Mittwoch, 19. Dezember 2018, 11:44 UTC+1

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

Saisho Akira Weiblich

Taki no Oni

Beiträge: 196

Warnungen: 0
Verwarnungen: 1
Verwarnungen anzeigen

Geburtstag: 13. Oktober 1979 (39)

Geschlecht: Weiblich

Wohnort: Taki

Beruf: Oinin (Jounin)

9 Auszeichungen

Themenstarter Themenstarter

21

Mittwoch, 13. April 2016, 21:03

Für einen kurzen Augenblick betrachtete Akane ihren neuen Senpai und überlegte wie oft man wohl wiedersprechen konnte, ehe man als unhöflich galt, doch dann überwand sie ihre Zurückhaltung und antwortete "Naja schon, aber ich hab sie noch nie besorgen müssen." erklärte sie, während die drei sich bereits in Bewegung setzten. Es entstand so etwas Ähnliches wie ein Gespräch, welches schließlich Kuro dazu verleitete mit einer etwas merkwürdig anmutenden Mimik zu fragen, wieso Asami und Akane denn Shinobi geworden seien. Akane, welche während der gesamten Wegstrecke mit gelassener Miene und dem Blick im Gestern oder Morgen hinter den anderen herzu trotten, sah zu Kuro, als dieser eröffnete, dass er ein Oi-Nin werden wollte. Ihr Blick, offen und neugierig, schien dabei bis in seine Seele zu dringen. "Ein Oi-Nin also…" sagte sie leise. ‘Ziemlich ambitioniert. Vielleicht habe ich ihn ja doch unterschätzt.‘ Etwas lauter antwortete sie dann. "Ich bin eine Kunoichi geworden, um den Saisho-Clan vom Mistrauen und der Furcht zu befreien. Ich möchte, dass jedes Clansmitglied im Licht sein Leben leben kann, ohne von den Schatten des Lebens eines Saisho verfolgt zu werden." ‘Das klingt ziemlich gestelzt. Ich sollte mir einmal Gedanken darum machen, die Frage wird wohl noch öfters gestellt werden.‘ Dachte sie bei sich und verschränkte dabei die Arme hinter ihrem Rücken. ‘Es wird sich wohl zeigen müssen wie weit wir kommen Senpai‘ Ihr Blick legte sich wieder auf Kuro. "Unsere Ziele sind nicht leicht zu erreichen."

