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Namiashi Kaien Weiblich

Ocean Soul

Beiträge: 9

Geschlecht: Weiblich

2 Auszeichungen

81

Mittwoch, 11. August 2010, 11:18

PP: [Timeskip] Shichirou no

Mit einem genervten Gesichtsausdruck hatte Kaien nach ihrem Team das Atrium betreten. Ihre erste Chuuninprüfung, an der sie nicht selbst teilnahm und sie währen um ein Haar zu spät gekommen. Es war ihre Schuld gewesen, dass sie am Morgen fast verschlafen hätte, deswegen hatte sie die Genin mehr antreiben müssen, als ihr lieb gewesen war. Sie warf die Kapuze ihres Regenmantels zurück und zog ihre langen blauen Haare heraus, bevor sie ihren blutroten Schal etwas lockerte, den sie zum ersten Mal seit Jahren wieder trug. Wie es aussah, würde allein das Wetter schon zu einer Herausforderung für die Genin werden. Sie beobachtete jeden der Drei genau. Auch sie konnte nicht völlig abstreiten, dass sie nervös war. Denn jetzt würde sich zeigen, was sie ihrem Team in der vergangenen Zeit hatte beibringen können. Es war eine Herausforderung für die Drei, ebenso wie das damit verbundene Risiko, dass sie bereit gewesen waren, einzugehen.
Mit einem Lächeln beobachtete sie Midori dabei, wie er einem teamfremden Genin Papier und Pinsel lieh. >Dass du nur nicht zu freundlich zu den anderen bist.<, schmunzelte sie, aber sie war sich sicher, dass er die Sache ernst genug nahm, um das selbst zu wissen. Nikko allerdings machte ihr ein wenig Sorgen. Sie hatte mitbekommen, dass es in den letzten Tagen Zuhause nicht so gelaufen war, wie es sollte und sie wusste zu sehr, dass sich das auf ihre Konzentration auswirken konnte. Auch Rikka schien alles andere als glücklich zu sein, sich hier zu befinden. Sie seufzte tonlos. Diese Prüfung würde nicht nur ihre Kampfkraft abverlangen, sonder auch die Fähigkeit, im Team zu arbeiten und den anderen wegen auf die eigenen Wünsche zu verzichten.
Sie selbst sah sich im Atrium genauer um. Prägte sie die meisten der Genin ein und blieb schließlich an den dazugehörigen Jounin hängen. Manchen konnte man bei genauerem Hinsehen anmerken, welche Richtung sie im Kampf einschlagen würden, andere hingegen waren geheimnisvoller. Eine bunte Mischung, die jedem Genin alles abverlangen würde, was er bereit war zu geben. Kurz nachdem das Startsignal gegeben wurde und wieder Unruhe in die Menge einkehrte, wandte die Namiashi sich zurück an ihr Team.
„Und schon geht es los. Ich weiß, dass es ziemlich kurzfristig war, euch hier anzumelden, aber ich glaube an jeden einzelnen von euch. Ihr seit schließlich nicht umsonst hier. Ihr habt vielleicht nicht den besten Teamzusammenhalt, den es in diesem Raum gibt, aber ihr müsst da Beste daraus machen. Auf Missionen könnt ihr euch auch nicht die Zeit nehmen und die Geschehnisse durchspielen. Sorgt dafür, dass ihr euch aufeinander verlassen könnt.“ Sie lies ihren Blick hinüber zu dem Dorfoberhaupt schweifen. „Taki ist nicht gerade ein berühmtes Dorf, dass heißt kaum jemand wird große Mengen auf euch setzen. Aber das heißt noch lange nicht, dass ihr nicht gut seit. Egal wie es hier ausgeht, ihr werdet keinesfalls als Verlierer zurückkehren. Also macht euer Dorf stolz. Und mich auch.“ Sie rieb sich leicht angespannt über den kühlen Hals. „Nadann...Ende der Durchsage. Jetzt seit ihr am Zug.“ Sie sah die drei noch einmal eindringlich an und wartete auf Rückfragen.

Greater love has no one than this,
that he lay down his life for his friends.
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82

Mittwoch, 11. August 2010, 21:42

Ruhig ging Yukis Blick zwischen den beteiligten Genin hin und her. Als der Blauhaarige schließlich davon anfing, dass sie nicht wegen ihm streiten sollten, sondern dass er für alle zu haben wäre war Yuki im ersten Moment richtig irritiert. Sie sah den blauhaarigen an, musterte ihn kurz von Kopf bis Fuß, ehe sie ihm mit einem kurzen Lächeln entgegnete: „Na dann träum mal weiter...“ Kurz schüttelte sie den Kopf und wollte sich eigentlich zum Gehen wenden, als die Suna-Nin sich vor ihr aufbaute. Ihre kalten Augen starrten Yuki an, die während dessen genervt die Augen rollte. „Gott... womit hab ich das eigentlich verdient... noch so jemand wie Raiu mit einem ernsthaften Artikulations- und Aggressionsproblem...“ Sie seufzte, richtete sich zu ihrer vollen Größe auf, dann entgegnete sie kurz: „Wenn du meinst... ich für meinen Teil richte meine Aufmerksamkeit jetzt wieder den Dorfoberhäuptern zu, um wenigstens ein wenig von den relevanten Informationen mitzubekommen.“ Hoch erhobenen Hauptes drehte sie sich halb um, ehe sie ihre Schwester neben sich registrierte. Kurz sah sie zu ihrer Schwester hoch, ehe ein charmantes Lächeln ihre Lippen zierte. Sie nickte den Suna-Nin kurz zu, dann beendete sie ihre Drehung elegant. Als sie ein wenig entfernt waren flüsterte sie ihrer Schwester zu: „Ich wundere mich immer wieder, wer sich alles für fähig hält ein Chuunin zu werden.“ Sie lächelte immer noch, als ihr Blick an Tenshi hängen blieb. Dieser sah allerdings relativ unglücklich aus. „Yuki-chan... du solltest erstens weniger Aufmerksamkeit auf dich ziehen und zweitens dir keine Feinde machen. Wir haben mit Mifune –sollte er es wirklich sein- genug Ärger während der Prüfung... da bin ich mir ganz sicher.“ Kurz wurde Yukis Blick nachdenklich, dann setzte sie erneut ihr Lächeln auf und machte sich auf den Weg in Richtung Ausgang. "Wo steckt eigentlich Hattori-Sensei? Kein aufmunterndes Wort? Keine ratschläge?" Yukis Blick wanderte kurz über da Atrium, doch Hattori war nicht zu sehen. Sie seuftzte kurz, sah einen Moment traurig zu Boden, dann richtete sich ihr Blick ernst erneut auf den Ausgang. "Egal... er könnte uns sowieso nicht helfen, selbst wenn er wollte."
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Senki Marake

