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Akagawa Miharu Weiblich

.:Don't know why you even try to win ..

Beiträge: 3

Geburtstag: 20. Juli 1989 (30)

Geschlecht: Weiblich

0 Auszeichungen

Themenstarter Themenstarter

1

Samstag, 12. September 2009, 16:52

Akagawa Miharu (inaktiv)


Copyright: Aoi Nanase || Bearbeitet von: mir

Name:
# Akagawa Miharu

"Miharu. So hat mein Vater mich genannt, meine Mutter wollte mich Haruka nennen, wie ihre Mutter hieß. Mein Name bedeutet soviel wie 'schöner, klarer Himmel'. Denkt gar nicht erst daran mir mit Kosenamen wie Miha oder Haru zu kommen. Ersteres war der Spitzname den mein Vater benutzt hat und letzteres ist der Name mit dem meine Mutter mich oft ruft. Jeder andere sollte sich hüten .."

Geburtsdatum/Alter:
# 01.07 13 vor Zen Saiki || 17 Jahre alt

"Findest du nicht dass du langsam genug herumgespielt hast und jetzt etwas vernünftiges lernen möchtest? Das war es, was meine Mutter an meinem letzten Geburtstag zu mir sagte. Und ich habe geantwortet: Nein. Aber es wird Zeit dass ich richtig lerne, das stimmt. Nur was .. das gefällt ihr bis heute nicht."

Größe:
# 1.64m

"Findest du das klein? Es hindert mich nicht daran dir den Hintern zu versohlen wenn du mir auf die Nerven fällst .."

Gewicht:
# 55kg

"Nicht zu dick, nicht zu dünn. Mit Diäten und sowas kann man mir also wirklich wegbleiben, ich mag mich wie ich bin. Ausserdem esse ich viel zu gerne um das irgendwie einzuschränken .. was dagegen?"

Geschlecht:
# Weiblich

"Unübersehbar, möchte ich meinen. Aber es soll ja immer noch Leute geben die das schriftlich brauchen."

Aussehen:

"Und ihr seid euch sicher dass ihr da gerade mich fragt? Ich kann nicht versprechen dass ich darin gut wäre, aber meinetwegen. Ich bin nicht sonderlich groß, wie ich bereits in einem vorangegangenen Punkt erwähnt habe, aber das hat bisher noch niemanden gestört, ausser, jemand wollte mich aufziehen. Dafür bin ich recht schlank, aber nicht zu sehr, wie es offenbar Mode ist, Knochengestelle finde ich persönlich weniger ansprechend. Meine Schwester gehört da zu, zumindest bis vor ihrer Schwangerschaft. Ich bin zudem recht offensichtlich weiblich, auch wenn ich nichts davon halte das allzu sehr zu unterstreichen und zu betonen. Es reicht dass ich das weiß, finde ich.
Meine Haare trage ich schon seit jeher lang und sie sind blond, wie die meiner Mutter. Meistens trage ich sie locker - und ich meine wirklich locker - geflochten, damit sie mich nicht zu sehr stören, aber da mein Kampfstil nie zu körperlich war, sieht man mich auch oft mit offenen Haaren. Meine kleine Nichte zieht gerne daran, kann ich sagen. Aber gut, weiter im Text. Meine Augen sind groß und von einem dunklen Violett. Ich persönlich finde sie recht hübsch, mit langen Wimpern, aber meine Mutter kritisiert ständig dass ich entweder zu verträumt oder zu verkniffen schaue. Tatsächlich neige ich dazu meine Augen zusammenzukneifen wenn mir etwas nicht gefällt, genauso wie ich häufig meine Nase rümpfe. Mich stört das nicht, damit das klar ist. Meine Haut ist recht hell, ist aber vor allem im Sommer immer leicht gebräunt, da ich mich gerne und nicht gerade selten draußen aufhalte. Mich zum Bräunen in die Sonne legen? Das halte ich für Zeitverschwendung.
Gibt es noch etwas? Ich habe leider das Problem mir recht leicht blaue Flecken zu holen und werde schnell rot, wenn ihr ein paar meiner äusserlichen Besonderheiten wissen wollt. Oh und wenn ich nervös bin beiße ich auf meiner Unterlippe herum, was meist darin endet dass sie blutig ist oder ich zerbeiße mir die Fingernägel. Eine schlechte Angewohnheit, aber ich arbeite daran.

Gibt es sonst noch etwas? Ah, meine Klamotten. Wenn ihr mich während meiner Freizeit erwischt, verspreche ich euch, dass ihr mich mit weitem Rock und flatteriger Bluse antrefft, beides reichlich zerknittert. Insgesamt neige ich zu bequemer Kleidung, ich halte nicht viel davon mich herauszuputzen wie andere Mädchen, dazu fehlt mir schlicht die Motivation. Aber so findet man mich selten vor, ich gebe es zu. Das liegt allerdings daran dass ich mir nur wenig Freizeit gönne und auch langsam daran gewöhnt bin auch während meiner freien Zeit, zum Training und überhaupt die Kleider zu tragen, die ich auch auf Missionen tragen würde.
Da ich nichts von allzu freizügigen Kleidern halte, trage ich meist einen knielangen Rock aus strapazierfähigem Material, der allerdings weit genug fällt, als dass ich mich gut darin bewegen kann, in einem dunklen Violett. Darunter trage ich meistens schwarze Shorts, weil der Rock beim Training leicht mal hochweht und da muss es echt nicht sein dass irgendwer meine Unterwäsche sieht. Über ein halblanges Netzoberteil kommt eine enge, für meine Verhältnisse recht ausgeschnittene Bluse mit mit kurzen Trägern, in einem etwas hellerem Ton als der Rock. Dazu kommt ein schwarzes Tuch, auf dem mein Stirnprotektor angebracht ist und das ist um die Hüfte trage. Klar, eigentlich ist es für die Stirn, ich bin nicht dumm, das sagt ja auch schon der Name aber .. sei es drum. Ein wenig Individualität muss sein. Dazu trage ich meistens Handschuhe, die ebenfalls zum Teil aus Netzstoff bestehen, vor allem aber davor schützen sollen dass ich mir gerade die Finger verletze, die ich für das Formen von Fingerzeichen brauche.
Meine Schuhe sind recht offen geschnitten, eher wie Sandalen nur an den Seiten ebenfalls offen, sie enden oben ebenfalls in Netzstoff, den ich eigentlich recht gerne mag. An meinem Rock befestigt werden meist mehrere kleinere Taschen, meistens etwas weiter am Rücken, sodass sie nicht direkt ersichtlich sind. Und da ich dazu neige zu frieren, wenn es auch nur ein bisschen kälter wird, trage ich meistens einen vorne geknoteten Umhang, den ich von meinem Vater habe. Weiß, mit zwei schwarzen Streifen am Ende .. und jetzt reicht es hoffentlich, meine Unterwäsche beschreibe ich euch sicher nicht."


