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Megumi Midori

|shiteki ekaki|

Themenstarter Themenstarter

1

Dienstag, 26. Oktober 2010, 23:03

Megumi Midori (verstorben)



Name: * "Eine kleine Faust streckte sich den Beiden entgegen und Yuuki lächelte sie an.„Darf ich vorstellen? Megumi Midori.“ Die Faust öffnete sich langsam und ein leiser Schrei entfloh dem Kleinen." *

Megumi [jap.: Segen] Midori [jap.: grün]

Geburtsdatum/Alter: * "Meine Mutter – fragt mich nicht wie oft sie mir das jetzt schon erzählt hat - sagte immer, dass es an einem schönen Wintertag war, der schönste Wintertag des Jahres." *

16. Januar 13 vor Zen Saiki // 18 Jahre

Größe: * Enttäuscht ließ seine Mutter von ihm ab und stammelte ein „Ach wie groß er doch geworden ist.“, doch Midori war bereits aus der Tür gestürmt und rannte in Richtung Akademie. *

1. 81m

Gewicht: * "Und nebenbei.. Wie wär's wenn du von mir aufstehst!? Du bist schwerer als du aussiehst, du Faultier!" *

72kg

Geschlecht: * „Weitere sinnlose Fragen könnt ihr für euch behalten oder euch selbst beantworten. Es geht los, ihr Kleinen. Auf den Baum!“ *

männlich

Aussehen: * „Mir selber eine Wunde zufügen, wie abartig... Mein schönen Körper beschädigen. Ich mag Namae jetzt schon nicht...“ *

Ein sicherer Blick, ein aufrechter Stand und ein nettes Lächeln. Das macht den Megumi aus. Der Genin wirkt auf den ersten Blick zwar ruhig, aber auch selbstbewusst und siegessicher. Er ist ein hochgewachsener junger Mann, der sich nicht viel daraus macht sich besonders aufzustylen. Er mag sich so wie er ist und zeigt dies auch offen. Seine grünen Haare, die er von seinem Vater geerbt hat sind ein einziges Chaos, aber wieso sollte Midori sich darum kümmern? Da sie keine Behinderung für ihn darstellen lässt er sie meist so wild wie sie sind. Sein Gesicht ist frei von allen möglichen Unreinheiten und seine schwarzen Augen würden förmlich herausstechen, wenn da nicht seine Kleider wären. Da sie in der Farbe seiner Augen gehalten sind wirkt die Augenfarbe wenig besonders und fällt nicht mehr so auf. Zu Midoris Kleidung kann man sagen, dass sie grundsätzlich aus einem schwarzen T-Shirt und einer grauen Hose besteht. Darüber trägt der Grünhaarige einen weißen, ärmellosen Mantel, der einen kleinen Kragen besitzt, im leicht über die Knie reicht und mit einem Reißverschluss geöffnet oder verschlossen werden kann. Über diesem Mantel trägt er des weiteren ein Oberteil im gleichen Grau wie seine Hose. Das Oberteil besitzt einen weitaus größeren Kragen als der weiße Mantel und die Ärmel sind ebenso weit, sowie lang und verdecken Midoris ganze Arme. Das Oberteil selbst dagegen ist sehr viel kleiner als der Mantel und kann durch drei Druckknöpfe verschlossen werden. Als letztes Kleidungsstück trägt er quasi eine Art schwarzen Gürtel, der mit zwei Knöpfen verschlossen wird, hinten jedoch lange ist und beinahe so weit reicht wie sein Mantel. Die Schuhe Midoris sind normale, schwarze Ninjasandalen, mit weißen Kniestulpen. Sein Stirnband trägt der Megumi, wie ein Stirnband normalerweise getragen wird, nämlich auf der Stirn. Die einzigen Schmuckstücke des Grünhaarigen sind zwei Armbänder, die er von seinen Eltern geschenkt bekommen hat. Das eine Armband besteht aus weißen Perlen, während das andere aus schwarzen besteht.

Rang: * "Du schwacher, armer Genin. Nicht mehr und nicht weniger, wahrscheinlich... Zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort und... Zack! Nun... Da du jetzt ein Zeuge bist.. Wahrscheinlich weißt du schon was dich erwartet und es tut mir im Herzen weh einem schönen Jungen wie dir das Leben zu nehmen, aber man sollte sich bei deinem Rang nicht überschätzen, nicht wahr?" *

Genin

07 v. ZS - Akademist
01 v. ZS - Genin

Clan/Familie: * „Danach musterten die Shinobi den Megumi genau. Kein Wunder, immerhin war er ein weiterer Sprößling des Megumi Clans und die meisten aus dieser Familie bargen großes Potential in sich.“ *

Megumi Hinoki – Jounin, ehemaliger Oi-Nin – 52 Jahre

Midoris Vater ist ein talentierter Jounin, welcher vor einigen Jahre noch als Oi-Nin arbeitete. Nachdem jedoch sein erster Sohn vermeintlich auf einer Jagdmission starb legte er dieses Amt nieder, um sich mehr um seine Familie zu kümmern und geht seitdem nur noch normalen Jounin-Missionen nach. Nebenbei trainiert er auch, zusammen mit seinem Bruder, die jungen Sprösslinge des Megumi-Clans. Dabei kümmert er sich hauptsächlich darum ihnen alles Wissenswerte über das Doujutsu des Clans beizubringen. Charakterlich kann man zu ihm sagen, dass er eine unglaublich nette Person ist. Er liebt seine Familie und ist für beinahe jeden da, der seine Hilfe brauch. Viele Charaktereigenschaften hat Midori von ihm vererbt bekommen. Dazu gehören einmal sein Sinn für Gutes, aber auch sein übergroßes Selbstvertrauen, welches auch Midori manchmal an den Tag legt. Als Sensei kann Hinoki jedoch auch eine andere Seite zeigen. Er ist zwar nett, aber auch hart und ist in der Lage seinen Willen durchzusetzen. Im Kampf zeigt er eine kühle und zielgerichtete Vorgehensweise, die ihn in seinem Clan bekannt gemacht hat.

Megumi Yuuki (Geburtsname: Sashou Yuuki) – Chuunin, Medic-Nin – 48 Jahre

Yuuki ist Midoris Mutter und eine herzensgute Frau. Sie achtet stets über ihre Familie und bewacht sie mit Adleraugen. Doch neben ihrer liebevollen Art ist sie auch ehrlich und dabei nicht selten hart, aber gerecht. Auch sie ist, wie ihr Mann, eine durchsetzungsfähige Person. Genau das brachte sie dazu ebenso den Weg einer Kunoichi einzuschlagen. Letztendlich brachte ihr, ihr Talent im Bereich der Medizin und ihr breit gefächertes Wissen über den Menschen eine Arbeit als Medic-Nin ein. Momentan arbeitet sie als Medic-Nin im Krankenhaus Takigakures, doch auch ihre häuslichen Tätigkeiten vernachlässigt sie nicht. Dazu trainiert sie in ihrer Freizeit auch noch junge Megumi-Clan-Mitglieder, die, genau wie sie, den Weg der Medic-Nin einschlagen wollen.

Megumi Kuro – Oi-Nin – 29 Jahre

Midoris ältrer Bruder, Kuro, war ein junger, talentierter Shinobi. Zusammen mit Saigo, einem weiteren Mitglied des Clans eiferte er um Ruhm und Ansehen. Seither bezeichnete er ihn stets als seinen größten Rivalen und selbst die Tatsache, dass Saigo zwei Jahre früher Oi-Nin wurde spornte ihn an. Kuro, ehrgeizig wie er war schaffte es auch zum Oi-Nin und ging seiner Tätigkeit mit Freuden nach. Doch neben seinen Ehrgeiz machen ihn noch mehr Charakteristiken aus. Zum einen besaß er wahrscheinlich noch mehr Selbstvertrauen, als sein Vater und hielt sich so gut wie immer für den Stärksten. Er war ein hibbeliger Mensch, der kaum eine Sekunde stehen bleiben konnte und stets für Chaos und Unruhe sorgte. Natürlich gehörte dazu auch andere Leute auf den Arm zu nehmen. Doch nichtsdestotrotz war er eine Person, die für Freunde alles tun würde. Genauso wie beinahe alle aus seiner Familie besaß er einen großen Gerechtigkeitssinn und verachtete Verbrecher. Wahrscheinlich ein Grund wieso er auch Oi-Nin geworden ist. Seit 1 vor Zen Saiki gilt er jedoch als tot, obwohl seine Leiche nie gefunden wurde. Er wurde als tot erklärt, nachdem er nie von einer Mission zurückkehrte und man nach einigen Tagen seine ganze Ausrüstung, sowie Kleider in Blut getränkt fand.

Megumi Kyo – Jounin, ehemaliger Oi-Nin – 57 Jahre

Zu Kyo ist zu sagen, dass er Midoris Onkel väterlicherseits ist. Zwar treffen Midori und Kyo nicht häufig aufeinander, doch die beiden verstehen sich prima. Kyo ist stolz auf den Schützling seines Sohnes und versucht ihn zu unterstützen wo er kann. Kyo selbst ist das momentane Clanoberhaupt des Megumi-Clans und genau wie Midoris Vater Jounin und ehemaliger Oi-Nin. Auch er kümmert sich um das Training der Shinobi aus dem Megumi-Clan und sammelt fürsorglich alles Wissen, welches sich über den Clan und seine Techniken, sowie Geschichte ansammelt. Vom Charakter her ist Kyo eine ruhige, nett wirkende Person, die eine unglaubliche Erfahrung und Weisheit ausstrahlt. Die meisten Shinobi, nicht nur aus dem Megumi-Clan respektieren den Jounin. Er ist eine Person, die oft um Rat gefragt wird und der sich viele andere anvertrauen, ohne befürchten zu müssen, dass etwas nach außen dringt.

Geburtsort: * „Ein leichter Wind zog über Takigakure und wirbelte einige kleine Blätter durch die Luft.“ *

Taki no Kuni – Wasserfallreich // Takigakure

Aufenthaltsort: * „Mit einem herzhaftem Gähnen erreichte Midori das Astgeflecht, der wohl beliebteste Trainigsplatz in Takigakure.“ *

Takigakure

Team: * „Wie man sieht ein ziemlich durcheinander gewürfelter Haufen, doch keinesfalls schlecht.“ *

Team 8

Yugata Nikko
Shikon Rika
Megumi Midori

Sensei: * „Ihr seid sicher nicht blöd und wisst wieso ich hier bin. Ich bin ab dem heutigen Tage an euer neuer Sensei.“ *

Namiashi Kaien

Elementzuneigung: * „Du wirst sicher ein Fuuton-Nutzer, so oft wie du durch den Wind bist.“ *

Doton & Fuuton

Beherrschte Elemente: * „Außerdem solltest du nun auch versuchen einige elementare Jutsu zu erlernen, immerhin hast du diese total vernachlässigt.“ *

-

Inventar: * “Sofort ließ er sich auf dem Ast nieder, holte eine Schriftrolle hervor, sowie einen Pinsel und öffnete mit einer geübten Handbewegung eines der Tintenfäßchen an seiner Hüfte.“ *
  • Tintenfäßchen (5) * Diese beeinhalten natürlich Midoris heißgeliebte Tinte und sind rechts an Midoris Gürtel angebracht. Dabei hat sich Midori eine besondere Halterung ausgedacht, die besonders stabil ist und die Fäßchen selbst in den gefährlichsten Situationen festhält. Die Deckel der Fäßchen können nach oben hin einfach geöffnet werden und zum verschließen wird der Deckel einfach wieder nach unten gedrückt. Dadurch kann Midori die Fäßchen in der Hitze des Gefechts schnell öffnen und verschließen.
  • Bogen * Ein normaler Stahlbogen, den Midori mit einer Halterung hinten an seinem Rücken befestigt, so dass er ihn schnell greifen und nutzen kann. Da er aus Stahl ist, ist er stabiler als normale Bögen, sollte jedoch trotzdem größtenteils nur zum Bogenschießen benutzt werden. Midori selber nutzt den Bogen nur mit seinem Doujutsu, da seine Präzision sonst nicht sehr gut ist und auch nur auf Distanz. Eben durch sein Doujutsu besitzt er einen großen Vorteil, da er damit von einer weiteren Entfernung als andere zielen kann.
  • Köcher mit Pfeile (25) * Ebenso wie der Bogen ist der Köcher mit insgesamt 25 Pfeilen auch an Midoris Rücken befestigt, so dass er auch hier schnell nach den Pfeilen greifen und sie nutzen kann. Die Pfeile sind simple Holzpfeile mit einer Spitze aus Eisen und deswegen auch nichts besonderes.
  • Dolch * Der Dolch steckt in einer Halterung an Midoris linken Oberschenkelbein. Er ist aus Stahl und besitzt werder irgendwelche Besonderheiten, noch ist er von irgendwelcher Bedeutung für Midori selbst. Er dient lediglich als Verteidigungsfalle, die im Notfall überraschend eingesetzt werden kann.
  • linke Hüfttasche
    • Blendgranaten (2)
    • Rauchbomben (10)
    • Schallgranate (2)
    • Kemuri Dama (5)
  • rechte Beintasche
    • Kunai (10)
    • Shuriken (10)
    • Senbon (10)
    • Jibaku Fuuda (10)
  • hintere Hüfttasche
    • Schriftrollen
      • Medic-Kit (3) * Pflaster, Verband, Kompressen, Schere
      • weiteres Medic-Kit * jeweils 10 Gegengifte gegen: starke und schwache Rauschmittel, starke und schwache Schlafmittel & starke und schwache lähmende Gifte (15)
      • Eine Schriftrolle mit 20 weiteren Tintenfäßchen und 10 Pinseln
      • Eine Schriftrolle mit einem Ersatzbogen
      • Drei Schriftrollen mit jeweils 25 Pfeilen
    • verschiedene Pillen (in einem kleinen Extrafach) * Soldatenpillen (15), Blutstoppillen (15), jeweils leichte und starke Schmerzpillen
    • Chakram * Das Chakram ist nicht nur eine Waffe für Midori, sondern auch eine Erinnerung an seinen besten Freund Hito, der im jungen Alter ermordet wurde. Das Chakram selbst ist chakraleitend und befindet sich nicht in der Tasche, sondern ist von außen an sie befestigt, wodurch man es schnell greifen und benutzen kann.
    • Pinsel (5) * Natürlich trägt Midori neben Tinte auch stets einige Pinsel mit sich herum, um seine Tintentechniken einzusetzen. Dabei besitzen alle Pinsel eine verschiedene größe: von ganz klein bis zu ganz groß.
    • Mundzünder (5)
    • Draht (200m)
  • rechtes Handgelenk
    • Armband * Dieses Armband ist ein Geschenk von Midoris Mutter und Vater. Es besteht aus sieben weißen Kugeln auf denen jeweils die Kanji für „ai“ (Liebe), „kouyuu“ (Freund), „enman“ (Frieden), „koumyou“ (Hoffnung), „kyouraku“ (Freude), „doujou“ (Mitgefühl) und „shinpou“ (Glaube) in schwarzer Schrift stehen. Doch das Armband ist nicht nur sehr hübsch, sondern auch in der Lage Chakra zu leiten.
  • linkes Handgelenk
    • Armband * Ein weiteres Geschenk von Midoris Eltern an ihn. Im Gegensatz zum anderen Armband besteht dieses aus sieben schwarzen Perlen auf denen mit weißer Schrift die Kanji für „kirai“ (Hass), „kataki (Feind), „ikusa“ (Krieg), „jiki“ (Verzweiflung), „aishou“ (Leid), „hankan“ (Feindseligkeit) und „fushin“ (Zweifel) stehen. Auch dieses Armband ist etwas besonderes und dient als Chakraspeicher. Unter großen Schmerzen entzieht es demjenigen, der es trägt Chakra (1 Punkt auf dem Diagramm) und speichert es. Dadurch ist der Besitzer in der Lage in einem späteren Zeitpunkt darauf zurück zu greifen.
  • rechte Hosentasche
    • Geldbeutel