lacks hatred

Beiträge: 81

Geburtstag: 10. August

2 Auszeichungen

83

Samstag, 14. August 2010, 19:05

(Timeskip) PP : Gräsernes Plateau

Da stand er jetzt also ,mit seinem Team ,in einer Halle inmitten des Dorfes des Regens, Amegakure. Das Wetter hält, was dieser Name verspricht. So einen starken und langanhaltenden Regen erlebt der Genin heute zum ersten Mal. Es war ebenfalls das erste Mal, dass dieser Junge seine Heimat, das Reisfeldreich Ta no Kuni, verlassen hatte. Diese Tatsache hätte Marake schon nervös genug gemacht, doch etwas weitaus Wichtigeres überschattete diese Reise, nämlich der Zweck eben dieser. Ja, der Junge und sein Team wurden tatsächlich von der Kyuunin für die diesjährigen Chuuninauswahlprüfungen angemeldet und eben auf diese vorbereitet worden. Ja, wenn sie das Team 15 des Dorfes Otogakure als so fähig betrachtet, muss ja etwas Wahres dran sein. Im letzten halben Jahr, etwa seit der Rückkehr ihres alten Lehrmeisters, eines Kaguyas, arbeitete das Team, bestehend aus ihm, Ryou und der recht zierlichen Mikomi, auf dieses eine Ziel hin. Das Team war bestens auf dieses Großereignis vorbereitet. Jeder der drei hatte so hart und oft wie möglich trainiert. Dennoch musste sich der Genin eingestehen, innerhalb der vergangenen Zeitspanne weitaus weniger Fortschritte gemacht zu haben, als er sich erhofft hatte. Die anderen beiden hingegen haben sich etwas schneller weiterentwickelt, und die schon von Natur aus gute Zusammenarbeit der drei hatte sich auch verbessert. In diesem Team stimmte die Chemie.
Der Genin ließ seinen Blick durch die Massen schwenken, er versuchte ruhig zu wirken, aber dennoch merkte man ihm die Nervosität an: Wenn Marake mal für einen Moment stillhielt, kaute er auf seinem letzten Kaugummi, wie ein Hund an einem Knochen oder einem Spielzeug. Man könnte fast meinen, der Kaugummi hätte ihm irgendetwas angetan, so fest kaute der Junge teilweise auf das Teil, dabei hielt er natürlich ständig den Mund verschlossen, was zu einem teilweise recht lächerlichen Anblick führte. Zuerst wollte Marake die anderen Genin anhand ihres Verhaltens etwas studieren, doch diesen Gedanken verwarf er wieder recht schnell, bei dieser großen, unübersichtlichen Masse. Ja, diese Masse an Leuten störte den Jungen schon und trug nicht dazu bei, dass der Genin irgendwie ruhiger werden könnte. Das andere, was Marake beunruhigte, war das scheinbare Alter der anderen Teilnehmer. Er und sein Team schienen zu den Jüngsten zu gehören. All dies machte Marake merklich nervös. Diese Nervösität versuchte er sich selbst zu nehmen und vor den anderen zu verbergen. Es ging ihm weniger um sein Auftreten, als darum die anderen beiden, welche sicher auch sehr angespannt sind, nicht noch weiter zu verunsichern. Am besten ist es wohl, wenn ich so wenig wie möglich sage, bis ich mich wirklich beruhig habe. Ausserdem kann ich mich so besser auf das Kommende konzentrieren.
Plötzlich bewegte sich sein Teamkamerad Akuryou von der Gruppe weg und ging auf einen älteren Kerl mit roten Haaren zu, welcher anscheinend angestrengt etwas suchte, ein scheinbarer Konoha-Nin. Man kann sich nie sicher sein, wer sich hinter sowas verbirgt. Seit der Sache mit der Nuke damals habe ich ihn vorsichtiger eingeschätzt. Naja, der Gute weiß sicher was er tut. Akuryou kehrte zu der Gruppe zurück und wurde direkt von Mikomi über den Rothaarigen gefragt. Die Antwort gefiel Marake gar nicht. Wieso steckt der dem Typen Geld zu ? Vor allem hat Ryou nicht allzu viel davon.
Nun geleitete Hiyoko-sama zu ihren Plätzen. Marake setzte sich weiterhin stumm zu den anderen. Als er von seinem Partner gefragt wurde, ob er nervös sei, blieb er stumm.Auf den Vorschlag, von nun an untereinander ausschließlich Akuryous Zeichensprache zu verwenden, nickte er nur zustimmend.
Wenig später begann das Oberhaupt des Gastgeberdorfes mit seiner Ansprache. Diese Rede berührte Marake sehr und nahm ihm wieder etwas von der Nervösität, welche von Selbstbewusstsein abgelöst wurde. Dennoch war der Junge weiterhin unruhig. Nach der Rede des scheinbar wichtigsten Mannes des Dorfes, wurde das Wort an einen jüngeren Mann übergeben. Gleichzeitig wurde eine Karte an die Wand projiziert. Marake versuchte, sich die Projektion gut einzuprägen, doch seine Aufmerksamkeit wurde wieder von dem jüngeren Sprecher beansprucht, welcher nun einen faustgroßen Porzellanschwan hochhielt und einige Regeln dazu nannte. Darauf zog er eine große Kiste hervor und meinte, der Schwan solle darin sicher transportiert werden. Bitte !? So eine große Kiste für so eine kleine Figur ist... unpraktisch.
Als der Ninja fertig mit seiner Erklärung war, kamen einige Fragen von seitens der Genin, darunter auch eine von Mikomi. Als Reaktion darauf wurden einige Dinge genauer erklärt, es handelte sich schon um recht wichtige Informationen. Ich wette es wurden weitere relevante Informationen absichtlich weggelassen. Ich bin mir sicher, dass sie nicht einfach dieses Wissen vorraussetzen. Aber mir fallen aktuell keine weiteren klugen Fragen ein.
Während der Rede wurde der Genin wieder etwas angespannter. Als diese endete , wäre er fast vom Stuhl gefallen. Die Prüfungen beginnen JETZT ?! Naja, als Shinobi muss ich auf so etwas gefasst sein. Marake blieb trotz der Aufforderung sich zu bewegen noch einen Moment sitzen und ging ein paar mögliche Vorgehensweisen durch. Dann erhob er sich auch und nahm sein gesamtes Gepäck. Er ging mit den anderen beiden mit und blickte nochmal aufmerksam durch die Halle, in der Hoffnung irgendwie irgendwelche wichtigen Informationen über die Prüfung zu erhaschen. Trotzdem übersah er nicht, dass Ryou plötzlich anhielt. Der Weißhaarige drehte sich um und erblickte ihre Lehrmeisterin. Diese überreichte jedem der anderen Teammitgliedern des Teams 15 aus Otogakure eine Schriftrolle. Es war ein letzter Ausweg, die Rettung vor dem Tod, beinahe eine Lebensversicherung in dieser Prüfung, die die drei da bekamen. Für Marake hatte es weniger mit Misstrauen in die Fähigkeiten des Teams, als mit großer Umsicht zu tun. Nun formte Akuryou wieder ein paar Fingerzeichen. Er fragte die Fuuma über bestimmte Dinge, auf die sie besonders achten sollten. Sobald das Team eine Antwort auf diese Frage hatte, würde es zweifelsohne losgehen und sich wahrscheinlich Marakes größter Prüfung in seinem bisherigen Leben stellen.