Als sie schließlich den Waffenladen erreichten, war Akane ein wenig irritiert. "Das … ist der Laden?" fragte sie und betrachtete das in die Jahre gekommene Gebäude. Überall zeigten sich Spuren des Verfalls. ‘Der Laden hat schon bessere Tage gesehen…‘ dachte sie bei sich und folgte Kuro nach drinnen. Doch schon im nächsten Augenblick bereute sie diese Entscheidung. Nicht nur, dass der Laden mit seinen ungeordneten Sammelsurien eher an einen in die Jahre gekommenen Tante Emma Laden erinnerte, nein zu allem Übel fühlte sich Kuro dazu berufen den Ladenbesitzer anzusprechen, als wäre dieser Taub. “Aaah, wenn das nicht der gute Kuro-kun ist! Hab dich schon länger nicht mehr gesehen! Wie gehts dir? Brauchst du wieder etwas Metall oder Holzreste für deine Pfeilkonstrukte? Wie geht‘s deinem alten Herren? Immernoch ein leidenschaftlicher Schürzenjäger der Gute? Haha!“ Akane unterdrückte ein seufzen ‘Ist das eigentlich ein Clan von Schürzenjägern, das jeder solche Unterstellungen macht?‘ “Und wie ich sehe hast du noch zwei nette Damen mitgebracht! Kommst ganz nach deinem Vater, haha! Seid ihr Klassenkameradinnen von Kuro auf der Akademie? Passt gut auf den Kleinen auf, dass er sich auch brav anstrengt! Ich glaub ich dürfte hier noch ein paar Süßigkeiten für euch haben… irgendwo… ist nicht mehr oft so, dass ich hier Jugendbesuch bekomme, wisst ihr? Früher.. ja früher, da war das hier ein sehr belebtes Geschäft.“ Ihr Blick ging erneut zu Kuro. ‘Hentaio~?‘ In der Zwischenzeit bewiesen der Ladenbesitzer und Kuro, dass der Ladenbesitzer wirklich schwerhörig war. Es dauerte ein wenig, ehe Kuro dem Besitzer klar gemacht hatte, dass sie Farbkugeln brauchten. “Ach jaa, die Kugeln! Natürlich habe ich noch welche davon. Da liegen noch unzählige von den Dingern im Keller rum - tobt euch ruhig aus, ich hab viel zu viele von den Dingern und verkaufen tun sie sich auch nicht mehr wirklich. Die Jugend ist zu verwöhnt von ihren Trainingspuppen und merkwürdigen Spielen.. die Jungspunde nennen das "Trainingsprogramm" - Mumpitz nenn ich das, MUMPITZ! Aber wer hört schon auf mich alten Mann. Nehmt euch so viele ihr wollt, nur könntet ihr bitte so gut sein und sie selbst aus dem Keller holen? Ich bin nicht mehr der Jüngste müsst ihr wissen, haha!“ mit diesem Worten brach der Ladenbesitzer in einen Hustenanfall aus, der sich erst legte als er sich auf einen Stuhl setzte. Also Kuro sich leicht verbeugte und dann zu einer Tür ging, blieb Akane noch stehen und betrachtete den alten Mann. ‘Es ist wirklich eine Schande. Dieser Laden muss sein Lebenswerk sein und er hat niemanden, dem er ihn anvertrauen kann…‘ “Auch an euch Beide - keine Scheu keine Scheu! Kommt ruhig dazu und tobt euch aus und wie gesagt, passt gut auf den Kleinen auf - er ist ein guter Junge.“ ‘Er scheint in ihm so etwas wie einen Sohn zu sehen. Ober er wohl einen im Krieg verloren hat? Akira-sama hat mir mal erzählt, dass jede Familie ihre Verluste damals hatte.‘ Langsam ging sie zu ihm, verbeugte sich leicht und sagte dann "Ganbatte Ojii-san." sagte sie und folgte dann Kuro in das Kellergewölbe, welches er bestens zu kennen schien.

Im Kellergewölbe überraschte Kuro sie damit, dass er selbst in einem Wirrwarr unbeschrifteter Kiste wusste wo die Kugeln zu finden waren. Nein mehr noch: Er wusste in welcher Kiste welche Farbe war. Akane sah dabei zu wie ihre Schwester sich nach Kuros Aufforderung von den roten Kugeln nahm und dieser verstaute. Auch Akane gab sich einen Ruck und nahm sich eine recht große Anzahl von blauen Kugeln. Nachdenklich betrachtete sie danach eine der dickwandigen Kugeln, welche sie in der Hand behalte hatte. ‘Da braucht es aber eine ganze Menge Wucht, damit die gleich zerplatzen…‘ Noch immer eine Kugel in der Hand folgte sie Kuro und ihrer Schwester wieder nach oben. Erneut wand er sich an den schläfrigen Ladenbesitzer und fragte nach weiterer Schutzausrüstung. Nachdenklich nahm Akane eine Schutzbrille in die Hand und betrachtete sie. Schutzausrüstung war in aller Regel ein Zeichen für die Angst etwas zu verlieren und ihrer Angst würde sie sich nicht unterwerfen. Nicht einmal in so einem Detail. Mit einem leichten Kopfschütteln legte sie die Brille zurück. Kuro war zwischenzeitlich zur Kasse gegangen und hatte bezahlt. Wie versprochen, berechnete der Ladenbesitzer nichts für die Kügelchen, und das obwohl sie eine nicht zu vernachlässigende Menge an Kügelchen mitgenommen hatten. Sie machten sich daran den Laden zu verlassen, doch als Akane nach den anderen beiden hinausgehen wollte, hielt sie inne. ‘Das ist einfach falsch. Wir können doch nicht einfach unbezahlte Ausrüstung mitnehmen. Dieser Laden ist sein Leben.‘ Schnell kehrte sie um und lief zum Ladenbesitzer. Mit einem Lächeln legte sie etwas Geld auf den Tresen, was vermutlich zu viel für die Kügelchen war. "Du solltest so etwas nicht einfach verschenken. Immerhin kannst du für das Geld junge Shinobi anheuern die deinen Laden wieder auf Vordermann bringen. Da haben alle etwas davon Ojii-san." erklärte sie und verbeugte sich vor ihm. Dann verließ sie schnell den Laden, ehe der alte Mann wiedersprechen würde.