Kampfstil: * „Was willst du jemals tun, wenn du kämpfen musst? Deinen Gegner mit Pinsel und Tintenfäßchen bewerfen?!“ „Wenn sein muss, ja!“ *

Midoris Kampftechnik ist wahrlich etwas besonderes. Seine Waffen bestehen nicht nur aus Kunai, Shuriken oder anderen gefährlichen Dingen, wie die der meisten Ninja, sondern auch aus Pinsel, Schriftrolle und Tinte. Er nutzt sein künstlerisches Talent um Lebewesen oder kleinere Dinge zu malen und sie dann mit dem Jutsu Choujuu Giga, welches beinahe alle Tintenfähigkeiten abdeckt lebendig oder greifbar zu machen. Meist verweilt er dabei im Fernkampf, da er den Taijutsukampf nicht gewohnt ist und ebenso in diesem Bereich nicht sehr glänzt. Ebenfalls besitzt er Talent im Bereich Genjutsu und weiß dieses einzusetzen. Grundlegend geht er im Kampf eher ruhig vor und lässt seine Tintenwesen für sich arbeiten. Seine eigenen Fäuste nutzt er nur selten im Kampf, höchstens auch nur in Notsituationen, wenn er keinen Ausweg mehr sieht, als selber einzugreifen. Wenn er einmal in den Nahkampf verwickelt wird nutzt er sein Washigan, um sich einen Vorteil zu verschaffen und versucht dann wieder Distanz zum Gegner aufzubauen. Auch im Fernkampf nutzt er sein Doujutsu, um seine sonst eher schlechte Präzision zu verbessern und die anderen Fähigkeiten einzusetzen.
Doch auch für den Fall, dass er nicht zu der Chance kommt seine Tintenjutsu einzusetzen hat er vorgesort. Auch hier setzt er wieder auf den Fernkampf und nutzt seine Talente im Bogenschießen, sowie seinem Doujutsu, um seine Gegner mit diesen beiden Waffen auszuschalten. Durch diese Kombination konnte er das Bogenschießen nicht nur schnell lernen, nein, auch seine Trefferchancen steigen durch sein Doujutsu unglaublich an und machen seine Pfeile zu gefährlichen Geschossen.
Schwarz sieht es für ihn dann aus, wenn sein Doujutsu nach hinten losgeht und eine eventuelle zeitlich begrenzte Blindheit entsteht. Ist dies der Fall ist er vollkommen hilflos und muss sich auf seine Teamkameraden verlassen. Ansonsten könnte er nur blind durch die Gegend rennen und auf eine baldige Besserung oder ein schnelles Wunder warten.

Stärken: * „Dies und die Rettung von Hito zeugen, aber von einem starken Willen, einem ebenso starken Gerechtigkeitssinn und Einfallsreichtum auch das sind keinesfalls nur schlechte Eigenschaften sein.“ *

Midori ist im Kampf eine ruhige und bodenständige Person. Er analysiert Situationen bevor er handelt und geht meistens lieber überlegt, anstatt voreilig vor. Seine Stärken liegen zudem im Nin- und Genjutsu, letzteres ermöglicht ihm Genjutsu schnell als solche zu erkennen. Des weiteren besitzt er eine gute Chakrakontrolle und im Vergleich zu Normalen auch ein etwas größeres Volumen. Die restlichen Fähigkeiten sind eher mittelmäßig oder schlechter. Ebenso stellt sein Bluterbe, das Washigan eine große Stärke dar. Durch dieses ist er in der Lage Dinge auf weite Distanzen zu entdecken, oder besser reagieren zu können. Vor allem für Suchaktionen ist es sehr gut geeignet. Dazu pflegte sein alter Sensei immer zu sagen, dass er einen eisernen Wille habe und dieser ihm viel ermöglicht. Tatsächlich ist er in DIngen, die er ausführen will sehr ehrgeizig und geht sie mit voller Kraft an.

Schwächen: * „Von meinem Vater wurde ich ebenfalls trainiert. Bis ans Limit versuchte er meine schlechte Präzision und mein ebenso miserables Taijutsu zu verbessern, aber geklappt hat es bis heute nicht wirklich.“ *

Midoris wohl größtes Problem liegt im Nahkampf, da er im Taijutsu eher schlecht ist. Auf körperliche Angriffe kann er dank fehlendem Training nur auf Glück reagieren. Ebenso liegt sein Tempo und seine Präzision unter dem Durchschnitt. Die Präzision kann er jedoch durch sein Doujutsu ausgleichen, aber auch dieses hat seine schlechten Seiten. Der Anwender – in diesem Falle Midori – kann bei Überlastung des Doujutsu für einige Zeit blind werden. Im Kampf kann dies fatal sein. Ebenso dauert es seine Zeit bis das Doujutsu wieder inaktiv ist, denn von alleine kann der Anwender es nicht einfach ausschalten.
Weitere Schwächen von Midori sind zum einen seine große Vorstellungskraft, durch die er ab und an mal zu viel in etwas hinein interpretiert. Wirklich faul kann man ihn dagegen nicht nennen, nur wenn er gar keine Lust zu etwas hat ist er schwer ihn dazu zu bringen. Will er dagegen etwas erreichen tut er alles dafür und nimmt dafür sogar auch gerne Schmerzen in Kauf. Das gleiche gilt für Kämpfe, denn er nutzt jede noch so waghalsige Chance, um an einen Sieg zu gelangen, dass heißt, wenn er keine andere Möglichkeit mehr sieht. Noch ein weiteres Problem ist seine Angst vor Spinnen oder ekelhaft aussehenden Insekten, auf die er schon panisch reagiert.


Besonderheiten: * „Ja, Sensei Namae stellen sie sich vor. Midori hat es geschafft sein Washigan einzusetzen.“ *

Midori hebt sich vor allem durch sein Doujutsu ab und besitzt zudem eine 15 cm lange Narbe an seinem rechten Unterarm.

Persönlichkeit: * „Ja, irgendwie ziehe ich das Chaos hinter mir her...“ *

Midori wirkt auf den ersten Blick, vor allem wenn man ihn bei seiner Lieblingsbeschäftigung, dem Zeichnen sieht eher wie ein ruhiger, junger Mann. Doch in diesem Fall trügt einen der Schein. Auf Fremde geht er offen zu, wobei er bei weiblichen Personen einen netten Umgang pflegt und seinen Charme spielen lässt, um sie mit seiner Wortwahl für sich einzunehmen. Bei männlichen Genossen dagegen schlägt er einen ausgefalleneren Ton hat und wirkt manchmal sogar recht unhöflich. Dies kommt nicht zuletzt von seiner Einstellung gegenüber dem gleichen Geschlecht. Er hält sich öfters mal für etwas besseres und ist von der Überzeugung, dass mehr Menschen so wie er sein sollten. Man kann ihn also auch getrost als etwas selbst verliebt bezeichnen. Es kommt auch nicht selten vor, dass er von seinen eigenen Taten und Worten total eingenommen ist. Ab und an antwortet er sogar auf seine eigenen Fragen, bevor es jemand anderes machen kann, woraufhin sich dies zu ganzen Selbstgesprächen entwickeln kann. Personen, die von diesen Eigenarten nichts wissen kommt dies meist etwas komisch oder gar verrückt vor. Sein Zimmer zeugt ebenfalls von einem Hauch Verrücktheit und Chaos. Tausend Blätter, ob bemalt oder nicht stapeln sich in seinem Zimmer, umgestürzte Tintenfäßchen, die ihren Inhalt über den größten Teil des Bodens verstreut haben und einen Haufen von Pinseln, nicht selten zerstört und gefährlich sind, genauso, wie die Fäßchen liegen in allen Ecken. Selbst sein Bett ist von Bildern eingenommen und meist muss der Grünhaarige sich seinen Schlafplatz in dem Chaos erkämpfen.
Trotz allem ist er doch ein netter Kerl und guter Freund, wenn er einen einmal lieb gewonnen hat. Er ist ein guter Zuhörer, aber ebenso auch ein genauso guter Erzähler, da er gerne und viel – vielleicht auch zu viel – redet. Deswegen sollte man sich im klaren sein, dass man nach einem Gespräch mit ihm mehr Fragen als Antworten haben könnte.
Midori liebt die Natur und die schönen bunten Farben, die mit ihr verbunden sind, weswegen er sich auch gerne mal entspannt an einen schönen Ort setzt und seinem Hobby, dem Zeichnen nachgeht. Sein ganzer Stolz ist dadurch auch sein Kampfstil, den er mit seinem Hobby verbunden hat.
Was er dagegen verabscheut sind Verbrechen aller Art. Vor allem gegen Nuke-Nin hegt er einen großen Hass, da sein Bruder – ein Oi-Nin Takis – bei einer Jagd durch eben einen von diesen Ninja ums Leben kam. Dieser Hass entwickelte sich soweit, dass er heute der Meinung ist, dass solche Menschen es verdienen gejagt und erledigt zu werden frei nach dem Motto „Nur ein toter Nuke ist ein guter Nuke“. Dazu reagiert er auf Spinnen und manche Insektenarten, die abstoßend aussehen äußerst hysterisch.

Charakterstory:

Familienglück mit Hindernissen

“Von dem Tag meiner Geburt weiß ich nicht viel, aber wer tut das schon? Natürlich, man weiß Dinge, die man erzählt bekommt, aber von selber? Eher nicht. Naja... Wie jeder andere kann ich also auch nur weitergeben, was man mir erzählt hat. Meine Mutter – fragt mich nicht wie oft sie mir das jetzt schon erzählt hat - sagte immer, dass es an einem schönen Wintertag war, der schönste Wintertag des Jahres. Mein Vater war auf einer Mission und seine Rückkehr schien sich zu verspäten, weshalb meine Mutter mit meinem Bruder alleine zu hause war. Irgendwie kam es ja dann wies kommen musste... Sie landete im Krankenhaus und weniger galant ausgedrückt kam ich aus ihr raus... Mein Vater, der von dem ganzen natürlich erst etwas Wind bekam, als es schon passiert war enthält sich lieber zu dem Thema. Wirklich angenehm scheint ihm diese Sache mit der Verspätung nicht zu sein, aber ich hab's doch geschafft ihn dazu zu bringen mir zu erzählen was damals bei ihm passiert ist. Glaubt mir... Ich konnte vor Lachen nicht mehr atmen. Mann, war mein Vater sauer... Ich hab die Beule noch Tage danach gespürt und seine Blicke waren tödlich, aber das war's allemal wert. Wie gerne wäre ich nur selbst dabei gewesen... Und hätte ein paar Bilder davon gemalt! … Das sollte mein Vater lieber nicht wissen, der rammt mich ungespitzt in den Boden, hehe... Aber allein der Gedanke, wie er auf die Schnauze fliegt beflügelt meine Fantasie. Meine Bruder meinte auch er hätte lieber meinen Vater gesehen, als auf meine Mutter aufgepasst. „Stress pur“ sagte er immer. Na, zum Glück war ich da noch nicht wirklich da.“

Ein leichter Wind zog über Takigakure und wirbelte einige kleine Blätter durch die Luft. Der Tag neigte sich langsam dem Ende zu, die Temperatur wurde kühler und ab und an drängte sich einem eine kleine Fläche Schnee ins Blickfeld. Der milde Winter lag schon länger über dem friedlich daliegenden Dorf, von einigen verhasst, von anderen geliebt. Doch der Winter änderte nichts an dem kleinen Glück, welches der Familie Megumi widerfuhr. Die Familienmutter Yuuki erwartete ihr zweites Kind und heute sollte es soweit sein. Mit ihrem Sohn musste sie vor einigen Stunden das dörfliche Krankenhaus aufsuchen, doch ihr Mann Hinoki war immer noch nicht von seiner Mission zurückgekehrt und ließ sich beruhigt Zeit.