Tbc:Der Säulengang

Inventarergänzung


Im Rucksack:
5 adrenalinproduktionssteigernde Pillen
2 chakraproduktionssteigernde Pillen
5 Blutstoppillen
5 Soldatenpillen
3 Stoffmasken
1 Fernglas
Fuuma Hiyokos Beschwörungsrolle
Jacke:
1 Buschmesser (in der Innentasche auf der gegenüberliegenden Seite des Dolches)
Sonstiges:
1 Regencape (getragen)


Steckbrief/Jutsu

Gesprochenes
Gedachtes

Theme

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Senki Marake« (14. August 2010, 19:27)

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Fushou Akuryou Männlich

Schweigsamer Held

Beiträge: 114

Geburtstag: 30. Dezember 1996 (22)

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Oto-Gakure

Beruf: Genin

3 Auszeichungen

84

Montag, 16. August 2010, 10:52

Leider erhielt Ryou keine Antwort mehr auf seine Fragen, denn im selben Moment wurden sie von einem der Chuunin, welche die Aufsicht führten dazu ermahnt weiterzugehen, um nicht zurückzufallen. Auch informierte dieser Yoko-chan nebenbei noch über einen Treffpunkt der Sensei, von wo aus sie ihr Team im Auge behalten konnte, wenn sie wollte. Danach ließ er die Drei auch nicht mehr aus den Augen, scheinbar aus dem Verdacht heraus, das Yoko ihren Schützlingen aus Sorge irgendeinen Vorteil verschaffen konnte. Immerhin hatte die Prüfung ja nun offiziell begonnen. Innerlich bereute Ryou bereits, dass er das Essen eben nicht angenommen hatte. Nun würde er seine Vorräte für das Abendessen anbrechen müssen. ’Der Start ist schon mal richtig mies. Vielleicht können wir wenigstens auf dem Gelände auf dem wir starten ein bisschen was an Pflanzen und essbarem finden. Und vor allem Wasser wäre nicht schlecht. Wäre nur fair, immerhin konnte Yoko uns ja keine guten Tipps mehr geben…’ unwillkürlich nickte er leicht. Andererseits war das Leben selten fair, gerade zu ihm. Er würde wohl oder übel abwarten müssen. ’Kopf hoch Ryou, eure Chancen stehen am Nullpunkt, schlimmer kanns ja wohl nicht mehr werden…’

Der Säulengang >>

Akuryou | Fushou Akuryou's Jutsu
Themes/Steckbrief

Und wen beschützt du?

"Ryou spricht."
"Ryou spricht." (Handzeichen)
'Ryou denkt.'

