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1

Freitag, 8. August 2008, 14:52

Kusagakure-Verwaltung

Die Steuerzentrale von Kusagakure ist sein Verwaltungsgebäude. Hier werden sämtliche größeren Entscheidungen getroffen und Missionen vergeben. Außerdem ist es der Wohnsitz des Dorfoberhauptes. Es ist ein sehr großes und stabiles Gebäude, welches von nahezu überall in Kusa gesehen werden kann. Sein Design ähnelt einer großen Blüte, deren Blätter die einzelnen Flügel des Gebäudes ausmachen. In der Mitte der Blüte befindet sich der Sitz des Oberhauptes, ist also von allen Flügeln aus gut erreichbar. Mancher Bürger empfindet den Aufbau des Hauses als sehr kitschig, doch insgesamt passt er doch sehr gut in die Atmosphäre von Kusagakure.


(Quelle: Nabari no Ou)

Der 33jährige Kawaboshi Hibiki ist Anführer des Dorfes versteckt im Gras. Er hat eine heitere Art und entfernt sich manchmal unerlaubt von seiner Arbeit, doch am Ende des Tages hat er immer all seine Pflichten getan. Während der Arbeit kommt er seinen Geschäftspartnern und auch den meisten anderen Leuten, mit denen er zu tun hat, sehr weit entgegen. Die Voraussetzung dafür ist nur, dass er ihnen vertraut, was manchmal auch schon zu früh der Fall ist. Doch sollte diese seine gnädige Art ausgenutzt werden, schreckt er auch nicht vor harter Bestrafung zurück. Durch seine Bequemlichkeit kommt es durchaus auch vor, dass er Ungehorsam ganz einfach bestraft, indem er denjenigen in seinem Rang herunterstuft oder im Falle von Fremden die Beziehungen zu diesen vollständig abbricht. Mit seinen ganz eigenen Methoden also hat er Kusagakure sicher in der Hand.
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2

Freitag, 23. Dezember 2011, 23:02

PP: Atrium (Kusagakure-Oberhaupt)
PP: Verwitterte Ruine (Sara)

Noch bevor die Ergebnisse der Chuunin-Prüfungen in Amegakure präsentiert worden waren, machte sich Kawaboshi Hibiki auf den Weg zurück nach hause. Es frustrierte ihn, wie wenig die Dörfer zu einer Kooperation bereit waren, um die vorherrschende Bedrohung zu eliminieren. Freilich müsste zuerst der Wahrheitsgehalt der Fährten überprüft werden, welche Takigakure gefunden hatte. Und auch die Vorkommnisse in Ame mussten berücksichtigt und analysiert werden. Doch ein derartiges Misstrauen und teilweise kindisches Verhalten hatte Hibiki den anderen Oberhäuptern nicht zugetraut. Nun galt es jedoch erst einmal, die Verteidigung Kusagakure's zu verstärken, damit nicht ein weiterer solcher Anschlag das Zentrum des Kontinents ereilte. Sollten die Angreifer tatsächlich erneut zuschlagen, so wäre dem Muster nach nun das Dorf versteckt im Gras an der Reihe. Und so weit durfte es nicht kommen.

