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Hikari Senshu Männlich

Kaichuudentou

Beiträge: 97

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Kumogakure

19 Auszeichungen

Themenstarter Themenstarter

81

Montag, 28. März 2016, 22:42

Es vergingen einige lange Momente, ehe Senshu sich allmählich wieder zusammenreißen konnte. Beinahe genauso wie schon zu Anfang des Kampfes gegen diese Spionin vom allerhöchsten Kaliber. Als er endlich bei Sinnen war, erblickte auch er das Schriftzeichen auf dem Boden neben Hiyoko und konnte es als Kapitulation interpretieren. "O-Okay... Das heißt also, es ist vorbei? Wir haben gewonnen?" Er begann zu lächeln, doch dann kam ihm ein weiterer nicht unwichtiger Gedanke. "Moment, es könnte noch weitere Spione in diesem Abteil geben! Wie sieht es aus, ähm... verehrte Spinnenfrau... Geht unsere Mission hier noch weiter?" Nach den Regeln der Mission musste Hiyoko diese Frage nach ihrer Niederlage wahrheitsgemäß beantworten, ließ dies jedoch aufgrund ihres schweren Atems ein weiteres Mal von den Spinnen erledigen. "Sugoi!", rief Senshu aus, "Senpai, wir haben ge- Ach herrje, Senpai!" Flink, aber bedacht hechtete der Kumo-Nin an den Krabbeltieren vorbei und sah nach seiner Kollegin. Er hatte ihre Frage ob der Verwunderung über die jüngsten Ereignisse gar nicht mitbekommen - ein eigentlich sehr schlechtes Verhalten für einen Shinobi -, war nun aber wieder klar genug im Kopf, um sich um die aktuelle Situation zu kümmern.

"So, ähm... Sie stecksen ja ganz schön fest.", merkte der Hikari sinnlos an, während er das latente Gefühl zu unterdrücken versuchte, dass diese Situation durchaus auch irgendwie reizvoll erschien. Mit einem einfachen Kunai werkelte er anschließend an den äußeren Weben herum, stellte jedoch schnell fest, dass diese Art von Netz mit normalem Werkzeug nicht schneidbar war. "Das hab ich mir fast gedacht. Mh, könnte vielleicht..." Er drehte seinen Kopf zur ehemaligen Kontrahentin um, welche immer noch ermattet auf dem Boden lag und kaum eine Bewegung von sich gab. "Nein, sieht nicht so aus, als ob sie uns helfen kann. Aber Moment, wenn wir jetzt gewonnen haben, kann ich doch einfach die Medics holen gehen." "Das wäre der beste Plan. Aber ich will dich nicht alleine in's Winterwunderland rausschicken. Wenn du etwas hast, um mich zu befreien, mach das bitte und wir gehen zusammen." "Was, wirklich? Aber Sie sehen auch ganz schön erschöpft aus." "Ach, so viel schaffe ich schon auch noch, solange du mich ein wenig stützt. Als Team-Leiter kann ich das sonst nicht verantworten." "Hmmm, na gut... Aber dann wären Sakkaku und die Dame hier völlig schutzlos. Ah, ich hab's! Ich hole den anderen Spion von den Unterkünften hierher, der kann dann ein Auge auf sie werfen." "Ist er denn noch dazu in der Lage?" "Ich bin zwar kein Medic, aber ich schätze ja. Es wäre wohl sowieso besser, wenn alle Teilnehmer der Mission am selben Ort sind, wenn die echten Iryou-Nin eintreffen. Ich gehe einfach mal rüber und frage ihn." "Warte! Kriegst du mich wirklich nicht hier raus?" Bevor Senshu loseilte, um über die Fluchttunnel wieder zu seinem ursprünglichen Gegner zu gelangen, ging er kurz im Geiste die Gegenstände aus seinem Inventar durch. Schließlich holte er zwei Schriftrollen aus seinem Rucksack und beschwor eine Kapsel Salzsäure, eine Kapsel Natronlauge und einen Feuerlöscher, und rundete das Ganze mit einer Soldatenpille und zwei Handschuhen aus seiner Gürteltasche ab. "Ich habe keine Ahnung, welche von diesen Mitteln gegen das Netz wirken, aber Sie können ja ein bisschen rumprobieren, bis ich wieder da bin - vorsichtig natürlich, die Dinger sind hochkonzentriert! Zur Not können Sie auch die Pille nehmen, um etwas Chakra für Ihr Raiton zu sammeln, aber ich nehme mal nicht an, dass Sie wegen diesem letzten kleinen Hindernis mehrere Tage schlapp machen wollen. Also dann, bin gleich zurück!"
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Kototeki Jinai

For Inari's sake!