Ich bin auch:
Saisho Akira (1. Char)
Daichi Raiu (3. Char)
Shiraha Karasu (4. Char)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Fushou Akuryou« (16. August 2010, 11:13)

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Zatoichi Hattori Männlich

Iwagakure Jounin

Beiträge: 88

Warnungen: 0
Verwarnungen: 1
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Geburtstag: 20. Juli 1992 (26)

Geschlecht: Männlich

0 Auszeichungen

85

Montag, 16. August 2010, 17:38

Suchend eilte Hattori durch die Massen der Ge- und Jounin. Er hatte im ganzen Treiben sein Team verloren, wie peinlich. Und nun suchte er überall nach den drei Genin. Wo konnten sie bloß stecken? Der Prüfungsbeschreibung hatte der Jounin nur halbherzig zugehört, auch andere Dinge, wie in etwa der kleinen Konflikten zwischen einigen Unterninja, interessierten Hattori herzlich wenig. Er wollte nun erst mal sein Team finden und ihm einen guten Ratschlag erteilen. Doch bereits jetzt strömten die Genin aus dem Raum, in Richtung ihres jeweiligen Startpunktes. Gerade noch so konnte der Zatoichi einen Blick auf Raiu erhaschen, wie sie aus dem Raum lief, gefolgt von Yuki und Takeo. `Na dann nicht.´, dachte er, während er stehen blieb und seine Zigarettet austrat. Dann wandte er sich an einen der Ame-Chuunin, von denen überall welche, wohl als wandelnde Informationsstände, herum standen. „Hey, wo kann ich mich während der Prüfung aufhalten?“ Der Ninja lächelte und wies mit einer Handbewegung Richtung Lounge. „Dort in der Lounge könnt Ihr entspannen und der Prüfung über Monitore und Teleskope folgen, Iwa-san.“ Hattori sah den Ame-Nin misstrauisch an. Klar, er konnte unmöglich seinen Namen kennen, aber wieso nannte er ihn dann `Herr Fels´? Trotzdem bedankte sich Hattori förmlich (ohne den Chuunin `Ame-san´ zu nennen) und machte sich auf den Weg Richtung Lounge, um der Prüfung zu folgen. Er hatte nur immer noch keine Ahnung, wo er innerhalb des einen Monats schlafen sollte und wo er neue Zigaretten kaufen könnte.

-> Die Lounge
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Hono Mikomi Weiblich

Gebannter User

Beiträge: 103

Geburtstag: 4. August 1993 (25)

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Otogakure

2 Auszeichungen

86

Sonntag, 29. August 2010, 11:53

Nachdem der Start der Prüfungen bekannt gegeben worden war, hatten sich die Drei von ihren Sitzen erhoben, wobei Mikomi ein kleines bisschen länger sitzen blieb. ‚Wir sollen also direkt starten? Na dann.’ Mikomi war dem Mädchen dankbar, was außer ihr noch Fragen gestellt hatte. Es waren recht viele Fragen gewesen, die das Mädchen gestellt hatte, weswegen Mikomi zwar Aufmerksamkeit bekommen hatte, jedoch nicht so viel, wie das andere Mädchen. Glücklich darüber seufzte Mikomi einmal erleichtert auf, immerhin stand sie nicht allzu gerne im Mittelpunkt, auch wenn sie ihr Team in der Nähe wusste. Nun erhob sie sich auch und folgte Ryou und Marake, die allerdings noch von Hiyoko aufgehalten wurden, so dass sich Mikomi zu den Beiden gesellen konnte und die Handzeichen ebenfalls mitbekam. ‚Nur als letzte Rettung? Dann hoffe ich, dass wir die Schriftrolle nicht benutzen müssen.’ Das Ryou versuchte noch etwas aus Hiyoko herauszubekommen bekam Mikomi nicht mit, allerdings konnte er auch nichts aus ihr herauskitzeln, und letztendlich machten sie sich dann auf, in Richtung des Geländes, auf dem die Prüfung stattfinden sollte. ‚Ich hoffe, wir kommen lebendig aus der ganzen Sache.’

tbc:
Der Säulengang
Auf Wunsch von Akira:
Gedanken
Gesprochenes
Gesprochenes per Handzeichen (innerhalb ihres Teams)
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NPC

NPC

Themenstarter Themenstarter

87

Sonntag, 20. Februar 2011, 00:38

PP: Die Lounge (Amegakure-Oberhaupt)
PP: Sumpfiges Grasland (Sunagakure-Repräsentantin)