Gemütlich spazierte Hinoki durch die Geschäftsstraße Takigakures. Seine Mission hatte sich länger gezogen, als er erwartet hatte und es grauste ihn beinahe vor der Rückkehr in sein trautes Heim. Denn dort wartete seine schwangere, launische Frau, die ihm seine späte Heimkehr sicher vorwerfen würde. Nur, um diesen Ärger etwas zu mildern suchte er jetzt nach einem kleinen Geschenk für Yuuki und plötzlich fiel ihm ein kleiner Schmuckladen auf. Zufrieden über seinen Fund betrat er das Geschäft und sah sich leise um. Die meisten Schmuckstücke waren groß und auffällig, trafen sie Hinkois Geschmack definitiv nicht. Doch wie aus dem nichts fielen ihm zwei kleine Armbänder auf, die mit einem kleinen Band aneinander verbunden waren. An beiden Armbändern befanden sich jeweils sieben kleinere Kugeln. Die Kugeln des einen Armbandes waren weiß und mit schwarzer Schrift standen die Kanji für „ai“, „kouyuu“, „enman“, „koumyou“, „kyouraku“, „doujou“ und „shinpou“ auf ihnen. Das andere Armband dagegen bestand aus schwarzen Kugeln, auf denen in weiß die Kanji für „kirai“, „kataki, „ikusa“ , „jiki“, „aishou“, „hankan“ und „fushin“ standen. Hinoki war von den beiden Schmuckstücken verzaubert und nahm sie in die Hand, um sie sich näher zu betrachten. Ein kleines Geräusch entstand durch die sich gegenseitig berührenden Kugeln und im hinteren Teil des Ladens bewegte sich etwas. Ein kleines Poltern war zu hören, bevor ein sich die Augen reibender blonder Junge aus dem Schatten, hinter den Tresen trat. Verblüfft schaute er Hinoki an, der nicht weniger überrascht war, denn er kannte den Jungen. Er war ein Teammitglied von Kuro und zudem noch der Sohn seines besten Freundes. Mit einem Lächeln auf den Lippen und den beiden Armbändern in der Hand schritt er zu dem Jungen.
„Na wenn das nicht Ryo ist! Was machst du denn hier?“
Ryo grinste Hinoki breit an.
„Wonach sieht‘s denn aus? Ich muss mich heute um den Laden meines Onkels kümmern… Nicht, dass hier irgendwann mal viel los ist. Ich meine… Sogar wenn hier niemand aufpassen würde, würde niemand das ausnutzen, um den Laden auszurauben, aber was soll’s.“
Er zuckte kurz mit den Schultern und sprach dann weiter.
„Aber was machen Sie hier? Sollten Sie nicht bei ihrer Frau sein?“
Hinoki hielt ihm die zwei Armbänder unter die Nase und lachte.
„Ein Man in einem Schmuckladen… Wonach sieht’s wohl aus? Bin 'n bisschen zu spät von ‘ner Mission und wollte ihr ‘n Geschenk besorgen und die hier gefallen mir sehr.“
Der Blonde kratzte sich plötzlich am Hinterkopf.
„Wohl wahr. Ziemlich anders als die meisten Stücke, aber ist jetzt wirklich der richtige Zeitpunkt? Immerhin liegt Yuuki doch schon länger im Krankenhaus, oder ist der Kleine schon da? Weiß nicht genau was los war, aber als Kuro so hysterisch an mir vorbei rannte und irgendwas von wegen er habe es eilig und müsse mit Yuuki ins Krankenhaus sagte dachte ich mir so etwas…“
Die Atmosphäre im Raum sank schlagartig, genauso wie Hinokis Herz in seine Hose rutschte. Hatte er gerade richtig gehört? Seine Frau war im Krankenhaus? Seit ein paar Stunden? Geschockt schrie der sonst so lässige Oi-Nin auf.
„Was?! Verdammt ich muss!“
Hinoki machte auf dem Platz kehrt und rannte aus dem Laden, die zwei Armbänder immer noch in der Hand. Beinahe riss er sogar einen Ständer voll mit riesigen Ohrringen mit, bevor er die Tür erreichte und dann eine Frau umrannte, die gerade an ihr vorbeiging. Ryo hörte noch ein „Es tut mir leid“, bevor die Tür ins Schloss fiel und die Worte abwürgte.
„…Ich werde meinem Vater wohl sagen müssen, dass er kein Geschenk mehr besorgen muss…“
Er streckte sich, gähnte ausgiebig und ließ sich dann wieder auf seinen Stuhl plumpsen, um sein Nickerchen fortzusetzen.

Wie ein Gehetzter stürmte Hinoki durch die Straßen in Richtung Krankenhaus. Seine Verfolger waren laute Protestrufe von Menschen, die er umrannte oder anrempelte. Doch das kümmerte ihn im Moment nicht, denn das wichtigste war seine Frau.
„Oh Mann… Die bringt mich um…“ stieß er hervor und schloss kurz die Augen.
Ein fataler Fehler, wie sich herausstellen sollte, denn dadurch übersah er eine Wurzel, die sich vor ihm herzog. Mit seinem linken Fuß blieb er überraschenderweise hängen und stieß einen leisen Schrei aus. Verzweifelt versuchte er noch das Gleichgewicht, durch das Rudern mit seinen Armen zu halten, doch jede Rettung kam zu spät. Der Grünhaarige stürzte zu Boden und vollführte einige schmerzhaft aussehende Purzelbäume, bis er benommen auf seinem Hintern zum Stillstand kam. Die Anwesenden drehten sich irritiert zu ihm, während andere in Lachen ausbrachen. Hinoki schüttelte kurz den Kopf, rappelte sich wieder auf und sah sich kurz an. Er war und über und über mit Schnee voll und seine Kleider zogen sich langsam mit der Nässe voll. Eine unangenehme Kälte breitete sich ihn ihm aus, doch der Oi-Nin ignorierte sie und rannte weiter. Er hatte keine Zeit sich durch so etwas aufhalten zu lassen und das Krankenhaus, welches er schon sehen konnte gab ihm neue Kraft. Nach weiteren, wenigen Sekunden erreichte er schwer schnaufend und total außer Atem die Einrichtung. Er stützte sich am Eingang ab und holte ein paar Mal tief Luft, bevor er merkte, dass er immer noch die zwei Armbänder in der Hand hielt.
„Verdammter Mist.“
Für die Tatsache, dass er gerade etwas geklaut hatte blieb er ziemlich ruhig, doch sagte er sich einfach, dass er die zwei Schmuckstücke später zurückgeben würde. Er steckte sie schnell in seine Hosentasche, bevor er das Krankenhaus betrat und auf die Rezeption zusteuerte. Die Krankenschwester, die heute an jenem ihren Dienst verrichten musste kaute genervt auf einem Kaugummi und feilte sich die Fingernägel. Hinoki beachtete sie eher weniger, warf sie ihm nur einen kurzen, skeptischen Blick zu, begutachtete etwas länger seine nasse Kleidung und machte eine auffordernde Geste. Hinoki zog missbilligend eine Augenbraue nach oben.
„Meine Frau ist heute eingeliefert worden. Sie bekommt ein Kind.“
„Ääh... Ja, und?“
Die Frau formte eine riesige Kaugummiblase, während sie sich weiterhin mehr um ihre Fingernägel, als um Hinoki kümmerte.
„Ich will wissen wo sie ist.“
Demonstrativ brachte sie ihre Blase zum platzen und begann dann wieder lautstark auf ihren Kaugummi herumzukauen.
„Da wo die Schwangeren halt liegen.“ Quetschte sie zwischen schmatzenden Kaugeräuschen hervor. Hinoki stöhnte genervt auf und wandte sich vom Tresen ab. Er würde es einfach da probieren, wo auch Kuro geboren wurde und für das Krankenhaus wurde es langsam wirklich Zeit, dass Yuuki bald wieder ihren Dienst aufnahm. Mit solchem Personal konnte das ganze ja nur den Bach runter gehen. Leise brummelnd und den Blick gen Boden gerichtet rannte Hinoki schon beinahe durch den Krankenhausgang und plötzlich – Hinoki bestand darauf, dass sie vorher noch nicht da gewesen war – schwang eine Tür auf und knallte gegen seinen Kopf. Verdutzt blieb er stehen und starrte den jungen Medic-Nin an, der aus der Tür trat und rieb sich dabei die Stirn.
„Entschuldigen Sie, aber ich suche meine schwangere Frau...“
Der Medic-Nin schien kurz zu überlegen und kratzte sich am Kinn.
„Glaub ein Kollege ist gerade bei 'ner Geburt auf Station 2 im hintersten Zimmer.“
Hinoki bedankte sich rasch, drehte sich um und rannte förmlich in Richtung Treppe.
>>Hoffentlich komme ich nicht zu spät. Hoffentlich ist alles gut gegangen. Hoffentlich bringt mich Yuuki nicht um!<<
Schon beinahe panisch riss er die Tür auf, die ihn zu seiner Familie führen sollte und sprang in den Raum. Wahrscheinlich wäre auch nichts passiert hätte sein Sohn nicht in der Tür gestanden. Mit einem lauten Knall flogen die Beiden zu Boden. Sofort rappelte Hinoki sich wieder auf und sah zu Kuro, der vor ihm auf dem Rücken lag. Er setzte gerade dazu an etwas zu sagen, als die Tür auf der anderen Seite des Raumes aufging und ein etwas älterer Mann in einem weißen Kittel heraustrat. Leicht verwirrt schaute er zu Vater und Sohn, der sich nun auch wieder auf seine eigenen Füße stellte. Dann räusperte er sich leise und reichte Hinoki seine Hand.
„Sie sind dann wohl Herr Megumi, der Vater. Herzlichen Glückwunsch, das wäre dann ein weiterer gesunder Bursche für sie.“
Dem Oi-Nin fiel ein Stein vom Herzen, als der Arzt ihm bestätigte, dass alles in Ordnung sei und schielte dann zu seinem ersten Sohn.
„Wenn sie wollen können Sie zu den beiden gehen. Das Grobe ist alles erledigt.“
Hinoki richtete seinen Blick wieder auf den Medic-Nin und ließ sich das nicht zweimal sagen. Zusammen mit seinem Sohn, ließ Hinoki sich von dem älteren Mann zu Yuuki führen, die ein kleines Bündel in ihren Händen hielt. Eine kleine Faust streckte sich den Beiden entgegen und Yuuki lächelte sie an.
„Darf ich vorstellen? Megumi Midori.“
Die Faust öffnete sich langsam und ein leiser Schrei entfloh dem Kleinen. Vorsichtig nahm Hinoki seinen Sohn entgegen und wiegte ihn in seinen Armen. Kuro stellte sich auf ihre Zehenspitzen, um ebenfalls einen genaueren Blick erhaschen zu dürfen.
„Midori, was?“
Hinoki lachte leise, während Kuroi leicht staunte.
„Er hat genauso grüne Haare wie du, Dad. Der Name passt perfekt, wie meiner.“
Der Genin zog an einer schwarzen Haarsträhne, die ihm ins Gesicht fiel und Yuuki lachte auf.
„Ich war noch nie sehr einfallsreich, aber wenigstens passt der Name und schön finde ich ihn auch.“
Vorsichtig strich Kuro über die kleinen Finger von Midori und war wie gebannt von dem kleinen Mensch. Die kleine Familie verstummte und alle Blicke waren auf das Neugeborene gerichtet, welches davon kaum etwas mit bekam, sondern nur vor sich hin döste. Sie schwelgten in ihrem Glück und träumten von schönen Tagen, doch nicht alles würde in Zukunft so laufen wie geplant. Schlechte Tage würden auf gute Tage folgen, Trauer auf Freude, aber davon war noch nichts zu spüren. Für die kleine Familie gab es nur das wunderschöne hier und jetzt.

Akademie? - Langweilig!