Beiträge: 50

Geburtstag: 27. März 1996 (22)

0 Auszeichungen

82

Donnerstag, 31. März 2016, 01:04

Kniend und sich mit den Händen am Boden abstützend verfolgte Jinai, wie Senshu die geschlagene Spionin nach weiteren möglichen Teamkameraden ihrerseits ausfragte. Ihre Frage – eher eine höfliche Aufforderung – schien dabei nicht angekommen zu sein. Erst als der Hikari die erfreuliche Nachricht erhielt, dass mit Hiyoko nun alle Spione außer Gefecht waren, galt seine Aufmerksamkeit wieder seiner Mitstreiterin, dafür eilte er aber umso schneller zu ihr hinüber.
„So, ähm... Sie stecken ja ganz schön fest", stellte der Chuunin nüchtern fest. Jinai hätte eine schnippische Antwort gegeben, wäre sie nicht gerade darauf konzentriert gewesen, ihre Atmung zu normalisieren. Außerdem hatte er ja gerade den Kampf zu ihren Gunsten entschieden. Als Erstes versuchte er es mit einem normalen Kunai. Gutgemeint, aber zwecklos. „Aber Moment, wenn wir jetzt gewonnen haben, kann ich doch einfach die Medics holen gehen", meinte er daraufhin. Dies war zwar eine Möglichkeit, eine gute sogar, die Iwa-Nin war jedoch zu stolz, um sich zusammen mit den Besiegten abholen zu lassen. Außerdem war sie ja noch in recht guter Verfassung, sie musste nur diese ekligen Weben loswerden. "Das wäre der beste Plan. Aber ich will dich nicht alleine ins Winterwunderland rausschicken. Wenn du etwas hast, um mich zu befreien, mach das bitte und wir gehen zusammen", antwortete sie und versuchte ein weiteres Mal, an den Spinnenfäden zu ziehen. Bedenken seitens Senshu wegen ihrer Gesundheit wies sie allerdings ab, so einigten sich die beiden Pseudo-Kultisten darauf, den anderen Spion aus den Unterkünften zu holen, damit dieser auf Hiyoko und Sakkaku aufpassen konnte, während Senshu und Jinai zurück ins Basislager gingen, um die Medics zu rufen. Bevor Senshu allerdings aufbrach, um Katukasu zu verständigen, ließ er der Oi-Nin ein paar Gegenstände da, mit denen sie sich womöglich befreien konnte. Mit einer Warnung, dass sie vorsichtig mit den Mitteln hantieren sollte.
Nachdem der Hikari in den südlichen Teil des Klosterabschnitts aufgebrochen war, schnappte sich Jinai eine der beiden kleinen Kapseln. Behutsam öffnete sie den Schraubverschluss und begutachtete die Struktur der Spinnenfäden genau. Wenn es ihr gelang, zumindest die großen Stränge vom Boden zu trennen könnte sie wenigstens aufstehen – vielleicht sogar laufen. Anschließend zückte sie ein Kunai und benutzte dieses, um ein paar Stränge zu sammeln und straff zu spannen. Danach träufelte sie, so vorsichtig wie sie nur konnte, wenige, gezielte Tropfen der Chemikalie in der Kapsel auf die Weben. Mit einem Zischen lösten sich die Bindungen der weiß-gelblichen Masse vom Steinboden. Die auf einmal verbesserte Bewegungsfreiheit brachte die Kototeki dabei beinahe aus dem Gleichgewicht, bevor jdoch ein Unglück passieren konnte, fing sie sich wieder. Diesen Prozess wiederholte sie ein paar weitere Male, ehe sie sich endlich vom Grund gelöst hatte.
Erfreut sprang Jinai auf, erleichtert davon, ihre Beine wieder richtig strecken zu können. Als es ihr jedoch für einen Moment drohte, Schwarz vor Augen zu werden, entpuppte sich das rasche Aufstehen als schlechte Idee. Angeschlagen und leicht desorientiert setzte sie sich ein paar Schritte von den Überresten der Spinnenfäden am Boden wieder hin. Sie brauchte einen kurzen Moment, ehe sich ihre Sicht wieder normalisierte. Durch die Schübe an Adrenalin hatte sie bisher kaum gemerkt, wie erschöpft und mitgenommen sie eigentlich war, doch jetzt, wo es abebbte, spürte sie ein deutliches, schmerzhaftes Pochen. Es kam von…Überall, allerdings hauptsächlich von den Verbrennungen auf ihrem Rücken. Tapfer biss die Kototeki die Zähne zusammen und blickte auf die verbliebenen Reste der Weben an ihren Beinen. Solange sie diese nicht entfernen konnte, konnte sie es vergessen, hier heraus zu laufen – Insbesondere, wenn sie nicht an Senshu für den Rest des Tages kleben wollte. Naiv nahm sie einen weiteren Kunai und versuchte, wie Senshu vorhin, die klebrige Masse auf die simpelste Art zu entfernen, jedoch auch erfolglos. ‘Mit der Säure oder was das auch war möchte ich nicht so nah an meine Beine…‘, urteilte Jinai. Ihr Stolz mag sie zwar daran hindern, sich einfach so verarzten zu lassen, eine ernsthafte Verletzung nach dem eigentlichen Kampf zu riskieren wollte sie aber nicht. Die andere Möglichkeit war, sich aus ihrer Hose und ihren Stiefeln zu befreien. Aber ohne Wechselkleidung war es dafür entschieden zu kalt.
Frustriert gab Jinai einen langen Seufzer von sich und lehnte sich zurück. Überrascht zuckte die Oi-Nin zusammen, als ihr malträtierter Rücken bei Kontakt mit der Wand eine intensive Schmerzwelle durch ihren Oberkörper schickte. Nichtsdestotrotz zwang sie sich, weiterhin gegen die Felswand zu pressen, bis nach wenigen Momenten der Schmerz angenehmer Kühlung wich. Erleichtert atmete die Kototeki tief durch und sah sich um, während sie auf die Rückkehr der anderen wartete. Dabei fiel ihr Blick auf die Spionin, die noch immer völlig entkräftet auf dem Boden lag.
„Du hättest gewinnen sollen“, unterbrach Jinai die Stille, „Was auch immer das gerade war, ohne diesen Ausfall hättest du uns gehabt…Ich war komplett hilflos und Senshu hättest du wahrscheinlich auch überwältigen können – Es tut mir übrigens Leid wegen der Spinne.“ Sie erwartete keine Antwort. Viel mehr wollte sie für sich selbst verinnerlichen, dass sie den Übungskampf nicht als klaren Sieg verbuchen konnte. Anschließend schloß die Iwa-Nin die Augen. Sie konnte spüren, wie sie leicht zu zittern anfing. Hoffentlich tauchten der Hikari und der zweite Spion im Bunde bald auf, sodass sie endlich das Kloster verlassen konnten.
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Beiträge: 102