Rang:
Akademist: 6 Jahre
Genin 11 Jahre

"Ich bin schon seit etwa sechs Jahren Genin, was in meinen Augen eine fast unerträglich lange Zeit ist. Ich finde, langsam habe ich mir einen Aufstieg zum Chuunin verdient. Allein, weil es meiner Mutter beweisen würde, dass ich das was ich tue wirklich kann und man mein Können anerkennt. Aber gut .. sei das noch etwas hin .."

Clan/Familie:
Mutter ~ Akagawa Michiru || 47 Jahre alt || Besitzerin eines Teehauses in Konoha
Vater ~ Akagawa Toshiro || wäre jetzt 51 Jahre alt || ehemaliger Jounin || verstorben
Schwester ~ Hikatsu Shikari || 21 Jahre alt || Hausfrau und Mutter
Schwager ~ Hikatsu Akihiro || 22 Jahre alt || Schmied
Nichte ~ Hikatsu Ayaka || 4 Jahre alt || Kleiner Sonnenschein
Tante ~ Akagawa Shina || 44 Jahre alt || Special Jounin

"Meine Familie. Mein Vater ist bereits seit fast zehn Jahren tot .. er war derjenige aus diesem Haufen, den ich am liebsten gemocht habe. Noch immer. Ansonsten verstehe ich mich gar nicht gut mit meiner Schwester und ihrem Mann, mit ihrer Tochter allerdings schon. Ayaka-chan ist unglaublich süß und sehr intelligent für ihr Alter. Sie will auch zur Akademie gehen, wenn sie alt genug ist, auch, wenn meine Schwester absolut dagegen ist. Egal, das setze ich auch noch durch. Mit meiner Mutter .. komme ich manchmal klar. Es sei denn, sie hat wieder ihre Phase in der sie mit allen Mitteln versucht mir zu erzählen, dass das Dasei als Shinobi nichts für mich ist. Als ob sie davon eine Ahnung hätte .. Wer dagegen allerdings Ahnung hat ist meine Tante Shina. Sie ist wirklich sehr begabt in der Kunst der Genjutsu und hat mir schon einiges beigebracht. Mein Daddy ist zwar mein großes Vorbild aber .. sie kommt gleich danach."

Geburtsort:
# Konohagakure

"Wie auch mein Vater und davor sein Vater und davor seiner .."

Aufenthaltsort:
# Konohagakure

".. und: Ja, ich bin immer noch hier. Wo sollte ich auch anders hin? Ich würde gerne die Welt sehen, das stelle ich mir romantisch vor aber .. zuhause ist es doch am schönsten."

Team:
# Team 3

".. was soll ich dazu sagen? Es wird sich zeigen ob sich das alles lohnt .."

Sensei:
# Hyuuga Fudo

".. und auch ob unser Sensei etwas taugt."

Elementzuneigung:
# Suiton

"Wasser, ein Element für Mädchen. Der letzte der mir das erzählt hat, dem habe ich die witzige Erfahrung zuteil werden lassen, wie es ist, unter Wasser eingesperrt zu sein. Ein Genjutsu, na gut, aber es hat gewirkt möchte ich meinen."

Beherrschte Elemente:
# Suiton

"Was ich kann, das kann ich."

Inventar:

# 20 Shuriken, davon die Hälfte mit lähmendem Gift bestrichen
# 20 Kunai, davon die Hälfte mit lähmendem Gift bestrichen
# 12 Senbon
# 30 Makibishi
# 01 Medipac (mit Nadel & Faden, Verbandszeug, 5x Blutstoppillen, 2x Soldatenpillen, 2x leichte Gegengifte, 3x Betäubungsmittel)
# 05 Jibaku-Fuda
# 04 Rauchgranaten & 02 Blendgranaten
# 01 Atemmaske
# 01 Schriftrolle mit 200m Drahtseil
# 01 Fernglas
# 01 Schriftrolle mit Zelt, Schlafsack und Decken
# 01 Spiegel

Kampfstil:

Bericht durch Yarashi Kino, dem Sensei ihres vormaligen Genin Teams

Im Nahkampf sieht man die junge Genin so gut wie nie, da dieser ihre größte Schwäche darstellt und sie ihn entsprechend zu verhindern sucht. Angriffe erfolgen von ihrer Seite entweder durch Ninjutsu mit Fernkampfwaffen wie Kunai oder Shuriken, wobei sie über ein ausgesprochen scharfes Auge verfügt und ihr Ziel nur selten verfehlt. Ihr Verständnis für die Kunst der Genjutsu ist ebenfalls sehr ausgesprägt, allerdings aufgrund ihres geringen Rangs noch nicht gänzlich ausgeprägt und gefördert. Ihre größste Stärke indes ist sicherlich ihre Fähigkeit schnell zu schalten und entsprechend schnell zu reagieren, was einerseits durch ihre gute Auffassungsgabe und Intelligenz gewährleistet ist und durch ihre hohe Geschwindigkeit in ihren Bewegungen unterstützt wird. Sie ist taktisch geschickt und ist meist ziemlich gut dabei, wenn es darum geht, irgendeine Schwierigkeiten - auch in Kämpfen - durch logisches Denken zu überwinden oder abzukürzen. Zudem verliert Akagawa Miharu selten die Kontrolle über sich und ihre Gefühle, weshalb sie mit äusserster Selbstbeherrschung auch gut nach Plänen und Absprachen arbeiten kann.