"Hiermit eröffne ich die heutige Sonderversammlung zu den Vorfällen in Takigakure.", leitete Ishihara Kenta, der als Gastgeber den Vorsitz übernommen hatte, die Besprechung ein. "Da hier Vertreter eines jeden Dorfes vorsammelt sind sollten wir den Berichten über den Angriff zunächst zuhören und dann entsprechende Konsequenzen daraus ziehen." Kurz räusperte er sich und deutete mit einer kleinen Handgeste dem Gesandten aus Taki, der in Begleitung des Boten der angegriffenen Nation war, dass es nun an ihm war zu besprechen. "Ich denke ich kann ich kurz halten.", erklärte dieser in ruhigem Ton, welcher der Situation angemessen war. "Ich denke alle hier sind sich über die grundsätzliche Lage im Klaren. Auf unser Dorf wurde eine Attacke durch zahlreiche Nuke-nin verübt von denen einige auch schon identifiziert sind. Die wichtigsten liegen in einer Mappe an jedem Platz. Sollte irgendwer wichtige Informationen über diese Verbrecher haben, die uns noch nicht bekannt sind, dann würden wir darum bitten diese Informationen unverzüglich mit uns zu teilen. Im Zweifelsfall auch vertraulich." Verwundert erhob der Mann mit Afro aus Kirigakure eine Augenbraue und formte eine Faust auf seinem Tisch. "Was soll das nun wieder bedeuten? Ich denke niemand sollte egal welche Informationen über irgendwelche Nuke-nin geheim halten. Oder wird hier etwa einigen unter uns misstraut?!" "Immer mit der Ruhe!", wurde der aufgebrachte Repräsentant vom Oberhaupt Amegakures unterbrochen. "Ich bin mir sicher Takigakure will nur seine Ermittlungen nicht gefährden. So sehr wir uns auch untereinander vertrauen, muss doch jeder darauf achten, dass nicht irgendwas nach außen dringt, sei es auch ohne böswillige Absicht. Es ist bestimmt schon schwer genug in ihrem eigenen Dorf alles unter Verschluss zu halten.", erklärte er weitergehend und nickte dem dicklichen Shinobi aus Taki zu. "Wir halten nichts unter Verschluss.", erwiderte dieser bestimmtund tippte auf die Mappe vor sich. "Wir wollen nur sicher gehen, dass wir alles erfahren. Wenn jemand aus welchen Grund auch immer etwas nicht mit jedem teilen will respektieren wir das." "Aber sollten wir nicht alle so gut es geht zusammenarbeiten um mit solchen Bedrohungen fertig zu werden?", fragte das Oberhaupt Kusagakures offensichtlich besorgt und richtete sich dabei an die Delegation aus Takigakure. "Das würde man meinen, wenn Taki nicht offensichtlich jeden verdächtigen würde.", bemerkte der Samurai aus Kumo kühl, ohne jegliche Wertung in seine Worte zu legen. Leicht zerknirscht blickte Asai Makoto aus Sunagakure zu dem doch sehr offenen Mann und ergriff dann selbst das Wort. "Wir wollen uns hier nicht in Anschuldigungen stürzen, die nachher nicht zurückgenommen werden können.", beschwichtigte sie die Lage. "Sunagakure wäre sicher bereit bei den Untersuchungen durch Truppen Unterstützung zu leisten." "Das wird nicht nötig sein, so nett das Angebot auch ist. Takigakure benötigt weder Hilfe bei ihren Ermittlungen, noch zum Schutz, sollte dies hier irgendwer vielleicht denken. Unser Dorf ist sicher. Eine Attacke von diesem Ausmaß bringt uns nicht ins Wanken." Selbstsicher klopfte der dicke Taki-nin auf den Tisch und blickte in die Runde. "Am wichtigsten sind uns momentan einfach die Informationen, die die anderen Länder für uns haben. Mit dem Rest kommen wir alleine klar." "Aber es geht um die Sicherheit aller Nationen!", warf das Oberhaupt Kusas ein. "Und Takigakure freut sich über die Ehre alleine dafür sorgen zu können. Die Bedrohung ist nicht so groß als das jedes Dorf einen Anteil leisten müsste. Das Studieren der Mappen reicht als Mitarbeit völlig aus." Mit dunklem Blick blätterte die Frau aus Sunagakure die neu erhaltenen Steckbriefe durch und schlug die Mappe nach kurzem Überfliegen wieder zu. "Wenn das euer Wunsch ist." "Das ist er und mehr gibt es von unserer Seite momentan auch nicht zu vermelden." Eine kurze Zeit des Schweigens folgte. "Öhm.. nun gut. Dann sollten wie die Besprechung hier vielleicht fürs erste beenden. Sofern Takigakure für den Moment nichts weiter zu verlautbaren hat. Ich würde alle bitten ihrem Aufruf zu folgen und mit ihnen zu kooperieren.", ergriff wieder Ishihara Kenta das Wort und beendete die stagnierende Unterhaltung somit eilig bevor sich noch mehr Spannungen entwickeln konnten.
Schnell standen die ersten Vertreter auf und begangen das Atrium zu verlassen. Auf einen ihrer Begleiter zugehend drückte Asai Makoto diesem die Mappe in die Hand. "Ich habe einige ernste Worte mit gewissen Personen zu bereden. Leite das in die Wege."

tbc: Die Hintergasse (Kusagakure-Oberhaupt)
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Themenstarter Themenstarter

88

Freitag, 9. Dezember 2011, 19:00

Eine knappe Stunde war vergangen, seitdem die ersten Sprengsätze in Amegakure explodiert waren. War das Dorf doch nur so am Bersten vor der militärischen Stärke all der zugereisten Sensei, so sorgte deren begrenztes Wissen über ihren Aufenthaltsort doch für reichlich Verwirrung. Auch war es den Aggressoren in dem Gedränge all der Fremden wohl um ein Vielfaches leichter gefallen, ihre Pläne heimlich in die Tat umzusetzen. Auf jeden Fall handelte es sich um keine Amateure, die diesen Anschlag zu verantworten hatten.
"Halt! Wer da?", fauchte ein ANBU, welcher das Oberhaupt Amegakure's bewachte. "Ich bringe den Bericht!", war die Antwort des eben erst aufgetauchten Ame-Nin, welcher sich sogleich vor der Obrigkeit verbeugte, "Die Lage scheint sich beruhigt zu haben. Es wurde bereits eine Vielzahl der versteckten Jibaku Fuda ausfindig gemacht und neutralisiert, die Explosionen sind nun also großteils eingedämmt." "Wie steht es um die Bevölkerung? Wie viele sind verletzt, haben wir Todesopfer?" "Auf jeden Fall zu viele.", erklang plötzlich die Stimme der älteren Frau aus Sunagakure, welche im halb eingestürzten Türrahmen erschienen war. "Asai-dono! Gut zu wissen, dass es Euch gut geht." "Das kann ich nur zurückgeben. Meine Leibwachen und ich haben uns im Dorf umgesehen und festgestellt, dass es sich wohl nur um eine Handvoll tatsächlicher Angreifer gehandelt hat. Der größte Teil des verursachten Schadens geht auf das Konto der Sprengsätze." "Und das ausgerechnet jetzt..." "Das war mit Sicherheit beabsichtigt. Ishihara-dono, wenn Ihr mir den Ratschlag erlaubt, diese Situation erfordert eine weitere Krisensitzung." "Da habt Ihr wohl recht. Und nicht nur das...", erwiderte Kenta, "Dies verlangt nach einem Treffen aller Oberhäupter."
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Themenstarter Themenstarter

