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Daichi Yuki

Origami Tiger

Themenstarter Themenstarter

1

Montag, 12. Dezember 2011, 00:27

Kneipe: Zum rollenden Regenfass

cf: Hauptstraße Amegakure

Irritiert sah Yuki zu ihrer großen Schwester. „Du kennst den werten Herren?“ Doch bevor sie eine Antwort erhielt, hatte der bärtige Mann bereits das Wort erhoben. Yukis Blick musterte ihn eindringlich. „Also das ist jetzt nicht ihr Ernst, oder?“ Leicht genervt und frustriert strich sie sich eine Strähne ihres klatschnassen Haares aus ihrem Gesicht, den langen Schnitt der sich über ihre rechte Gesichtshälfte zog und noch nicht ganz verheilt war, offenbarend. „Ich erzähle die ganze Sache mit Sicherheit nicht hier und nicht jetzt… mitten in einer Menschenmenge auf der Hauptstraße.“ Ohne weitere Worte wandte die junge Kunoichi zu ihrer Schwester. „Lass uns einen ruhigen und vor allem trockenen Ort aufsuchen…“ An der Seite ihrer Schwester schritt Yuki durch die Platz machende Menge. „Na auf den Gedanken hätte ich auch früher kommen können…“ seufzte sie innerlich. Dennoch: seit einer Ewigkeit wirkten die beiden Daichis als Schwestern: ihre Schritte waren fest und sicher, man konnte ihre Ähnlichkeit deutlich erkennen. Nach einigen Metern bog sie scharf links ab auf eine Nebenstraße. Nach einigen weiteren Minuten erreichten sie eine Kneipe. Yuki öffnete kurz die Tür um einen Blick hinein zu werfen, dann trat sie ein. Kurz orientierte sie sich, dann führte sie den Rest des Trupps zu einer gemütlichen Sitznische. Dort waren sie vor fremden Augen und Ohren weitestgehend gefeiht. Nachdem sich die Gesellschaft niedergelassen und ihre Bestellung geordert hatte besah Yuki sich erneut die beiden Herren. „Hattori sieht so aus, als ob nie was gewesen wäre… und der andere Typ. Mal abgesehen von seinem Namen weiß ich nix über ihn… könnte ein Verräter sein… auch wenn Raiu ihn kennt, wer sagt mir denn, dass es kein Henge ist?“ Yuki atmete tief ein, dann sprach sie erneut: „Mein Name ist Daichi Yuki. Und bevor ich von dir, Fremder, nicht mehr Informationen als deinen Namen darüber bekomme, wer du eigentlich bist, erfährst du von mir kein Sterbenswörtchen.“ Ihre Stimme war fest und entschlossen. Für Yuki waren zunächst alle Fronten geklärt.
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2

Montag, 12. Dezember 2011, 01:00

[PP: Die Hauptstraße]

Mürrig folgte Tetsu der Leitung der jungen Daichi in ein nahegelegenes Lokal. Am liebsten hätte er alles so schnell wie möglich geklärt, doch konnte selbst er einsehen, dass es vielleicht etwas viel verlangt war lange Unterhaltungen im strömenden Regen mit zwei Genin zu führen, die eine körperlich und auch emotional anstrengende Prüfung hinter sich hatten. Zufrieden machte ihn es trotzdem nicht. Nur grummelig brachte er seine Bestellung hervor, während er seinen Bo und seine Schritfrolle neben sich ablegte. Er war überzeugt, dass die kleine Gruppe auch in diesem Moment von Shinobi Amegakures überwacht wurde, also brachte der Rückzug in die Kneipe auch nicht besonders viel. Sich unter irgendeiner Überdachung unterzustellen hätte ihm vollkommen gereicht.
Nun war er aber schon mal hier und so lauschte er den Ausführungen Yukis, die als erste das Wort ergriff. Verwundert erhob der Teitai eine Augenbraue, als diese sich weigerte die zuvor gestellten Fragen zu beantworten und dem Iwa-nin mit Misstrauen gegenübertrat. Irritiert blickte er zu Hattori, als ob er diesen danach fragen wollte wie sich seine Schülerin eine solche Frechheit erlauben konnte, bevor er sich eben jener zuwandte. "Wer ich bin? Ich bin der, der keine Zeit daran zu verlieren hat seine Lebenschgeschichte zu erzählen, junges Fräulein.", knurrte er zurück und ballte dabei eine Faust auf dem Tisch. "Wenn du es aber unbedingt wissen willst, dann kann ich auch noch genauer werden. Ich bin der ranghöhere Shinobi und handle im direkten Auftrag unseres Kage." Mit jedem Wort wurde Tetsu lauter und zog langsam bereits wieder Blicke auf sich. "Außerdem bin ich der, der sich dafür interessiert so schnell wie möglich unseren Kameraden Takeo zu finden, du weißt schon, den Kerl, der euch abhanden gekommen ist. Des weiteren bin ich wohl wie sich gerade herausgestellt hat auch der arme Idiot, der sich hier mit vorlauten Genin abgeben muss, die leider die einzige Informationsquelle sind, die er hat." Wütend klopfte er auf die Holzplatte vor sich und beugte sich ein Stück weit der Daichi entgegen. "Ich hoffe das reicht dir als Antwort und du kommst zum Punkt."
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Zatoichi Hattori Männlich

Iwagakure Jounin

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Geburtstag: 20. Juli 1992 (26)

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3

Montag, 12. Dezember 2011, 02:26

Unwillkürlich musste Hattori grinsen. Nachdem er der Gruppe in ein Lokal gefolgt war, bewies Yuki mal wieder, dass sie nicht auf den Mund gefallen war. Frech verlangte sie von Tetsu, dass dieser sich erst ausweisen sollte, bevor sie ihm auch nur ein Sterbenswörtchen erzählen würde. Der ältere Iwa-Nin reagierte jedoch zornig und wies Yuki harsch in ihre Schranken, nicht ohne Hattori einen erstaunten und zugleich vernichtenden Blick zuzuwerfen, warum dieser seinen Genin keinen Respekt beigebracht hatte. `Was meinst Du, wie oft ich das schon versucht habe.´, schoss es Hattori durch den Kopf doch er blieb gelassen. Ruhig zündete er sich eine Zigarette an, ungeachtet der Proteste der Bedienung, und bestellte etwas Sake für sich. Den hatte er sich verdient. Dann sprach er, immernoch mit einem Grinsen auf dem Gesicht und eher sarkastischem Unterton: „Aber, aber Teitai-sama. Die beiden haben eine Menge durchgemacht, erinnert Euch an Eure Chuunin-Prüfung. Yuki ist ein wenig gereizt und übermüdet, also bitte ich Euch, Nachsicht walten zu lassen. Egal wie klein die Information sein mag, sie könnte doch wichtig sein, wenn ich Takeo befreie.“ Mit diesen Worten wollte Hattori zum einen klar machen, dass er beabsichtigte, selbst nach seinem verschwundenen Genin zu suchen, zum anderen wollte er die junge Kunoichi in Schutz nehmen, auch wenn diese das sicherlich nicht brauchte, und Tetsu in ein schlechtes Licht rücken. Seine Arroganz und aufbrausende Art würde ihm schon noch zum Verhängnis werden, wenn er nicht aufpassen würde. Sie waren hier auf fremden Boden, Tetsu konnte es sich als Repräsentant des Tsuchikage nicht einen solchen Faux-Pas erlauben, Genin des eigenen Dorfes zu beschimpfen.
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Daichi Raiu Weiblich

Eiskalter Engel

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Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Iwa-Gakure