“9 Jahre später – ich bin ehrlich: ich weiß auch hier immer noch kaum was von meiner Kindheit – hat sich danach wohl einiges verändert. Mit meinen damals 9 Jahren war ich bereits seit drei Jahr in der Akademie und wurde auf mein zukünftiges Ninjaleben vorbereitet. Von meinem Vater wurde ich ebenfalls trainiert. Bis ans Limit versuchte er meine schlechte Präzision und mein ebenso miserables Taijutsu zu verbessern, aber geklappt hat es bis heute nicht wirklich. Mal ganz ehrlich... Ich hab auch viel lieber an meinem wichtigsten Jutsu überhaupt trainiert. Beim Thema Doujutsu ist er bei mir auch beinahe verzweifelt. Das Theoretische hat er mir schon förmlich ein geprügelt, aber das Praktische wollte damals auch noch nicht so wirklich. Irgendwann war er dann so weit, dass er glaubte ich würde es nie schaffen. Meine Mutter brachte dann auch noch den tollen Gedanken auf, mich im Bereich eines Medic-Nin spezialisieren zu lassen. Ihre Worte waren: „Je früher, desto besser!“. Mum... Nein, aber nein, danke. Auf den Kram hab ich nicht mal heute Lust und ich werde es auch wohl nie haben. Ich kann herzlich drauf verzichten. Gott sei Dank... Wer sich so etwas freiwillig antut... Ich bin mir auch sicher, damals besseres zu tun gehabt zu haben... Nein, nicht nur malen, Leute. Immerhin hatte ich noch ein anderes Ziel. Mein Bruder fand das ganze immer mehr als amüsant, aber es muss auch witzig gewesen sein, wenn ich früher rumtönte, dass ich mein Hobby mit dem Kämpfen verbinden würde. Dass ich das schaffen würde bezweifelte er immer und um ihn vom Gegenteil zu überzeugen war ich zu langsam. Die Tage damals waren jedoch meist immer gleich. Aufstehen, fertig machen, zur Akademie gehen, nach Hause gehen, vielleicht noch etwas trainieren und üben, oder mich mit malen beschäftigen. Mein Bruder war dann natürlich, wenn er mal nicht auf Mission war ein zusätzliches Ärgernis. Ich weiß nicht wie viel Tinte ich durch ihn verloren hab, wie viele meiner Pinsel er zerbrach oder was für Bilder er alle zerstörte. Die Streitereien waren immer riesig, aber auch schön. Irgendwie vermisse ich ihn...“

„Midori! Aufstehen, sonst kommst du zu spät!“
Yuukis Stimme schallte durch die dünnen Wände des Hauses. Mit einem leisen Stöhnen öffnete Midori vorsichtig die Augen und starrte für einen kurzen Moment gegen die Decke, bevor er sich aus seinem Bett schwang. Ein kleines Chaos breitete sich vor ihm aus, bestehend aus Blättern und Stiften. Langsam schlürfte er in Richtung Tür und sah sich schon in seinem Ziel, dem Bad, als er plötzlich auf einem der zahlreichen Blätter ausrutschte. Kurz schlitterte der Grünhaarige durch sein Zimmer und rettete sich mit der Hilfe seines eher instabilen Schrankes, in dem er sich panisch an dem Griff fest klammerte. Der Schrank wackelte gefährlich und die Türen krachten leise, hielten Midori aber fürs erste stand. Fürs erste... Denn als der Junge sich daran hochziehen wollte gaben sie prompt nach. Die rechte Tür flog auf, riss die Linke Tür mit sich und der Schrank kippte bedrohlich nach vorne. Während einem lauten Schrei schaffte Midori es noch sich unter einem schwarzen und einem roten Tintenfäßchen weg zu ducken, die er irgendwann mal in den so wie so vollen Schrank gestopft hatte, bevor der Schrank ihn unter sich begrub. Umgeben von Dunkelheit und von etlichen Kleidungsstücken begraben lag er nun im Inneren des Schranks. Es herrschte eine unheimliche Stille, bis von außen hektische Schritte zu hören waren, dann ein lauter Knall, als die Tür aufflog und dann die beinahe schon hysterische Stimme seiner Mutter.
„Megumi Midori. Ich hab doch gesagt du sollst aufstehen und verdammt nochmal nicht dein Zimmer zerlegen.“
Yuuki schaute sich erst wütend in dem Chaos nach ihrem Sohn um. Ihr Blick änderte sich zu einem verwunderten Ausdruck, als sie ihn nirgendwo erblicken konnte.
„Midori?“
Plötzlich fiel ihr Blick auf den neben ihr liegenden Schrank und ihre Augen weiteten sich. Rotes Zeug sickerte unter dem Schrank hervor, wusste die zweifache Mutter leider noch nicht, dass es sich lediglich um Tinte handelte. Hysterisch kniete sie sich neben den Schrank und hievte ihn hoch. Mehr und mehr kam ein kleiner Kleiderhaufen zum Vorschein, der sich bewegte und dann einen grünen Haarschopf freigab.
„Mann o mann... Ich will einen neuen Schrank, der hat's auf mich abgesehen!“ brummelte Midori, während er sich selber durch die Haare wuschelte. Yuuki klappte der Mund auf, als sie ihren Sohn anschaute und dann zu der roten Tinte blickte.
„Was fällt dir ein mir so eine Angst ein zu jagen! Ich hab gedacht der Schrank hat dich erschlagen.“ quetschte sie hervor. Midori grinste breit.
„Ach was.. Da braucht's schon mehr als so nen lausigen Schrank. Du weißt doch i..“ Im letzten Moment duckte sich Midori unter der Faust seiner Mutter weg.
„Mach das du ins Bad kommst, oder dich erschlägt gleich was anderes!“ brachte sie während dem Lachen hervor und schaute ihrem Sohn hinterher, der durch die Tür flitzte.
„Das Frühstück liegt unten auf dem Tisch. Du wirst es auf dem Weg essen müssen, denn du bist schon reichlich zu spät, mein Lieber!“ rief sie ihm noch nach, bevor sie sich erneut in dem chaotischen Zimmer umsah und sich daran machte es ein wenig zu säubern.

Gemütlich schritt Midori durch den kleinen Gang und folgte dem Lärm, der ihn wie immer zum letzten Raum führen würde, dort wo seine Klasse war. Wer sonst? Und wo sonst? Wenn er hinein kam würde er sich, wie immer auf seinen Fensterplatz in der zweiten Reihe, auf der linken Seite setzen. Allein die Gedanken daran entlockten ihm schon ein Gähnen und gerade als er durch die Tür trat beendete er ihn. Kurz blickte er sich um und merkte, dass Sensei Ringo noch nicht da war. Kein Wunder, sonst wären die anderen auch nicht so laut und würden sich nicht, wie fast immer gegenseitig an die Gurgel gehen. Wie um ihn zu bestätigen kullerten zwei Jungen an ihm vorbei, die sich gegenseitig verprügelten. Ohne darauf zu achten ging Midori vorbei und bereute es schon im nächsten Moment. Ein hartes Geschoss knallte gegen seine Stirn und ließ ihn zurück stolpern und gegen ein Hindernis prallen. Verwirrt blickte er sich um und sah den Gegenstand, oder eher das Nahrungsmittel, dass ihn getroffen hatte. Sofort lief ihm das Wasser im Mund zusammen und er konnte es gar nicht fassen. Entgeistert starrte er den riesigen, leider schon angebissenen Apfel vor ihm an. Riesig? Nein, dass war noch unter trieben. Er war zweimal, gar dreimal so groß, wie seine Faust, wenn nicht noch mehr. Perfekt geformt und knackig schimmerten Rot-, Gelb- und Grüntöne auf seiner Schale. Dieser Apfel war einfach perfekt. Ein Traum und Midori konnte schon den saftigen Geschmack spüren, doch sein Tagtraum zerplatzte in der nächsten Sekunde, als eine penetrante Stimme neben seinem Ohr los brüllte.
„Wer zur Hölle hat diesen Apfel durch den Raum geworfen!? Verdammt macht euch auf eure Plätze und hört auf wie die Irren herum zu schreien!“
„Und da ist Sensei Ringo...“ Sein rechtes Ohr reibend und dem Apfel, der schnell in den Müll geworfen wurde einen letzten, traurigen Blick zu werfend setzte er sich auf seinen Platz und kramte nach seinen Blättern und Stiften. Der alte Trott war wieder dabei zu beginnen. Sensei Ringo fing sofort damit an kurz den Stoff von letzter Stunde zu wiederholen und fing mit der normalen Farbe des Chakras an. Von hinten ertönte ein "Blau!" und einige fleißige Ninja notieren sich diese Information brav. Midori dagegen hörte nur noch mit halbem Ohr zu und konzentrierte sich auf die Zeichnung. Seine Zungenspitze schaute leicht zwischen seinen Lippen heraus, während er an den Haaren von seiner Sensei arbeitete und ihr dann einen Körper verpasste. Auf seinem Blatt formte Ringo Fingerzeichen und verbunden mit einem kleinen Pfeil, der neben sie zeigte entstand nach und nach ein kleines Mädchen, mit roten langen Haaren.
„Midori!“
Erschrocken sah der Grünhaarige von seinem Bild auf.
„Äh... können sie die Frage wiederholen?“ fragte er einfach ins Blaue. Ringo seufzte leise.
„Was bewirkt das Henge no Jutsu?“
Midori tat so, als ob er überlegte und sah zu seinem Platz. Das kam davon wenn man nur mit halbem Ohr zuhörte, doch als er sein Bild sah traf ihn ein Geistesblitz.
„Ähm.. man verwandelt sich vom Aussehen in eine andere Person?“
Ein grimmiger Blick durchbohrte ihn.
„Du sollst trotzdem aufhören zu malen. Wenn ich das noch einmal sehe gibt es richtigen Ärger.“
Midori schluckte schwer und ließ das Bild, welches ihn glücklicherweise noch einmal gerettet hatte verschwinden.
„Okay, Sensei Ringo.“ stammelte er dabei.
Die junge Frau warf ihm einen warnenden Blick zu und setzte ihren Unterricht fort.

Trautes Heim Glück allein? Eher nicht.

“Jaja.. Die Akademie.. Was für 'ne langweilige Zeit, kann ich nur sagen. Meist hab ich nur gemalt und mit halbem Ohr zugehört, aber was soll man machen. Ohne Akademie kann man auch schlecht zum Genin aufsteigen und das war ja mein Ziel... vorerst. Natürlich hab ich noch höhere Ränge angestrebt und tue es immer noch. Aber die Zeit in der Akademie war nicht mal das anstrengendste, sondern eher mein Bruder wenn er mal zu Hause war... Und mein Vater auch.“

„Ich bin wieder zu Hause.“ Mit einer gewohnten Bewegung streifte Midori seine Ninjasandalen ab und huschte in Richtung Küche. Der Duft von frisch zubereitetem Essen stieg ihm in die Nase und das Wasser sammelte sich bereits in seinem Mund. Wenn er etwas liebte, dann das Essen seiner Mutter und das nicht zu knapp. Als er die Küche betrat fand er das Essen auf dem Tisch stehend vor. Vorsichtig schnupperte er an der Suppe und hätte am liebsten direkt gegessen, aber in seine Familie herrschte Gemeinschaft und es wurde das Mahl zu sich genommen, wenn auch wirklich alle versammelt waren, die auch erscheinen konnten. Trotzdem konnte er nicht widerstehen und wollte nach dem Suppenlöffel greifen, als ihn jemand mit einem harten, gezielten Schlag davon abhielt.
„Nana.. Was sagt Mutter immer?“ Sein Vater grinste ihn an.
„Jaja... Ich soll immer warten bis alle da sind.“ murrte Midori und wollte sich auf einen Stuhl fallen lassen und versagte auf ganzer Linie. Anstatt auf den Stuhl fiel er um einiges tiefer und landete mit einem lauten Krachen auf dem Boden. Lautes, tiefes Gelächter ertönte hinter ihm.
„Ich wusste schon immer, dass du nicht zielsicher bist, aber das es jetzt schon so schlimm gekommen ist.“
Der Grünhaarige streckte seinen Kopf nach hinten und erblickte seinen Bruder.
„Na prima... Ich dachte du bist auf Mission.“
„Schon erledigt.“ antwortete er rasch und setzte sich auf den Stuhl, den Midori sich eigentlich ausgesucht hatte. Dieser rappelte sich wieder auf und musste sich mit dem Stuhl zufrieden geben, der am weitesten von dem Suppentopf entfernt war.
„Ich dachte, dass würde noch länger dauern...“
„Tja, dein Bruder ist halt der Beste.“ tönte er lautstark und und fuhr sich durch die schwarzen Haare.
„Wer's glaubt...“ murmelte Midori und sparte sich ein bissiges Kommentar, als seine Mutter ebenfalls die Küche betrat.
„Da sind ja schon alle.“ Sie wirkte überrascht, dass sie dieses Mal die letzte war, auf die alle warteten und nahm geschwind Platz. Sie schöpfte jedem einen Teller der köstlich riechenden Suppe aus.
„Na dann... Lasst es euch schmecken!“
„Itadakimasu!“ antworteten die anderen drei im Chor und begannen ebenfalls mit dem essen.

„Nerv mich nicht, Kuro.“ wütend schlug Midori nach dem Schwarzhaarigen.
„Na komm schon! Du bist viel zu faul. Eine kleine Trainingsrunde würde dir nicht schaden. Was willst du jemals tun, wenn du kämpfen musst? Deinen Gegner mit Pinsel und Tintenfäßchen bewerfen?!“
Der Megumi griff wieder zu seinem Stift und zeichnete weiter.
„Wenn sein muss, ja! Außerdem: Siehst du nicht, dass ich zu tun hab?“ keifte er seinen Bruder an.
„Ne dumme Blume abmalen! Die steht gleich auch noch da, also jetzt komm schon!“ Mit einer schnellen Bewegung riss er seinem Bruder das Blatt aus der Hand.
„Ey! Sag mal...“
Hinoki, der sich ebenfalls in dem kleinen Garten der Familie befand nahm Kuro dieses Mal das Blatt aus der Hand und begutachtete es mit Falten auf der Stirn.
„Das ist ja schön und gut... Aber deine Bruder hat recht. Du musst ja nicht mal Taijutsu trainieren, da haben wir schon alle Hoffnungen bei dir aufgegeben, aber ein bisschen Präzisionstraining könntest du gebrauchen...“
Genervt stöhnte Midori auf und nahm seinem Vater seine Zeichnung ab.
„Ist ja gut...“
Kuro klatschte fröhlich die Hände ineinander und grinste breit.
„Sehr gut! Also, pass auf. Ich setze Iwa Fubuki ein und lass ein paar Steine in der Luft schweben. Du versuchst sie zu treffen. Wir machen's erstmal einfach und ohne Bewegung. Wirf mit allem was du hast... Shuriken, Kunai, mir egal.“
Der stets gut gelaunte Schwarzhaarige formte ohne weitere Worte ein paar Fingerzeichen und sorgte dafür, dass drei der Steine, die in dem kleinen Garten lagen in einiger Höhe über Midori schwebten.
„Leg los, Brüderlein.“
Jetzt schon total genervt kramte Midori ein paar Shuriken und Kunai aus, zielte kurz und warf.... weit daneben. Der nächste Wurf verfehlte sein Ziel ebenfalls und die nächsten fünf taten es den ersten beiden gleich.
„Verdammter Mist... Ich bin in sowas nicht gut.“
„Das kommt davon, wenn du dich nicht konzentrierst.“ ermahnte ihn sein Bruder. Nervös nahm er sein letztes Shuriken und zielte genau, bevor er warf und... traf!
„Knapp... Seeehr knapp.“ kommentierte Kuro das ganze und ließ die Steine dann auf den Boden knallen
„O mann.. Da hast du ja noch einiges zu trainieren. Praktischer wäre es ja, wenn du das Washigan beherrschen würdest, aber das schaffst du ja auch nicht.“ Er streckte seinem Bruder neckend die Zunge heraus und wich einem Schlag aus.
„Sammel lieber dein Zeug ein, das du in die Pampa geworfen hast.“ Mit einem lauten Lachen verschwand er im Haus, während Midori sich auf den Weg machte, seine Kunai und Shuriken zu suchen.
„Ihr werdet noch sehen, wenn ich erst mal mit der Akademie fertig bin und einen richtigen Sensei hab.. Ich werde dieses verdammte Doujutsu beherrschen lernen und brauchbare Jutsu erlernen.“ moserte er herum, während die Sonne über ihm langsam unterging und das Ende des Tages einläutete. Mühsam krabbelte er in einen Busch hinein, um ein Kunai heraus zu holen, Plötzlich hörte man eine leises Fluchen und der Busch raschelte heftig.
„Scheiße! Ich hab mich geschnitten...“


Charakterstory Teil 2

Wichtige Ereignisse:

16. 01. 13 v. ZS – Geburt
7 v. ZS – Eintritt in Akademie
1 v. ZS – Bestehen der Genin-Prüfung; vermeintlicher Tod Kuros bei einer Verfolgung eines Nuke-Nin
3 n. ZS – Teilnahme an der Chuuninprüfung
4 n. ZS – Verschwinden des Senseis, Tod eines Teammitgliedes und Koma des Anderen

Diagramm:


Anm.: Nach der Aktivierung seines Washigan steigt seine Präzision um 2 Punkte auf dem Genin-Dia. Durch sein Armband, welches eine kleine Menge Chakra speichert erhält er ebenfalls einen weiteren Punkt bei Chakravolumen. Sein Ninjutsuwert ist auf dem maximalen Wert und sein Genujutsu auf dem 4. Wert eines Chuunindias.