89

Freitag, 16. Dezember 2011, 00:54

"Nachdem sich nun alle Vertreter eingefunden haben, eröffne ich hiermit die erste offizielle Generalversammlung der Dörfer.", begrüßte Ishihara Kenta, Oberhaupt Amegakures, seine Gäste und setzte sich auf seinen Stuhl am Kopfende eines großen Konferenztisches. "Alle? Wo ist die Kazekage und den Raikage sehe ich auch nirgendwo. Und vor allem, was soll das dort bitte sein?!", beschwerte sich der blauhaarige Mizukage und deutete auf die Projektion der Anführerin Takigakures, welche auf einem Stuhl ihm gegenüber platziert war. "Die Situation in Taki ist uns allen inzwischen wohlbekannt, denke ich. Aus offensichtlichen Gründen konnte Haruko-sama deshalb nur mithilfe dieses Jutsu teilnehmen.", erörterte Kenta die Lage. "Das erklärt aber nicht die Abwesenheit zwei der Kage. Ich dachte, das hier sollte eine Vollversammlung sein. Genügt den Oberhäuptern der großen Dörfer nicht bereits der zweite Angriff in Folge auf unsere Dörfergemeinschaft, um sich hierher zu bequemen?", protestierte nun auch Kawaboshi Hibiki aus Kusa, welcher beim Kampf zu Verteidigung Amegakures seinen Arm verloren hatte. "Shinju-sama hat dringliche persönliche Angelegenheiten, um welche sie sich kümmern muss und die keinerlei Aufschub erlauben. Sie hat mir allerdings die Bemächtigung erteilt, hier in ihrem Namen zu sprechen.", erklärte Asai Makoto aus Suna. "Man möchte fast schon den Gerüchten Glauben schenken, die behaupten, die Kazekage sei nicht mehr in der Lage zu reagieren, und ihr hättet das Kommando an euch gerissen.", erwiderte der Mizukage mit Misstrauen in seiner Stimme, doch beehrte die ältere Dame die Anschuldigung mit nicht mehr als einem verächtlichen Blick. "Und der Raikage?", wollte sich der Einarmige aus Kusagakure erneut vergewissern. "Ganz wie Ihr schon sagtet, Hibiki-sama. Er hat keinerlei Interesse daran, an diesem Treffen teilzunehmen. Der Meinung des alten Herren nach ist das Angelegenheit eines jeden einzelnen Reiches. Jeder für sich selbst.", beantwortete der Kyuunin aus Kumogakure die Frage. Nur mit Mühe konnte Hibiki seine Empörung über diese Haltung für sich behalten, doch sprach der Ausdruck auf seinem Gesicht Bände. "Man sollte meinen, er hätte etwas mehr Respekt für die Zusammenarbeit der Dörfer, nachdem die Ringallianz dabei geholfen hat, seines zu befreien.", bemerkte der Tsuchikage beiläufig, was der Kyuunin nur mit einem Schulterzucken erwiderte.
"Nun da alle Begebenheiten geklärt scheinen, sollten wir mit den Punkten fortfahren, wegen denen wir uns überhaupt erst hier, mehr oder weniger vollständig, versammelt haben.", warf der Gastgeber ein. "Wenn ich dürfte.", meldete sich das durch Jutsu direkt aus Takigakure übertragene Hologramm. "Es gibt einige neue Erkenntnisse zu dem Angriff auf unser Dorf, die ich hier gerne teilen möchte. Unsere Untersuchungen zeigten zunächst, dass sich die Spur der Auftraggeber bis zurück nach Kirigakure verfolgen ließ." "Wie kannst du es wagen!", empörte sich sofort lautstark der Mizukage und sprang von seinem Stuhl auf. "Sich in dem eigenen Dorf verstecken und nicht hertrauen, um dann solch bösartiges Gift zu versprühen! Unter den Oberhäuptern der Shinobi herrscht mehr Anstand! Doch woher solltet ihr das schon wissen?!", fuhr er mit seiner Schimpftirade fort und spielte dabei auf Harukos Hintergründe als gewöhnlicher Bürger, der nie das Handwerk der Ninja erlernt hatte, an. "Eine Spur, die sich später jedoch als gefälscht herausstellte.", vollendete die Frau ihre Erläuterungen ruhig und brachte den Mann aus Kiri damit augenblicklich zum Schweigen. "Seid Ihr Euch sicher, sie haben damit nichts zu tun? Der werte Mizukage scheint für einen Unschuldigen ein wenig energisch zu protestieren.", warf der Hokage mit scherzhaftem Hohn in der Stimme ein. "An Eurer Stelle wäre ich diesbezüglich nicht so belustigt. Als wir diese falschen Spuren genauer unter die Lupe nahmen, kamen wir zum Schluss, dass diese wohl ihren Ursprung in Konohagakure haben.", erwiderte Haruko kühl. Der Blick des Aburame verfinsterte sich hinter der Sonnenbrille. "Auch wenn ich hier nun nicht aufspringe wie mein Kollege aus Kiri, muss ich wohl nicht sagen, wie lächerlich und beleidigend diese Anschuldigungen sind." Ein zufriedener Ausdruck legte sich auf das Gesicht des Mizukage. "So schnell wendet sich das Blatt." "Und wer sagt, Euer Dorf hat nicht versucht,, seine Aktionen auf uns abzuwälzen?", konterte der Hokage und ein wildes Wortgefecht brach zwischen ihm und dem Oberhaupt Kiris aus. "Ich bitte euch!", unterbracht Makoto die beiden Streitenden. "Scheint das nicht alles viel zu simpel? Ich will nicht glauben, dass irgendeiner der hier Anwesenden einen solch unprovozierten Angriff auf zwei Dörfer