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4

Montag, 12. Dezember 2011, 12:45

<< Die Hauptstraße

Seelenruhig beobachtete Raiden die Reaktion des legendären Kriegshelden und musste unwillkürlich schmunzeln, auch als Hattori sich einmischte und, mehr oder weniger geschickt, seine Genin in Schutz nahm. ’Na sieh mal einer an, er kann ja doch…’ Doch was sollten sie schon groß machen, früher oder später mussten sie ihre Infos loswerden. So griff sie ohne Vorwarnung mit der einen Hand die Faust des perplexen Tetsu um dann mit einer Nadel aus ihrem Medikit die sie flink gezogen hatte in seinen Finger zu stechen. “Gut!“ stellte sie fest, als Tetsu empört reagierte, statt mit einem Puffen als Henge enttarnt zu werden. Erneut setzte er zu einer Schimpfkaskade an, als Raiden scheinbar genüsslich den Blutstropfen von der Nadel leckte und ihm einen Blick zuwarf der selbst gestanden Shinobi einen Schauer über den Rücken jagte. Da war sie wieder. Diese Aura von Zorn, Kälte und einer übermenschlichen Präsenz. “Du verstehst sicher, dass wir nicht jeden dahergelaufenen trauen können, nachdem diese ganze lausige Prüfung von Nuke unterwandert war, die teilweise nicht mal in Maske unterwegs waren…“ schnurrte sie aber gleichzeitig, wie ein Kätzchen welches die Unschuld in Person war um sogleich die Nadel mit einem Wurf in Hattoris Hand zu verfrachten, die gerade nach dem angekommenen Sake Griff. Auch dieser Reagierte mit fluchen statt mit Puffen. Immerhin wussten sie nun, dass die beiden Echt waren. Ohne hast griff sie nach dem Sakefläschchen und goss in jedes der üblicherweise für jeden am Tisch mitgebrachten Schälchen ein um sie dann erst vor Tetsu, dann vor Hattori und Yuki und zuletzt vor sich selbst zu stellen. “Schön das wir das so schnell klären konnten…“ eröffnete sie danach ihren Bericht ohne ein Wort der Entschuldigung “Während der Prüfung wurden wir von einer einzelnen Kunoichi oder einen Shinobi, vermutlich im Henge angegriffen. Trotz einer von uns angelegten Falle und der Hilfe eines Teams aus Kumo, welches in der Nähe war, gelang es uns nicht einmal dieser Person eine Verletzung zuzufügen…“ Raiden setzte an nach der Sakeschüssel zu greifen, wischte sie jedoch stattdessen mit einer fahrigen Bewegung vom Tisch “Bei diesem Kampf kam die Kumo Kunoichi ums leben, und einer der beiden Shinobi wurde schwer verletzt. Dazu schaffte es diese Person Takeo mit einem einzigen Schlag außer Gefecht zu setzen und zu entführen. Dabei konnte sie eine Geschwindigkeit freisetzen, dass sie mit einem Genin über der Schulter schneller war als ich bei dem versuch sie zu verfolgen.“ erklärte sie und zog dabei das Schwarze Schwert hervor. “Dem Kumo Shinobi der uns geholfen hat, gehörte auch dieses Schwert, was er bei seiner Flucht nach dem Kampf zurückließ.“ sie leitete ein wenig Raiton Chakra in die Klinge und rammte es dann ohne Kraftaufwand mittig in die Tischplatte. Das Schwert war zu einzigartig um es nicht zu erkennen. “Ir erinnert euch sicher noch wem das Ding gehört hat oder? Und er wagte es tatsächlich hier ohne jegliche Verkleidung aufzutauchen und kam auch noch damit durch!“ knurrte sie, doch als Tetsu nach dem Schwert greifen wollte klopfte sie ihm auf die Finger und steckte es wieder weg. “Ich darf doch bitten, das ist meine Trophäe… die hab ich mir verdient…“ fauchte sie ihn an. “Wie dem auch sei. Wir teilten uns danach auf. Yuki sollte Jounin zur Unterstützung finden und ich versuchte überlebende Genin zu sammeln um unsere Chancen zu erhöhen. Klappte alles nicht so…“ sie zog eine Schriftrolle hervor und begann Linien verschiedener Art darauf zu zeichnen. Gleichzeitig erklärte sie “Der Angriff auf uns fand hier statt. Das ist ein Randgebiet der stillen Stadt. Die Jounin flüchtete anfangs in diese Richtung…“ dann begann sie an einer ganz anderen Stelle weiter zu zeichnen. “Bei meiner suche fand ich ein Totes Genin Team hier, hier und hier, sowie mindestens fünf tote Teams auf einer Lichtung hier …“ die Karte war alles in allem nicht schlecht gelungen. Wenn man die richtige Karte dazu legte, konnte man die Stellen im Prüfungsgelände sehr leicht finden. “Außerdem habe ich ein Team hier in einer Höhle beerdigt.“ sie seufzte “Und das war nur das Ergebnis eines halben Tages von einer Person bei der Suche. Ich will nicht wissen wie es in den anderen Gebieten aussieht.“ ihr Blick ging zu Yuki die es vermied sich zurückzulehnen. “Aber ich kann es mir gut vorstellen…“ ihr Blick ging zu Tetsu. Er war kalt, abweisend und irgendwie überirdisch. Zusammen mit ihrem schönen, ebenmäßigen Gesicht, hatte man das Gefühl, dass dieses strahlend türkisen Augen keinen Menschen gehören konnten. Ein Grinsen legte sich auf ihre Lippen “Und jetzt kommt ihr. Wo waren die Sensei und die verfluchten Ame Nukes die uns bei so was beschützen sollten?“ die Frage schien sachlich, konnte aber nicht anders gewertet werden, als ein Angriff. Provozierend lehnte sie sich zurück und sagte “Solche Shinobi wie diese Angreiferin gibt es nicht viele. Ich kenne kaum einen Jounin, den ich nicht zumindest verletzen könnte. Solche Leute gibt es in jedem Dorf nur eine Hand voll. Und selbst bei gefürchteten Nukes wie den Hekiougi gibt es kaum einen der das von sich behaupten könnte.“ prüfend sah sie Tetsu an, der vermutlich mit jedem von diesem Kaliber selbst schon mal gekämpft hatte. Neben den Kyuunin und Tetsu hatte Raiden selbst nur Erzählungen über Kunoichi gehört. Eine Taki no Oni, die nicht nur im Krieg große verdienste erbracht hatte aus Taki-Gakure und eine Nuke deren Name sie nicht kannte, die im letzten Krieg hunderte getötet hatte. Raiden nervte es noch immer, dass jeder so ein aufsehen aus solchen Kriegsgeschichten machte. Wenn sie mehr solche Geschichten gehört hätte, hätte sie den Angreifer bestimmt anhand seiner Fähigkeiten… “Die Angreiferin hatte übrigens scheinbar einige Besonderheiten…“ sagte sie ihren Erinnerungen folgend. “Sie überlebte eine Falle aus Explosivsiegeln. Dabei hat sie sich entweder geschützt, oder ist wieder unter die Erde verschwunden. Das bedeutet sie beherrscht Doton. Außerdem hat sie mit Raiton angegriffen. Außerdem…“ Sie führte sich den Kampf noch einmal genau vor Augen “… beherrschte sie ein Jutsu mit den sie einen Kunai in seiner Flugbahn verändern konnte. Dabei nutzte sie einen eigenen Kunai, der den von Yuki beeinflusste, ohne ihn zu berühren. So ein Jutsu habe ich bisher noch nicht gesehen. Daher kann ich leider nicht sagen wie es überhaupt funktionieren konnte…“ Sie überlegte kurz “Davon abgesehen war ihr Taijutsu gut genug um einen Hekiougi zu verprügeln der sein Sharingan aktiviert hatte… Damit sollte sich doch jemand finden lassen, auf den die Beschreibung passt, nicht wahr?“ grinste sie und griff nach der Sake Flasche, mit der Hattori sich gerade nachschenken wollte. “Auf die Toten dieser Prüfung …“ meinte sie lächelnd und schüttete den Restlichen Sake neben sich auf den Boden. Verschwendeter Sake für verschwendete Leben…
Raiu| Jutsu
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Und für was kämpfst du?

"Raiden spricht."
'Raiden denkt.'