Vom Laden aus begaben sich die drei Shinobi auf direktem Weg zum Trainingsgelände Taki-Gakures. Ohne große Regung, aber innerlich sehr wohl irritiert betrachtete Akane das Spiegelkabinett. Es war ein wahres Labyrinth aus recht weit auseinander stehenden Spiegelwänden und sich darüber befindlichen Stangen. ‘Ich wusste nicht mal, dass wir so etwas hier haben. Wir waren bisher immer nur im Geäst unterwegs.‘ Und wie es schien, ging es nicht nur Akane so. Auf dem Trainingsgelände war nur wenig los. ‘Kuro-Senpai kennt die verstecktesten Orte in Taki wie es scheint. Oder auch die vergessensten. Je nachdem wie man es sieht…‘ Noch während sie das dachte, hörte sie Kuro eine Wette vorschlagen "Wie wäre es wenn wir das Spiel noch ein bisschen spannender machen und derjenige mit den meisten Treffern nach der Runde die beiden Gewinner zum Essen einlädt? Oder wäre das zu langweilig?" Leicht nickte Akane. "Ich mag die Idee, da gibt es wenigstens einen Grund sich anzustrengen." erklärte Akane sich mit der Wette einverstanden. "Und wie sieht der Start aus? Starten wir vom gleichen Platz und verteilen und von da mit einer Schonfrist?" schlug sie vor.
Steckbrief Akira | | | Akiras Füchse

Und was verheimlichst du?

"Akira spricht."
(Stimme hat Vor- und Nachhall)
'Akira denkt.'

Ich bin auch:
Fushou Akuryou (2. Char)
Daichi Raiu (3. Char)
Shiraha Karasu (4. Char)
  • Zum Seitenanfang

Kototeki Jinai

For Inari's sake!

Beiträge: 50

Geburtstag: 27. März 1996 (22)

0 Auszeichungen

22

Montag, 18. April 2016, 21:34

Nachdem der Besorgungsort für die Farbkugeln festgelegt wurde, machte sich das Team aus drei Jungspunden auf den Weg, allen voran der Megumi, welcher quasi die Führung übernahm. Während die Gruppe durch das Dorf schlenderte, stellte er dabei eine äußerst persönliche Frage: Wieso die zwei Mädchen vorhatten, Kunoichi zu werden. Bevor einer der beiden jedoch antworteten konnte, erklärte Kuro seine eigenen Beweggründe: “Ich will ein Oi-Nin werden und die Verbrecher dieses Landes jagen, unsere Geheimnisse vor außen beschützen und… Jemand sein auf den man sich verlassen kann.“ Diese Äußerung seinerseits machte Asami hellhörig. ‘Oi-Nin also? Ambitioniert für jemanden, der ein Akademie-Jahr wiederholen musste… Vielleicht wird er doch noch ganz hilfreich‘, mutmaßte sie in Gedanken. Einen Mitstreiter, der sie darin unterstützen würde, irgendwann diejenigen zu finden, die das Dorf angegriffen hatten, würde sie nicht abweisen.

Während Akane die Frage beantwortete, schaute sich Asami etwas verwirrt um, bevor ihr endlich auffiel, was nicht stimmte. Sie hatte keine Ahnung, wo die Gruppe eigentlich hinging! ‘Der Weg zum Klingengarten ist das aber nicht… Was hat der Megumi vor?, ging es ihr durch den Kopf und beobachtete ihn skeptisch. Steckte hinter seiner ruhigen Miene irgendein ungeahnter Plan? Spielte er den beiden Saisho gerade einen dummen Streich? Immerhin konnten solche Spielchen ja einfach in der Familie liegen…
Abrupt wurden ihre Spekulationen unterbrochen, als Asami merkte, dass die Aufmerksamkeit der beiden anderen gerade vollständig ihr galt. „Ähm…Was sie gesagt hat“, meinte sie einfach und beantwortete somit die noch ausstehende Frage. Sie hatte ihrer Schwester nicht wirklich zugehört, wollte sich aber jetzt auch nichts auf die Schnelle ausdenken. Wenn er ihr wahres Ziel wissen wollte, dann musste sich Kuro etwas mehr anstrengen. Zum Glück der jungen Genin hatten die drei ihr Ziel in diesem Moment auch erreicht. Ein leicht heruntergekommenes Haus, welches mittels Schildern aus sprödem Holz und verblasster Farbe darauf aufmerksam machte, dass sich ein Waffenladen im Inneren befand. Ohne zu zögern, öffnete Kuro die Tür und trat ein, während die Zwillinge für einen Moment skeptisch den Laden und dann die jeweils andere ansahen. Bevor einer der beiden etwas sagte, zuckte Asami mit den Schultern und eilte hinterher, dicht gefolgt von Akane.