verübt hat. Wir gehen doch von den selben Drahtziehern aus, oder, Kenta-sama?" "In der Tat.", entgegnete das Ame-Oberhaupt, "Wenn man die Muster in Taki und unserem Dorf vergleicht, dann muss man davon ausgehen, es handelt sich um die selben Übeltäter. Kleine, aber elitäre Streitkräfte, deren Ziel wohl nicht die Zerstörung der Dörfer war, dafür scheint die militärische Macht hinter ihnen zu klein, sondern die Ziele verfolgen, die sich uns bisher noch entziehen. Auch die gefangenen und getöteten Shinobi, darunter wie schon in Taki auch ehemalige Yami-Nin, scheinen auf eine angeheuerte Truppe zu deuten." "Ihre Ziele entziehen sich uns vielleicht nicht vollends.", warf die Dame aus Suna ein. "Was soll das bedeuten?" "Es soll bedeuten, ich habe eine starke Vermutung, wer die wahrhaften Verbrecher hinter diesen Anschlägen sind und wer versucht, die Schuld auf Euch abzuwälzen, Hokage-sama. Denn so wirklich glauben, dass Ihr einen Angriff auf ein Dorf inszeniert, in welchem sich Ihr selbst und viele Eurer Genin befinden, will ich nicht." "Dann sprecht.", ermutigte der Aburame die Frau energisch. "Wie einige der Anwesenden hier bereits wissen, treibt eine Gruppierung, die wir in Sunagakure den 'Kult' nennen, international ihr Unwesen. Auch wenn Kumo- und Kirigakure damit nicht hausieren gegangen sind, so weiß ich doch, dass auch sie mit dieser schlüpfrigen Vereinigung bereits zu kämpfen hatten." "Euch entgeht auch nichts.", bemerkte der Samurai aus Kumo trocken. "Ich hegte diesen Verdacht bereits nach dem Angriff auf Takigakure und wollte ihn mit dem im vorherigen Treffen so kooperationsbereiten Anführer Kusagakures privat teilen, bevor uns der Angriff auf das Dorf in die Quere kam." "Und wieso rückt Ihr erst jetzt damit heraus und nicht schon zuvor?", beschwerte sich der Mizukage erbost. "Ich war mir sicher, man würde mir kein Gehör schenken. Nun da jedoch einige der Dörfer inzwischen selbst in Verdacht geraten sind, ist man bestimmt eher bereit, einen Feind von außerhalb genauer zu untersuchen. Schon aus reinem Eigeninteresse.", erklärte die Suna-Repräsentantin. "Und welche Beweise soll es dafür geben?", meldete sich nun auch das Oberhaupt aus Oto zu Wort. "Der Kult ist dafür bekannt, Shinobi der Dörfer zu entführen. Nicht besonders starke, jeodch präzise Angriffe. Ablenkungsmanöver, um die Verteidigungskräfte der Dörfer zu beschäftigen. Und natürlich verschwundene Shinobi. Das klingt nach ihnen. Es sind zugegeben eher Indizien, doch sobald ich in mein Dorf zurückkehre, werde ich allen unsere Daten zu diesen Verbrechern zukommen lassen. Ihr werdet die Übereinstimmungen selbst erkennen können." "Dann müssen wir sofort handeln! Wir müssen eine Koalition bilden und diesen Kult zur Rechenschaft ziehen, bevor ihm noch mehr Dörfer zum Opfer fallen!", kam es von Seiten Hibikis enthusiastisch. "Dazu wird der alte Herr nicht sein Einverständnis geben." "Und ich will noch weiter unsere bisherigen Spuren verfolgen, bevor sich Takigakure in irgendeinen Kampf mit einer mysteriösen Geheimorganisation stürzt." Der Hokage schüttelte den Kopf. "Ich bin dafür, dies genau zu untersuchen, aber solange Konohagakure zu Unrecht verdächtigt wird, werde ich bestimmt nicht in Verbund mit Taki treten." "Aber jede Sekunde zählt. Ihr habt alle selbst gesehen, in welch kurzen Abständen die Angriffe erfolgten. Es ist Zeit zu handeln!" "Immer mit der Ruhe, Junge. Nun die nächsten Schritte zu überstürzen, schadet nur. Verstärkt eure Verteidigung und haltet die Augen offen. Das ist da beste, das ihr tun könnt." "So schnell ich auch jene fassen will, die dies meinem Dorf angetan haben, so muss ich doch auch dem Tsuchikage zustimmen. Wir dürfen nichts übereilen.", äußerte sich auch das Oberhaupt Amegakures. "Dann bedeutet dies also, fürs Erste handelt jeder für sich?" "So extrem würde ich es nicht ausdrücken. Wir sollten möglichst bald unsere individuellen Ermittlungen zusammentragen und sehen, wie wir in der Zukunft weiter zusammenarbeiten." Frustriert schüttelte Hibiki den Kopf. Er konnte die bereitwillige Untätigkeit seiner Kollegen nicht fassen. "Dann erkläre ich das Treffen hiermit für geschlossen. Natürlich sind alle herzlich eingeladen, der baldigen Verkündigung der Ergebnisse der Chuunin-Prüfung beizuwohnen, sofern es ihre Pflichten erlauben."
Die Oberhäupter erhoben sich und verließen nach und nach in Begleitung ihrer Entourage das Atrium. Nur Hibiki aus Kusagakure saß noch am großen Konferenztisch. "Keine Sorge, sobald sie meine Daten erhalten, werden sie sicher bald reagieren.", bemerkte Makoto mitfühlend im Vorbeigehen, bevor auch sie sich aufmachte, den Raum zu verlassen. "Hoffentlich ist es dann noch nicht zu spät. Mein Dorf könnte das nächste sein."

