Donnerstag, 14. November 2019, 10:23 UTC+1

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

[Nuke-Nin] Dokuyaku Makuya

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Kyuunin. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Themenstarter Themenstarter

1

Sonntag, 25. Oktober 2009, 15:26

Dokuyaku Makuya


(Copyright by ME! -> Referenzbildquelle: http://th02.deviantart.net/fs31/300W/f/2…4be063aa741.jpg)

Name:
Dokuyaku Makuya

Geburtsdatum/Alter:
30. Dezember; 29 Jahre

Größe:
1,86 m

Gewicht:
79 kg

Geschlecht:
Männlich

Aussehen:
Makuya könnte man als eine Person beschreiben, der man nachts nicht gerne begegnet. Viele gewöhnliche Bewohner meiden ihn; Entweder wegen der Tatsache, dass sie ihn für einen Freak halten, oder weil sie sich vor seiner Ausstrahlung fürchten.
Sein Gesicht sieht man so gut wie niemals ungeschminkt. Er trägt immerzu eine weiße Grundfarbe darauf und eine Art schwarzes Kreuz zieht sich darüber, während seine Lippen ebenfalls dunkel übermalt sind. Seine Haut ist generell etwas bleicher als die normaler Menschen, was wohl daran liegt dass er sich hauptsächlich in dunklen Gefilden aufhält und die Hitze meidet. Über Makuyas Stirn ist eine Bandage gebunden. Vielleicht um etwas darunterliegendes zu verbergen? Oder bloß zur Zierde? Fakt ist, dass dies niemandem wirklich bekannt ist, da er sich bisher nie ohne die Binde gezeigt hat. Seine darunter hervorschauenden Haare besitzen eine dunkelbläuliche Farbe die ins Violett übergehen. Die dunkelgrünen Augen des Nuke-Nin leuchten fast schon aus seinem Gesicht heraus. Seine Fingernägel laufen spitz zu und sind stets mit violettem Lack bemalt.
Er trägt einen dunkelblauen Mantel, der an den Seiten grün-gräuliche Streifen besitzt. Um den Bauch geschlungen trägt er eine Art Gürtel, der den Panzer mit dem durchgestrichenen Kirigakure-Symbol darauf zeigt, was darauf schließen lässt, dass er kein Problem hat, offen zu zeigen, dass er diesem Dorf nicht mehr angehört, denn der Gürtel ist ziemlich deutlich sichtbar. Der Mantel hat einen hohen Kragen und ist die meiste Zeit relativ weit geöffnet, sodass Einblick auf die nackte Brust Makuyas geboten wird. In den Innenseiten des Mantels sind Taschen eingenäht, in denen er mehrere Schriftrollen versteckt hält. Darunter trägt er ein grünliches Hakama.

Rang:
Akademist: 6 Jahre
Ge-Nin: 12 Jahre
Chuu-Nin: 17 Jahre
C-Rang Nuke-Nin: 17 Jahre
B-Rang Nuke-Nin: 19 Jahre
A-Rang Nuke-Nin: 27 Jahre

Clan/Familie:
Ehemals Saruwatari Familie. Er legte diesen Namen jedoch ab, als er zum Nuke-Nin wurde, und nannte sich ab diesem Zeitpunkt "Dokuyaku", was "Gift" bedeutet.

Mutter - Saruwatari Kaede
Allzu viel weiß Makuya nicht über seine Mutter. Weder über sie, noch über seinen Vater. Das einzige, was sie jemals zu ihm sagte, war sein Name. So erzählte es ihm zumindest die Leiterin des Waisenhauses in Kirigakure. Später sollte er jedoch durch all seine Recherchen, die er angestellt hatte, herausfinden, dass sie eine wohlhabende Frau war, die in ein etwas kleineres Dorf, abseits von Kirigakure gezogen war. Er war es, der sie tötete.

Vater - Saruwatari Shigeru
Mit ihm ist es das selbe wie mit Makuyas Mutter. Auch über Shigeru erfuhr er erst spät in seinem Leben. Scheinbar war er niemals ein Shinobi gewesen, sondern nur ein gewöhnlicher Mann, der nie Besonderes geleistet hatte und sich gemeinsam mit seiner Frau Kaede durchs Leben geschlagen hatte. Auch er wurde von seinem Sohn ermordet.

Geburtsort:
Kirigakure

Aufenthaltsort:
Unbekannt. Er streift durch die Welt, ohne ein wirkliches Ziel im Sinn zu haben.
(Zur Zeit soll er sich in der Nähe von Sunagakure aufhalten.)