Zweit-Chara:
Hayai Sayo [verstorben]
Gin Aoi [abgegeben]
Kyokuko Tsuki
Takahashi Shizuka

Code: Edi was here
Megumi Midori ||| Jutsu ||| Clan ||| Kuchiyose

"I got lost on the road of life"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Megumi Midori« (26. Oktober 2010, 23:09)

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Megumi Midori

|shiteki ekaki|

Themenstarter Themenstarter

2

Dienstag, 26. Oktober 2010, 23:05

Erster Erfolg mit Umwegen

„Ob ihr es nun glaubt, oder nicht. Die nächsten zwei Jahre hab ich auch überstanden. Manche Tage natürlich mehr schlecht, als recht, aber man will sich ja nicht zu viel beschweren, sonst kommt es noch schlimmer. Jedenfalls, nach weiteren drei Jahren langweiliger Akademiezeit stand der Tag der Prüfung an und tatsächlich, hier kann ich mal etwas erzählen, an dass ich mich selber erinnere. Wie sollte ich auch so einen wichtigen Tag vergessen, hm? Zumal er noch chaotischer war, als die anderen Tage – Ja, irgendwie ziehe ich das Chaos hinter mir her... Zuerst hab ich verschlafen, dann hab ich mich noch verletzt, bin zu spät gekommen und die Prüfung verlief auch nicht gerade rosig, aber am besten ich fange von vorne an.“

Ein Sonnenstrahl fiel durch den kleinen Teil des Fensters, der nicht von der Gardine verhangen war. Er bahnte sich zielsicher seinen Weg zu Midoris Nase und kitzelte sie unangenehm. Reflexartig zog der Junge sich die Decke über den Kopf, nur um sie im nächsten Moment wieder weggerissen zu bekommen.
„Gott... Kuro, hau ab!“ stöhnte er genervt, während er vorsichtig ein Auge öffnete. Das einzige was er sah, war das verschlafene Gesicht seines Bruders, der auf seinem Bett hockte.
„Brüderlein... Im Gegensatz zu dir hab ich heute nichts vor, oder? Steht bei dir heute nicht irgendetwas an?“
Eine unheimliche Stille legte sich über das Zimmer.
„Kuro... Wie viel Uhr haben wir?“ Ein breites Grinsen schlich sich auf das Gesicht von Midoris Bruder und er wusste sofort, dass er verschlafen hatte. Mit einer kraftvollen Bewegung schleuderte er Kuro von sich runter und sprang aus seinem Bett. Ruckartig durchzuckte ein heftiger Schmerz seinen Fuß, doch Midori unterdrückte es und sah sich nach seinen Kleidern um. Hier und da lag überall verstreut ein Teil und nach und nach landete es an Midoris Körper. Seine Bruder beobachtete das ganze Spektakel von der Tür aus und verkniff sich ein Lachen. Mit grimmigen Blick marschierte Midori, leicht humpelnd auf ihn zu, drehte sich an der Tür noch einmal um, um nach zu sehen, ob er was vergessen hatte. Doch was er sah schockierte ihn. Eine rote Spur zog sich durch sein Zimmer und plötzlich erklärte sich auch sein Schmerz. Ruckartig zog Midori seinen Fuß nach oben und schaute unter ihn. Eine kleine Scherbe befand sich in ihm und am liebsten hätte sich Midori sofort wieder ins Bett fallen lassen. Schlimmer konnte der Tag wirklich nicht mehr anfangen...
Vorsichtig zog er die Scherbe, die höchstwahrscheinlich von einem Tintenfäßchen stammte aus seinem Fuß und warf sie in den Mülleimer neben sich. Von links schnappte er sich ein Tuch, dass über seinem Stuhl hing und wischte das Blut von seinem Fuß. Sein Bruder war nun vollends in Lachen ausgebrochen. Mit einem lauten Knurren warf Midori ihm das blutverschmierte Tuch entgegen und verschwand, immer noch humpelnd in Richtung Badezimmer.

„Mum. Lass mich los ich bin sowieso zu spät!“ Nervös versuchte Midori sich aus dem Griff seiner Mutter zu befreien, die mal wieder ein Motivationstraining anfangen wollte.
„Nein, nein. Erst sagst du mir, wer heute diese Prüfung besteht.“
„Ich... und viele andere wahrscheinlich auch, Mum.“ Er hatte es geschafft sich los zu reißen und wollte aus dem Haus stürmen, als er am Kragen fest gehalten wurde.
„Und wie schaffst du es?“ Die Augen seiner Mutter strahlten, waren sie auf ein gutes Adjektiv aus.
„In dem ich ein paar Jutsu vorzeige, verdammt nochmal! Ich komme zu spät, Mann.“ Enttäuscht ließ seine Mutter von ihm ab und konnte kaum noch ein Wort sagen, da war Midori schon aus der Tür und rannte, mehr weniger in Richtung Akademie.

Die Gänge im Gebäude waren allesamt leer und eine beunruhigende Stille hatte sich über sie gelegt. Mit einem flauem Gefühl im Magen rannte Midori humpelnd zu dem Prüfungszimmer und war sich nun vollends sicher... Er war zu spät und konnte nur noch hoffen, dass er nicht so spät war, dass er schon seinen Einsatz verpasst hatte. Vorsichtig klopfte er an der Tür und lauschte auf eine Reaktion. Lautes Rascheln war zu hören, dann öffnete sich die Tür und Sensei Ringo kam zum Vorschein, die Midori verwirrt anstarrte.
„Was zur Hölle? Wo kommst du jetzt her? Na, wenn du nicht mal Glück hast. Du bist dran.“
Ein Stein fiel Midori vom Herzen und am liebsten wäre er Ringo um den Hals gesprungen, stattdessen wurde er förmlich von ihr durch den Raum in das Prüfungszimmer geschleift. Die anderen Lehrer staunten nicht schlecht, als sie ihn mit einem lauten Krachen vor ihnen auf sein Hinterteil fallen ließ.
„Megumi Midori, zwölf Jahre. Von dem was ich bisher gesehen hab ist er gut im Ninjutsu, theoretisch wie praktisch, eher schwach im Taijutsu und seine Präzision lässt auch zu wünschen übrig.“
Die Prüfer notierten sich fleißig einige Dinge, während Ringo sich neben sie setzte.
„Um die Prüfung zu bestehen musst du uns zwei Jutsu zeigen. Ob sie aus meinem Unterricht sind sei dahingestellt.“
„Nichts leichter als das, liebe Sensei Ringo.“ Midori grinste und formte die Fingerzeichen für das Bunshin no Jutsu. Ein zweiter Midori tauchte neben ihm auf und verpuffte nach ein paar Sekunden wieder. Danach setzte Midori das Henge no Jutsu ein und verwandelte sich in seine bisherige Sensei, Ringo. Die Chuunin begutachtete sich selbst skeptisch und räusperte sich dann.
„Gut, damit hast du die Prüfung bestanden. Herzlichen Glückwunsch, Midori.“
Im nächsten Moment bildete sich ein liebevolles Lächeln auf ihrem Gesicht und sie hielt dem Grünhaarigen das Taki-Stirnband entgegen. Mit eigentlich sicherem Schritt ging Midori auf Ringo und sein Stirnband zu, als er plötzlich über seinen eigenen Fuß stolperte. Reflexartig griff er nach vorne und versuchte sich an der Hand festzuhalten, die ihm entgegen gestreckt war. Doch selbst für Ringo kam es so überraschend, dass sie ihr Gleichgewicht selber nicht halten konnte. Zusammen mit Midori fiel sie zu Boden und diente dem Grünhaarigen zu seinem Glück als Kissen.
„Megumi Midori! Selbst nach bestandener Geninprüfung bekommst du's immer noch hin Chaos hier zu verbreiten.“ stieß sie hervor, während Midori in Gelächter ausbrach.
„Gomen.“ sagte er mit einem unschuldigen Lächeln auf den Lippen, dachte jedoch nicht daran aufzustehen.
„Was soll nur aus dir werden, wenn das so weiter geht...“ seufzte sie eher zu sich selber. "Und nebenbei.. Wie wär's wenn du von mir aufstehst!? Du bist schwerer als du aussiehst, du Faultier!" sagte sie nun und konnte sich ein eigenes Lächeln nicht verkneifen. Sofort sprang Midori auf und reichte Ringo seine Hand, um ihr aufzuhelfen. Kaum da sie wieder auf den Beinen war band sie Midori das Stirnband mit hastigen und schnellen Bewegungen um die Stirn und schob ihn dann aus dem Prüfungszimmer raus.
„Du musst noch hier warten. Wenn alle fertig sind, dann werden euch später eure Teams und neuen Sensei mitgeteilt.“
Mit diesen Worten ließ sie ihn stehen und griff sich den nächsten, der an der Reihe war.

Team "bunter Haufen"

“Seht ihr? So schnell kann's gehen und wie mir Sensei Ringo damals gesagt hatte lernte ich mein Team und meinen neuen Sensei noch am gleichen Tag kennen. Mit meinem Teamkameraden hatte ich wirklich großes Glück... dass heißt mit einer. Zum einem die wunderschöne Kaze Ai, die schon in der Akademie immer bei Tests gut abgeschlossen hatte und wirklich schlau war. Zum anderen aber Jakunen Hito, der größte Angeber auf Erden, wenn ich ehrlich bin. Es war Hass auf den ersten Blick. Sensei Namae dagegen... Wie soll man ihn beschreiben? Ach egal, fang ich eben direkt mit dem ersten Treffen an.“