Ich bin auch:
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5

Montag, 12. Dezember 2011, 18:45

Gerade hatte Tetsu seine kleine Predigt beendet, als Hattori eingriff um seine Schülerinnen vor den zornigen Angriffen des Teitai zu beschützen. Ein verständlicher Instinkt, doch der Meinung des bärtigen Mann nach unangebracht. Die Zeit in der er selbst ein vorlauter Genin gewesen war lag wohl doch schon zu weit zurück um all zu viel Empathie zu empfinden. Das nervige Stechen mit irgendwelchen Nadeln tat das Seinige, um den Iwa-nin endgültig in schlechte Stimmung zu versetzen. So lauschte er auch nur außerordentlich angespannt den Worten Raius, die von den Umständen des Verschwinden ihres Kameraden berichtete. Zwischenzeitlich kam das Gespräch auch auf den gesuchten Hekiougi Mifune, wobei sich Tetsus Blick verfinsterte, besonders als er dessen Klinge sah. Überraschend schnell wechselte das Thema aber auch schon wieder und ging zur angeblichen Inkompetenz der Gastgeber über, bevor auch nur der weitere Verbleib des Nuke-nin erläutert wurde. Zwar lauschte Tetsu genau den Beschreibungen zum Entführer Takeos, doch blieb sein Verstand auf den Sharingan-Träger fixiert.
"Du hälst dich wohl für außergewöhnlich clever, oder?", hauchte der Teitai aggressiv hervor und starrte dem Mädchen direkt in die Augen. "Willst du mir erzählen, dass ihr Hekiougi Mifune erst während der Prüfung getroffen habt?" Wütend riss er die Dokumente, die er kurze Zeit vorher von den Ame-nin erhalten hatte hervor und pfefferte sie auf den Tisch. "Dank der paranoiden Fixierung der Shinobi in diesem Dorf mit Überwachung weiß ich, dass ihr ihn bereits vor Beginn erkannt habt." In der Akte waren neben einer Abschrift der Unterhaltung der beiden Kunoichi im Atrium vor allem Aufzeichnungen zu Mifunes Tätigkeiten während der Prüfung selbst. Zumindest bis zum Zeitpunkt des Angriffes, als die Überwachung ausfiel. "Und da es keine Leiche gibt, die gefunden wurde, bedeutet das wohl er ist während des Chaos des Angriffes davongekommen." Sich durch die Haare raufend stütze der große Mann sich auf dem Tisch ab und setzte erneut an. "Ich nehme an, da du ja so schlau bist wirst du mir jetzt erklären, dass ihr den kleinen Bastard selbst erledigen wolltet. Was natürlich Bände über eure Inkompetenz offenbaren würde, aber das sei dahingestellt. Du wirst mir allerdings meine als Jagd-Ninja recht misstrauische Einstellung vergeben, wenn ich auch nicht die Möglichkeit außer Acht lasse, dass ihr diesen Hund habt absichtlich entkommen lassen." Eindringlich schaute er von einer Schwester zur anderen. "Das wäre allerdings furchtbar dumm, denn wenn ich ihn finde, und das werde ich, dann wird er singen wie ein Vögelchen, nur in der Hoffnung, dass ich ihm sein Ende so schnell wie möglich bereite." Tetsu atmete tief ein und lehnte sich erneut ein Stück vor. "Er ist ein Mörder und Verräter, der seine Kameraden ohne zu zögern dahingeschlachtet hat wie Vieh. Ihr wisst das vielleicht nicht, aber ich bin mir sicher es ist in das Gedächtnis der Familien seiner Opfer geradezu eingebrannt. Und er selbst wird sich auch noch früh genug daran erinnern, sobald wir ihn gefangen haben. Dann wird er den Tag verdammen an dem seine verfluchten Augen zum ersten mal das Licht der Welt erblickt haben. Niemand, weder sein bösartiger Clan, noch jene, die er mit Täuschung eingelullt hat, werden ihn dann beschützen können." Die Erinnerungen an eigene Erfahrungen mit dem verräterichen Clan der Hekiougi war zu tief in dem Teitai verwurzelt, als das dieser mit dieser Situation entspannt umzugehen vermochte. Nicht das entspanntes Umgehen mit Situationen eine seiner besonderen Stärken war.
Das Verhalten der Daichi in Bezug auf Mifune kam Tetsu verdächtig vor, doch konnte er kaum mehr als raten was es damit auf sich hatte. Spätere Ermittlungen würden bestimmt mehr Informationen einbringen. Sich langsam wieder fangend, ließ der Mann sich in seinen Stuhl zurücksinken und fuhr fort. "Da ich euch allerdings nicht für dumm halte, muss ich also davon ausgehen, dass ihr einfach nur inkompetent seid und er euch entwischt ist. Von jetzt an werden also keine Details ausgelassen, oder ausversehen vergessen. Wir können immerhin nicht ausschliessen, dass dieser Hekiougi Abschaum mit dem Verschwinden Takeos irgendwie in Verbindung steht."
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Daichi Yuki

Origami Tiger

Themenstarter Themenstarter

6

Montag, 12. Dezember 2011, 22:49

Yuki starrte missmutig vor sich hin. Dieser Fremde war einfach merkwürdig – sie konnte ihm nicht vorwerfen, dass er mürrisch und schlecht gelaunt war, schließlich war das bei diesem Wetter keine Kunst. Dennoch… einen Augenblick zuckte sie zusammen, als Tetsu mit der Faust auf den Tisch hieb, doch es gereichte noch nicht einmal für einen Blick von Yuki. „Ranghöherer Shinobi… im Auftrag von Kage… sagen kann das jeder, aber Beweise sind eine ganz andere Sache…“ Sie seufzte, ehe sie die Reaktion ihrer Schwester und ihres Senseis beobachtete. Einen Augenblick war sie irritiert – von der Aussage Hattoris, von der Offenheit Raius, von dem blödsinnigen Test. Nachdenklich starrte Yuki auf das Glas Sake, welches ihre Schwester vor sich gestellt hatte. Zum ersten Mal hatte sie Unterstützung von ihrem Sensei erhalten. Sie freute sich wirklich sehr darüber, doch… Sie seufzte leise und nippte an ihrem Sake.Schließlich erhob sie das Wort zu einer kleinen Nebenbemerkung in einer Atempause ihrer Schwester: „Hattori-Sensei, du wirst Takeo nicht alleine suchen. Wir sind ein Team… und er ein Mitglied davon. Wenn wir auf die Suche gehen, dann gemeinsam… wie es ein Team macht.“ Dann schwieg sie erneut. Erst als ihre Schwester geendet hatte, begann Yuki erneut zu sprechen. „Schwesterherz, Schwesterherz… du wirst nachlässig. Du erzählst fleißig, ohne dir sicher zu sein, wer sie wirklich sind.“ Sie seufzte. „Hast du denn nichts gelernt? Gut, bei Hattori-Sensei besteht wenig Zweifel, aber der Trick mit der Nadel ist ein alter Hut. Wir haben bei dem Angriff des Nukes, bei welchem Takeo entführt wurde, festgestellt, dass eine Verletzung nicht ausreicht um ein Henge fallen zu lassen. Sie wurde mehrmals schwer getroffen, aber das Henge blieb stabil.“ Damit war die Sache für Yuki auch erstmal beendet, ehe der bärtige Tetsu erneut das Wort ergriff. Yuki lauschte seinen Worten aufmerksam und wurde von Minute zu Minute nicht nur unruhiger sondern auch wütend… um nicht zu sagen extremst zornig. Sie hatte ihr Glas bereits so fest umgriffen, dass das weiße ihrer Knöchel zu sehen war… und noch bevor Tetsus letzte Worte verklungen waren schlug Yuki ihr Glas so fest auf den Tisch, dass dieses in tausend Spliter sprang. Selbst ihre Schwester reagierte im ersten Augenblick geschockt… so etwas war nicht Yukis Art. Nie war sie so wütend gewesen. „Jetzt pass mal auf alter Mann…“ raunte sie Tetsu an, in einem Tonfall, der nicht nur Leichen erschaudern lassen würde. „Inkompetenz, lass mich dir den Wortlauf genauer erklären: Inkompetenz ist es, wenn die ach so tollen Überwachungsshinobi nicht auf die Idee kommen, nach den Genin zu schauen, wenn es von Anschlägen nur so wimmelt.“ Sie legte ihre flache Hand auf den Tisch, welches ihr mehrere Spliter fester in die Hand trieb. Für Schmerzen war Yuki jedoch aktuell unempfänglich. „Inkompetenz ist es, wenn ich einen Nuke solange hinhalte, bis vier…“ Sie hob ihre Hand und zeigte ihm vier Finger. „… VIER… Jounin ankommen und genau NICHTS tun. Oh, ich vergaß, sie haben mich beinah umgebracht, etwas was der Nuke nicht geschafft hat, hätten vier Jounin ohne weiteres hinbekommen…“ Sie hieb mit der flachen Hand auf den Tisch, um sich sicher zu sein, dass sie Tetsus Aufmerksamkeit hatte. „Und weißt du was für mich der deutlichste Hinweis für Inkompetenz ist alter Mann?“ Ihr Blick war starr und undurchdringlich. Ihre smaragdgrünen Augen fixierten den Shinobi, ohne sich auch nur einen Moment von ihr zu lösen. Sie waren kalt und dennoch schienen Funken in ihnen aufzublitzen. Sie zeigte keine Angst – ihre Stimme war fest und klar, in aller Deutlichkeit darauf ausgelegt, ihren Standpunkt klar zu untermauern. „… der größte Fall von Inkompetenz ist es, dass jemand wie du sich hier aufspielt wie der Held persönlich, und dann den schlimmsten aller Fehler begeht… er erzählt Genin, die er nicht näher kennt und von denen er wohl auch nicht weiß, ob sie tatsächlich diejenigen sind für die du sie hälst, dass er ein Oi-Nin ist. DAS, alter Mann, nennt sich Inkompetenz. Für mich ist das Thema damit erledigt. Du sagtest, der Tsuchikage ist anwesend? Dann werde ich nachher gerne mit ihm darüber sprechen. Ansonsten wirst du von mir kein Sterbenswörtchen mehr erfahren.“ Immernoch lagen ihre Augen auf Tetsu. Sollte er doch reagieren wie er wollte – Yukis Standpunkt war klar.
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Zatoichi Hattori Männlich