Team:
Keines

Sensei:
Niemand

Elementzuneigung:
Suiton

Beherrschte Elemente:
Suiton

Inventar:

  • Innentaschen des Mantels
    • Leinentuch für Kakuremino no Jutsu
    • Fukiya (Blasrohr)
    • Fernglas
    • 5 Beschwörungsrollen (In welchen sich Fläschchen mit den verschiedensten Sorten von Giften befinden)

  • Gürteltasche
    • Medic-Kit (2 Soldatenpillen, 3 Blutstopppillen, 5 Verbandpäckchen, 5 Schmerzmittel, 2 Gegengiftpillen)
    • 15 Jibaku Fuda (Explosive Tags)
    • 5 Mundzünder
    • 3 Funkgeräte
    • 15 Doku Kemuri Dama (Giftrauchbomben)
    • 2 Kemuri Dama (Rauchbomben)
    • Schmink-Utensilien (Weiße und schwarze Farbe)

  • Beintasche
    • 100 Senbon
    • 5 Fukiburi
    • 10 Kunai
    • 250 m Drahtseil
    • 10 Makibishi (Krähenfüße)
    • 6 Skalpelle [Unterschiedliche Größen]

  • Hüfttasche
    • Dolch
    • Feile
    • Spiegel

  • Handgelenk
    • Giftdüsen (Kleine Düsen unter den Handgelenken durch die Gifte ausgestoßen werden können. Diese Gifte befinden sich in Kapseln, die in die Düsen eingelegt werden und daraufhin - zwar auf kurze Reichweite aber dennoch - als Gas ausgesprüht werden können.)

Näheres zu den Beschwörungsrollen:
  • 1. Schriftrolle
    • Chakragifte: Ein spezielles Gift, das bei Kontakt mit Chakra jenes auflöst, beziehungsweise es dem Feind entzieht.
  • 2. Schriftrolle
    • Narkotika: Ein Gift, welches beim Einatmen nach wenigen Minuten zur Bewusstlosigkeit führt.
  • 3. Schriftrolle
    • Schmerzmittel: Ein Wirkstoff, der Schmerzen neutralisiert.
  • 4. Schriftrolle
    • Virengifte: Ein Gift, das eine toxinbedingte Krankheit auslöst, eine starke Sensibilisierung, sodass der Infizierte mit der Zeit immer mehr Allergenen zum Opfer fällt.
  • 5. Schriftrolle
    • Chemische Kampfstoffe:
      -Chloracetophenon (Tränengas): Bei Augenkontakt verursacht es extram schwere Reizungen.
      -Capsaicin-Lösung (Pfefferspray): Bei Augenkontakt verursacht es schwere Reizungen der Netzhaut.
      -Diphenylaminarsincyanid (ClArK III): Bildet farblose, knoblauchartig riechende Kristalle in Schleimhäuten und verursacht Übelkeit, Erbrechen und Kopfschmerzen.
      -o-Dianisidinchlorsulfonat: Ruft Reizungen von Schleimhäuten hervor
      -Diphosgen (Perstoff):
      Stunden nach dem Einatmen quälender Husten, bräunlicher Auswurf (Blutbeimischung), Blauanlaufen der Haut (Zyanose), Lungenödem (Ansammlung von Flüssigkeit in der Lunge). Unbehandelt endet die Vergiftung mit Phosgen oder Diphosgen in qualvollem Ersticken.
      -Cyanwasserstoff (Blausäure):
      Extrem tödliches Gift, das schon nach wenigen Sekunden nach einnahme wirkt. Die Aufnahme kann, neben der direkten Einnahme, auch über die Atemwege und die Haut erfolgen. Letzteres wird durch Schweiß begünstigt, da Blausäure eine hohe Wasserlöslichkeit besitzt.
      -Benzilsäureester:
      Erzeugt Kopfschmerzen, Verwirrung, Halluzinationen, dann Angstzustände, Konzentrationsstörungen, allgemeine Unruhe im Wechsel mit apathischen Phasen. Nach kurzer Zeit ist der Betroffene in einem Zustand völligen Realitätsverlusts. Er hat keinen bewussten Kontakt mehr zu seiner Umwelt.
Kampfstil:
Makuya hält sich meist vom Nahkampf fern, da er nicht allzu viel von Taijutsu hält und in Sachen Genjutsu nicht geübt ist. Stattdessen spezialisiert er sich auf seine Ninjutsu Künste, welche man auf gar keinen Fall unterschätzen sollte, da dies wahrlich schlimme Folgen nach sich ziehen könnte; Denn Makuya versteht sein Fach. Vor seinen Suiton Jutsu sollte man sich also definitiv in Acht nehmen. Abgesehen davon verwendet er liebend gerne die vielen Gifte, die er bei sich trägt. Man könnte fast schon sagen, es gefiele ihm, dabei zusehen zu können, wie sein Gegner langsam an einer seiner Mixturen zugrunde geht.