Mit einer Mischung aus Neugier und Verwirrung sah sich Asami im Inneren des Geschäfts um. Es war ungefähr so, wie man es sich vorgestellt hatte, nachdem man die Außenfassade gesehen hatte. Wenn man ehrlich war, dann galt das Gleiche auch für den alten Mann hinter der Theke, bei dem es sich vermutlich um den Ladenbesitzer handelte. Der Betrieb hatte sicherlich schon bessere Zeiten gesehen. Kuro hingegen schien mit dem Etablissement gut vertraut. So gut, dass er den alten Herren sogar namentlich begrüßte – lautstark. Dieser schien sich über den Anblick des Megumi zu freuen – vielleicht galt das für jeden Kunden, der sich hierher verirrte – und verfiel gleich in einen Begrüßungsmonolog.
“Aaah, wenn das nicht der gute Kuro-kun ist! Hab dich schon länger nicht mehr gesehen! Wie geht’s dir? Brauchst du wieder etwas Metall oder Holzreste für deine Pfeilkonstrukte?“ - ‘Ein Fernkämpfer also, interessant‘“Wie geht’s deinem alten Herren? Immernoch ein leidenschaftlicher Schürzenjäger-„ Anstatt dem alten Mann weiterzuzuhören, wandte die Saisho sich ab und ging zu einem der Regale, in welchen die Waren präsentiert waren. In ihrer Familie gab es schon so viele alte Leute, die endlos und unnötig lange redeten, insofern hatte Asami keine Toleranz, sich auch noch von einem Fremden bequatschen zu lassen. Während die beiden anderen den Ladenbesitzer unterhielten, hantierte das schwarzhaarige Mädchen stattdessen mit diversen Waffen und anderer Ausrüstung, die ausgestellt war. Überraschenderweise war das meiste noch in gutem Zustand, wenn auch etwas staubig. Auch wenn der Laden selbst nicht den besten Eindruck machte, der Besitzer musste sich zumindest um das kümmern, was eigentlich zählte – die Waffen selber. Als sie dann endlich sehen konnte, wie die anderen beiden in den Keller gingen, folgte Asami ihnen schnell.

Unten angekommen bewegte sich Kuro zielgerichtet auf ein paar Kisten hinzu und öffnete diese, brachte somit eine Unmenge an Kugeln in den verschiedensten Farben zum Vorschein. Zweifellos kannte sich der Megumi hier gut aus. “Es wäre glaub ich gut, wenn sich jeder von uns eine eigene Farbe aussucht. Macht es einfacher, einen Sieger zu bestimmen. Ladies first, also sucht euch ruhig zuerst eine Farbe aus, die euch gefällt – und nehmt ganz viele Kugeln mit, wir werden sie brauchen“, schlug er vor, was sich Asami nicht zweimal sagen ließ. Schnurstracks ging sie hinüber zu der Kiste mit den roten Kugeln und nahm eine heraus. Die Farbkügelchen waren etwas anders als diejenigen, mit denen sie vertraut war. Sie versuchte, es zum Platzen zu bringen, indem sie ihre Finger zusammendrückte, aber ohne Erfolg. Diese Kugeln waren etwas dicker und robuster, sodass es anscheinend mehr Kraft bedarf, um sie zu zerstören. Asami grinste. An der nötigen Stärke dürfte es ihr nicht mangeln. Nach der Begutachtung des Kügelchens griff sie erneut in die Kiste und fing an, ihre Taschen bis ohne hin zu füllen. Anschließend, mit den Taschen voller Munition, gingen die drei Genin wieder die Treppe hinauf. Die folgende Einladung, noch Schutzausrüstung mitzunehmen, schlug Asami selbstverständlich aus. Ausreichend bewaffnet und gerüstet begab sich die Gruppe, erneut unter Kuros Führung, endlich zum Austragungsort ihres Kampfes.