Iwagakure Jounin

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Dienstag, 13. Dezember 2011, 03:10

Vor Überraschung war Hattori die Zigarette aus dem Mund gefallen. Erst hatte Raiu Tetsu und ihn gepiekst um sicher zu gehen, dass sie keine verwandelten Nuke-Nin waren. In beiden Fällen eine sinnlose Aktion. Tetsu war mit dem Tsuchikage gekommen, was jede Art von Verrat unmöglich machen würde und Hattori war einer unter vielen, keiner konnte wissen, dass er genau diesem Team zugewiesen war. Doch dann verschärfte sich die Situation. Noch machte Yuki klar, dass sie ein Team waren und Takeo gemeinsam suchen würden, dann brach der Sturm los. Erst regte sich Tetsu fürchterlich auf und machte eine riesige Szene und spielte dabei Hattori in die Hände, dann beschwerte sich Yuki zurecht bei dem alten Mann, vergriff sich jedoch dann im Ton und sprach derart respektlos mit dem Oi-Nin, dass Hattori sich sicher war, dass das Strafen nach sich ziehen würde, nicht nur für Yuki sondern auch für ihn, denn er war schließlich immer noch ihr Sensei.
Erst jetzt bemerkte Hattori, dass er seine Zigarette fallengelassen hatte und wischte sie hastig von seinem Schoß, um nicht in Flammen aufzugehen, auch wenn das bei seiner immer noch durchnäßten Kleidung wohl nicht geschehen würde. Erst jetzt bewies er sein Können im Krisenmanagement. Dabei kam sich Hattori ziemlich dumm vor. Er, die Plage des Dorfes, der Ausgestoßene, musste einen Kriegsheld davon abhalten, eine Genin zu erwürgen. Beschwichtigend legte der Iwa-Nin eine Hand auf die Schulter Yukis, die andere auf die Schulter Tetsus und drückte sie beide leicht in ihre Stühle. „Aber, aber“, sprach er mit warmer Stimme. „Wir wollen Iwagakure doch nicht so blamieren oder? Teitai-sama, bitte beruhigt Euch. Bei allem Respekt aber ein solcher Wutausbruch vor unseren Gastgebern, den Bewohnern von Amegakure, rückt uns alle in ein schlechtes Licht und wir wollen uns doch von unserer besten Seite zeigen. Und Yuki, Teitai-sama ist ein anerkannter Kriegsheld in Iwagakure, ein solch respektloses Verhalten kann und werde ich nicht tolerieren achte also auf deinen Ton. Es gibt keine Entschuldigung so mit einem ranghöheren Ninja zu reden, besonders nicht mit Teitai-sama. Also beruhigt euch alle wieder, trinkt etwas Sake und und führt diese Unterhaltung bitte auf Zimmerlautstärke.“ Schnell war Hattori einen flehenden Blick auf Raiu. Er hoffte, dass wenigstens sie einen kühlen Kopf behalten würde und Yuki etwas unter Kontrolle halten würde, da sonst die ganze Sache für alle bitter enden könnte. „Und Yuki, natürlich werden wir Takeo als Team retten und um Seishin....ich meine Mifune wird sich auch gekümmert.“ Inständig hoffte Hattori, dass er damit die Lage wenigstens etwas stabilisiert hatte. Nun nahm er auch die Hände von den Schultern der Streithähne und lehnte sich zurück, nicht ohne noch einmal bedrohlich mit den Fingerknöcheln zu knacksen, nur um sich dann eine neue Zigarette anzuzünden und eine Hand auf seinem Tonfagriff ruhen zu lassen. Etwas musste in Zukunft geschehen. Wenn er wirklich Takeo befreien wollte, würde sein Jounin-Status nicht ausreichen. Er musste Oi-Nin werden, auch wenn das mit seinem Ruf verdammt schwer sein würde.
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Daichi Raiu Weiblich

Eiskalter Engel

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Geburtstag: 23. September 1992 (26)

Geschlecht: Weiblich

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8

Dienstag, 13. Dezember 2011, 20:12

Kurz hatten sich Raidens Augen geweitet, als Yuki ihrem Zorn dermaßen offen freien Lauf ließ, doch ihre Überraschung hielt nicht lange an. Diese ganze Auseinandersetzung mit ihren Anschuldigungen amüsierte die Kunoichi einfach viel zu sehr. Und so konnte sie, als schließlich Hattori sich dazu gezwungen sah einzuschreiten und die Gemüter zu beruhigen, nicht mehr in der Lage ernst zu bleiben. Sie lachte herzhaft und sah dann in die versammelte Runde. “Ich fürchte ich muss unserem Sensei ausnahmsweise mal zustimmen. erklärte sie ämüsiert und fuhr dann mit ernster Stimme fort “Anschuldigungen bringen in diesem Stadium nichts. Aber ich fasse gerne mal zusammen was wir jetzt so schön zusammentrage konnten…“ Raiden setzte sich nun gerade auf den Stuhl und sah sich noch einmal in der Runde um. “Zum ersten: Ich halte mich für Clever, aber offensichtlich nicht für so Clever wie du mich hältst. Ich wusste nicht dass unser Kage überhaupt hier ist, geschweige denn, das du in seinem direkten Auftrag handelst Tetsu. Sag das doch bitte zu Anfang. Ich ging davon aus, dass du wegen der Vorkommnisse hier wärst. Zweitens: Wie die tolle Überwachung ergab, war also von Anfang an klar, dass Mifune Teil dieser Prüfung war. Ich selbst hatte zugegebenermaßen einen Verdacht, aber ohne Beweis und Ansprechpartner wollte ich mich tatsächlich selbst darum kümmern. Nicht die beste Idee im Nachhinein, aber auch nicht die schlechteste. Vermutlich hat sie Yuki und mir das Leben gerettet.“ einen Moment wartete sie die Reaktion Tetsus ab, ehe sie seelenruhig fortfuhrt. “Das bringt uns gleich zu drittens: Der Frage warum Ame nicht eingegriffen hat, wenn sie von Mifune wussten. Doch das ist nicht mein Problem. Was mein Problem ist, ist die Kunoichi die uns angegriffen hat, was dann Punkt vier wäre: Wie wir nun feststellen konnten, wissen wir nicht genau ob wir sie getroffen haben oder nicht. Ich jedenfalls kenne keine Henge, das einen Angriff übersteht. Ihr könnt mich natürlich gerne verbessern…“ wieder wartete sie die Reaktionen ab. “Was aber ein wichtiger Punkt ist: Ich fühle mich, wie meine Schwester, dafür verantwortlich, das Takeo wieder zurückkommt. Was heißt, das wir bei der Suche gerne dabei wären. Was mir persönlich die Möglichkeit eröffnen würde dieser … Angreiferin Sie sprach das Wort mit einer Verachtung aus, die deutlich machte, dass sie eine Beschimpfung ersetzte “… heimzuzahlen was sie da veranstaltet hat.“ ein seltsames Grinsen legte sich auf ihre Lippe als ihr Blick nun Tetsu im speziellen fixierte, wie eine Katze eine Maus betrachtete, die sie zu fressen gedachte. “Davon ab weiß ich sehr gut, wie gerne Iwa mich mit dieser Prüfung losgeworden wäre, aber solche haltlosen Verratsvorwürfe sind dann doch ein wenig einfallslos… nicht wahr?“ säuselte sie und erhob sich dann. “Ich denke die Beschreibung der Kunoichi machen wir später an einem ruhigeren Ort, mit einem Zeichner zusammen, falls das nötig ist. Ich glaube nicht, dass ich sonst was vergessen habe. Wäre das dann alles?“ fragte sie unterkühlt und sah Tetsu auffordern an.
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9