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Sunagakure

5 Auszeichungen

83

Samstag, 2. April 2016, 01:21

Nachdem Katukasu zum Schutz vor der Explosion gemeinsam mit Senshu in die Unterkünfte ging und das Ende des Ganges durch einen flinken Drahtzug des Kumonin in sich zusammenbrach, wartete Katukasu eine Gefühlte ewigkeit in der Ecke des Ganges. Es fühlte sich so an, als würde er fast ein Jahr neben dem Geröllhaufen der Explosion sitzen, auch wenn es eigentlich nichtmal eine Stunde gewesen war.
Allmählich ließ das Adrenalin gemeinsam mit der Soldatenpille nach und Katukasu begann die Müdigkeit und den durch sein Chakrageschmiede gekommenen Hunger richtig zu spüren. Eine Zeit Lang seinen Körper übertrainiert zu haben, hatte ihn zwar an ein solches Gefühl gewöhnt, aber er verfluchte sich trotzdem, mit einem bedachter trainierten Körper hätte er vielleicht doch noch gewinnen können! Wie auch immer, jetzt galt es die Mission als Orangensorbetleiche abzuwarten. Irgendwann höre Katukasu ein durch die Geröllwand abgedumpftes geräusch und fühlte, wie die Erde anfng leicht zu beben. 'Da geht offenbar richtig was ab. Ich hoffe sie haben wenigstens Spaß.' Merkte der Suna-nin in Gedanken sarkastisch an. Dann begannen die Spinnen auf einmal, sich von seinem Körper zu bewegen und durch das Geröll zu kriechen. 'Ooookay, leicht beunruhigend.' Diese unerwartete Tätigkeit könnte so einiges bedeuten, aber da der Suna-nin ja eigentlich den Toten spielen sollte würde er der Kyuunin eine weile Zeit geben, selbst zu antworten. Gerade als er zum Kopfhörer greifen wollte, kam aus dem Fluchttunnel der Kumo-nin, der ihn zuvor besiegt hatte.

