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Kamizuru Chinoubachi Männlich

Kuromaku no Innin

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Samstag, 27. Mai 2017, 21:30

Verborgene Höhle

PP: Krötensee (Tsuchikage & Kamizuru Chinoubachi)

"Mir ist sooo langweilig..." Chinoubachi beschwerte sich nun bereits einige Tage lang über die langatmigen Prozeduren, welche eine Gruppe elitärer Iwa-Nin täglich an seinem Körper und sogar seiner Kleidung durchführte. Der Kage hatte den Kyuunin in diese Höhle außerhalb von Iwagakure bringen lassen, um ihn noch über eine lange Zeit hinweg gründlichst zu untersuchen, bevor er nach so langer Zeit endlich wieder das Herzstück des Landes betreten durfte. Es bereitete Daichi noch immer Unbehagen, einen so merkwürdigen Deal mit einem Hekiougi eingegangen zu sein. Denn auch wenn Chinoubachi's Identität - nicht zuletzt durch Hilfe seiner Bienen - eindeutig bestätigt worden war, so könnte er immer noch versteckte Siegel oder Ähnliches sowohl an seinem Körper als auch in seinem Geist herumtragen, ohne es zu wissen. Und genau das galt es auszuschließen.

"Chinoubachi.", sprach der Kage, als er von ANBU begleitet die Kammer der Höhle betrat, welche den Kyuunin beherbergte. Der Kamizuru befand sich in einem klar definierten Bereich voller Siegel und Barrieren, welche sowohl mögliche Fluchtversuche, Einbrüche oder gar offensive Jutsu nach außen so gut es ging vermeiden sollten. Auch seine Bienen waren nicht für diesen Bereich zugelassen, bis alle möglichen Untersuchungen endlich abgeschlossen wären; es würde noch Wochen dauern.

"Tsuchikage-sama! Schön, Sie zu sehen!" Chinoubachi strahlte regelrecht, als er nach einer knappen Woche endlich wieder einmal ein neues Gesicht erblickte, in diesem Fall das seines Vorgesetzten. "Wie geht es dir? Gibt es irgendwelche Neuigkeiten?" Chinou verschränkte seine Arme hinter dem Kopf und stapfte ungeduldig in seiner Kammer hin und her. "Nein, es gibt keine Neuigkeiten. Alles ist genau dasselbe, tagein und tagaus. Ich darf mich noch nicht einmal mit meinen Bienchen unterhalten!" "Du weißt ganz genau, dass das alles absolut notwendig ist. Du warst zwei Jahre lang verschollen und in den Fängen der Hekiougi. Es ist ein Wunder, dass dein Verstand überhaupt noch so einwandfrei funktioniert." "Jaaa, einwandfrei, außer dass ich vor Langeweile umkomme." "Du weißt genau, was ich meine." "Hrmpf... Ja, weiß ich." Schmollend setzte sich der Kyuunin wieder zurück in den bequemen Sessel, der zusammen mit anderen Möbeln in die Höhle gebracht worden war.

Der Kage signalisierte allen anderen Iwa-Nin, die beiden nun allein zu lassen. Er wollte schon länger ein Gespräch unter zwei Augen mit dem Kyuunin führen, doch bisher hatten die Untersuchungen verständlicherweise Vorrang. "Laut Berichten kannst du dich an kaum etwas erinnern, was deine Gefangenschaft angeht?" "So gut wie nichts. Ich war die ganze Zeit über in einer Zelle, an einen Tisch gebunden, und konnte nichts machen. Die Siegel, die sie dort verwendet haben, waren Wahnsinn. Kein Vergleich zum Gogyou Fuuin, das mir damals seitens Iwa aufgetragen wurde." Die Erwähnung dieses Jutsu war für den Kage äußerst unangenehm. Er sackte etwas zusammen und fasste sich an die Stirn. "Es war so riskant. Viel zu riskant. Wir hätten das niemals machen dürfen, dann wäre dir auch nichts passiert."

Der Plan Iwagakure's, ihren eigenen Kyuunin in der Chuunin-Prüfung einzuschleusen, um Informationen über mögliche Teilnehmer aus dem Kult zu erlangen, erforderte selbstverständlich eine extrem gute Tarnung. Nicht nur ein Siegel-gebundenes Kawaranu Henge war nötig, um sein Erscheinungsbild permanent zu verändern; auch sein Chakra-Haushalt musste mit dem Gogyou Fuuin versiegelt werden, was das Kampfpotential des Kyuunin natürlich nicht nur während der Prüfung, sondern auch außerhalb extrem einschränkte. Damit nicht genug, war sein Anzug mit einem fünfteiligen Fuukoku Houin ausgestattet worden, welches fremden Doujutsu die Möglichkeit nahm, durch den Stoff zu blicken und Chinoubachi's einzigartiges Chakra-Netzwerk sowie das Siegel zu erkennen. Sie konnten ja nicht ahnen, dass diese ausgefeilte Tarnung dafür verantwortlich war, dass der Entführer überhaupt erst auf ihn aufmerksam wurde.

"Wie dem auch sei." Unter einem lauten Seufzer riss sich Daichi wieder zusammen und erhob sich. "Wir haben dich endlich wieder und werden hundertprozentig sicher gehen, dass du von jeglichen Fallen, Siegeln oder sonstigen Einflüssen befreit bist. Und dann bringen wir dich nach hause." "Woo!" "Und bis es soweit ist, lasse ich dir noch ein paar Zeitvertreibe zukommen." Der Kage drehte sich um und schritt wieder in Richtung Ausgang, ehe er noch einmal kurz stehen blieb. "Willkommen zurück, Chinou."
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