Dienstag, 13. Dezember 2011, 21:32

Die Stimmung in der keinen Runde Iwa-nin köchelte immer weiter hoch. Nach Tetsus kleinem Ausfall meldete sich jetzt auch Yuki wütend zu Wort. Wenn auch Hattori versuchte die Situation zu schlichten, mochte der Teitai dem nicht wirklich nachkommen. Die beiden Schwestern gingen ihm gehörig auf die Nerven. Daran konnte der Kuschelkurs, welchen der andere Jounin offenbar fahren wollte auch nichts ändern. Seine Hand auf der Schulter des Oi-nin brachte Hattori deshalb auch nur einen irritierten Blick ein. Der bärtige Shinobi war kein kleines Kind und hatte auch nicht vor wie eines behandelt zu werden. Und was die anwesenden Bewohner Amegakures davon hielten war ihm dabei herzlich egal. Da der Sensei jedoch seine Schüler zur Ordnung rief verzichtete Tetsu darauf sich darüber zu beschweren.
Bei zwei anderen Anwesenden hatte er jedoch sehr wohl etwas zu sagen. "Du.", sagte er mit fester Stimme und deutete mit seinem Zeigefinger auf Yuki. "Spiel nicht das Opfer, weil du eine von den glücklichen warst zu deren Hilfe gleich vier Jounin gekommen sind. Ich bin mir sicher die getöteten Genin haben 'ne Menge Mitleid. Und selbst wenn niemand gekommen wäre bist du doch eine Kunoichi Iwagakures, oder etwa nicht? Brauchst du einen Babysitter, der dir das Händchen hält? Ein Shinobi muss immer damit rechnen einem stärkeren Gegner zu begegnen." Langsam beugte Tetsu sich ein Stück vor und spielte mit einer der auf dem Tisch liegenden Scherben, ohne dabei seine Augen jedoch von dem Mädchen zu lassen. "Und was die Sache mit der Geheimhaltung betrifft: Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten für einen Shinobi eine andere Person zu identifizieren. Aber selbst wenn das mickrige Chakra, das du ausstrahlst, nur die geschickte Täuschung eines feindlichen Ninja wäre, dann wäre das immernoch kein Problem. Der arme Kerl, der dumm genug ist mich übers Ohr hauen zu wollen, würde es ziemlich bald bereuen." Kraftvoll schnippte er die Scherbe vor seinem Finger nach vorne, woraufhin diese neben Yuki an der Wand zerschellte. "Und sei nicht so melodramatisch. Im Vergleich zu deinen Tendenzen zur Selbstverstümmelung bin ja selbst ich subtil, kleines Mädchen."
Mit dem Gefühl dieser Daichi Schwester genug Aufmerksamkeit geschenkt zu haben wandte er sich der nächsten zu. "In wessen Auftrag sollte ich denn sonst handeln? Die Befehlskette lautet: Der Tsuchikage, dann ich, dann ganz lange nichts und dann ihr zwei Clowns.", übertrieb der Oi-nin und gestikulierte dabei die Abstände mit seinen Händen. "Deshalb ist es für euch beide auch vollkommen unerheblich, ob ich hier nur zu meiner persönlichen Belustigung wäre. Wenn ich Frage, dann antwortet ihr." Kraftvoll atmete Tetsu aus und lehnte sich zurück. "Zu deiner Frage: Die Identifizierung Mifunes ist nach dem Angriff erfolgt. Man würde meinen die in Amegakure offenbar tief verwurzelte Paranoia würde sie etwas aufmerksamer machen, aber sie haben es erst bei der genaueren Überprüfung der Verschwundenen Genin bemerkt. Wobei die eigentliche Schuld wohl offensichtlich bei Kumogakure liegt. Zumindest hat die kleine Ratte damit zwei Dörfer mehr zu Feind, obwohl das bei einem Hekiougi wohl keinen großen Unterschied macht." Auf die Forderungen der Genin sich bei der Jagd auf die Entführer Takeos zu beteiligen konnte Tetsu nur mit einem abwertenden Lächeln reagieren. "Hast du nicht selbst gesagt du konntest den Angreifer nicht ein mal verletzen? Die Geschichte ist ein wenig zu groß für euch beide und ich brauche keine Anhängsel, die sich darüber beschweren, dass niemand kommt um sie zu retten." Ein strafender Blick zu Yuki folgte, bevor der Teitai wieder zu Raiu schaute. Diese hatte ein fieses Grinsen aufgesetzt und starrte den Mann eindringlich an. Tetsu gefiel ihr Blick und ihre Einstellung nicht. Das gekeiffe der anderen Schwester war zwar respektlos und kindisch, aber dieses Mädchen machte ihn viel eher wütend. Besonders als sie mit süßlicher Stimme davon anfing wie gerne Iwagakure doch ihren Untergang miterleben würde. "Dein Opferkomplex ist ja noch schlimmer als der deiner Schwester.", antwortete Tetsu in leiser Stimmlage, doch klang seine Aggression mit jedem Wort eindeutig hindurch. "Du scheinst dich nicht nur für cleverer, sondern für wichtiger zu halten als du bist. Einige Leute haben dich nicht gern? Wen interessiert der Mist?" Böse blickte er zu der Daichi hinauf, die sich zwischenzeitlich erhoben hatte auf. "Wer dem Dorf gegenüber loyal ist, der kann sich auf dessen Unterstützung verlassen, ob man nun mit allen lieb Freund ist oder auch nicht." Tetsu stand nun ebenfalls auf und befestigte seine Schriftrolle wieder an seinem Rücken, bevor er sich seinen Regenmantel überstreifte. "Und wenn man dich wirklich loswerden wollte, dann würde man dich loswerden. Das wäre bei weitem nicht so schwer wie du dir bestimmt gerne einredest." Energisch griff er nach seinem Bo und drehte sich in Richtung Tür. "Das war alles." Mit einem Nicken verabschiedete er sich von dem anderen Jounin, wobei er genug Geld auf den Tisch warf um die Bestellung, sowie Schäden durch in Tische gerammte Schwerter, und nervöse Umklammerung von Schälchen zu übernehmen. "Man sieht sich wieder.", rief er noch grummelig bevor in Richtung des Ausganges stiefelte.
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Daichi Yuki

Origami Tiger

Themenstarter Themenstarter

10

Mittwoch, 14. Dezember 2011, 23:26

Ganz genau beobachtete Yuki die Reaktionen ihres Gegenüber. Unbewusst pulte sie die Scherben ihres Sakeglases aus ihre Handinnenfläche. Sie ließ die Worte ihres Sensei in sich wirken. „Ein Kriegsheld, dessen Autorität anscheinend nicht zur Diskussion steht und der ebenso über jeden Verdacht erhaben ist. Aber wieso hausiert er mit der Tatsache, dass er Oi-Nin ist?“ Kurz runzelte sie die Stirn, während sie diese und weitere Probleme geistig hin und her überdachte und zuckte kur zusammen, als Hattori sie nach hinten in ihren Sitz drückte, nicht von den Verletzungen auf ihrem Rücken wissend. Dennoch bekam sie jedes Wort, das gesprochen wurde mit. Erst als ihre Schwester sich erhob, richtete Yukis Blick sich auf sie. „Aufbrechen klingt nach einem guten Plan…“ murmelte sie leise. Vorsichtig erhob sie sich, ihr Rücken schmerzte, ihr Gesicht fühlte sich nicht viel besser an und ihre Nerven waren angespannt genug. Sie rieb sich kurz die beiden Handinnenflächen, ehe sie Raiu und Hattori zurief: „Ich bin gleich wieder da, wartete einen Augenblick.“ Dann drehte sie sich um und folgte dem Oi-Nin. Sie erwischte ihn direkt hinter dem Ausgang der Tür. „Tetai-sama?“ rief sie ihm zu. „Nur keine Sorge, ich bin nicht gekommen um mich in weiteren Ärger zu bringen.“ Sie atmete mehrmals tief durch, die nasse aber befreiende Luft einatment und den Geräusche des niederprasselnden Regens lauschend. Nach einem kurzen Augenblick richtete sie erneut das Wort an den Oi-Nin. „Ich will euch nicht eure wertvolle Zeit stehlen, doch einiges muss ich noch loswerden. Sie müssen unsere Reaktionen verstehen, wem kann man noch trauen, wenn man schon Freund von Feind nicht mehr unterscheiden kann? Mifune lebte jahrelang unerkannt in Iwa, die Angreiferin war ebenfalls in einem Henge und bei aller liebe, auch Takeo ist nicht der, für den er sich ausgab, auch wenn ich mir nicht sicher bin, in welche Richtung das gehen sollte.“ Sie seufzte leise. „Wie sollen wir feststellen, wer wer ist? Ich habe einen Nuke gesehen, der gekämpft hat wie jeder andere Lebende und sich bei ihn treffenden Schaden in Luft auflöste wie ein Bunshin… keiner meiner Bunshin kann ein Justu, geschweige denn ein Genjutsu auf solche Art und Weise durchführen.“ Sie sah Tetsu direkt an; ihren smaragdgrünen Augen funkelnden und man könnte sich darin verlieren, wenn man nicht acht geben würde. Ihre Fragen waren ernst gemeint, entweder sie würde von Tetsu eine Antwort bekommen, oder sich anderweitig Informationen besorgen. „Jetzt stehle ich sie doch, ihre wertvolle Zeit… Findet Takeo, bringt ihn zurück, erledigt die Angreiferin, wie auch immer ihr das anstellen werdet.“ Ihre Stimme war eher zu einem flüstern geworden. „In einigen Jahren werde auch ich soweit sein, dass ich ihnen helfen kann, doch aktuell sind sie sich selbst der Nächste. Auch wenn ich ernsthafte Bedenken habe, dass die Hekiougi hinter dieser ganzen Sache stecken – das erscheint mit alles ein bisschen zu groß für diesen Haufen, außerdem wirkte die Angreiferin nicht wie eine Hekiougi… auch wenn ich nur zwei Mitglieder dieses Abschaums kenne.“ Sie seufzte leise, dann richtete sich ihr Blick auf die Kneipentür. „Ich werde drinnen erwartet, bevor sie sich noch Gedanken machen, ob ihr mich nicht doch erwürgt habt oder so… aber eines verstehe ich nicht… wieso geht ihr mit der Tatsache hausieren, dass ihr ein Oi-Nin seit?“ sie flüsterte ihm die Worte zu, so dass niemand anderes sie durch den passelnden Regen hören konnte. Einen kurzen Augenblick wartete sie auf seine Antwort, dann betrat sie erneut die Kneipe.