„Nääh... Ich hab keine Lust.“
Mit einem herzhaftem Gähnen erreichte Midori das Astgeflecht, der wohl beliebteste Trainigsplatz in Takigakure. Jedenfalls sollte er hier sein neues Team und seinen Sensei treffen und irgendwie hatte er das Gefühl, dass er demnächst viel Zeit hier verbringen würde. Von weitem sah er bereits zwei Personen an dem See des Wasserfalls sitzen. Die eine mit leuchtend rotem Haar, der andere besaß rabenschwarzes.
„Du bist zu spät.“ meckerte der Schwarzhaarige Midori an.
„Wo ist das Problem, Hito? Unser Sensei ist auch noch nicht da, also reg dich nicht auf.“ antwortete der Megumi ihm gelassen, während er sich zu Ai beugte, die mit ihren Füßen im Wasser rumspielte.
„Mach es so wie unsere liebe Ai. Sie wartet ruhig und gelassen, wird nicht ausfallend, so wie eine gewisse andere Person hier und ihr würde es nicht einmal einfallen mit ihrem Intellekt anzugeben. Etwas anderes kann man von so einer Schönheit auch nicht erwarten. Nicht wahr?“
Midori grinste sie frech an, während Ai ihn nur leicht weg stieß.
„Lass das sein, Midori.“
„Das ist doch kein Grund verlegen zu werden. Ich sage nur die Wahrheit, dass weißt du. Ich bin nicht der erste, der dir sagt, dass du die hübscheste an der Akademie warst und es auch jetzt noch bist. Allein dein wundervoller Name, der zu deinem hübschen Haar passt beweist es schon.“
Ais Wangen färbten sich immer mehr ins Rote, doch plötzlich Schritt Hito zwischen die beiden und verpasste Midori einen Hieb gegen den Kopf.
„Du merkst doch, dass ihr das unangenehm ist, also lass es bleiben.“
Midori hob seine Faust ebenfalls zum Schlag und setzte zu einer giftigen Antwort an, als jemand von hinten seine Hand packte und sie nicht gerade schmerzlos auf seinen Rücken drehte.
„Nanana... So hinterlasst ihr aber keinen schönen, ersten Eindruck, meine Lieben.“
Die Person mit der männlichen Stimme ließ Midoris Faust wieder los und stieß ihn nach vorne. Aus der selben Bewegung drehte sich der Grünhaarige um und starrte den groß gewachsenen, blauhaarigen Mann an. Er musterte die drei mit einem ernsten Blick, bevor er sich leise räusperte.
„Ihr seid sicher nicht blöd und wisst wieso ich hier bin. Ich bin ab dem heutigen Tage an euer neuer Sensei. Mein Name ist Randamu Namae, oder am besten einfach nur Sensei Namae. Nun... Bevor ich zu viel von mir erzählte solltet ihr euch mal vorstellen.“
Midori hob verwundert eine Augenbraue.
>>Was heißt hier „bevor ich zu viel von mir erzähle“? Er hat uns gerade mal seinen Namen genannt, von „viel“ kann da ja wohl kaum die rede sein und an „zu viel“ kam es noch lange nicht heran.<<
Der Genin wurde aus seinen Gedanken gerissen, als Hito neben ihm anfing zu sprechen.
„Ich bin Jakunen Hito.“ sagte er knapp, während Ai ihre Füße aus dem Wasser zog und aufstand.
„Kaze Ai, nett sie kennen zu lernen Sensei Namae.“ Sie lächelte ihr typisch liebevolles Lächeln, wie beinahe immer. Midori musste auch grinsen und stellte sich dann als letztes vor.
„Gestatten, Megumi Midori. Auch ich bin sehr erfreut.“
„Sehr gut. Lassen wir den Rest des Geredes. Ich bin eher ein Mensch, der Taten sprechen lässt und genau das machen wir jetzt auch. Eine erste, kleine Trainingsrunde, um eure Fähigkeiten zu testen. Es ist sehr einfach. Eure Aufgabe ist es mich von den Ästen unten in das Netz zu schmeißen.“
Bei seiner Erklärung machte er eine ausschweifende Geste in Richtung Geäst und im nächsten Moment sprang er auf einen der Stämme.
„Weitere sinnlose Fragen könnt ihr für euch behalten oder euch selbst beantworten. Es geht los, ihr Kleinen. Auf die Bäume!“
Ihr neuer Sensei war aus ihrem Blickfeld verschwunden und man hörte nur noch sein lautes Lachen. Ai drehte sich sofort zu ihren neuen Kameraden um und setzte zum reden an, als Hito bereits fort rannte.
„Hey! Jetzt warte doch! Wir sollten uns einen Plan überlegen!“ rief sie ihm hinterher, doch dafür war es bereits zu spät. Midori klopfte ihr leicht mit einer Geste, die aufmunternd sein sollte auf die Schulter.
„Ich überlege mir gern einen Plan mit dir, Süße.“ Die einzige Reaktion war ein genervtes Augenverdrehen und ein Schnalzen mit der Zunge, bevor sie Hito folgte. Mit einem leisen Brummeln tat Midori es ihr gleich. Es galt ihren Sensei von ihren Fähigkeiten zu überzeugen und für sich zu gewinnen.

„Hör auf mir zu folgen, Midori!“ knurrte Ai leise, während sie hinter einem Ast hervor sah und nach ihrem Sensei Ausschau hielt.
„Wir sollten im Team zusammenarbeiten. Immerhin ist er Jounin, da glaub ich wohl kaum, dass Hito ihn mal einfach so von 'nem Stamm stoßen kann! Apropos Hito...“ Midori zog Ai von dem Ast weg an dem sie sich fest hielt und drehte sie nach links.
„Schau mal da, meine Liebe, so einfach ist das. Du kannst mir später danken.“
Midori zwinkerte ihr zu, denn im Gegensatz zu ihr hatte er Hito und seinen Sensei bereits entdeckt. Der schwarzhaarige Genin stieß sich gerade in dem Moment von einem Stamm ab und sprang auf Namae zu, der gelassen dort stehen blieb wo er war. Er wartete nur den richtigen Moment ab, um sich Hitos Arm zu schnappen und ihn einmal im Kreis zu drehen, bevor er ihn losließ und somit Hitos eigenen Schwung gegen ihn selbst verwendete. Der Jakunen flog in einem hohen Bogen nach unten und war dabei auf einen Ast zu landen. Midori sprang sofort auf und schnappte sich Hitos Hand, bevor er sich so Verletzungen zuziehen konnte. Mit einem starken Ruck zog er ihn wieder nach oben.
„Na, da ist der zweite von Dreien. Fragt sich wo die letzte ist, was?“ Der Jounin sah sich kurz um und stieß ein kleines, verwundertes „Oh!“ aus, als ein Wasserstrahl auf ihn zu flog.
„Da ist ja die Dritte.“ Er lachte laut auf und sprang auf einen anderen Ast, um dem Wasser zu entgehen, doch dieses änderte ebenfalls seine Richtung und flog weiterhin auf ihn zu. Er ließ sich prompt nach hinten fallen und stand am Ende der Aktion auf dem Kopf. Seine Füße hielten ihn, dank Kinobori no Waza am Ast fest. Doch das Genin-Team ließ Namae keine Ruhe. Hito nutzte seine Chance und sprang seinem Sensei in dem Moment entgegen, als er aus dem Fall unten am Stamm ankam. Er versuchte seinen Sensei mit einem Faustschlag von dem Ast zu schleudern versagte jedoch, als dieser sich einfach weg duckte. Mit lautem Fluchen stürzte er nach unten und landete als erster in dem Sicherungsnetz.
„Und da liegt der Erste. Wer will als nächstes? Vielleicht Midori?“
Der Blauhaarige schwang sich bei seinen Worten wieder auf den Ast zurück und nutzte dort Kami Oroshi, um Midori mit einem Windstoß weg zu schleudern. Midori wurde frontal erwischt und von dem Ast gestoßen. Im letzten Moment schaffte er es sich noch an ihm fest zu halten und baumelte in der Luft herum. Mühsam zog er sich wieder hoch und rutschte beinahe aus, erst als er wieder mehr oder weniger sicher oben auf dem Ast kniete sah er sich um und wäre vor Schock beinahe wieder runter gefallen. Alles um ihn und sogar er selber war mit einem ekelhaften, roten Zeug überzogen. Es erinnerte ihn an Blut, sollte dies wohl auch darstellen und doch war es irgendwie komisch. So viele Mengen auf einmal waren für ihn unglaubwürdig und ebenso roch es nicht nach Blut, obwohl es so viel war. Vorsichtig leckte sich Midori über einen Finger und vermisste den metallischen Geschmack des Blutes. Das hier war eindeutig kein richtiges Blut und Midori tippte stark auf ein Genjutsu.
>>Wie löst man Genjutsu noch mal auf. Erstens durch das Jutsu „Genjutsu Kai“, dass ich nicht beherrsche. Zweitens durch eine Person von Außen, die ihr Chakra in den Anderen leitet und den Chakrafluss desjenigen stoppt, oder drittens durch Schmerz. Das heißt ich kann jetzt auf Hito oder Ai warten, oder ich befreie mich selbst. Mir selber eine Wunde zufügen, wie abartig... Mein schönen Körper beschädigen. Ich mag Namae jetzt schon nicht...<<
Obwohl er eindeutig gegen diesen Gedanken war entschied sich der Genin für die letztere Variante und kramte nach einem Kunai. Gerade als er es aus seiner Tasche gezogen hatte flutschte es ihm aus seinen Fingern und fiel zu Boden. Mit einem leisen Fluchen schaute er seinem Werkzeug hinterher. Er startete einen erneuten Versuch, doch als er sich schneiden wollte fiel es ihm wieder aus der Hand. Mit einem verzweifeltem Stöhnen krallte er sich an dem Ast fest und knallte seinen Kopf mit vollem Schwung gegen diesen. Als er wieder aufblickte war der rote Schleier verschwunden, doch stattdessen hatte er Kopfschmerzen und für einen kurzen Moment drehte sich alles um ihn. Seine Sicht normalisierte sich wieder und das erste was er erblickte war sein Sensei, der ungläubig zu ihm starrte. Seine Gedanken standen ihm auf der Stirn geschrieben.
>>Hat der Junge sich gerade wirklich seinen Kopf gegen den Ast geschlagen nur um sich aus dem Genjutsu zu befreien?“<<
Der Blauhaarige schüttelte seinen Kopf und drehte sich dann von Midori weg. Plötzlich legte sich ein dichter Nebel über den kleinen Teil des Astgeflechts. Verwirrt schaute sich Midori um. War das wieder ein Genjutsu? Musste er jetzt wieder den Kopf gegen den Baum hämmern, um sich zu befreien? Doch bevor der Megumi sich erneut selbst verletzte oder gar selbst außer Gefecht setzen konnte zog ein roter Schimmer im dichten Nebel seine Aufmerksamkeit auf sich. Es war Hitos Chakram, welches er auf Namae zuwarf. Mit einem Sprung nach rechts wich dieser aus und landete, wie der Zufall so wollte genau neben Midori. Dieser nutzte seine Chance, sprang auf und warf sich gegen seinen Sensei. Mit einer festen Umarmung hielt er den erschrockenen Shinobi fest und landete zusammen mit ihm im Sicherungsnetz. Von oben hörte man einen lauten Freudenschrei von Hito und unter Midori quetschte Namae ein „Aufgabe erfüllt.“ hervor, bevor er Midori von sich runter rollte.

Mit einer lässigen Bewegung klopfte sich Namae ein wenig Dreck von seiner Hose.
„Also, ihr Drei. Eure Aufgabe habt ihr erfüllt, wenn auch auf eine komische Art und Weise. Naja, meine Zweifel, welche die Teamarbeit an betrafen habt ihr nach dem ersten Eindruck doch wett gemacht. Wenn ihr wollt dann könnt ihr auch... Und das heißt wirklich, wenn ihr wollt. Du, Hito bist zuerst alleine vor gegangen. Das sollte man nie machen. So wie Ai vorgeschlagen hatte sollte man sich zuerst mit dem Team bereden, Vorteile und Nachteile abwägen und eine Strategie entwickeln, denn davon hängt meistens der Erfolg einer Mission ab. Ich glaub Midori sieht das genauso. Wenigstens habt ihr am Ende eine kleine Taktik hervor gebracht, was mich überrascht hat. Der nächste Zweck der Übung war eure Stärken und Schwächen heraus zu finden. Hito ist gut im Nahkampf und mit seinen Waffen ebenfalls. Du kannst sehr gezielt mit ihnen umgehen und angreifen, doch bist du zu übermütig. Jemanden so offensichtlich anzugreifen wie du es getan hast ist schlecht. Ai dagegen setzt lieber auf einen guten Plan, was? Dazu bist du sehr begabt im Ninjutsu. Deine Jutsu haben mich ehrlich gesagt überrascht, aber ich glaube dafür hast du bei anderen Dingen stark nach gelassen.“
Ai schaute mit leicht geröteten Wangen auf den Boden.
„Ja, Sensei Namae. Um ehrlich zu sein bin ich eine Niete im Nahkampf und alles was das betrifft. Ich mag es einfach nicht und deswegen wurde ich von meiner Familie im Ninjutsu gefördert.“ versuchte sie sich zu entschuldigen.
„Kein Grund sich zu schämen. Du bist nicht die einzige und das bringt mich zu Midori, denn du, Grünschopf scheinst auch nicht sehr gut darin zu sein, was? Deine Kamikaze-Aktion, mit der du mich zwar vom Ast herunter bekommen hast zeigt, dass du nichts wusstest was du im Nahkampf tun solltest. So etwas ist immer gefährlich. Dagegen scheinst du mein Genjutsu schnell erkannt zu haben und gebrochen hast du es auch, wenn es eine gefährliche Lösung war. Dies und die Rettung von Hito zeugen, aber von einem starken Willen, einem ebenso starken Gerechtigkeitssinn und Einfallsreichtum auch das sind keinesfalls nur schlechte Eigenschaften sein.“
Midori kratzte sich verlegen am Hinterkopf, als Namae fertig mit seiner Rede war.
„Wohl wahr. Ich beherrsche außer den Grundlagen keine anderen Jutsu, da ich an einem trainiere, welches es mir ermöglicht meine Leidenschaft, das Malen mit dem Kämpfen zu verbinden.“
Man hörte ein leises Kichern von Hito und Midori warf ihm einen giftigen Blick zu, bevor seine Aufmerksamkeit wieder zu seinem Sensei gezogen wurde.
„So ist das also. Wenn das so ist werde ich dir dabei natürlich helfen. Ich kann dir nichts versprechen, aber ich glaube bei deinem eisernen Willen schaffst du das.“ Namae lachte laut und klopfte Midori mit Schwung auf die Schulter. Der Grünhaarige stolperte leicht nach vorne und konnte sich im letzten Moment noch halten.
„Das war es dann für heute, ihr Kleinen. Macht euch nach Hause, denn morgen wartet ein weiteres Training auf euch und leichter wird es sicherlich nicht, dass kann ich euch versprechen.“
Der Blauhaarige winkte den Dreien zum Abschied zu und verschwand mit einem Sprung in Richtung Astgeflecht.
Hito schaute ihm grimmig hinterher.
„Und leichter wird es sicherlich nicht, dass kann ich euch versprechen.“ äffte er Namae nach und verschränkte seine Arme hinter seinem Kopf.

