murmelte sie und schnitt sich mit dem Kunai in den Daumen. Ein leichter Schauer lief ihr über den Rücken. Danach formte sie die benötigten Fingerzeichen, konzentrierte ihr Chakra und legte ihre Hände auf den Boden. Hoffnungsvoll starrte Aoi auf den Boden, doch nichts passierte. War klar.. Es war ihr erster Versuch und dass es direkt klappen würde war weniger wahrscheinlich. Aoi holte einmal tief Luft und versuchte es von vorne, doch passierte wieder nichts. Sie fluchte leise, ließ sich jedoch nicht entmutigen. Irgendetwas würde sie heute beschwören und wenn es nur eine Nuss war, dass war klar.

Die Sonne war schon seit einer knappen Stunde untergegangen. Die kleine Lampe, die im Garten hing spendete Aoi ein wenig Licht und ihr Bruder Takashi kam nun schon das dritte Mal nach draußen, um ihr zu sagen, dass sie genug geübt hatte, doch Aoi blieb hart. Ihr Ziel hatte sie noch nicht erreicht und sie würde so lange trainieren bis sie es geschafft hatte, oder nicht mehr konnte – irgendwas von den beiden Dingen würde letztendlich ja eintreffen. Erneut vollführte sie alle Schritte des Jutsu, die sie nun schon in- und auswendig konnte und legte ihre Hände am Ende auf den Boden. Eine kleine Rauchwolke erschien und als sie sich verzogen hatte erblickte Aoi ein kleines Eichhörnchen, vielleicht so groß wie ihre Hand. Das kleine Tier schaute sie mit großen, verängstigten Augen an.
„Ooooh! Wie süß!“ Am liebsten hätte Aoi das kleine Tierchen in den Arm genommen, doch im nächsten Moment war es auch schon wieder in einer Rauchwolke verschwunden. Freude stieg in Aoi auf, aber ebenso machte sich Müdigkeit in ihr breit. Sie gähnte leise und streckte sich. Ihr Bruder hatte recht, sie sollte sich wirklich langsam schlafen legen. Schwerfällig stand sie auf und packte ihre Sachen wieder ein, bevor sie ins Haus ging und ihren beiden Brüdern eine gute Nacht wünschte. Ihr nächstes Ziel war das Bad und danach ihr gemütliches Bett. Kaum war sie in diesem angekommen, schloss sie ihre Augen, beruhigte ihre Nerven und glitt in einen angenehmen Schlaf.

Am nächsten Morgen stand die junge Kunochi frühzeitig auf, genehmigte sich ein ausgiebiges Frühstück und bereitete sogar eins für ihre Brüder zu. Der heutige Tag würde sie wieder ins Krankenhaus führen. Sie war mit Yumi dort verabredet, um Kurono zu besuchen und sich nach seinem Wohlbefinden zu erkundigen. Unwillkürlich musste Aoi wieder an die Krankenschwester von gestern denken und bekam eine Gänsehaut. Mit Kurono wollte sie nun sicherlich nicht tauschen, auch wenn sie es verdient hatte. Der Arme tat ihr Leid, doch würde sie ihr bestes geben, um ihm seine Zeit so schön wie möglich zu gestalten. Die Rosahaarige ging in Gedanken noch einmal alles durch und schnappte sich eine Tafel Schokolade, bevor sie aus dem Haus ging und sich auf den Weg zum Krankenhaus machte. Höchstwahrscheinlich würde sie vor Yumi dort ankommen, aber gut, dass sie schon immer ein geduldiger Mensch gewesen war.

Tbc: Krankenhaus Kirigakure
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"Still waters run deep, yawning waters, deeper still"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gin Aoi« (11. Oktober 2009, 16:29)

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