„Ich hab euch warten lassen, aber wie ihr sehen könnt, hab ich es unbeschadet überstanden. Ich musste unserem werten Tetai-sama doch noch die richtigen Worte mit auf den Weg geben.“ Sie grinste verschlagen, dann sah sie ihre beiden Mitstreiter an: „Wie sieht es aus Hattori-Sensei? Warten wir auf unseren Kage und reisen eventuell gemeinsam oder lassen wir dieses verregnete Grab hinter uns?“ Sie sprach leise und mit bedacht um nicht noch mehr Ärger anzuzetteln, wie notwendig.
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11

Donnerstag, 15. Dezember 2011, 00:13

Gerade hatte Tetsu das Lokal verlassen und sich seine Kapuze über den Kopf gezogen, um sich vom darnieder prasselnden Regen zu schützen, als er die Stimme von der jungen Daichi Yuki vernahm. Mit einem erschöpften Seufzen drehte er sich zu der Kunoichi um. Zwar schien sie sich beruhigt zu haben, doch ein wirklicheres Interesse daran das Gespräch fortzusetzen hatte der Teitai nicht. Trotzdem schenkte er den Worten des Mädchens Gehör. Sein Gesichtsausdruck blieb kritisch, doch konnte er ihren Ausführungen dieses mal folgen. Er kannte den Schmerz des Verrates und des Verlusts nur zu gut. Der Griff um den mannshohen Bo in seiner Hand verfestigte sich. Es gab nichts schlimmeres als das Gefühl nicht ein mal seinen eigenen Kameraden vertrauen zu können. Einen jungen Shinobi konnte dies sicherlich schnell überfordern.
Als sie ihre Beobachtungen zu Takeo offenbarte erhob Tetsu interessiert eine Augenbraue. Yuki schien nicht auf den Kopf gefallen, doch äußerte er sich nicht weiter zu ihrer Vermutung. Sie musste nicht alles erfahren. Ihr Wissensdurst schien jedoch auch ansonsten nicht gestillt und so erzählte sie von einem Nuke-nin, welcher einen Bunshin benutzt hatte, der auf eigene Faust Jutsu ausführen konnte. Ein wohlwollendes Schmunzeln legte sich auf das Gesicht des Oi-nin. Manchmal war es leicht zu vergessen wie viel junge Genin noch zu lernen hatten. "Was du gesehen hast war ein Kage Bunshin. Eine hochrangige Technik, die es einem ermöglicht seine Kampfkraft zu vervielfätigen, auch wenn dies natürlich nicht ohne gewisse Nachteile geschieht. Das hätte dir dein Sensei aber sicherlich auch sagen können.", erteilte der Teitai eine kurze Lektion und musste dabei daran zurückdenken wie sein eigener Lehrmeister, Kei Akagane, ihm vor vielen Jahren dieses Jutsu erläutert hatte.
Die Bitte der Kunoichi Takeo zu finden und die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen vermochte selbst den alten Herren ein wenig zu berühren. "Keine Sorge, ich werde Takeo finden, egal wie lange es dauert. Wenn das jemand kann, dann ich.", versicherte er Yuki selbstsicher. "Und was die Hekiougi betrifft: Unterschätze diesen Clan nicht. Er ist so gefährlich, wie er bösartig ist. Das mussten viele schon auf sehr grausame Art lernen.", erkärte Tetsu und bezog sich dabei auch auf seine eigene Vergangenheit. "Schlussendlich werden wir sie aber besiegen, daran habe ich keine Zweifel." Offenbar mit dem Gespräch zufrieden machte sich die Daichi bereit wieder zu ihren Kameraden in die Kneipe zurückzukehren, doch fragte sie Tetsu noch leise nach dem Grund wieso er aus seiner Position als Oi-nin kein Geheimnis machte. "Was ist das schlimmste das passieren könnte?", fragte der Jounin mit einem kleinen Lächeln. "Dass mich Nuke-nin als ihr Ziel auserwählen und kommen um mich zu töten? Sie könnten mir keinen größeren Gefallen tun. Dann muss ich sie nur noch erledigen und nicht erst suchen." Mit einem zufriedenen Nicken verabschiedete er sich von dem Mädchen und ging die Straße hinunter. Vielleicht waren diese Daichi Schwestern doch kein so hoffnungsloser Fall, wie der erste Eindruck es ihn hatte glauben machen.
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Tsunami Mako Männlich

Dai Ryoushi

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12

Freitag, 16. Dezember 2011, 19:02

PP: Die Hauptstraße

Nicht nur hatte der bärtige Fremde seinen Kage verlassen, nun schien er auch noch Amegakure regelrecht aufzumischen. Lauthals züchtigte er zwei junge Kunoichi in einer Kneipe, während ihm die sonstigen Anwesenden wohl komplett egal waren. Ein rücksichtslos zielgerichtetes Verhalten, wie es der Tsunami nicht hätte besser machen können. Nachdem der Iwa-Nin das Lokal verlassen hatte, unterhielt er sich noch einmal mit einem der Mädchen, was seine Laune ein wenig zu heben schien. Mako hatte sich nun zumindest davon überzeugen können, dass es sich hier wohl tatsächlich um einen Menschen und keine ungewöhnliche Kreuzung mit einem Borstentier handelte. Die Zeit war also gekommen, um dem gefährlichen, bärtigen, verwandelten Halbdämon des Erdreiches ein paar Antworten zu entlocken!
Flink tauchte der Kiri-Nin aus seinem für einen Ninja mehr als lächerlichen Versteck eines Regenfasses auf und erschrak dabei so manchen Passanten, der gerade vorbeilief. Er hatte schon viel zu lange auf die Möglichkeit zu schwimmen verzichtet, weshalb ihm dieses provisorische kalte Bad gerade sehr recht kam, auch wenn das Wasser in Amegakure erstaunlicherweise nicht salzig war. Doch nun galt es, sich den entscheidenden Dingen zuzuwenden. Nachdem er seine überdimensionale Frisur ausgeschüttelt hatte, ohne zu wissen, dass sie im Regen sowieso gleich wieder durchnässt würde, ging er zielstrebig dem Fremden hinterher, welcher gerade dabei war, die Kneipe hinter sich zu lassen. Kurzerhand legte Mako eine Hand auf dessen Schulter und sprach: "So! Du hast mir jetzt einige Fragen zu beantworten, Ojii-san! Das Wichtigste zuerst: Wie zum Geier kannst du so mir nichts, dir nichts die Form deines Bartes verändern?"
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13