"Was, sie ist einfach umgekippt?!" Diese Nahricht warf den Chuunin aus seinem müden Zustand direkt in den Missionsmodus und antwortete prägnant: "Nein, ich weiß nicht was loß ist." Vom Pseudo-Kultisten wurde eine art Rotes licht aus dem Nacken erwähnt. Katukasu war zwar kein Medic-nin, aber er war sich sicher, dass das nicht gut klang. Der Chuunin, entschied sich, so schnell wie möglich nach seinem Missionspartner zu sehen. "Immerhin ist sie noch ansprechbar. Ich würde mich aber lieber gleich selbst von ihrer Lage überzeugen. Soll ich dich durch das Steingeröll mitnehmen? Du darfst mich bloß nicht loslassen, sonst bleibst du stecken." Der Kumo-nin verneinte. "Na dann bis gleich."
Auf der anderen Seite angekommen machte er sich kurz bei der Iwa-nin bemerkbar, nicht dass sie den plötzlich aus der Erde auftauchenden Ninja instinktiv angreifen würde. "Hey. Ich bin der andere Pseudo-Spion." 'Aaaah der Kiefer tut weh beim reden. Egal, dafür ist später Zeit.' Sofort danach überprüfte er Hiyokos Puls. "Naja, immerhin lebt sie noch. Ich denke die in Otogakure werden am besten wissen, warum deren Kyuunin eine Lightshow veranstaltet hat und was man mit ihr macht. Aber ja, am besten holen wir die Ärtzte." Katukasu überlegte kurz, ob es noch etwas anzusprechendes gab. "Dürften das mit dem Kumo-nin alle in diesem Kloster sein, oder haben sie noch einen dritten im Team?" Wahrscheinlich sollte Katukasu auch selbst durchgecheckt werden, jedoch war ihm nicht danach es zu erwähnen.
Sein Blick schwenkte zur Iwanin. Erst jetzt fiel ihm auf das sie die gestalt des Wasserbunshin hatte, der ihn die ganze Zeit mit Wasser innerhalb dieser klalten Umgebung angegriffen hatte! Und jetzt waren ihre Beine mit Spinnweben bedeckt, geschah ihr recht. Als repräsentant Sunas sah er sich jedoch verpflichtet, einen möglichst kooperativen Partner abzugeben. So gab Katukasu sofort seine besten Ideen, wie man die Spinnweben loswerden könnte: "Können sie die Spinnenweben wirklich nicht mit nem Kunai durchtrennen? Vielleicht könnte man ja ein Kuchyose oder Tobidogu probieren um die Netze irgenwohin und somit weg von ihren Beinen zu beschwören. Ihr Partner hatte es ziemlich oft benutzt, vielleicht geht ja sowas. Ich habe nicht wirklich Werkzeuge dafür."
Wie gerufen kam auch schon der Kumonin über den Langen Umweg zu den restlichen Ninjas. "Also... Wer geht die Sanitäter holen? Ich würde lieber bei meiner Teamkollegin bleiben."
Steckbrief/Jutsuliste/Logbuch

Eine Signatur enthält normalerweise Bilder oder nen coolen Spruch, doch ich entziehe mich dieser Norm! xD

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Sakusen Katukasu« (2. April 2016, 22:38)