Das Mädchen gegenüber von Asami schnitt eine groteske Grimasse, ehe es frech grinste und mit einer lockeren Handbewegung ihr Haar zurecht rückte. Danach wandte Asami sich vom Spiegel ab und schaute sich um. Der Megumi hatte sie in ein Spiegellabyrinth geführt – ein spezieller Aufbau in einem Gebäude am Trainingsgelände, welcher die übenden Shinobi auf unkonventionelle Art herausfordern sollte. Über den zahlreichen Spiegelwänden auf Mannshöhe waren Metallstangen angebracht, mit dessen Hilfe man sich um einiges leichter fortbewegen konnte, als durch die verspiegelten Korridore. ‘So kann Akane wenigstens ihr dummes Gesicht sehen, wenn ich sie von hinten überrasche‘, dachte Asami vorfreudig und nahm schon eine der Farbkugeln heraus, warf sie lässig nach oben, nur um sie wieder aufzufangen. “Wie wäre es, wenn wir das Spiel noch ein bisschen spannender machen und derjenige mit den meisten Treffern nach der Runde die beiden Gewinner zum Essen einlädt? Oder wäre das zu langweilig?“, schlug Kuro dann vor. Bei solch einem Vorschlag traf er bei den Saisho-Zwillingen nur auf Zustimmung. “Ich mag die Idee, da gibt es wenigstens einen Grund, sich anzustrengen“, bestätigte Akane die Idee. “Kostenloses Abendessen? Danke im Voraus, Kuro-kun!“, scherzte Asami und grinste ihn an. Anschließend fiel die Frage darauf, wie sie den Übungskampf am besten begannen. “Starten wir vom gleichen Platz und verteilen uns von da mit einer Schonfrist?“, fragte ihre Zwillingsschwester. “Ich würde sagen…“, sagte Asami ruhig.

Wir fangen einfach an!!, rief sie plötzlich laut und nahm die Beine in die Hand. Flink navigierte sie die verspiegelten Korridore, um eine möglichst große Entfernung zwischen sich und ihren nun Übungsgegnern zu bringen. Erst als sie die Vermutung hatte, dass ihre genaue Position den anderen unbekannt war, erlaubte die Saisho es sich, sich kurz hinzuknien und einen Plan zu schmieden. ‘Zuerst muss ich herausfinden, wo sie sind, ohne dabei selbst entdeckt zu werden. Entweder ich schleiche zwischen den Spiegeln herum und hoffe dabei, sie zu erwischen…Oder ich begebe mich kurz ein Geschoss höher und hoffe, sie zu sehen, bevor sie mich bewerfen können‘, überlegte sie. Wer Asami kannte, wusste, dass die Entscheidung zwischen der vorsichtigen oder der waghalsigen Variante für sie eine leichte war.
Nun, da sie einen Plan gefasst hatte, sprang sie gegen eine Spiegelwand, stieß sich von diesem ab, sprang gegen den Spiegel direkt gegenüber und stieß sich erneut ab, um auf eine der Stangen zu gelangen. Mit einem schnellen Blick scannte sie den Teil des Labyrinths ab, den sie von ihrer erhöhten Position erblicken konnte, erwischte jedoch keine Spur von den anderen beiden. Um sich nicht unnötig lange in einer ungedeckten Position aufhalten zu müssen, sprang Asami daraufhin wieder von der Stange und landete in einem anderen Teil des Labyrinths. Unten angekommen, zückte sie ihr Blasrohr. Ein Glück hatte sie dieses heute dabei. Anschließend lud sie eine Farbkugel in ihre luft-betriebene Schusswaffe, während sie vorsichtig den Gang entlangschritt, ständig um sich blickend.
  • Zum Seitenanfang

Ähnliche Themen