Die Zeit verging und das Oberhaupt tat sein Bestes, um trotz seiner gravierenden Verletzungen die nötigen Maßnahmen zur Verstärkung des Dorfes zu ergreifen. Auch seine Mitarbeiter und Shinobi wussten, dass die Lage ernst war, und unterstützten seine Arbeit so gut es ging. Doch irgendwann neigte sich auch dieser Tag seinem Ende entgegen und der erschöpfte Kawaboshi legte sich zu Bett. Er hatte darauf bestanden, trotz seines verlorenen Armes in seinem üblichen Gemach zu nächtigen, denn für ihn ging die Sicherheit Kusa's vor. Und so wurde es Zeit für den dritten Versuch des geheimnisvollen Angebots.
"Hallo, mein Freund.", ertönte eine Stimme am Fenster des Zimmers, woraufhin das Oberhaupt sofort aufsprang und die fremde Person ins Visier nahm. Es war eine hübsche Frau in einem zerrissenen weißen Kleid, welche entspannt auf der äußeren Fensterbank saß. "Wachen!!" Augenblicklich erschienen mehrere Kusa-Nin im Zimmer des Oberhauptes und beäugten die merkwürdige Fremde ebenfalls. "Wie ist die hierher gekommen?!" "Ich weiß es nicht, die äußeren Wachtposten haben nichts gemeldet!" "Nun beruhigen Sie sich doch! Hätte ich etwas Böses im Sinn, würde ich Sie nicht begrüßen." "Dann wird es Ihnen bestimmt nichts ausmachen, sich erst einmal vorzustellen!", merkte eine der Wachen scharf an. "Eigentlich schon, aber da Sie wissen sollten, mit wem Sie reden, wird mich ein Spitzname nicht umbringen. Sie können mich Sara nennen." "Sara, ja? Na gut, Sara, was wollen Sie hier und wieso haben wir Sie nicht bemerkt?" "Ich kann Ihnen versichern, dass das auf keinen Fall an einer versäumten Wache oder Ähnlichem liegt. Ich bewege mich nur anders fort als die meisten. Und...", sie drehte ihren Kopf nach hinten, "... Ihr Kollege braucht gar nicht erst zu versuchen, mich zu versiegeln. Das wird nicht funktionieren." Der im Geheimen angepirschte vierte Kusa-Nin schaute verärgert auf, als er enttarnt wurde. "Zu Ihrer anderen Frage: Ich möchte Kusagakure ein Angebot unterbreiten. Und noch bevor Sie fragen: Ich habe deshalb nicht den normalen Weg genommen, weil Sie mir nicht vertrauen würden." "Da bin ich ja beruhigt. So ein Überfall in meinem Schlafzimmer wirkt natürlich wesentlich vertrauenswürdiger." "Haben Sie sich nicht genau darüber geärgert, dass in Amegakure niemand dem anderen vertrauen wollte?" Hibiki's Augen weiteten sich. Hatte diese Person dem Treffen in Amegakure beigewohnt? Handelte es sich um einen Leibwächter der anderen Oberhäupter oder gar um ein solches selbst? Alle möglichen Szenarien gingen durch den Kopf des Kawaboshi, ehe die geheimnisvolle Sara das Geheimnis lüftete. "Ich gehöre keinem der Dörfer an. Ich bin Teil einer kleineren Gruppe von Menschen, die die Konflikte