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Kototeki Jinai

For Inari's sake!

Beiträge: 50

Geburtstag: 27. März 1996 (22)

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Mittwoch, 1. Juni 2016, 01:53

Kultisten-Basislager

Ähnlich wie das Basislager der Spione, haben auch die Kultisten einen Stützpunkt am Fuße des Berges eingerichtet. Dort warteten medizinische Versorgung, warme Mahlzeiten und noch wärmere Decken auf diejenigen, die ihre Übungsmission absolviert hatten.
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>> Nördlicher Berghang

‘Bei Inari, ist das kalt!‘, stellte Jinai mit Entsetzen fest, als sie zusammen mit Senshu den ersten Schritt ins Freie trat. Der eisige Wind zerrte unnachgiebig an allen Stellen, an denen er auf nackte Haut traf. Zumindest war die Kälte beinahe wohltuend für ihren Rücken. Mit behutsamen Schritten begannen die beiden den Abstieg ins Tal, wo sich der Außenposten, an denen sich die Trainings-Kultisten versammelten, befand. Der Weg war nicht weit und nun, da sie bergab gingen, auch nur ein Bruchteil so beschwerlich – Bergauf hätte Jinai bei ihrer momentanen Erschöpfung wohl kaum bewältigt.

Während die Pseudo-Kultisten den Hang hinunterkraxelten, wurden die Schritte der Kototeki mit jedem weiteren Meter sicherer, sodass sie sich ab der Hälfte des Weges nicht einmal mehr auf den Chuunin an ihrer Seite als Stützte verlassen musste. Ihr entging ein froher Seufzer, als sie endlich die Zelte sehen konnte.

Letztendlich am Eingang des Basislagers angekommen, identifizierten sich die beiden Shinobi bei den Wachen, ehe sie das Lager betraten, mit direktem Kurs auf die Zelte der Sanitäter. Dort angekommen, empfing sie auch sofort einer der Medic-Nin. Die Iwa-Nin erklärte ihm, aus welchem Teil des Klosters sie kamen und beschrieb dazu noch kurz, was mit Hiyoko passiert war. Der Medic-Nin nickte und gestikulierte zu seinen Kollegen, welche sich augenblicklich in Bewegung setzten, um die richtige Ausrüstung zu sammeln und aufzubrechen. Anschließend deutete er auf eines der Zelte, mit der Bitte, darin zu warten, bis sich einer von den Sanitätern um die beiden Kultisten kümmern konnte. Die Kototeki bedankte sich beim Medic-Nin und begab sich daraufhin mit Senshu wie geheißen in das Zelt.

Beim Zelt handelte es sich mehr um eine Gemeinschaftsunterkunft, welche als temporäre Station für die Krankenversorgung genutzt wurde. Um ein zentrales Lagerfeuer herum waren vier Liegen aufgebaut, von denen zwei bereits belegt waren. Eine Sanitäterin kümmerte sich um einen der beiden anderen Patienten, der andere schien stabil zu sein und sich momentan nur auszuruhen. Jinai sah kurz zu Senshu herüber, ehe sie langsamen Schrittes an einem fahrbaren Wagen voller Verbandsmaterial und Instrumente vorbeiging, direkt auf das Lagerfeuer zu. Dort ließ sie sich mit einem leicht schmerzverzerrten Gesichtsausdruck nieder. Die Wärme des Feuers war eine mehr als willkommene Abwechslung zu der Kälte, welcher sie den bisherigen Tag über im Kloster ausgesetzt war. Bevor sie sich jedoch vollständig entspannen konnte, stand noch etwas Wichtiges an: Das Debriefing. Sie klopfte auf den Boden neben sich, um Senshu aufzufordern, sich neben ihr zu setzen. „Das war der anstrengende Teil der Mission… Wir müssen noch unseren Bericht bei der Missionsleitung abgeben, aber vorher will ich noch mit dir drüber sprechen, was alles passiert ist“, sagte sie, mit einer eindeutig sanfteren Stimme, als üblich, „Was war denn dein Gesamteindruck? Erfolg oder nicht?“
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Hikari Senshu Männlich