Stärken:
Akagawa Miharus größte Stärke ist auf jeden Fall ihr Können im Umgang mit Genjutsu, sowohl was das Wirken als auch das Erkennen angeht. In dieser Hinsicht machen ihr selbst die meisten Chuunin nur wenig vor, es ist in jedem Fall ihr persönliches Steckenpferd, was vor allem mit einer nachgewiesenen Begabung zusammenhängt. Was ebenfalls auffallen mag, ist ihre für ihr Alter überdurchschnittlich ausgeprägte Intelligenz, die ihr in Kämpfen und auch im Alltag einen gewissen Vorsprung gegenüber ihren Gegnern oder ihrem Gegenüber einräumt. Logisches Denken ist in jedem Fall ihre Stärke, aber auch ihre Intuition lässt sie selten im Stich, sie mag zwar nicht so wirken, aber sie ist auf keinen Fall nur ein Kopfmensch. Was in vielerlei Hinsicht sicherlich hilft ist ihre ausgesprochen gute Chakrakontrolle, die sie infolge ihrer Passion für Genjutsu beinahe automatisch trainieren musste. Zudem ist sie mit einem ausgeprägtem Verantwortungsbewusstsein und einer knallharten Entschlossenheit gesegnet, die ihr sowohl beim Ausführen von Missionen, als auch beim Training große Dienste erweisen. Zudem ist es in jedem Fall etwas, was sie häufig positiv auffallen lässt, wenn auch ihr Charakter sie nicht direkt sympathisch machen mag.

Schwächen:
Zu allererst sollten auf jeden Fall ihr fehlendes Training in Taijutsu - was vor allem mit einer fehlenden Begabung zusammenhängt - als auch eine absolut unterdurchschnittliche Körperkraft aufgeführt werden, da dies sie mit am größten behindert. Sie war schon immer körperlich eher schwach, sowohl was Ausdauer, als auch Kraft betraf, doch zumindest ersteres hat sie durch ständiges Training so weit verbessern können, dass es sie nicht mehr übermässig behindert.
Ihre größten Probleme liegen allerdings in ihrem Charakter. So ist sie ein furchtbar verschlossener Mensch, der mit anderen Menschen am liebsten so gut wie gar nichts zutun hat, was oftmals ihre Teamfähigkeit behindert. Vertrauen fasst sie nur sehr zögerlich und in den meisten Fällen gar nicht, sodass die Arbeit mit ihr manchmal unnötig schwer ist. Zudem ist sie oftmals furchtbar launisch und ist in den meisten Fällen so brutal ehrlich dass sich viele Menschen leicht von ihr vor den Kopf gestoßen fühlen können. Darüber hinaus ist sie eine kleine Besserwisserin und neigt ob ihres breitgefächerten Wissens und ihrer Fähigkeiten, die sie gerne mal überschätzt auch zu einer gewissen Arroganz.

Es wird empfohlen gemeinsam mit ihr an ihrem Charakter zu arbeiten, um sie besser auf den Kampf im Team einzustimmen, da es bisher alles recht wiederwillig geschieht. Weitere Ausführungen folgen in Kürze.


Besonderheiten:
"Etwas wirklich Besonderes kann man nicht in Worte fassen und sobald man es in Worte fasst, verliert es seinen Zauber."

Persönlichkeit:

Mit 16 sagte ich still: ich will,
will groß sein, will siegen,
will froh sein, nie lügen,
mit 16 sagte ich still: ich will,
will alles oder nichts.


"Ihr könnt nicht ehrlich von mir verlangen, dass ich meinen eigenen Charakter beschreibe, oder doch? Wenn ihr das ernsthaft erwartet, muss ich euch enttäuschen, ich würde die Hälfte vergessen oder unterschlagen und du würdest am Ende genauso wenig über mich wissen wie du es offensichtlich jetzt tust. Wie, das ist keine Frage ob ich das will oder nicht? Pah, wenn es sein muss .. andere Leute können das sicher besser als ich. Also arbeite damit."

Harashima Arake || Mitglied von Miharus altem Team
"Miharu? Oh man, da fragt ihr was. Ich fand sie von Anfang an recht komisch, sie war immer furchtbar still und ernst und wenn ich ehrlich bin, ich mochte sie nie wirklich. Als unser Sensei und Shinji, unser Teamkamerad gestorben waren, hat sie nicht eine einzige Träne vergossen und selbst ich habe meine Gefühle kaum zurückhalten können. Und ich bin echt keine Heulsuse. Ich habe eigentlich gedacht, gut, sie ist einfach kein sonderlich sensibler Mensch, jemand der nicht jammerte wenn er hinfiel oder beim Training eins auf die Nase bekam und der länger brauchte, bis er bei irgendwelchen Späßen mitmacht. Na ja .. ansonsten .. sie neigt zu einer Menge Sarkasmus und auch wenn sie ruhig ist, mit ihr ist echt nicht gut Kirschen essen wenn sie sich aufregt. Schüchtern? Pah, das ist echt ein Trugschluß, nur weil sie nicht viel redet heißt das leider gar nicht dass sie wenig Selbstbewusstsein hat, im Gegenteil. Ihr Ego hat eine solche Größe, dass man sich teilweise fühlt als müsse man den Raum verlassen, weil man daneben keinen Platz mehr hat, wenn sie richtig aufdreht.
Sie ist total zugeknöpft, ernst und überkorrekt. Schon in der Akademie war sie diejenige, die dich verpetzt hat wenn du bei ihr abgeschrieben hast oder die dir den Kopf aufs Pult geknallt hat, wenn du gutmütige Witze über sie gemacht hast. Alles muss brav nach Vorschrift gemacht werden, alles andere sorgt dafür, dass sie sich furchtbar aufspielt und dir eine Standpauke hält, die deine Mutter nicht besser machen könnte. Ehrlich? Sie ist sogar schlimmer als meine Mutter. Reicht das? Wie, ich soll was positives anführen? Da soll es was geben ..? Hm .. sie ist echt ehrgeizig und wenn es sein muss auch mit dem Kopf durch die Wand. Aufgeben sehen .. habe ich sie nie. Positiver kann ich echt nicht werden, sorry."