Stärken:
Seine Stärken liegen definitiv in Ninjutsu und Präzision. Manche mögen ihm nachsagen, er hätte "Adleraugen", denn wie weit entfernt sein Gegner auch sein mag, er trifft mit beispielsweise einem Senbon so gut wie mit hundertprozentiger Sicherheit genau den Punkt, den er anvisiert hatte. (Nun gut, man bedenke immer, dass hierbei menschenmögliches gemeint ist. Von fünfhundert Metern entfernung würde selbst er es nicht schaffen, genau zu treffen.) Auch kann man definitiv nicht sagen, er sei dumm. Schließlich kann er von unglaublich vielen verschiedenen Giften genau das richtige heraussuchen, beziehungsweise erkennen welches Gegenmittel er brauchen würde, wenn er denn eines zusammenmischen wollte.
Zusätzlich dazu sind auch seine Ninjutsu Künste beachtenswert. Er spezialisierte sich auf das Suiton Element und beherrscht so einige starke Künste. Sein Tempo beziehungsweise seine Reflexe sind auch relativ gut ausgebildet, was es ihm ermöglicht, den feindlichen Angriffen meist auszuweichen. Die Menge an Chakra, die er besitzt, mag schier unerschöpflich wirken und die Jutsu, die er sich angeeignet hat, beherrscht er beinahe perfekt, da er auch richtig mit seinem Chakra umzugehen weiß. (Nun, selbstverständlich stößt auch Makuya an seine Grenzen, doch bis sein Vorrat an Chakra tatsächlich erschöpft ist, dauert es schon eine Weile.)

Schwächen:
Wie oben bereits erwähnt hält er nicht allzu viel von Gen- und Taijutsu. Beides liegt ihm nicht so recht; Er ist zwar keine gebrechliche Gestalt - im Gegenteil - aber bisher zeigte er nie Interesse dafür, sein Chakra für Körperkünste zu verwenden. Dennoch könnte er rein theoretisch eine Zeit lang im Nahkampf aushalten, doch auf Dauer wäre er seinem Gegner wahrscheinlich unterlegen, weshalb er lieber aus dem Hinterhalt angreift oder Fernkampf betreibt. Und bezüglich Illusionen... nun, das Problem liegt wohl eher an dem Auflösen einer solchen Kunst, als an dem erkennen, dass es nur eine Haluzination und nicht die Realität ist.

Besonderheiten:
Makuya ist in gewisser Hinsicht etwas seltsam und definitiv anders als die meisten anderen. Das dürfte wohl auch ein Grund für die Tatsache sein, dass er zum Nuke-Nin wurde. Vielleicht liegt es an den vielen Experimenten an menschlichen Versuchsobjekten, die ihn langsam ein wenig verrückt werden liesen?

Persönlichkeit:
Unter anderem wohl auch wegen seinem Charakter halten sich die meisten Menschen von ihm fern. Er zeigt sich für gewöhnlich relativ ruhig und spricht eher wenig. In einer Gruppe hält er sich meist im Hintergrund, statt den Anführer zu spielen. Nahezu immer zeigt sich die Andeutung eines Lächelns auf seinen Lippen, und das in egal welcher Situation. Fast, als wäre es in sein Gesicht gemeiselt. Er scheint keine Angst zu kennen und sich durch absolut nichts beunruhigen zu lassen. Er wirkt durch dieses Grinsen überlegen, als könnte man ihn nicht von seiner selbstsicheren Position abbringen. Das... "ein wenig" arbartige an ihm dürfte die Tatsache sein, dass er selbst wenn er jemanden tötet dieses Lächeln zu tragen pfelgt. Es scheint ihm sogar Spaß zu machen zu morden. Abgesehen davon ist er eine ziemlich geheimnisvolle Persönlichkeit, da er so gut wie niemandem irgendetwas über sich und seine Geschichte beziehungsweise seine Vergangenheit Preis gibt. Nun, zumindest nicht von seiner Kindheit. Denn im Grunde genommen wissen so einige Leute dank des Eintrags im Bingo Book, wieviele Menschen er bereits auf dem Gewissen hat. Er gibt damit jedoch nicht an und prahlt mit seiner ziemlich langen Liste an Morden.