Freitag, 16. Dezember 2011, 20:33

Gerade wollte Tetsu sich aufmachen seinen weiteren Untersuchungen nachzugehen, als er plötzlich das plätschernde Überschwappen von Wasser vernahm. Langsam drehte er seinen Kopf zur Seite, um einen Blick über seine Schulter hinweg zu riskieren. Zu seiner absoluten Verwunderung erhob sich ein blaues Gestrüpp aus der Regentonne hinter ihm. Die Augen des Teitai weiteten sich, als dem klatschnassen Gewirr sehr bald ein ebenso nasse Kreatur nachfolgte. Das Wesen, welches aus unbekannten hervorgetreten war, schüttelte sich und sorgte dabei zu den Tropfen von oben auch noch für einen Beschuss von der Seite. Der Iwa-nin machte jedoch keine Anstalten sich vor den Geschossen zu schützen, sondern wandte sich nur wie hypnotisiert der seltsamen Gestalt zu. Diese hatte ihn mit ihren wässrigen Augen fixiert und bahnte sich entschlossen ihren Weg. Mit jedem Schritt hinterließ sie dabei eine kleine Pfütze.
Mit einem Platschen legte der Wassermann seine Hand auf die Schulter des Oi-nin, welcher jene irritiert beäugelte, bevor er den Augenkontakt mit dem Fremden wieder aufnahm. Dieser stellte plötzlich einige schwer verständliche Fragen, machte durch seine Formulierung und eindringliche Stimmlage die offenbare Wichtigkeit der zu erlangenden Informationen jedoch umissverständlich klar. Statt mit einer Antwort erwiderte der Teitai jene aber nur mit einem leeren Blick, welcher eine gewisse Überforderung mit der Situation offenbarte. Sein Gegenüber starrte ihn weiterhin wissbegierig an. Für einen Augenblick schaute Tetsu nach oben, als würde er versuchen seine Gedanken zu sammeln, bevor er die Hand auf seiner Schulter mit der eigenen davonfegte und sich mit ungläubigen Kopfschütteln umdrehte, um wortlos wieder seines Weges zu gehen. Gerade erst hatte der Jounin seinen ersten Schritt getan, als er schon wieder etwas auf seiner Schulter spürte. Mit einem Knurren warf er einen Blick zurück und sah die fragenden Augen des seltsamen Fremdlings. Kraftvoll schlug er den Arm des Mannes davon woraufhin dieser sofort erneut zulangte, um den Teitai zu ergreifen. Mit grimmigen Gesichtsausdruck drehte Tetsu sich um und fegte auch jenen davon. Nun begann der blauhaarige jedoch an Tempo zuzulegen und versuchte abwechselnd mit beiden Händen sein Ziel zu erreichen. In Not geraten ließ der Oi-nin den Bo in seiner Hand fallen und konterte nun ebenfalls Zewihändig. Ein von außen sicherlich wie wildes Gefuchtel wirkendes hin und her begann sich zwischen den beiden Männern abzuspielen, wobei Tetsu immer wieder die gierigen Grabscher abwehrte und von seinem Mantel löste. 'Der Kerl ist schnell.', stellte der bärtige ein wenig beeindruckt fest und musste sich genau auf die Bewegungen seines Kontrahenten konzentrieren, um nicht geschnappt zu werden. Das Wechselspiel ging noch kurze Zeit weiter, bevor es dem Oi-nin zu viel wurde und er den Tonnenbewohner mit einem starken Stoß gegen die Brust von sich wegschubste und auf Abstand brachte. Seinen Fuß unter den am Boden liegenden Bo schiebend beförderte der Teitai die Waffe mit einem leichten Tritt wieder in seine Hand und nutzte jene sogleich, um der sich vorsichtig wieder heranpirschende Hand des Fremden einen sachten Klaps zu verpassen. "Wer zum Teufel bist du und was zur Hölle willst du von mir, du Clown?!", fragte Tetsu fordernd um den Spielchen nun endlich ein Ende zu bereiten.
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Tsunami Mako Männlich

Dai Ryoushi

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Samstag, 17. Dezember 2011, 15:37

Offenbar war der Iwa-Nin weder sonderlich gesprächig, noch hatte er den Anstand, auf eine unsinnige Frage eines völlig Unbekannten zu antworten. So dauerte es nicht lange, bis er die aufdringliche Hand des Tsunami von seiner Schulter warf und sich wieder auf den Weg machte. Jedoch hatte er nicht mit dem eisernen Willen und der erstaunlichen Geschwindigkeit des Fischers gerechnet, welcher den Bärtigen mit seiner kleinen Rangelei ziemlich unter Druck setzte. Erst als der Fremde ihm einen Stoß gegen die Brust verpasste, wurde Mako wenige Meter zurückgedrängt und sein nächster versuchter Griff sogleich vom Kampfstab des Iwa-Nin gestoppt. Und da sprach er nun das erste Mal: "Wer zum Teufel bist du und was zur Hölle willst du von mir, du Clown?!" Leicht verdutzt schaute Mako drein und fragte sich, ob sein Gegenüber die Frage schon wieder vergessen oder sie gar nicht erst gehört hatte. Ebenfalls erinnerte er sich daran, dass man alten Menschen gegenüber nachsichtig sein musste, da ihr Körper oftmals nicht mehr einwandfrei funktionierte. Schließlich nickte der Tsunami verständnisvoll und wiederholte seine Frage unter Verwendung erklärender Gestik: "ICH fragte DICH, was mit deinem BART los ist. Wieso bekommen die LEUTE vor dir ANGST, sobald dein KINN beHAARt ist? Klar soweit? Und du solltest nicht so viel HERUMFUCHTELN, du musst doch auch an dein HERZ denken." Da fiel dem Kiri-Nin auf, dass er sich noch gar nicht vorgestellt hatte - wie in 90% aller anderen Fälle auch. Um also seinen guten Willen zu beweisen, legte er nach: "Ich bin der Schatten, der das Meer durchgleitet. Ich bin der Wäschekorb, über den du nachts stolperst! ICH bin Tsunami Mako!"
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15

Sonntag, 18. Dezember 2011, 21:20

Ein vollkommen ungläubiger Teitai Tetsu starrte seinen seltsam faselndes Gegenüber mit verwirrten Gesichtsausdruck an. Ein Gegenüber, welches sich als Tsunami Mako vorstellte. Außerdem war der Mann wohl ein Wäschekorb. Die Fragen der Altkleidersammlung machten deutlich, dass diese mehr über den Iwa-nin erfahren wollte. Die Tatsache, dass Mako nichts über den Oi-nin wusste war aber schon allein an der Art wie dieser mit ihm sprach zu erkennen. Offenbar hatte er Tetsus Unvermögen seinen Schwachsinn zu entziffern als akustisches Problem interpretiert und machte auch Anspielungen auf die Gesundheit des Shinobi. Hätte er es nicht besser gewusst, dann hätte der Teitai meinen können der Mann aus der Regentonne hielt ihn für alt. Statt den Fremden für diese Frechheit jedoch eines mit seinem Bo überzubraten fasste er sich an sein Kinn, während sich seine Stirn in tiefe Falten legte. Offenbar hatte diese Person sein Treffen mit dem Hokage beobachtet und ihn danach hierher verfolgt. Er war wohl ein Ninja, welcher mehr über die mysteriösen Fähigkeiten des Mannes aus Iwa efahren wollte. Vor allem war dieser Mann jedoch ganz offensichtlich ein Idiot.
"Ich mache dir jetzt das Angebot, Tsunami Mako.", fing Tetsu an und setzte einen Fuß nach vorne, um sich dem Fremden ein Stück entgegen zu lehnen. "Du gleitest jetzt zurück in deine kleine Regentonne dort hinten und ich werde einfach so tun als hätte diese verstörende Unterhaltung nie stattgefunden.", erklärte er mit ruhiger Stimme. "Dann kann jeder der hier anwesenden friedlich seines Weges gehen und keine tragischen Unglücke geschen." Für einen Moment hielt er inne und schaute auf den Boden, während er einen Schwall Luft aus seinen Lungen hinauspresste. "Solltest du jedoch darauf bestehen mich weiter zu belästigen, dann wirst du aus erster Hand erfahren wieso Leute vor mir Angst haben, mit oder ohne Bart am Kinn." Kraftvoll klopfte er mit seinem Kampfstab auf den Boden und nahm den Blickkontakt mit Mako wieder auf. "Und glaub mir das ist eine unglaublich unangenehme Erfahrung." Wieder einen Schritt zurückmachend setzte Tetsu zur freundlichen Verabschiedung an. "Ich werde mich jetzt umdrehen und dann werde ich weggehen. Du wirst mir nicht folgen, Quietschentchen, die die Badewanne durchschippert. Und sollte ich eine Hand auf meiner Schulter spüren, dann kann ich für dich nur hoffen es ist nicht deine." Mürrig drehte der Iwa-nin sich um, damit er endlich von diesem Wahnsinnigen entfliehen konnte. Wer hätte gedacht, dass Yukis Warnung darüber sich der Öffentlichkeit so zu offenbaren auf diese Weise und so bald schon bewahrheiten würde. Dass das Mädchen recht gehabt hatte, verstzte den Teitai nur noch in eine schlechtere Laune.
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Tsunami Mako Männlich