Akagawa Michiru || Mutter von Miharu
"Haru-chan ist ein komplizierter und manchmal recht anstrengender Mensch. Von Anfang an wollte sie das genaue Gegenteil von ihrer Schwester sein, konnte es partout nicht haben in hübsche Kleider gesteckt zu werden oder die Haare gemacht, wie es kleine Mädchen soweit ich das bis dahin erlebt hatte eigentlich mochten. Sie hing sehr stark an meinem Mann und war so lange ich denken kann Feuer und Flamme dafür eine Kunoichi zu werden, zur Akademie zu gehen und später ein Shinobi zu werden, wie ihr Vater. Ich mochte dieses Denken nie und muss zugeben dass ich es vollkommen ablehne, seit Toshiro auf einer Mission umgekommen ist.
Allerdings ist meine Tochter genau wie ihr Vater ein furchtbarer Dickkopf, beinahe unmöglich umzustimmen wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat. In gewisser Weise ist diese Entschlossenheit sicher positiv, doch mir macht sie nichts als Ärger und vor allem Sorgen. Als Kind war sie immer sehr fröhlich gewesen und hatte schnell, viele Freunde gefunden, doch seit ihr Vater gestorben ist, hat sich das grundlegend geändert. Seit damals habe ich sie kein einziges Mal mehr weinen sehen, nachdem sie auf seiner Beerdigung vollkommen zusammengebrochen ist vor lauter Schluchzen. Manchmal, wenn ich nachts länger wach liege höre ich allerdings Geräusche aus ihrem Zimmer, als würde sie in ihr Kissen schluchzen. Ich habe versucht sie darauf anzusprechen, aber sie hat komplett abgeblockt. Insgesamt ist sie furchtbar verschlossen geworden, tut so, als würden sie solche Belanglosigkeiten wie Gefühle nicht interessieren. Ich glaube das allerdings nicht und als ihre Mutter glaube ich schon, dass ich was das betrifft das eine oder andere sehr sicher über meine Tochter sagen kann. Sie war früher so sensibel, das hat sie bis heute nicht verloren. Was sie allerdings verloren hat, ist die Fähigkeit damit umzugehen und sie auszudrücken und das finde ich wirklich traurig. Haru hat nur noch wenige Freunde, soweit ich das beurteilen kann, was vor allem daran liegt, dass sie die Menschen von vornherein vor den Kopf stößt, wenn es darum geht Freundschaften zu schließen. Allerdings weiß ich, dass sie noch nie jemanden im Stich gelassen hat, egal ob sie ihn mochte oder nicht. Ich glaube, sie wünscht sich ihren Mitmenschen zu vertrauen, hat aber den Mut verloren eben das zu tun. Auf jeden Fall kann man sagen, dass sie ein wirklich ehrlicher Mensch ist. Schon immer trug sie ihr Herz auf der Zunge und ausser ein paar Notlügen kann man sich bei ihr eigentlich immer darauf verlassen dass sie meint, was sie sagt. In vielerlei Hinsicht ist sicherlich auch das etwas, das andere Menschen leicht vor den Kopf stößt aber in meinen Augen ist es eine ausgesprochen positive Eigenschaft. Zudem ist Haru-chan ein sehr aufmerksamer Mensch, ihr fallen viele Dinge auf, die anderen vielleicht entgehen mögen, ausserdem hat sie einen ausgesprägten Sinn für das Schöne. Nicht in dem Sinne, wie viele es vielleicht in hübschen Kleidern und hübschen Menschen sehen mögen, sondern vielmehr in der Natur, schöne Klänge oder vielleicht ein gutes Buch. Wie ich schon sagte, sie mag vielleicht nicht wollen dass man sie als richtiges Mädchen sieht, aber letztlich ist sie es schon. Ich wünschte nur, sie würde von dieser gefährlichen Arbeit absehen .. [sie seufzt]"

Hikatsu Ayaka || Nichte von Miharu
"Tante Miha ist toll! Sie spielt immer mit mir. Und bringt mir Blümchen mit, von Missi .. Misso .. von wenn sie weg ist und arbeitet. Ich mag Blümchen. Aber ich mag lieber wenn sie mit mir spielt. Sie kann Bäume hochlaufen und übers Wasser laufen! Das ist total toll! Das will ich auch mal können aber Mami sagt ich darf nich. Miha sagt aber ich darf doch. Also mach ich das. Das letzte Mal bin ich aber ins Wasser gefallen. Also manchmal, da lacht die Tante ganz viel, aber nur wenn wir alleine sind. Wenn Mami dabei ist, sagt sie ganz wenig. Das finde ich doof. Ausserdem hab ich gesehen dass sie geweint hat, als sie letztens von ihrer .. als sie weg gewesen ist. Da wollte ich sie trösten, aber sie hat mich nur in den Arm genommen und weitergeweint. Das war ganz doof. Also eigentlich ist sie voll lieb aber ich weiß nicht warum sie dann so oft alleine ist. Sie sagt das ist, weil sie so viel traini .. trainur .. übt. Und sie weiß immer ganz viel. Im Kindergarten sind immer alle ganz begeistert wenn ich das erzähle. Nur einmal nicht, da hat die Kindergartentante gesagt, das wären böse Wörter gewesen und ich musste in der Ecke sitzen. Voll doof, dabei glaub ich das gar nicht. Tante Miha hat sie zu Mama gesagt. Da war sie ganz schön laut und danach durfte sie uns eine ganze Woche nicht besuchen. Das war komisch aber vielleicht hat sie auch nur geübt. Ich mag sie aber und sie ist meine Freundin hat sie gesagt. Und wenn mich die Jungs ärgern, da hat sie mir gezeigt wie ich mich wehren soll. Der Junge hat geweint und mich nie wieder geärgert. Das war lustig. Sie hat viele so lustige Ideen. Also und sie hilft mir auch immer. Ich verstehe nicht warum Papa sie nicht mag. Er sagt sie sei gemein, das finde ich gar nicht. Aber egal. Ich geh jetzt spielen. [sie winkt]"

Charakterstory:

Tagebucheintrag vom 01.07. ~ 13 vor Zen Saiki von Akagawa Michiru
[...] die Wehen haben mehrere Tage vor dem eigentlichen Geburtstermin eingesetzt, sodass Toshiro mich eiligst ins Krankenhaus bringen musste. Gott sei Dank, dass er ausnahmsweise zuhaue war und nicht auf einer seiner Missionen. Shikari haben wir bei meiner Mutter untergebracht, sie hat furchtbar gewütet und geschrieen, dass sie es unfair fände nicht mitkommen zu dürfen, nur wegen dem doofen neuen Kind. Sie wird ihre Meinung schon ändern wenn sie die Kleine gesehen hat. Mit Toshiro habe ich mich auch gestritten, kaum dass ich sie in den Armen hielt, ist das nicht die Höhe? Da presst man unter Schmerzen ein Kind aus seinem Körper und wird gleich überstimmt wie die kleine Tochter heißen soll. Ich wollte sie Haruka nennen, wie meine Mutter und weil ich den Namen sehr schön finde. Er bestand allerdings auf Miharu, nun, es ist zumindest ein Kompromiss.

Ich habe sie gerade das erste Mal gefüttert, sie hat eindeutig die Augen ihres Vaters, aber der blonde Flaum auf dem Köpfchen, der ist eindeutig von mir. Sie schreit sehr wenig, immerhin. Kari-chan hat damals das halbe Krankenhaus in Grund und Boden gebrüllt, wenn sie nicht genug Aufmerksamkeit bekam, Haru-chan scheint das egal zu sein. In ein paar Tagen können wir wohl nach Hause, hat der Arzt gesagt. Mein Baby ist also gesund und allzu munter. Toshiro ist furchtbar stolz und spricht bereits jetzt davon, sie all seinen Freunden sofort zeigen zu müssen. Ich sehe eine Menge Stress auf mich zukommen.

Tagebucheintrag vom 23.07. ~ 12 vor Zen Saiki von Akagawa Michiru
[...] Shikari hat Miharu von ihrem Hochstuhl geschubst, ich habe mindestens eine Stunde gebraucht sie zu beruhigen, sie wollte gar nicht mehr aufhören zu weinen. Eine Stunde später, ich hatte die Kleine zum Spielen alleine gelassen, bisher ist dabei noch nie etwas passiert, dafür ist sie einfach zu ruhig, höre ich meine ältere Tochter schreien. Kaum sehe ich nach, darf ich mir anhören dass Haru-chan ihre Schwester mit Bausteinen beworfen hat und als sie versucht hat sie dafür zu packen, ist sie über das gespannte Springseil von Haru gestolpert und hat sich das Knie gestoßen. Ist das zu fassen? Ich hoffe dass es Zufall war .. sonst muss ich anfangen mir Sorgen um die Gesundheit meiner älteren Tochter machen, weil ihre kleine Schwester anscheinend ein böses kleines Genie ist. Manchmal komme ich mir vor wie jemand, der einen echt abgedrehten Roman schreibt .. Toshiro lacht nur wenn ich ihm so etwas erzähle, es ist ja nun wirklich nicht das erste Mal. Er meinte Haru würde nach ihm kommen und später unbedingt einmal eine erfolgreiche Kunoichi werden. Ich hoffe das passiert niemals .. ich weiß nicht ob ich es überleben werde wenn dieses Kind auch noch Wände heraufklettern und Jutsu ausführen kann. Spätestens dann kann ich mich wohl in der Nervenklinik melden.

Tagebucheintrag vom 28.09. ~ 11 vor Zen Saiki von Akagawa Michiru
[...] und es ist etwas Unglaubliches passiert. Nein, Toshiro hat nicht aufgehört sich mit meiner Mutter zu zoffen, sie wird weiterhin "nie wieder einen Fuß in dieses vermaledeite Haus setzen". Es hat etwas mit meinen beiden Töchtern zutun, die beiden haben es nicht geschafft sich gegenseitig zu ertränken, Gott sei Dank, aber sie vertragen sich. Ist das zu fassen? Ich glaube, jetzt kann ich zufrieden sterben ..

Nachtrag. Ich habe mich grundlegend geirrt. Zusammen sind die beiden schlimmer als vorher alleine. Während Miharu eifrig dabei war sämtliche Pflanzen in der Wohnung umzutopfen, die Wände zu bemalen und den Kassettenrekorder mit Toastbrot zu füttern, hat sich ihre Schwester im Badezimmer beschäftigt. Sie hat sich meinen Lippenstift gekrallt, sich damit vollgeschmiert und im gesamten Bad Knutschflecken hinterlassen. Und dann hat sie versucht ihre Schwester zu verschönern, dadurch bin ich erst darauf aufmerksam geworden, ich habe mich schon gewundert warum sie so still waren. Merke: Rasierschaum ist schwer wieder aus den Haaren herauszukriegen, wenn er erstmal wieder trocken ist. Ich muss dringend schlafen .. wenn das nur der Anfang war, lieber Gott, lass mich morgen nicht wieder aufwachen.

Tagebucheintrag vom 14.04 ~ 10 vor Zen Saiki von Akagawa Michiru
[...] Miharu ist nicht einmal drei Jahre alt und plappert schon wie ihre Schwester. Nur viel, viel mehr. Sie hat nicht viele Freunde, im Gegensatz zu ihrer Schwester, aber mit der versteht sie sich dafür umso besser. Und auch wenn Toshiro es mir nicht glauben möchte .. es ist eigentlich das Schlimmste was passieren konnte. Ich wünschte Haru-chan würde sich andere Freunde suchen und andere Menschen mit ihren Einfällen quälen. Aber so muss ich jedes Mal alles ausbaden. Ich habe übrigens eine Liste begonnen, mit Dingen, die ich in der letzten Zeit gelernt habe, von meinen Kindern:

- Die Stimme einer Siebenjährigen ist lauter als 200 Erwachsene in einem vollen Restaurant.
- Fensterscheiben (selbst Doppelverglasung) halten einen von einem Deckenventilator geschlagenen Baseball nicht auf.
- Wenn du die Klospülung hörst, gefolgt von einem "HUCH", ist es schon zu spät.
- Eine Siebenjährige und eine Zweijährige bringen zwei Fünfzehnjährige zum Weinen.