Charakterstory:

Zitat

Kapitel 1

  Spoiler Spoiler


Dass Makuya heute ein Leben als Nuke-Nin führt, dürfte auch bereits auf seine Kindheit zurückzuführen sein. Er wuchs ohne Eltern auf, da diese beschlossen hatten ihn abzuschieben. Wäre er nicht von einer der Helferinnen des Waisenhauses Kirigakures gefunden worden, so wäre er höchstwahrscheinlich gestorben. Wie hätte ein neu geborenes Kind auch vollkommen alleine ohne Nahrung, Wärme und vor allem jemanden der sich um es kümmerte überleben können? Später wurde dem Jungen erzählt, seine Mutter hätte ihn an einem regnerischen Abend geboren und daraufhin einfach im Dreck zurücklassen wollen, was der zuvor erwähnten Helferin aufgefallen war, weshalb sie sich sofort um das Baby kümmerte. Natürlich hatte sie schockiert gefragt, aus welchem Grunde jemand so etwas boshaftes tun konnte, doch die einzige Antwort die sie erhielt, war ein Name. "Makuya". So wurde das Kind also forthin genannt, um dem Willen der Mutter nach zu kommen, sei sie auch eine furchtbare Frau gewesen.
Der Junge wuchs in besagtem Waisenhaus auf und wurde mit jedem weiteren Jahr mehr zum Außenseiter. Er passte einfach nicht zu den anderen Kindern. Seine Haut war bleicher als die der anderen, da er kein Interesse zeigte, sich an den Spielen der anderen zu beteiligen, sondern blieb lieber im Haus und las aus Büchern. Diese waren eigentlich das einzige, mit dem er sich beschäftigte seit er gelernt hatte die Buchstaben zu deuten. Nun, was ihn noch von den anderen unterschied war die Tatsache, dass er nicht sprach. Kein Wort. Die meisten hielten ihn für stumm, da er in seinem Leben noch niemals zuvor auch nur ein einzelnes Wort ausgesprochen hatte. Der eigentliche Grund dafür war, dass er es einfach nicht wollte, aber sehr wohl der Sprache mächtig war. Er hatte ganz simpel einfach keine Lust sich mit den anderen Kindern oder den Erwachsenen zu unterhalten. Das einzige was er tat war, sich jeden Tag in Bücher zu vertiefen. Bücher und Schriften über das Leben von Shinobi. Er wollte auch so werden wie die berühmten Ninja, über die überall geschrieben stand, welch wundervolle Dinge sie vollbracht hatten. Dann würden sie ihn auch akzeptieren, so wie er nun einmal war.
Als er alt genug war, bat er die Leiterin des Hauses darum, in die Ninja-Akademie eintreten zu dürfen. Warum sollte ihm dies verwehrt werden, nur weil er eine Waise war? Sie schien fast schon erfreut darüber zu sein, da er wohl endlich etwas gefunden hatte, das ihn mit anderen Kindern in Kontakt bringen würde, und erlaubte es ihm wohl hauptsächlich da sie hoffte, ihn so etwas sozialer zu machen.
Makuya war immer der beste Schüler seiner Klasse gewesen, egal worum es ging. Und das scheinbar mühelos. Er übte ständig, da er einfach nichts anderes zu tun wusste, schließlich hatte er keine Freunde, die ihn dazu verleiten könnten mit ihnen irgendetwas zu unternehmen statt sich auf die Schule zu konzentrieren. So schaffte er selbst die Abschlussprüfung mit Bravour.

Kapitel 2

  Spoiler Spoiler


Mit zwölf Jahren wurde er nun also zum Ge-Nin ernannt, einem Team zugeteilt und durfte fortan mit eben diesem gemeinsam Missionen antreten. Kensuke und Mizuki, so lauteten die Namen seiner Gefährten. Vielleicht würden sie auch die ersten Freunde werden, die er je hatte? Zu diesem Zeitpunkt hatte er es innerlich sogar gehofft, auch wenn er das nicht so wirklich zeigte, sondern sich genau so kühl und ruhig wie immer gab. Nun, Kensuke war ihm gegenüber ziemlich negativ eingestellt, da er es einfach nicht aushielt, dass Makuya niemals etwas sagte, selbst wenn er gefragt wurde. Er nickte immerzu nur, oder schüttelte den Kopf. Meist fühlte sich Kensuke dadurch sogar provoziert, weshalb sie oft miteinander stritten. Mizuki hielt sich aus diesen Streitereien so gut wie immer heraus, zumindest wenn sie nicht versuchte Kensuke davon abzuhalten, Makuya zusammenzuschlagen. So verging also die Zeit und das Team konnte sich durch die vielen Missionen die sie gemeinsam absolvierten mehr oder weniger zusammenraufen. Sie wurden von ihrem Sensei in verschiedenen neuen Künsten unterrichtet und lernten stark zu werden und ihr Chakra im Griff zu haben.
Während dieser ganzen Zeit begann Makuya langsam, Nachforschungen darüber anzustellen, woher er eigentlich stammte. Er wollte wissen, wer seine Eltern waren, wer ihn auf die Welt gebracht hatte, und vor allem aus welchem Grund man ihn verstoßen hatte.