Extratraining für Midori

“Wie man sieht ein ziemlich durcheinander gewürfelter Haufen, doch keinesfalls schlecht. Mit der Zeit entwickelten wir uns zu einem sich sehr gut ergänzenden Team. Ai und ich sorgten zusammen für die Denkarbeit im Team, die wir drei dann zusammen durchsetzten. Hito im Nahkampf und Ai, sowie ich selber auf mittlerer Distanz. Nach dem ich dazu in der Lage war heißt das. Wie mein Sensei bereits festgestellt hatte fehlte mir ein Jutsu für meinen Kampfstil und sein Versprechen hat er gehalten. Öfters haben wir miteinander eine extra Trainingsrunde geschoben, meine Chakrakontrolle verbessert, um das Jutsu zu meistern und auch an diesem selber gearbeitet. Nach mehr oder weniger vielen Stunden von hartem Training hab ich es auch geschafft... Da fällt mir noch etwas wichtiges ein. Kurz nach dem ersten Treffen mit meinem Team wurden die Fähigkeiten meines Bruder als Oi-Nin verlangt. Bei dieser Jagd nach einem Nuke-Nin am er jedoch ums Leben. Ein großer Verlust, nicht nur für unsere Familie, sondern auch für Takigakure. Er war ein guter Mensch und starker Oi-Nin, aber kommen wir lieber wieder zu dem Jutsutraining zurück...“

„Midori konzentriere dich.“
Namaes ernste Stimme hämmerte ein fünftes Mal auf Midori ein, während der Junge auf dem Boden saß und sich auf seine Zeichnung konzentrierte. Eine kleine, einfache Maus war darauf zu sehen, doch tat sich nichts weiter. Mit einem leisen Seufzen sackte der Grünhaarige in sich zusammen.
„Es funktioniert nicht.“ brummte er. Sofort stampfte Namae mit seinem Fuß auf den Boden.
„Allein durch solche Gedanken wirst du am Erfolg gehindert. Wo ist dein so starker Wille hin? Jetzt konzentriere dich. Ich will da heute etwas sich bewegendes sehen, vorher kommst du mir nicht nach Hause und wenn wir die ganze Nacht durch machen.“ ermahnte er ihn erneut.
Midori seufzte erneut laut, atmete tief ein und aus und konzentrierte sich erneut mit aller Kraft auf seine Zeichnung. Er formte die Fingerzeichen, stellte sich vor wie die Maus sich aus dem Bild erhob und wie eine richtige davon lief. Dabei hatte er die Augen leicht geschlossen, doch plötzlich wurde er leicht an die Schulter gestupst. Er öffnete ein Auge und sah eine kleine Maus aus Tinte, die wie dumm durch die Gegend lief. Nach einiger Zeit knallte sie unbeholfen gegen einen Baum und zerfloss zurück in ihr Bestandteil.
„Noch ein wenig dumm und nicht wirklich brauchbar, aber ein Erfolg. Jetzt heißt es weiter trainieren und perfektionieren.“ Namae lächelte seinen Schützling aufmunternd an. Dieser dagegen starrte immer noch auf die Überreste der Maus. Er hatte es tatsächlich geschafft. Okay, ansatzweise, aber das war auch etwas! Und wie sein Sensei sagte... Jetzt konnte er es perfektionieren und endlich auch was besseres zu seinem Team beisteuern, neben verzweifelten Nahkampfaktionen, Taktiken und schlecht geworfenen Shuriken. Erneut griff Midori zu seinem Pinsel, tauchte ihn in seine Tinte und malte wieder eine kleine Maus. Sein Sensei zog eine Augenbraue hoch, sparte sich aber seine Worte, als die Maus wie die vorherige über den Boden lief. Dieses Mal jedoch weniger unkoordiniert und ohne gegen einen Baum zu rennen.
„Das sollte für heute reichen, Midori. Die zusätzlichen Trainingsstunden mit mir brauchst du nicht mehr. Ab jetzt musst du das Jutsu nur noch üben und das schaffst du auch alleine, da bin ich mir sicher. Außerdem solltest du nun auch versuchen einige elementare Jutsu zu erlernen, immerhin hast du diese total vernachlässigt.“ Eine kurze Pause folgte und dann ertönte ein Lachen. „Du wirst sicher ein Fuuton-Nutzer, so oft wie du durch den Wind bist.“
Der Megumi wandte sich von der Maus ab und fing an seine Sachen einzupacken.
„Ich weiß und vielen Dank, Namae-San. Sie wissen gar nicht wie froh ich bin, dass sie mir dabei geholfen haben. Arigatou!“ Er verbeugte sich vor Namae und verabschiedete sich dann von ihm. Auch wenn das Extratraining vorbei war, würde das normale für ihn trotzdem stattfinden und nicht weniger anstrengend sein, als für die anderen.

Augen Auf: Suchaktion ganz leicht gemacht.

“Und tatsächlich. Bis heute hab ich es geschafft das Jutsu perfekt zu beherrschen. Mein erstes Ziel von vielen war erreicht und als nächstes begann ich das Training des Doujutsu zu intensivieren, denn irgendwie musste ich ja auch das schaffen. Das Training zeigte seine ersten Früchte auf einer der vielen langweiligen Missionen, die uns Sensei Namae auf brummte. Doch dank meines Könnens war sie ein Klacks.“

„Die heutige Mission ist ganz einfach. Ihr müsst lediglich einen entlaufenen Hund einfangen, der in Richtung Wälder gerannt ist. Er hat schwarzes Fell und trägt eine kleine Schleife mit einer Glocke um den Hals....“
„Boah, nicht schon wieder so etwas.“ Hito seufzte genervt auf. Namae verschränkte seine Arme vor seiner Brust und musterte den Schwarzhaarigen ernst.
„Was ist?“
Der Jasuken warf seine Arme in die Luft.
„Da hab ich lieber Training, als solch langweilige Missionen.“ sagte er entschieden und verdiente sich einen Schlag auf den Kopf von Midori.
„Jetzt bleibt mal ruhig. Die Missionen sollen uns auch trainieren, also find dich damit ab.“
Hito zog einen Schmollmund, sparte sich aber jedes weitere Kommentar. Namae nickte zufrieden und reichte Ai dann eine Hundeleine mit Halsband.
„Sobald ihr ihn habt bringt ihr ihn hier hin, dann ist die Mission erfüllt.“
Die Rothaarige nickte nur und zog Hito aus dem Zimmer heraus. Midori folgte ihnen einfach gehorsam. Er hatte zwar auch keine Lust auf diese langweiligen Mission, aber sich zu beschweren brachte bei ihrem Sensei auch nichts. Er war schlicht und weg ein Sturkopf, genauso wie Hito und er selbst. Wahrscheinlich würden sie sicher eher gegenseitig die Köpfe einschlagen, als sich auf irgendetwas zu einigen und das wussten alle drei.

„Böh, Midori. Wenn du dein dummes Doujutsu unter Kontrolle hättest hätten wir den dummen Hund schon lange gefunden.“ moserte Hito herum. Midori ging hinter ihm und zog Grimassen. Ai lachte auf und Hito drehte sich abrupt um.
„Das hab ich gesehen!“ Er schlug nach Midori, der jedoch mit Glück dem Hieb entging und das Grimassenschneiden stoppte.
„Ist ja gut. Ich kann's ja mal probieren. Ist ja nicht so, dass ich nicht will, oder gar nichts kann.“
Der Megumi schloss seine Augen und konzentrierte sich. Er hatte vor alle Farben auf Grautöne zu ändern und nur die Farbe schwarz herauszuheben. Er entschied sich für Grün und öffnete danach vorsichtig die Augen. Das erste was er sah war Hito, doch nicht mit normalerweise schwarzen Haaren, sondern mit grünen. Midori grinste breit.
„Grün steht dir nicht, Hito.“ Er lachte auf, doch Hito starrte ihn nur verwirrt an.
„Das soll heißen: Es hat funktioniert.“ Die Verwirrung von Hito wich Ungläubigkeit.
„Von wegen. Dann zeig mal was du drauf hast und find den Hund.“
Midori zuckte nur mit den Schultern und sah sich dann um.
Nach einiger Zeit des Wandern durch den Wald tat sich etwas. Ein grüner Schatten huschte durch sein Blickfeld.
„Da ist er.“
Er zeigte auf einen kleinen Busch, der leicht raschelte. Hito schritt vorsichtig auf ihn zu und steckte seine Hand hinein. Ein lautes Knurren ertönte, bevor der Schwarzhaarige einen kleinen Pudel aus dem Grünzeug heraus zog und von sich weg hielt. Der Hund zappelte wie wild und versuchte sich zu befreien, doch Hitos Griff war kräftiger.
„Zieh dem kleinen Ding das Halsband an, Ai.“ Die Genin tat, wie Hito ihr sagte und legte dem schwarzen Pudel das Halsband an, während Hito ihm das Maul zu hielt.
„Dann auf zu Sensei Namae..“ Ai nahm den Hund und ging ein weiteres Mal den zwei Genin voraus.

„Das ging aber verdammt schnell.“
Namae begutachtete den Hund feindselig und schob ihn mit seinem Fuß ein wenig weiter von sich weg. Der Pudel knurrte laut und schnappte nach dem Schuh des Blauhaarigen. Der Jounin zuckte zurück und machte dann selber einen Schritt nach hinten.
„Ja, Sensei Namae stellen sie sich vor. Midori hat es geschafft sein Washigan einzusetzen.“ Ai klatschte fröhlich in die Hände und stieß Midori in die Seite.
„Ist das nicht toll?“ Man konnte ihr ihre gute Laune richtig ansehen.
„Ach, tatsächlich? Wir machen Fortschritte und da sag mal wer diese Missionen sind zu nichts zu gebrauchen.“ Namae lachte auf und warf Hito einen Blick zu. Der Schwarzhaarige zog wie am Anfang der Mission einen Schmollmund und grummelte vor sich her.

Chuunin? Nicht für dieses Team.

“Und das blieb nicht der einzige Fortschritt. Durch die theoretischen Kenntnisse lernte ich das Washigan schnell zu nutzen und auch Hito und Ai machten mir starke Konkurrenz. Letztendlich schafften wir es sogar Sensei Namae dazu zu überreden uns zu der Chuunin-Prüfung anzumelden. Den ersten Teil bestand darin Fallen zu entdecken, auszuweichen und sie zu entschärfen. Dank der Hilfe meines Doujutsu, Ai's Wissen und Hitos Mut schafften wir es, mehr oder weniger gut und mit viel Glück. Der zweite Teil war jedoch noch schwieriger. Dieses Mal mussten die Teams gegeneinander kämpfen. Es hieß sich die Schriftrollen der anderen zu schnappen und für die Sicherheit der eigenen zu sorgen und genau dafür hatten wir drei Tage Zeit.“

„Also hört genau zu...“
Zusammen saßen die drei Genin Ai, Hito und Midori unter einem Baum, umgeben von Büschen und lauschten Ais Plan.
„Ich nehm die Schriftrolle, da die meisten wohl eher damit rechnen, dass der Stärkste, also in unserem Falle Hito, die Schriftrolle hat. Midori kümmert sich um das Aufspüren eines anderen Teams und achtet auf Angriffe und Hito hat fürs erste nichts zu tun, außer natürlich auch die Augen offen zu halten. Verstanden?“
Die zwei Jungen nickten gehorsam und erhoben sich. Sofort stopfte Ai die Schriftrolle in ihre Tasche, während Midori sein Doujutsu aktivierte. Nun war es ihm möglich weiter zu sehen, als normale und ebenso Dinge deutlicher zu erkennen. Zum einem war es nun besser feindliche Teams zu entdecken, aber auch Fallen konnte er nun leicht aufspüren. Mit einem „Eilt geschwind auf die erhöhten Äste“ sprang er auf einen der Bäume und konnte sich ein Lachen nicht verkneifen, während sein Team ihn nur entgeistert anschaute. Mit einem Seufzen schüttelte Hito den Kopf.
„Irgendwie nimmt er das ganze nicht wirklich ernst.“
Ai zuckte nur mit den Schulter und folgte dem Grünhaarigen dann.
„Je schneller er ein anderes Team findet, desto schneller ist auch diese Prüfung für uns vorbei, also komm schon.“
„Da hast du wohl recht.“

“Und so hieß es fürs erste: „Durch den riesigen Wald rennen und suchen.“ Nach ungefähr einem Tag, oder gefühlten Jahren tat sich sogar etwas, bevor wir endgültig verzweifelten. Durch meine Hilfe gelang es uns einigen feindlichen Fallen zu entgehen und ebenso das Team zu entdecken, welches sie aufgestellt hatten.“

„Midori was siehst du?“
Der Grünhaarige schaute über einen Ast hinweg zu den drei anderen Genin, die etwas weiter weg ein improvisiertes Lager aufgeschlagen hatten. Der zweite Tag der Prüfung ging zu Neige und die meisten Teams legten sich zur Ruhe. Doch Ai dagegen hatte darauf bestanden tagsüber mehrere Pausen einzulegen und somit noch Abends genügend Kraft zu haben.
„Zwei männliche Personen und eine weibliche. Einer der Jungen hält Wache und die anderen scheinen zu schlafen, jedoch wirkt der andere auch nicht topfit.“
Midori drehte sich zu Ai um.
„Wenn du willst sorge ich dafür, dass auch er in das Reich der Träume geht. Dann kann ich nach der Schriftrolle suchen... Leise versteht sich. Das ist besser als wenn wir alle drei da rumtorkeln.“
Ai dachte kurz darüber nach und nickte dann zustimmend.
„Okay. Hito und ich folgen dir aber, falls etwas unvorhergesehenes passiert. Ist wirklich besser, wenn nur einer sucht, als alle drei.“
Midori grinste breit und machte sich dann leise auf den Weg zu dem Lager. Von hinten näherte er sich dem beinahe schon von selber einschlafendem Genin, der an einem Baum lehnte und ab und an seine Augen leicht öffnete, um nicht vollkommen einzuschlafen. Midori legte ihm von hinten leicht seine Hand auf die Schulter. Der andere zuckte leicht zusammen, doch starrte dann weiter in das kleine Feuer. Nach kurzer Zeit war jedoch auch er in einen tiefen Schlaf gesunken. Midori kicherte leise und machte sich dann daran die Taschen dieses Genin zuerst zu durchsuchen. Mit einem leisen „Nichts.“ hörte er auf und begab sich zum nächsten schlafenden Genin. Ein kräftig aussehender Bursche, der laut schnarchte und irgendwie unheimlich wirkte. Vorsichtig kramte er nach der Schriftrolle und wurde sogar fündig, doch im nächsten Moment stockte ihm der Atem. Er fluchte unwillkürlich laut und Panik stieg in ihm auf. Er hatte sich schon vorher müde gefühlt, aber nicht damit gerechnet, dass er dein Doujutsu schon so lange aktiviert hatte und nun strafte sich das. Midoris Sicht wurde schlagartig schwarz. Panisch versuchte er nach der Schriftrolle zu greifen, die er vorhin noch vor sich gesehen hatte, doch plötzlich hörte er einen leisen Aufschrei von hinten.
„Midori! Nimm die Schriftrolle und lauf!“
Das war eindeutig Ais Stimme und wie gerne wer er diesem Befehl nach gekommen, doch wie, wenn er nichts sehen konnte? Der Grünhaarige griff sich den ersten Gegenstand, den er finden konnte in der Hoffnung, dass es die Schriftrolle war, denn viel Zeit hatte er nach Ais Schrei bestimmt nicht mehr. Ruckartig drehte sich Midori um und rannte davon, kam jedoch nicht allzu weit. Der Junge stolperte über den Fuß des kräftig gebauten Genin, weckte diesen unnötigerweise noch und landete dann hart auf dem Boden. Er versuchte auf zu stehen, doch landete durch einen harten Schlag auf den Kopf wieder auf dem Boden. Dieses Mal knallte er mit der Stirn auf den Boden und wäre er nicht durch dein Doujutsu blind, dann wäre ihm jetzt tatsächlich schwarz vor Augen geworden. Für einen kurzen Moment versuchte er bei Bewusstsein zu bleiben, doch dann übermannte ihn die Ohnmacht.