Tagebucheintrag vom 06.11 ~ 8 vor Zen Saiki von Akagawa Michiru
[...] na ja, immerhin glaubt mir Toshiro langsam dass ich unter unseren Kindern leide, auch wenn er es immer noch ungemein komisch findet. Na, wenn er das nächste Mal längere Zeit zuhause ist, wird er sehen was er davon hat, aber aktuell ist er ständig auf Missionen. Ich mache mir ehrlich Sorgen, aber .. darauf hört er ohnehin nicht. Er hat inzwischen angefangen mit Miharu zu trainieren, ihr kleinere Tricks beigebracht mit dem Kunai. Sie ist ehrlich begeistert davon, auch wenn ich nicht wirklich davon überzeugt bin. Immerhin sind sie und ihre Schwester nicht mehr beste Freunde, es ist traurig dass ich das schreiben muss, aber es hat langsam aber sicher meine Nerven völlig ruiniert. Dafür liest sie sehr viel und spielt mit den Nachbarskindern, wobei sie fast jeden Tag mit einem kaputten Knie oder einigen blauen Flecken nach Hause kommt. Vielleicht sollte ich doch mal nachsehen was sie da unter Spielen verstehen ..

Übrigens ein paar weitere Punkte für meine Liste:
- Einige Legosteine können das Verdauungssystem einer Vierjährigen passieren.
- Müllbeutel sind keine guten Fallschirme.
- Murmeln in der Waschmaschine machen beim Waschen eine Menge Lärm.
- Eine Alkoholbar sollte immer gut verschlossen bleiben, wenn man Experimente an kleinen Geschwistern vermeiden will.
- Egal wie viel Götterspeise man in die Badewanne kippt – man kann nicht übers Wasser laufen. Aber Miharu ist zuversichtlich es spätestens als Kunoichi zu lernen.

… ich fühle mich wie Michls Mutter, die ein Tagebuch nur über die Streiche ihres Sohnes geführt hat.

Tagebucheintrag vom 06.11 ~ 6 vor Zen Saiki von Akagawa Toshiro
[...] und ja, eigentlich ist meine Frau diejenige von uns die meistens Tagebuch schreibt, ich bin viel zu oft unterwegs als dass ich meine freie Zeit damit verbringen möchte. Sei es drum, ich bin heute gemeinsam mit Miharu zu ihrem ersten Tag an der Akademie gegangen, sie war furchtbar aufgeregt und sah aus als würde sie jeden Moment in Tränen ausbrechen, wenn sie jemand anspricht. Das hat sich aber recht schnell gelegt, kaum war sie wieder draußen war sie so begeistert dass sie sich beim Sprechen verhaspelt hat. Ich bin wirklich stolz auf sie, ich hatte von Anfang an gehofft dass zumindest eine meiner Töchter später ebenfalls die Laufbahn eines Shinobi einschlägt, entsprechend freue ich mich natürlich darüber dass Miha-chan sich dazu entschieden hat und dabei ehrliche Freude daran findet. Sie hat bereits angekündigt dass sie jede freie Minute trainieren will, am liebsten mit mir und da konnte ich wirklich nicht mehr anders, als den stolzen Vater raushängen zu lassen. Wir waren gemeinsam einkaufen und sie hat jedem ihre neuen Kunai zeigen müssen. Ausserdem wollte sie unbedingt mein Stirnband zur Probe tragen und nun ja. Michiru war von Anfang an dagegen, ihr wäre es lieber gewesen wenn Miha genauso wie ihre ältere Schwester eine normale Schule besucht und danach einen normalen Beruf lernt, vielleicht ihr Teehaus übernimmt, aber mir ist es so nur zu recht. Sie wird sich schon an den Gedanken gewöhnen. Ich muss jetzt auf jeden Fall wieder los, wir haben eine Einsatzbesprechung für eine Mission.

Zeitungsartikel vom 01.01 ~ 5 vor Zen Saiki
Der Tod ist der Grenzstein des Lebens,
aber nicht der Liebe.


Mit seinem fröhlichen und pflichtbewussten Wesen war er stets ein Vorbild für seine Mit-Shinobi und vielen auch ein guter Freund. Seiner Familie war er ein guter Ehemann, ein guter Vater und allen anderen ein liebevoller Mensch, in unserer Mitte.

In Liebe nehmen wir Abschied von Akagawa Toshiro der in der Erfüllung seiner Pflicht gegenüber seinem Dorf sein Leben gelassen hat.

Die Trauerfeier findet am 04.01 statt.

Tagebucheintrag vom 01.02 ~ 5 vor Zen Saiki von Akagawa Miharu
[...] da hat mich dieser bescheuerte Psychologe doch tatsächlich darum gebeten meine Gedanken und Gefühle in einem Tagebuch niederzuschreiben, jetzt wo er seit einem Monat .. ich will das nicht. Alles. Ich finde es ätzend wie alle mit mir umgehen als wäre ich ein rohes Ei, ich hasse es wie meine Schwester versucht sich anzubiedern, wie meine Mutter versucht mich zu verstehen und wie mir alle diese Menschen die ich nicht kenne ihr Beileid ausdrücken. Sie sollen mich einfach allesamt in Ruhe lassen, sie verstehen überhaupt nichts. Ihr Mitleid bringt mir gar nichts. Es ändert nichts und hinterlässt lediglich das ekelhafte Gefühl von Hilflosigkeit. Und ich bin nicht hilflos. Mom wollte mich vom Unterricht befreien lassen, weil sie meint dass es besser für mich wäre wenn ich nichts mit den Dingen zutun habe, die dazu geführt haben das mein Vater jetzt fort ist. Ich sage bewusst fort, nicht .. tot. Er ist nur gerade nicht hier. Irgendwann sehe ich ihn wieder, da bin ich ganz sicher ..