in dieser Welt satt hat. Und deshalb möchten wir Ihnen das Angebot machen, uns in Ihr Dorf aufzunehmen und dafür von unserer Streitkraft zu profitieren. Betrachten Sie es als Asyl und Söldnertum in einem." "Na, wenn mal kein verdächtig gutes Timing ist." "Ich weiß, wie Ihnen zumute sein muss. Ja, wir haben Sie beobachtet. Und ja, gerade deshalb haben wir Sie ausgewählt. Kusagakure scheint für Bündnisse offen zu sein und bei den momentanen Gefahren da draußen sollten Sie auf unsere Hilfe nicht verzichten." "Das klingt ja auch gar nicht nach Erpressung." "Ist es auch nicht! Wir wollen diese Terroristen genauso dringend aufhalten wie Sie. Darum machen wir Ihnen genau jetzt unseren Vorschlag."
Hibiki atmete tief ein und erwog die Situation. Konnte dies wirklich das Geschenk sein, das er momentan brauchte? Oder war es tatsächlich die Falle, auf die die Umstände deuteten? Es war wohl an der Zeit, ein bisschen zu pokern. "Ich fühle mich sehr geehrt, dass Sie gerade unser bescheidenes Dorf ausgewählt haben. Sagten Ihnen die anderen nicht zu?" "Zugegeben, wir haben das Angebot vor kurzem auch erst Takigakure gemacht. Leider war Miyazaki-dono nicht gut darauf zu sprechen, was wir sehr bedauern." "Es wurde also ausgeschlagen und nun versuchen Sie hier Ihr Glück." "So oder so hätten wir auch Sie darauf angesprochen." Nun galt es schnell zu schalten. Was wäre ein geeigneter Schachzug, um mehr über die Unbekannte und ihre Kameraden zu lernen, ohne dass sie einen Rückzieher machte? Und wären die anwesenden Kusa-Nin in der Lage, die schleichende und aufmerksame Frau dingfest zu machen? 'Taki ist also nicht darauf eingegangen... Wenn das wahr ist, könnte es nützlich sein, wenn zumindest eines der Dörfer diese Allianz eingeht und so mehr über sie erfährt.' "Ich kann Ihnen gerne auch eine gewisse Bedenkzeit geben. Das alles muss ja furchtbar plötzlich für Sie sein. Auch können wir Ihnen noch nicht viele Informationen über uns aushändigen, ehe Sie uns das Asyl tatsächlich gewähren." "Das wäre ratsam. Wir werden uns einige Tage lang besprechen und nehmen dann... nun ja, wie können wir Kontakt aufnehmen?" "Ich werde in einer Woche wieder da sein. Genau hier, genau zu dieser Zeit. Es wäre allerdings schön, wenn ich dann nicht von unzähligen Shinobi ins Kreuzfeuer genommen werde." "In Ordnung. Eine Woche." Mit einem Nicken ließ sich die Fremde rückwärts vom Fenster fallen und löste sich auf einmal in Luft auf. Was war das für eine Person? Handelte es sich gar um einen Geist? Alleine schon diese Fragen ließen sich nur beantworten, wenn die Allianz geformt würde. Hibiki hatte nun einige wichtige Entscheidungen zu treffen.
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3