tbc: Kusagakure-Verwaltung (Kusagakure-Oberhaupt)
tbc: Das Versteck (Asai Makoto)

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90

Dienstag, 20. Dezember 2011, 22:46

Erneut war das Atrium von vielen Genin und Jounin belebt, jedoch bei weitem nicht so überfüllt wie zum Anfang der Prüfung. Dies war ein sehr schlechtes Zeichen, da es die große Anzahl an Opfern indizierte, die die Prüfung selbst und vor allem der Anschlag auf Amegakure verlangt hatten. Es waren wenige Tage seit der Sitzung der Oberhäupter vergangen, in welcher mit Hochdruck an der Beurteilung der Genin gearbeitet worden war. Man sollte dem Dorf nicht nach außen anmerken, dass es einen schweren Treffer erlitten hatte, und außerdem war es nun an der Zeit, die für die Prüfung beanspruchten Shinobi wieder nach hause gehen und ihre Nation stärken zu lassen. Nachdem endlich ein Großteil der handlungsfähigen Genin im Saal erschienen war, erhob sich Ishihara Kenta und begab sich zum kleinen Podest mit dem Mikrofon. Kurz hustete er noch dreimal, ehe er an das kleine Gerät tippte und durch das folgende Fiep-Geräusch die Aufmerksamkeit der Menge auf sich zog.
"Ein weiteres Mal heiße ich euch alle herzlich willkommen in unserem bescheidenen Atrium. Zu den... unvorhergesehenen und äußerst tragischen Ereignissen muss ich wohl nicht mehr viel erzählen, da die wichtigsten Informationen bereits herausgegeben wurden. Doch im Namen aller Dorfoberhäupter und -Repräsentanten möchte ich noch einmal mein tiefstes Beileid und Bedauern über die Verstorbenen und Verletzten aussprechen. Bis zum eigentlichen heutigen Programm möchte ich außerdem eine Minute des Schweigens einlegen." Nach einem kurzen Flüstern kehrte die erwünschte Ruhe im Raum ein und Kenta ließ seinen Blick auf den Boden fallen. Schließlich übergab er das Wort an seinen Kollegen aus dem Prüfungs-Gremium. "So, und nun ist es an der Zeit. Wir kommen zu den Chuunin-Ernennungen!" Rasch und rücksichtslos wie immer wechselte Daro das Thema und lenkte die Meute, wenn auch auf irritierende Art, auf sich. "Projektor an!" Ein Dia der ominösen Kiste und des begehrten Schwans wurde an die Wand hinter ihn geworfen, ehe er wieder ansetzte: "So, das sind die Gegenstände, die euch die letzten paar Wochen begleitet und wahrscheinlich dem ein oder anderen auch Kopfzerbrechen bereitet haben. Ist doch so, oder? Naja... Vergesst das alles! Diese hässlichen Porzellan-Dinger sind absolut wertlos!" Demonstrativ zerbrach er eine hervorgeholte Schwan-Statuette unter einem kleinen Hammer auf dem Podest, während eine Welle der Verwirrung durch die anwesenden Shinobi-Reihen rauschte. "Ganz recht. Es ist mir vollkommen egal, wie viele Schwäne ihr gesammelt habt. Mich würde es sogar freuen, wenn dieser ganze Kitsch irgendwo im See des Geländes versickert ist und nie wieder hochkommt. Doch jetzt wollt ihr bestimmt wissen, was dann überhaupt beurteilt wurde!" Lautes Geschwätz trat aus, das Daro erst durch das nervtötende Geräusch einer Feedback-Schleife wieder abwürgen konnte. "Wir haben nicht bewertet, wie viele Schwäne ihr gesammelt habt. Wir haben beurteilt, was ihr gemacht habt, um dieses gefälschte Ziel zu erreichen! Projektor!" Nun wechselte das Dia zu einer Liste von fünfzehn Wörtern: Kampf, Spionage, Diebstahl, Medizin, Nahrungsversorgung, Fallenlegung, Jagd, Verhör, Diplomatie, Strategie, Tarnung, Teamwork, Solidarität, Pflichtbewusstsein, Wachsamkeit
"Dies sind die Eigenschaften, die wir bei euch bewertet haben! Und da ihr bestimmt jede von denen zumindest schon mal irgendwo gehört habt, wenn ihr sie schon nicht in euer Ninja-Dasein integriert habt, werde ich sie auch nicht näher erklären. So! Ich hab jetzt noch was zu tun. Projektor!" Mit diesen Worten verließ Daro das Podest und überließ den Rest der Veranstaltung wieder dem Oberhaupt. Inzwischen wurden die Namen der erfolgreichen Chuunin-Anwärter an die Wand geworfen. Einmal noch drehte sich das ungeduldige Gremiums-Mitglied um und rief "Herzlichen Glückwunsch!", ehe er durch die nächstgelegene Tür verschwunden war.
Leicht verwundert folgte das Oberhaupt Amegakures dem so eiligen Shinobi mit seinem Blick, bevor er selbst wieder das Wort ergriff. "Die im Rahmen dieser Prüfung zu Chuunin ernannten Shinobi sind wie ersichtlich dem zu Folge: Fushou Akuryou aus Otogakure, welcher seine Fähigkeiten als Medic-nin auch unter den widrigen Umständen der Prüfung unter Beweis stellte und keine Möglichkeit unversucht ließ seinen Kameraden zu helfen. Des weiteren Kasai Genso aus Kumogakure, der seine Stärken in den verdeckten Operationen der Shinobi-Künste unter Beweis stellte. Eine Disziplin, die es nicht zu unterschätzen gilt. Hyuuga Akio aus Konohagakure, der sich als wahrer Stratege im Kampf offenbarte und in Zukunft sicherlich der Dörfergemeinschaft damit gut dienen wird. Zu guter letzt Noah Lavi, ebenfalls aus Kumogakure. Er konnte trotz unerwarteter Probleme mit seinem Team seine Weitsicht als entscheidende Eigenschaft offenbaren." Mit einem zufriedenen Lächeln auf dem Gesicht nickte der ältere Herr wohlwollend. "Dies wäre alles. Ich danke für ihre Aufmerksamkeit und bin froh darüber vier Shinobi in den Reihen der Chuunin willkommen heißen zu dürfen. Einen schönen Tag noch."
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