Dai Ryoushi

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16

Dienstag, 20. Dezember 2011, 20:42

Es war unfassbar, was sich Mako da bot. Allem Anschein nach weigerte sich der Fremde, ihm die Antworten zu geben, die er doch so unglaublich dringend benötigte. Auch wenn er nur beiläufig von einem anderen Fremden erfahren hatte, dass dieser Fremde hier wohl auf irgendeine Art und Weise mal irgendwas recht Wichtiges geleistet hätte. Doch außer Frage stand, dass der Tsunami ein solches Fehlverhalten nicht dulden würde! Da er aber gerade keinen Benimmstuhl zur Hand hatte, musste er umdisponieren. So dachte er noch einmal intensiv über die Worte des Teitai nach und fasste ihm anschließend erneut auf die Schulter - diesmal jedoch mit seinem linken Fuß. Nachdem sich der Bärtige daraufhin noch lauter grummelnd erneut umgedreht hatte, wechselte sein zorniger Blick augenblicklich zu gleichzeitiger Faszination und Verwirrung. In der gewonnenen Zeit verlagerte der Fischer sein muskulöses Bein langsam und auf majestätische Art und Weise zurück auf den nassen Boden, ehe er sprach: "Also, so schnell lasse ich dich hier bestimmt nicht weg!"
Der Iwa-Nin schien diese Beharrlichkeit jedoch nicht so gutzuheißen wie der Fischer selbst. So atmete jener zuerst tief aus, ehe er urplötzlich zu einem schnellen, harten Schlag in Richtung von Mako's Gesicht ansetzte. Überrascht, doch von seinen Reflexen getrieben gelang es diesem, die bedrohliche Faust mit seiner eigenen freien Hand abzufangen. Diesmal aber legte der Bärtige in seiner Wut noch deutlich nach und stieß seinem Gegenüber somit seine eigene Hand in sein Gesicht. Mit einem provisorischen Rückwärts-Salto landete Mako ein Stück weiter hinten, ehe er sich das Blut seiner gebrochenen Nase wegwischte. "Hehe... Und jetzt mache ich DIR ein Angebot, mein Bester." Hierrauf hatte er gewartet, denn nun konnte der Kiri-Nin die harten Geschütze auffahren, "Als eingeladener Sensei von Team 12 kann ich in Amegakure gehen, wohin ich will. Das heißt, du als Ausländer hast hier schon gleich dreimal nichts zu melden. Weiterhin könnte ich diesen Angriff eben als Eröffnung eines Kampfes interpretieren, welchem ich durchaus nicht abgeneigt wäre. Nur warst du hier sowieso schon schlecht aufgefallen und hast anscheinend auch noch irgendwas Wichtiges zu erledigen; also wäre es nicht gut für dich, wenn man uns beide hier rauswirft. Mir hingegen wäre das völlig gleich." Ein hämisches Grinsen legte sich auf Mako's Gesicht. "Wenn du mir aber ein bisschen entgegenkommst, könnte ich mich aber eventuell dazu entscheiden, eine andere Route zu wählen als du. Ich denke, das würde uns beiden viel Zeit und Kraft ersparen, oder was meinst du, Ojii-san?"
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17

Dienstag, 20. Dezember 2011, 21:33

Mürrig rieb sich Tetsu seine Faust um das Blut, welches ihm auf die Hand gespritzt war, im Regen von seinen Knöcheln abzuwaschen. Dieser verdammte Mistkerl Tsunami Mako hatte es geschafft ihn lange genug zu provozieren, um ihn tatsächlich zum Zuschlagen zu bewegen. Zwar war der fremde Mann in der Lage gewesen die Attacke zunächst abzufangen, als der Iwa-nin jedoch etwas mehr Kraft dahinter legte, gab es kein entkommen mehr. Tetsu war schon fast ein wenig beeindruckt, dass sein Gegner in der Lage gewesen war überhaupt etwas gegen den Schlag zu unternehmen, aber nun stand jener trotzdem mit gebrochener Nase da.
Nachdem Mako sich mit einem Salto zurückgezogen hatte machte der Oi-nin zunächst keine Anstalten die Verfolgung aufzunehmen. Er war sauer, doch eigentlich wollte er den Kerl einfach nur loswerden. Zu seiner Enttäuschung blieb der Mann jedoch und fing an davon zu faseln, dass es ihm hier freistand sich als Sensei eines Teams aus Kiri zu bewegen wie es ihm gefiel, während Tetsu eingeschränkt war. Der Teitai verzichtete darauf den Fremden dahingehend zu belehren, dass er als Begleiter eines Kage wohl noch mehr Autorität hatte als irgendein x-beliebiger Sensei. Stattdessen wunderte sich Tetsu jedoch lieber darüber wie es möglich war, dass es diesem Clown erlaubt war Genin zu trainieren. Sollte er nach dem Angriff auf das Dorf nicht auch lieber bei jenen sein anstatt fremden Ninja hinterher zu dackeln? Der bäritge Mann aus Iwa war sicherlich niemand mit besonders starken Neigungen zum Lehrerdasein, doch dies schien selbst ihm abwegig.
Zu viel Zeit wollte er aber auch wieder nicht an jene ertragslosen Gedanken verschwenden, denn wenn auch die genauen Worte Makos ihm nicht einwandfrei erschienen, so traf dieser doch einen entscheidenden Punkt. Tetsu konnte es sich nicht leisten aus dem Dorf geworfen zu werden. Da half ihm bei einem Konflikt auch nicht sein Status. Er hatte hier noch wichtige Dinge zu erledigen und bereits eine Beschwerde über die gebrochene Nase würde wohl ausreichen um dies zu vereiteln. "Was soll's, es ist ja kein wirkliches Geheimnis.", sagte er seufzend, docht merkte man ihm an, dass es ihm nicht gefiel so in die Ecke gedrängt zu werden. "Leute, die lesen können wären wohl sogar in der Lage es in den Aufzeichnungen jedes Dorfes zu finden." Mit eindringlichen Blick starrte er Mako an. "Was ich beherrsche nennt sich der Sennin Moodo, Jüngelchen. Es schadet nichts dir das zu erzählen, denn für dich ist das vollkommen unerreichbar selbst wenn du herausfinden solltest was das ist. Du würdest sterben, bevor du auch nur richtig verstanden hast was du da tust. Ich nehme mal an du erwartest hier keine Unterrichtsstunden von mir, also werde ich nun verschwinden. Mehr hörst du von mir nicht." Energisch drehte er sich um und bemerkte im davongehen noch: "Dieses mal drücke ich mich klarer aus: Wenn du mich noch mal belästigst, egal mit welchem Körperteil, ist es nicht nur deine Nase, die darunter leidet. So wichtig ist mir nichts als das ich mir die Freude nehmen lassen würde dich in dem Fall auseinanderzunehmen."

[TBC: Die Brücke]
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Tsunami Mako Männlich

Dai Ryoushi

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18

Dienstag, 20. Dezember 2011, 22:22

Ein gedankliches 'Yeas!!' durchfuhr den Tsunami, denn sein Geistesblitz hatte gefruchtet. Normalerweise erpresste er niemanden Unschuldiges, doch so wie sich der Bärtige verhalten hatte, konnte man sich über diesen Status sowieso streiten. Jetzt galt es, sich den merkwürdigen Namen zu merken, wofür der Kiri-Nin diesen sogleich immer wieder gedanklich vor sich aufsagte. Während er dies tat, sprach der Iwa-Nin noch weiter, jedoch konnte der hochkonzentrierte Fischer diesem wahrscheinlich leeren und unwichtigen Gewäsch gerade keine Beachtung schenken, ehe er den sonderbaren Begriff in sein Gedächtnis eingebrannt hatte. Erst bei den Worten "dich in dem Fall auseinanderzunehmen." schaltete sein Bewusstsein wieder ein, was einen leicht verdutzten Gesichtsausdruck seitens Mako zur Folge hatte. "Was? Falls das eine Herausforderung war, sehr gern! Wenn du das nächste mal in den Gewässern von Mizu no Kuni schwimmst, lade ich dich auf einen Happen Sushi ein. Und dann prügle ich ihn wieder aus dir raus." Mit einem erhobenen Daumen und verschmitzten Grinsen deutete er dem Fremden seine Zuversicht und Vorfreude, ehe er etwas Blut ausspuckte und sich ebenfalls zum Gehen umdrehte. Doch vor seinem Besuch im Krankenhaus war nun erst einmal das Wichtigste an der Reihe: ein Stift!

tbc: Das Tal im Himmel
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