Auf jeden Fall habe ich ihr erklärt dass das nicht nötig sei, dass ich weitermachen will, weil ich so viel Freude daran hatte. Weil Daddy immer soviel Freude daran hatte .. und weil es mein Weg ist. Und den werde ich gehen, alleine wenn es sein muss. Denn so wie es aktuell aussieht, sind Menschen nichts was ich brauche, sondern nur solche, die mir auf die Nerven gehen und alles noch schwerer zu machen. Alleine bin ich besser dran. Ich muss los, Oka-san sieht aus als wollte sie wieder mit mir 'reden', da verziehe ich mich lieber aufs Trainingsfeld und hoffe dass ich mich ein wenig ablenken kann.

Tagebucheintrag vom 05.03 ~ 2 vor Zen Saiki von Akagawa Miharu
[...] endlich geschafft! Ich habe die Akademie abgeschlossen und die Genin-Prüfung mit Bravour geschafft, ein Jahr bevor meine Altersgenossen fertig geworden sind. Daddy wäre stolz auf mich, das spüre ich .. deshalb werde ich mich weiter anstrengen. Ich hoffe nur dass diese beiden Chaoten in meinem Team das ebenfalls so sehen, denn sonst geraten wir gleich von Anfang an aneinander. Ich hasse Disziplinlosigkeit, das zeugt von mangelndem Respekt gegenüber unserer Aufgaben. Was soll ich da auch anderes tun als mich zu ärgern? Ich hoffe dass jetzt alles spannender wird. Mama hat geweint. Sie sagt, sie erträgt es nicht noch einen geliebten Menschen an den Kage zu verlieren. Ich fand das wirklich albern und peinlich. Es geht lediglich darum dass ich die Beste in dem sein muss, was ich tue. Dann wird mir schon nichts passieren. Ich möchte damit auf keinen Fall sagen dass mein Vater irgendwo schlecht gewesen, wäre ganz im Gegenteil. Er war ein Genie! Unglaublich stark und geschickt. Der einzige Unterschied war, dass er sich auf seine Teamkameraden verlassen hat und sie ihn in diesem Hinterhalt im Stich gelassen haben .. sowas wird mir niemals passieren.
Nicht, weil ich glaube das meine Teamkameraden loyaler sind .. sondern weil ich sie einfach nicht brauchen werde. Und wenn ich alleine alles schaffe, wird alles gut werden. Ich werde Daddy stolz machen, auf jeden Fall.

Tagebucheintrag vom 07.07 ~ 1 vor Zen Saiki von Akagawa Miharu
[...] durchgehend langweilig. Unsere Missionen bleiben absolut niveaulos und werden partout nicht interessanter. Als ich unseren Sensei gefragt habe, meint er, dass es eben am Anfang so sei, dass Genin keine gefährlicheren Missionen erhielten. Bis auf gelegentliche Trainingsreisen hätte ich das Gefühl, gar nicht mehr vom Fleck zu kommen. Wie soll man auch beim Unkraut jäten besser werden? Tz.
Shinji und Arake, meine beiden idiotischen Teamkameraden machen die ganze Zeit nur alberne Späße, ihnen scheint es wohl Spaß zu machen im Dreck zu wühlen, Haustiere einzufangen und kleinkarierte Räuber zu fangen. Ausserdem reden sie schlecht über mich, sie meinen ich sei zu "zugeknöpft" und für keinen Spaß zu haben. Nur weil ich kein Kindskopf bin und meine Aufgaben ernst nehme? Am Ende werden wir uns noch sonst was tun, selbst bei diesen billigen Aufgaben, nur weil die beiden einfach .. Idioten sind. Mein Sensei versteht nicht was ich habe und sagt er wolle mit ihnen reden, damit wir danach versuchen können uns besser zu verstehen. So ein Mist. Ich will mich mit diesen Beiden einfach nicht verstehen. Warum auch? Die bringen jetzt echt schon genug Ärger ..

Tagebucheintrag vom 18.06 ~ 2 nach Zen Saiki von Akagawa Miharu
[...] und ich wusste es! Von Anfang an! Unser Sensei hat uns ja für die Chuuninprüfung angemeldet und wir waren auch echt zuversichtlich weil wir richtig viel trainiert haben und unabhängig voneinander richtig große Fortschritte gemacht haben. Und dann sowas!
Kaum waren wir da, mussten Arake und Shinji wieder albern werden und Witze über unsere Mitbewerber reißen. Das war echt nicht witzig, sondern nur noch peinlich und scheinbar hat es einen Berg von Kerl wirklich .. wütend gemacht. Die beiden sahen ab diesem Zeitpunkt schon ein wenig verunsichert aus, aber es sollte ja auch noch weitergehen. Ein schriftlicher Test, da war ich ja schon nervös. Nicht, dass ich nicht gewusst hätte, dass ich diese Aufgaben lösen konnte, die waren fast noch einfach, aber die Ankündigung dass das gesamte Team nicht 0 Punkte haben durfte? Die beiden Jungs waren eindeutig nicht in der Lage die Aufgaben zu lösen, selbst ich musste zugeben dass sie recht kniffelig waren .. und das schlimmste daran? Man durfte nicht beim Schummeln erwischt werden.

Ich meine .. verdammt! Ich wusste noch aus der Akademie dass diese beiden Idioten nicht in der Lage waren vernünftig abzuschreiben, selbst wenn ihr Leben davon abhinge, wie sollten sie also das schaffen? Und Shinji hat es tatsächlich geschafft sich dreimal erwischen zu lassen .. ich wäre beinahe geplatzt vor Wut und jetzt, wo ich hier sitze .. kommen mir vor Enttäuschung fast die Tränen. Verdammt! Ich habe so fest damit gerechnet es zu schaffen und dann .. dann das. Wir mussten alle drei den Saal verlassen, nicht als einzige, zugegeben. Aber letztendlich haben wir versagt. Ich hätte die beiden vorher verprügeln sollen, bis in ihre hohlen Schädel reingeht, dass sie wenn sie schon nicht in der Lage sind richtig zu arbeiten, wenigstens lernen wie man unauffällig in Tests betrügt. Und meine Mutter kam gleich mit ihrem "Ich hab es dir doch gesagt, dass du es nicht schaffst"-Blick. Jetzt weine ich wirklich .. oh man, ich gehe jetzt baden und dann schlafen. Unser Sensei hat gesagt dass wir jetzt umso mehr trainieren. Und wenn es das letzte ist was ich tue .. meine beiden Teamkameraden werden lernen wie man unauffällig schummelt. Und wenn ich ab jetzt jede Nacht dafür durchmachen muss!