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Hikari Senshu Männlich

Kaichuudentou

Beiträge: 97

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Kumogakure

19 Auszeichungen

Themenstarter Themenstarter

84

Donnerstag, 26. Mai 2016, 19:18

Nachdem er zum dritten Male durch eisige Gefilde gestapft war, um die eingestürzte Decke zu umgehen, kam Senshu über den Innenhof erneut in der nördlichen Hälfte des Klosterabteils an. Zu seiner positiven Überraschung hatte Jinai es tatsächlich geschafft, sich vom Boden zu lösen, auch wenn ihre Beine immer noch durch eine große Menge an Spinnweben zusammengeklebt zu sein schienen. Katukasu hatte inzwischen offenbar ein Auge auf die beiden Kunoichi geworfen und rätselte nun ebenfalls zusammen mit der Iwa-Nin, wie man die nervige Substanz entfernen konnte. Es war nicht überraschend, dass sich dagegen entschieden hatten, die höchst ätzenden Chemikalien in die Nähe ihrer Beine zu bringen. Es blieb also nur noch eine Möglichkeit übrig. "Sagt, hat einer von euch beiden ein Handtuch oder Ähnliches zur Hand? Dann schneide ich mich direkt aus meiner Hose und trage das stattdessen, um Hilfe zu holen." "Das habe ich tatsächlich.", erwiderte Senshu und deutete auf den Gang nach Westen, "Ich hab mich vorhin mit einem Tuch in die Kreuzung geschlichen, um der Spinnenfrau das... Ultimatum zu stellen. Ich hole es schnell."

Nur wenige Momente dauerte es, das Tarntuch herbeizuholen, und nun galt es für alle drei Shinobi, ihre Künste als Schneider unter Beweis zu stellen. "Am besten schneiden wir es in drei Teile und binden diese mit Draht um Ihren Unterkörper herum. Und unser lieber Genjutsuka ist doch bestimmt so nett, seine nicht-verklebten Schuhe auszuborgen, oder?" Nach Vollendung des Meisterwerks, das mit den richtigen Kontakten sicherlich auf Iwagakure's Catwalk erscheinen würde, machten sich die beiden Pseudo-Kultisten auf den Weg nach draußen zum nächsten Lager der Medic-Nin. "Roll nicht davon, Sakku!", sprach der Hikari noch zu seinem weiterhin festgeklebten Kameraden vor der Eingangstür, "Bald ist Hilfe unterwegs. Und nachher will ich ein Shogi-Rematch!"

tbc: [Mission] Kultisten-Basislager
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Kototeki Jinai

For Inari's sake!

Beiträge: 50

Geburtstag: 27. März 1996 (22)

0 Auszeichungen

85

Mittwoch, 1. Juni 2016, 01:11

Jinai war schon kurz darauf, sich zu fragen, wieso es so lange dauerte, da erschien neben ihr plötzlich ein unbekanntes Gesicht aus dem Stein, welches sich als der Spion vorstellte, den Senshu besiegt hatte. Dieser ging danach vorbildlich zu seiner Teamkollegin hinüber und stellte noch einmal sicher, dass sie zumindest stabil war, bis man Hilfe holen konnte. Auf seine Frage hin, ob es noch einen dritten Kultisten im Team gab, nickte die Iwa-Nin zur Treppe. „Noch ein weiterer, er steckt gerade in einem Kokon fest“, erklärte sie und spitzte die Ohren, um womöglich Senshus Ankunft erahnen zu können. In der Zwischenzeit versuchte der Chuunin sein Bestes, um ihr mit ihrer Spinnenweben-Situation auszuhelfen. „Ich musste mich schon bereits vom Boden frei ätzen…Und da ich meine Beine noch brauche, würde ich lieber nichts riskieren“. In diesem Moment stieß auch endlich der Hikari zu ihnen.