“Genau da endete die Chuunin-Prüfung für mich. Ai und Hito wurden durch mein Versagen ebenfalls geschnappt, Ai bekam die Schriftrolle abgenommen und ich lag für den Rest der Prüfung flach. Das nächste an was ich mich selber erinnern kann war, dass ich mit einer Platzwunde im Krankenhaus aufgewacht bin. Hito war ziemlich sauer, dass ich es versaut hatte, Ai dagegen hat sich liebevoller Weise Sorgen gemacht und Sensei Namae hatte genau mit so etwas gerechnet. Für uns alle drei hieß das jedoch, dass der Genin-Trott weiter ging. Training, langweilige Missionen, Training und vielleicht mal etwas interessanteres.“

The Ending...?

“Ungefähr ein Jahr nach dieser Chuunin-Prüfung passierte jedoch erneut etwas womit niemand rechnete und vor allem nicht ich. Ich bekam tatsächlich die Chance meinen Bruder zu rächen und das früher, als ich mir erhofft hatte und trotzdem wollte ein Teil in mir sie nicht ungenutzt lassen. Es begann wie ein normaler, trainingsfreier Tag, Ai, Hito und ich trafen uns in der Stadt Takigakures, doch anders wie sonst hatte Ai interessante Neuigkeiten. Ihre genauen Worte waren: „Ihr glaubt kaum was ich gerade von einem Jounin aufgeschnappt habe. Er hat mit einem anderen darüber geredet.. Und zwar soll sich hier in den Wäldern ein Nuke-Nin herum treiben. Ich denke ja nur, dass irgendein Kind sich einen Scherz damit erlaubt hat und das ganze sich einfach viel zu schnell verbreitet, aber stellt euch mal vor das wäre wahr.“ - Ich stellte es mir nicht nur vor, denn für mich war es wahr und das sofort. Ohne ein Wort zu sagen rannte ich davon in die Wälder Takigakures. Die Chance, dass dies überhaupt stimmte war gering und dass ich wen in den Wäldern finden würde noch geringer und trotzdem...“

Schon seit Midori im Wald hatte er sein Washigan aktiviert. Nervös rannte er durch den Wald, begutachtete jeden Baum gründlich und drehte sich nach jeder Bewegung um. Seine Nerven waren angespannt wie ein Bogen und bei jeder Außengewöhnlichkeit machte sein Herz einen Hüpfer. Wenn sich hier tatsächlich ein Nuke-Nin herum trieb, dann würde er ihn finden, um jeden Preis. Immerhin hatte er so die Chance seinen Bruder zu rächen, doch plötzlich wurde Midori aus seinen Gedanken gerissen. Weiter im Wald entdeckte er durch sein Doujutsu eine schwarzhaarige Frau.
„Das ist sie... Das kann sie nur sein.“ stieß er hervor. Sofort ließ er sich auf dem Ast nieder, holte eine Schriftrolle hervor, sowie einen Pinsel und öffnete mit einer geübten Handbewegung eines der Tintenfäßchen an seiner Hüfte. In wenigen Sekunden zauberte er einen kräftigen Hund auf die Schriftrolle. Mit der Hilfe von Choujuu Giga machte er den Hund lebendig und ließ ihn geschwind auf die Nuke-Nin steuern, doch anstatt darauf zu achten was vor ihm passierte setzte er erneut seinen Pinsel auf die Schriftrolle. Im nächsten Moment war sein Pinsel jedoch verschwunden. Eine kräftige Hand schloss sich von hinten um sein Handgelenk und drehte es ihm auf den Rücken. Erschrocken schaute er nach hinten und sah die Nuke-Nin, die er eigentlich mit dem seinem Tintenhund angreifen wollte.
„Ein sonderbares Jutsu hast du da und weit sehen zu können scheinst du auch, aber wirklich stark kannst du nicht zu sein, wenn man dich so einfach bemerkt und verfolgen kann.“ stellte sie fest.
Zusammen mit Midori ließ sich sich nach hinten fallen und ließ ihn kurz darauf los, doch im Gegensatz zu Midori landete sie auf ihren Füßen. Der Grünhaarige aber knallte mit dem Rücken auf den Boden und schnappte nach Luft.
„Entweder du bist ein kleiner Ninja, der sich denkt er könnte in den Wäldern spielen, oder Takigakure hat keine starken Shinobi mehr.“ Die Schwarzhaarige lachte leise und stellte einen Fuß auf Midoris Oberkörper. Erneut holte Midori japsend Luft. Immer fester drückte die Kunoichi ihren Schuh auf Midoris Brust und nahm einen Dolch von ihrer Hüfte.
"Du schwacher, armer Genin. Nicht mehr und nicht weniger, wahrscheinlich... Zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort und... Zack! Nun... Da du jetzt ein Zeuge bist.. Wahrscheinlich weißt du schon was dich erwartet und es tut mir im Herzen weh einem schönen Jungen wie dir das Leben zu nehmen, aber man sollte sich bei deinem Rang nicht überschätzen, nicht wahr?" Für einen kurzen Moment verharrte der Blick der Schrazhaarigen auf Midori. Auf irgendeine Weise kam er ihr bekannt vor, so, als ob sie ihn schon einmal gesehen hätte. Möglich war es, immerhin war sie nicht das erste mal in Taki. Frustriert schnalzte die Nuke-Nin mit der Zunge und wandte sich wieder wichtigeren Dingen zu. Doch in ihren Mordgedanken versunken merkte die Schwarzhaarige nicht wie sich ihr jemand von hinten näherte. Erst als sie mit einem harten Schlag in den Rücken von Midori gestoßen wurde merkte sie wie ihr geschah. Aus der selben Bewegung fing sie sich mit den Händen auf und landete wieder auf den eigenen Beinen.
„Echt, Midori. Manchmal bist du ein schlimmerer Hitzkopf als ich. Wenn du uns nicht mal beide in großen Ärger verfrachtet hast!“
Mit einem kräftigen Ruck zog Hito Midori wieder auf seine Füße zurück. Entgeistert starrte Midori ihn an und drehte sich dann ruckartig zu der gefährlicheren Person um. Die Schwarzhaarige wirkte verärgert, fasste sich jedoch schnell wieder.
„Noch so ein kleines Kind. Wo kommt ihr alle her?“ Ohne eine Antwort zu warten formte sie die Fingerzeichen für das Mizu no Muchi. Eine Wasserpeitsche flog schnell auf die beiden zu und schlug nach Hito. Der Genin wich im letzten Moment durch eine Rolle aus und die Peitsche änderte ihre Richtung. Nun schnellte sie auf Midori zu, der jedoch wie angewurzelt stehen blieb. Gezielt riss sie ihn von den Füßen und erneut krachte er auf den Boden.
„Was machst du Idiot?!“ hörte er Hito wütend aufschreien, doch er konnte nicht mehr als sich verzweifelt auf zu rappeln und in Richtung Gebüsch zu krabbeln. Er spürte wie er am Kragen gepackt und schnell zur Seite gerissen wurde, als etwas neben ihm Einschlug. Hito hatte ihn vor einem weiteren Jutsu des Nuke-Nin gerettet und verschnaufte kurz mit ihm hinter den Büschen.
„Ich hab das Washigan zu stark beansprucht.“ stieß er hervor. Hito fluchte leise.
„Wir sind verloren. Hoffentlich kommt Sensei Namae bald.“ Man konnte die Angst aus Hitos bebender Stimme hören.
„Wie lange dauert es bis du wieder siehst?“
Midori zuckte mit den Schultern.
„Es ist immer unterschiedlich.“ Ein erneutes Fluchen von Hito, welches plötzlich unterbrochen wurde. Midori hörte die Geräusche von Waffen, die auf einander prallten und schloss die Augen. Langsam öffnete er sie und konnte verschwommene Konturen wahrnehmen. Er seufzte erleichtert auf und stellte sich wackelig auf seine Beine. Er blinzelte ein paar Mal und konnte beinahe wieder normal sehen, als neben ihn Hito gegen einen Baum krachte. Sein Chakram flog ihm aus der Hand und landete vor Midoris Füßen. Erschrocken drehte sich der Grünhaarige zu seinem Teamkameraden, der bewusstlos am Baum lehnte. Über seinen Brustkorb zog sich eine stark blutende Wunde, doch die Nuke-Nin schien keinen Halt zu machen. Erneut holte sie mit ihrem Dolch aus und setzte zum finalen Schlag an. Sofort reagierte Midori, schnappte sich das Chakram, welches vor ihm lag und sprang dazwischen. Aus Reflex schlug er ebenfalls zu und spürte einen stechenden Schmerz in seinem rechten Unterarm. Die Schwarzhaarige hatte ihn mit seinem Dolch am Arm geschnitten, doch auch Midoris verzweifelter Versuch seinen Freund zu beschützen erwies sich als erfolgreich. Die Schwarzhaarige hatte sich zurück gezogen. An ihrer rechten Schulter war eine klaffende Wunde zu sehen und ein weiteres kleines Wunder geschah zur gleichen Zeit. Ein heftiger Windstoß erfasste sie von der Seite und schleuderte sie ins Gebüsch.
„Midori! Hito!“
Ai rannte auf Midori zu und schien erleichtert zu wirken, die Beiden zu sehen. Hinter ihr rannte Namae, der jedoch weniger fröhlich aussah.
„Ai bleib bei mir!“ rief er ihr hinterher, doch die Warnung kam zu spät. Aus dem Gebüsch, in dem die Nuke-Nin vor kurzen verschwunden war schnellte eine Wasserwelle hervor und steuerte auf Ai zu. Ihre Augen weiteten sich vor Schreck, doch die Rothaarige schaffte es nicht mehr rechtzeitig auszuweichen und wurde von dem Wasser erwischt. Mit einem erstickten Schrei wurde sie nach hinten geschleudert und blieb bewegungslos liegen. Namae hielt an ihrer Seite und kniete sich kurz neben sie, bevor er zu Midori eilte und sich ebenfalls nach dessen und Hitos Zustand informierte.
„Midori. Du musst dir Ai schnappen und sofort zurück nach Takigakure gehen. Unterstützung ist schon unterwegs kümmer dich nur um sie, okay?“
Midori nickte nur und schaute kurz zu Hito. Namae sah den fragenden Blick.
„Keine Angst. Ich bring ihn zurück, aber für dich ist er zu schwer. Du würdest es nie schaffen ihn und Ai nach Taki zu bringen, geschweige denn ihn, also vertrau ich dir Ai an.“
Erneut nickte Midori und fasste sich dieses Mal. Ohne es zu merken steckte er Hitos Waffe in seine Tasche und rannte zu Ai. Vorsichtig nahm er sie auf den Arm und rannte davon in Richtung des sicheren Takigakure und weg von dem gefährlichen Shinobi...

“Mit letzter Kraft schaffte ich es Ai ins Krankenhaus zu bringen, bevor ich selber zusammenbrach und das Bett für eine Woche hüten musste. Eine grausame Woche, denn es trafen lauter schlechte Nachrichten ein. Mein Sensei wurde nach diesem Kampf nie wieder gesehen und ich weiß nicht, ob er noch lebt oder tot ist. Hito starb noch am gleichen Tag an den starken Verletzungen... Und Ai liegt immer noch im Koma. Ich bi am besten weg gekommen, mit lediglich einer 15 cm langen Narbe am Unterarm und dabei war ich an allem Schuld. Ich war viel zu voreilig. Trotzdem steht seit diesem Tag mein Beschluss endgültig fest. Genauso wie mein Bruder es damals war und viele andere aus meinem Clan es sind will ich Oi-Nin werden und dafür sorgen, dass Nuke-Nin nicht mehr durch unsere Welt streifen und Leben zerstören. Ich weiß, dass ich noch viel Training brauche und ich habe immer noch kein neues Team, aber trotzdem hoffe ich, dass ich bald einem neuem zugeteilt werde. Die Zeit ohne eines ist noch langweiliger, als ich es erwartet habe, aber sagen wir... Ich sehe es als eine Art Ferien an. Wahrscheinlich wären es sogar welche, wenn mein Vater nicht wäre und mich weiterhin zum Training antreiben würde, aber wenigstens verroste ich so nicht.“
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"I got lost on the road of life"

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