Tagebucheintrag vom 21.12 ~ 2 nach Zen Saiki von Akagawa Miharu
[...] endlich etwas vernünftiges. Wir haben angefangen zu lernen dass fast jeder Shinobi eine gewisse Element-Affinität durch sein Chakra besitzt und wieder haben einen Test gemacht indem wir unser Chakra in eine besondere Art von Papier geleitet haben. Shinjis und Arakes ist nach einer Weile in Flammen aufgegangen, das war ziemlich .. nun aufregend, möchte ich meinen, bei mir hat es etwas länger gedauert. Und bei mir ist es nicht in Flammen aufgegangen, sondern es ist .. nass geworden. Hat sich quasi in Wasser aufgelöst. Das war ziemlich cool. Jetzt müssen wir allesamt lernen das Ganze kontrolliert einzusetzen, ich bin wirklich gespannt. Ausserdem hat Tante Shina, die Schwester meines Vaters, angefangen mir ein paar echt spannende Genjutsu-Techniken beizubringen. Sie ist Special-Jounin in der Spionage-Einheit und nachdem mein Sensei gesagt hat, dass ich Talent dafür habe, habe ich sowieso fast nur noch Genjutsu trainiert. Ich hoffe dass mich das alles weiterbringt und wir bei der nächsten Chuunin-Prüfung besser abschneiden .. wenn nicht werde ich die beiden Idioten höchstpersönlich ertränken.

Tagebucheintrag vom 05.01 ~ 4 nach Zen Saiki von Akagawa Miharu
[...] ich bin erst vor wenigen Stunden im Krankenhaus aufgewacht, ich kann mein linkes Bein gerade kaum bewegen, aber das ist nichts gegen die Schmerzen die mir der Bericht zugefügt hat, den Arake und ich gehört haben, als wir wachgeworden sind. Shinji ist noch auf dem Weg zurück nach Konoha gestorben, unser Sensei hier im Krankenhaus. Es war eine so einfache Mission gewesen .. wir sollten einige Medikamente in ein Dorf, an der Grenze zu Kusa bringen, doch auf dem Weg dahin sind wir in einen Hinterhalt geraten. Es waren nicht irgendwelche Räuber, es waren semi-ausgebildete Männer, die zwar nie die Akademie besucht hatten, aber von einem Nuke-nin, der wohl ihr Anführer war in gewissen Dingen ausgebildet worden waren. Wir haben nicht damit gerechnet, wir .. es war grauenhaft. Shinji hat zwei von ihnen im Nahkampf besiegt, während unser Sensei mit großflächigen Ninjutsu angegriffen hat und Arake im Fernkampf unterstützt hat. Ich hatte den Anführer in einem Genjutsu, als er abgelenkt worden war, aber .. ich konnte es nicht lange genug halten.
An den Rest erinnere ich mich kaum noch, ich habe ziemlich schnell eine Menge einstecken müssen, man hat mir gesagt ich hatte mehrere Rippenbrüche, ein gebrochenes Bein und so viele Prellungen das kaum noch etwas heiles dazwischen liegt, eine Gehirnerschütterung. Aber insgesamt, mehr Glück als Verstand. Wie wir daraus gekommen sind? Unser Sensei war zusammengebrochen, überall war Blut .. Arake hat ihn geschultert und ich habe mit letzter Kraft Nebel aufkommen lassen, der uns erlaubte fliehen zu können. Shinji war .. war bereits ganz starr und lag so furchtbar still da als ich ihn hochgezogen habe .. wir sind nicht weit gekommen, da haben wir in einem Dorf anhalten müssen, wo man Hilfe geholt hat und uns hierher gebracht hatte. Ich war ohnmächtig kaum dass ich dort angekommen bin .. blamabel.

Ich habe versagt. So furchtbar versagt .. und ich kann doch nicht weinen, obwohl ich Arake in seinem Bett ins Kissen schluchzen höre und mir nichts sehnlicher wünsche ebenfalls loslassen zu können und zu weinen, bis ich einschlafen kann. Aber es geht nicht. Ich fühle mich .. ich werde jetzt noch einmal versuchen zu schlafen. Und hoffen dass diese grässlichen Bilder weggehen .. unser Team wird auf jeden Fall aufgelöst werden. Ich weiß nicht was ich dann machen will .. im Moment möchte ich einfach nur noch schlafen und nie, nie wieder aufwachen .. überlebt zu haben ist schwerer als gestorben zu sein.

Tagebucheintrag .. 21.01 ~ 4 nach Zen Saiki von Akagawa Miharu
[...] Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Ein neues Team? Das letzte Mal hat doch schlimm genug geendet, aber ich habe zugesagt. Ich war mir lange unsicher, habe mit dem Gedanken gespielt aufzugeben, wie es sich meine Mutter gewünscht hatte, habe einfach gehofft dass so alles besser wird. Aber das wird es nicht. Ich weiß, dass es mich nur loslassen wird, wenn ich mich wieder beweisen kann, stärker werden kann und das nächste Mal, wenn etwas derartiges passiert, will ich vorbereitet sein und siegreich daraus hervorgehen. Ich hoffe nur, dass mein Teamkameraden nicht genauso herumstänkern wie meine vorherigen .. ich mag keine Erinnerungen daran geweckt haben, auf gar keinen Fall.

Wichtige Ereignisse:
- 13 vor Zen Saiki ~ Geburt
- 6 vor Zen Saiki ~ Eintritt in die Akademie
- 5 vor Zen Saiki ~ Tod von Miharus Vater
- 2 vor Zen Saiki ~ Abschluß der Akademie
- 2 nach Zen Saiki ~ Ausscheiden in der ersten Runde der Chuunin-Prüfung
- 4 nach Zen Saiki ~ Tod der Hälfte des Teams, Neuverteilung auf ein neues

Diagramm:


Zweit-Chara:
Fushime Naru

Code:
Korrekt, Kenshi

Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Hyuuga Akio« (29. September 2009, 18:58)

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