"Also... Wer geht die Sanitäter holen? Ich würde lieber bei meiner Teamkollegin bleiben", fragte der Shinobi mit dem leicht schiefen Kiefer. „Das kommt darauf an…“, erwiderte die Kototeki, „Sagt, hat einer von euch beiden ein Handtuch oder Ähnliches zur Hand? Dann schneide ich mich direkt aus meiner Hose und trage das stattdessen, um Hilfe zu holen.“ Ein weiteres Mal stellte sich Senshu als Retter in der Not heraus. Schnellen Schrittes holte er ein Tuch aus der Kreuzung, welches er vorher im Gefecht dorthin mitgenommen hatte. Anschließend durften die beiden Männer ihre Schneiderkünste unter Beweis stellen, während Jinai ein Kunai zückte und anfing, sorgsam ihre Hose und Stiefel aufzuschneiden, um sich von der klebrigen Masse zu befreien. „So, die Herren. Einmal umdrehen, bitte“, befahl sie mehr als sie bat, nachdem die Notbekleidung fertiggestellt war, was die beiden Chuunin auch gleich brav befolgten.
Von ihrer Kleidung ab der Hüfte abwärts losgelöst, erhob sich die Oi-Nin schlussendlich, stützte ihr Gewicht dabei gegen die Wand, und streckte zuerst genüsslich ihre Beine. Es war doch eine gute Weile vergangen, in welcher sie gezwungen war, ein und dieselbe Haltung mit ihrem Unterkörper einzunehmen, insofern war ihre Freude an der wiedergewonnenen Bewegungsfreiheit umso größer. Nach dieser kleinen Dehnübung legte sie die einzelnen Stofftücher um ihre Beine und begann, diese mit Draht zu fixieren, zumindest fest genug, dass es bis zum Basislager halten sollte. Danach gab sie den anderen das Okay, sich wieder umzudrehen. Zu guter Letzt konnte sie dem Pseudo-Spion noch seine Schuhe abschwatzen.

Gerüstet für die ihnen bevorstehende Strecke, machten sich der Hikari und die Kototeki auf den Weg, wobei sich Jinai noch ein bisschen auf ihren Kameraden stützen musste. In einem eher bescheidenen Tempo gingen sie hinüber zur Treppe, vorbei an dem immer noch eingesponnenen Sakkaku und nach draußen in die Kälte.

>> Kultisten-Basislager

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kototeki Jinai« (1. Juni 2016, 01:54)

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Beiträge: 33

Geburtstag: 17. Oktober 1992 (26)

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Konohagakure

Beruf: Shinobi

2 Auszeichungen

86

Samstag, 16. Juli 2016, 16:02

Eine ganze Weile klebte Sakkaku nun schon im Eingangsbereich fest. Diese merkwürdigen Spinnenweben waren widerspenstiger als Stahlbeton und genau das war das Problem. Die Auszeit, die der Nara dadurch erhielt, gab ihn schon einiges an Kräften zurück. Zumindest würden sie für die Fortbewegung reichen, aber er war nunmal hier gefangen. Senshu hatte unterdessen seine Position im Kampf gegen die Kyuunin eingenommen und schien brachialen Erfolg damit zu haben, auch wenn er auf dasselbe Problem stieß, wie Sakku selbst. Der Gegner war keineswegs zu unterschätzen und ob Training oder nicht, die Macht von Hiyoko war angsteinflößend und das in höchstem Maß. Er würde Senshu niemals Vorwürfe machen für die Panikattacke, die dieser durchleben musste. Aber Ende gut, alles gut. Der Kumo-Nin hatte es schlussendlich doch geschafft und nichts anderes hatte der Nara von seinem Freund erwartet. Verbittert und in der Laune sehr getrübt, verweilt der Schattenmanipulator im Eingangsbereich und versucht nicht aufgrund der Kälte einzuschlafen. Ein Erfrierungstod auf einer Trainingsmission war sowas von unehrenhaft! Nebenbei ließ er sich von seinen negativen Gedanken leiten und versuchte bittlerlich mit dieser Enttäuschung klar zu kommen. In der Heimat würde man nun sicherlich schlecht von ihm denken, denn sein ganzes Repertoire und aller taktischer Aufwand blieben letztlich erfolglos. Und doch schaffte sein Freund und Kontrahent Senshu das, was er selbst nicht schaffen konnte. Irgendwie frustete ihn das, denn nun lag Senshu im ewigen Duell natürlich wieder vorn. 'Echt uncool Bro..', dachte sich Sakku und referierte damit an seine eigene Person, ehe er aus den Gedanken gerissen wurde. Senshu rief ihm zu und verklickerte ihm, dass er noch ausharren musste, bis Hilfe geholt wurde. Zudem forderte er ein Shogi-Rematch. Ein leichtes Lächeln zeichnete sich auf Sakkakus Lippen ab, dann bekam der Kumo-Nin seine Antwort. "Einverstanden! Ich habe nun sowieso einen Grund mehr dich zu schlagen!" Und damit trennten sich erstmal die Wege des Teams.
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