Mittwoch, 28. Dezember 2011, 19:24

Eine Woche war vergangen, in welcher Kusagakure nicht nur um die Kräftigung seiner Defensive bemüht war, sondern sich auch um das gänzlich unerwartete Angebot der fremden Frau kümmern musste. Waren ihre Worte ernst gemeint oder steckte doch etwas anderes dahinter? Und um wen handelte es sich bei dieser angeblich so mächtigen Gruppierung, wenn sie die Unterstützung der Dörfer ersuchte? Die schiere Menge an fehlenden Informationen war es, welche die Regierung Kusa's schlussendlich zu ihrer Entscheidung bewegte.

Pünktlich auf die Minute erschien die weiß gekleidete Frau, wieder in der gleichen Pose am Fenster des Oberhauptes sitzend, welches seit dem letzten Mal wesentlich strenger bewacht war. Doch schien sie das wenig zu stören, solange die Kusa-Nin nicht auf sie losgingen. "Da bin ich wieder." "Das sehe ich. Willkommen zurück." "Dankesehr! Und, wie ist es Ihnen ergangen? Was macht Kusa's Aufrüstung?" "Davon können Sie sich bald selbst überzeugen, verehrte Sara." Augenblicklich formte sich ein Lächeln auf dem Gesicht der Frau und ihre Augen begannen zu strahlen. "Das heißt, Sie gehen die Allianz mit uns ein?" "Nicht so schnell! Noch wissen wir praktisch gar nichts über Sie, abgesehen von Ihrem Vornamen. Daher möchte ich Ihren Handel nur unter den größten Vorsichtsmaßnahmen eingehen." "Das ist sehr verständlich. Was schwebt Ihnen vor?" "Zuerst einmal möchte ich alles von Ihnen wissen, was es zu wissen gibt. Erst dann können wir erwägen, ob Sie eine Bedrohung für uns darstellen oder nicht." "Auch das kann ich gut nachvollziehen, doch Sie müssen auch an unseren Standpunkt denken. Für uns sind auch Sie größtenteils fremde Menschen, deren Absichten uns nicht bekannt sind. Auch wir müssen Vorsicht walten lassen, um nicht womöglich zu Unrecht bestraft zu werden oder Ähnliches." Skeptisch fasste sich Hibiki an's Kinn und hob eine Augenbraue. "Haben Sie einen besseren Vorschlag?" "Den habe ich. Lassen Sie für's Erste nur mich hier wohnen und gliedern mich allmählich in die Gesellschaft Kusagakure's ein. Als Gegenleistung werde ich ihnen so viele Informationen preisgeben, wie ich für angemessen halte." "Und anschließend wiederholen wir das Ganze, bis Sie vollständig eingezogen sind?" "Nun ja, beinahe vollständig. Manch einer hat auch noch gewisse Dinge da draußen zu erledigen und kann uns deshalb nicht beiwohnen. Ansonsten ist das genau mein Vorschlag." Das Oberhaupt sah sich zu seinen Beratern um, welche bereits fleißig tuschelten. Eine kurze Zeit später, die beiden Parteien wie eine Ewigkeit vorkam, nickten sie schließlich zustimmend. "In Ordnung... Verehrte Frau Sara, ich heiße Sie herzlich in Kusagakure willkommen." "Das freut mich sehr zu hören, Kawaboshi-sama!" '-sama? Das ging ja schnell.' "Kann ich Ihnen vielleicht gleich einen Gefallen tun? Sozusagen als rückwärtiges Willkommensgeschenk." "Als da wäre?" "Wie unschwer zu erkennen ist, haben auch Sie in Amegakure großes Leid davongetragen." Zaghaft deutete Sara auf den Stumpf an Hibiki's Schulter. "Das stimmt. Wollen Sie mir etwa einen provisorischen Arm schenken?" "Das nicht. Aber wenn Sie Ihren noch besitzen, kann ich vielleicht diesen wieder herrichten." Verwundert blickte das Oberhaupt seinen Gast an. Entweder wusste sie nicht, in welchem Zustand sich sein abgetrennter Arm bereits in Amegakure befunden hatte, oder die Macht dieser Person war noch weit größer als gedacht. "Ich... denke nicht, dass das klappen wird. Nicht einmal Ame's beste Iryounin konnten etwas für mich tun." "Mit Verlaub, aber Amegakure konnte auch nichts gegen die Terroristen tun." "Das mag sein... aber mein Arm wurde inzwischen bereits eingeäschert, da ist nichts zu machen." "Wenn Sie die Asche noch besitzen, ist es das sehr wohl." Nun stand den anwesenden Kusa-Nin der Schock ins Gesicht geschrieben. Anscheinend war doch letzteres der Fall und ihre neue Verbündete war zu Dingen imstande, die nicht einmal die besten Mediziner hinbekamen. Dies könnte das erste Indiz für eine sehr lohnende Entscheidung werden. "In Ordnung, ich bringe Sie zum Krematorium." "Sie werden es nicht bereuen!"

Mit einem spielerischen Satz hüpfte die Frau von der Fensterbank und wurde sogleich von den Wächtern des Oberhauptes umringt, welche sie diesem hinterher führten. Auf dem Weg nach draußen erhob sie noch einmal das Wort. "Es tut mir übrigens leid, dass Ihre Elite gegangen ist." "Sie wissen wirklich, wie man an Informationen gelangt, was?", erwiderte Hibiki kaum überrascht. Ja, nicht jeder im Dorf versteckt im Gras hielt es für angemessen, eine gänzlich unbekannte und potentiell höchst bedrohliche Kunoichi aufzunehmen und seine Geheimnisse mit ihr zu teilen. Und von all diesen Skeptikern hatte es nur der Kyuunin Kusagakure's gewagt, seiner Heimat den Rücken zu kehren und sich selbst um die ungeklärten Vorkommnisse in der weiten Welt da draußen zu kümmern. Hibiki konnte dieses ausgeprägte Gefühl für Ehre und Integrität seiner Elite noch nie nachvollziehen, doch er wusste, dass der alte Mann auf seine eigene Art immer weise handeln würde. So wurde eine unbekannte Nuke-Nin aufgenommen und ein eigener S-Rang Shinobi abtrünnig. Die Frage war jetzt nur noch, ob sich dieser Austausch letzten Endes lohnen würde.
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