Kaichuudentou

Beiträge: 97

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Kumogakure

19 Auszeichungen

2

Samstag, 9. Juli 2016, 01:54

PP: [Mission] Nördlicher Berghang

Zum gefühlten zwanzigsten Mal musste Senshu jetzt schon die schweren, steinernen Türen des Klosterabteils öffnen und daraufhin dem eisigen, trockenen Wind standhalten, der erbarmungslos auf ihn und seine Begleiterin einbrach. Irgendwie schaffte dieser es dabei doch immer, genau das Gesicht zu treffen, egal in welchem Winkel die beiden Kultisten auch liefen. Nach einiger Zeit des erschwerlichen Stapfens allerdings war Jinai-senpai überraschenderweise wieder in der Lage, auf eigenen Füßen zu wandern, und kurze Zeit später erreichten sie auch endlich ihr festgelegtes Basislager. Dort übernahm die Iwa-Nin instinktiv das Reden mit dem ansässigen Medic, welcher auch sofort ein kleines Geschwader losschickte, als er von den anderen drei Shinobi hörte. Anschließend bat er die beiden anwesenden, in einem der Zelte auf die Sanitäter zu warten, welchem sie auch sogleich nachkamen.

Innerhalb des gewählten Zelts war eine geschickte Konstruktion aufgebaut, welche ein Lagerfeuer ermöglichte, ohne die Decke von selbigem anzubrennen. Zwei andere Ninja waren ebenfalls präsent, schienen jedoch für den Moment relativ gut versorgt zu sein. Jinai schritt langsam in Richtung des Feuers und setzte sich unter Schmerzen davor hin. Offenbar war die strahlende Wärme nach dem Marsch durch Eis und Schnee angenehm genug, um diese kurze Pein zu ertragen. Danach deutete sie auch Senshu, sich neben sie zu setzen, und schnitt den letzten Teil der Mission an: "Was war denn dein Gesamteindruck? Erfolg oder nicht?"

Senshu war etwas überrascht; so eine Frage hatte er selten von einem Team-Leiter gehört. Er war es gewohnt, sich mit um die Strategie und Ausführung einer Mission zu kümmern, doch mit dem Bericht hatte er sich bisher so gut wie nie beschäftigt. "Hm, Erfolg? Das... ist schwer zu sagen.", meinte er unsicher und fasste sich an's Kinn, "Es ist... Das war ja eine sehr spezielle Mission. Wir hatten zwar unsere Vorgaben und die Spione auch, aber letztendlich war das Ziel der Mission ja die Stärkung des Zusammenhalts zwischen den Dörfern. Ich glaube, in dem Punkt waren wir ganz gut." Der Chuunin nickte zuversichtlich, ehe er plötzlich zusammenzuckte. Kurz schluckte er und fuhr schließlich fort: "Allerdings war das auch das erste Mal, dass ich auf einer Mission so... so eine Angst hatte." Beschämt sah er auf den Boden. "Und das sollte eigentlich nicht sein, so etwas sollte überhaupt nicht vorkommen! Ich bin hier auf diesen eisigen Berg geklettert, um Kumogakure zu repräsentieren, und dann kriege ich so eine Panik bei einer Trainings-Mission. Wäre das echt gewesen, hätte es unser Untergang gewesen sein können! Ich konnte mich kein Stück bewegen, im Extremfall wären meine Kameraden vielleicht wegen mir umgekommen! Das... Das ist unentschuldbar..." Er machte noch einmal eine beschämte Pause, bevor er wieder ruhiger wurde. "Gut, am Ende hab ich mich zum Glück wieder gefangen und konnte Ihnen sogar helfen, den Kampf zu gewinnen. Aber was dann auf einmal passiert ist, war ja noch mal abartiger." Rasch drehte er sich zu seiner Kollegin um und sah ihr mit einem ungläubigen Blick tief in die Augen. "Jinai-senpai... Was zur Hölle ist da passiert???"
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