Kapitel 3

  Spoiler Spoiler


Es vergingen fünf Jahre. Sowohl Kensuke und Mizuki als auch Makuya waren mittlerweile siebzehn geworden. Ihr Sensei beschloss zu diesem Zeitpunkt, dass sie nun wohl reif genug waren, um an den Chuu-Nin Auswahlprüfungen teilzunehmen, die in diesem Jahr stattfinden sollten. Die Gruppe bereitete sich gemeinsam darauf vor und trainierte hart, um so gut wie nur irgendwie möglich abschneiden zu können. Das dürfte auch der Grund dafür sein, dass sie tatsächlich eines der besten Teams waren, die an den Prüfungen teilnahmen. Der schriftliche Test war für Makuya kein Problem und das trotz der Tatsache, dass die Fragen eigentlich für das Niveau eines höheren Ranges waren. So musste er sich auch nicht damit herumschlagen, einen Weg zu finden, wie er von jemand anderem abschreiben konnte. Den Überlebensparcour der zweiten Prüfung waren die drei durch das überdurchschnittlich schwere Training ihres Sensei schon nahezu gewohnt, weshalb auch dieses für sie nur geringe Schwierigkeiten darstellte. Nun, der Zweikampf war eine größere Hürde für sie. Das lag jedoch bloß daran, dass Makuya und Kensuke im letzten Teil der Prüfung gegeneinander antreten sollten. Obwohl Makuya eigentlich niemals wirklich gezeigt hatte, dass ihm seine Teamkollegen am Herzen lagen, fiel es ihm doch nicht gerade leicht, Kensuke Schmerzen zuzufügen. Dennoch fochten sie einen langen und harten Kampf aus, der schlussendlich mit einem Unentschieden endete: Beide befanden sich in einer Situation, indem sie nur noch zustechen mussten um den anderen töten zu können. Makuya hatte es geschafft, Kensuke ein Senbon an den Hals zu pressen, während dieser ihm ein Kunai an die Brust drückte. Der Kampf wurde unterbrochen, doch durch die gute Leistung die sie gezeigt hatten, durften sie beide einen Rang aufsteigen. Mizuki hingegen war eine Runde zuvor von einem Shinobi aus Sunagakure besiegt worden, weshalb sie weiterhin Ge-Nin blieb, was ihr schwer zu schaffen machte, da sie die einzige in ihrem Team war, die nicht gut genug gewesen war um Chuu-Nin zu werden.
Nun, durch die Leistung die alle drei gezeigt hatten, entschied ihr Sensei schließlich, sie in etwas neuem zu unterrichten: Er wollte feststellen, ob sie eine Elementzuneigung besaßen. Gedacht, getan. So stellte sich nach einem Test heraus, dass Makuya fähig war, Suiton-elementare Jutsu zu erlernen. Praktischerweise beherrschte der Lehrmeister der Truppe eben dieses Element, was Makuya ermöglichte, in privatem Unterricht mit diesem langsam zu erlernen, wie man das Wasser mittels einiger Jutsu kontrollieren konnte.
Es vergingen nur wenige Wochen nach Erlernen dieser neuen Fertigkeit, als Makuya eine neue Entdeckung bezüglich seiner Herkunft machte. Konnte das denn tatsächlich möglich sein? Hatte er seine Eltern gefunden? Er hatte etliche Leute befragt, und endlich hatte ihm jemand Auskunft geben können. Saruwatari. So sollte sein Nachname lauten. Bisher hatte er niemals einen gehabt, für alle hatte er immerzu nur "Makuya" geheißen, das war alles gewesen. Innerhalb der vielen Jahre hatte sich unendlich viel Trauer, Wut und vor allem Hass in ihm aufgestaut. Alle waren misstrauisch und unangenehm ihm gegenüber gewesen. Sie hatten ihn geschlagen, ihn beschimpft, und das nur, weil er einfach gerade da gewesen war, wenn man jemanden gebraucht hatte, an dem man seine Wut auslassen konnte. Und die Schuld daran gab er einzig und alleine seinen Eltern. Hätten sie sich um ihn gekümmert, dann wäre es wohl nicht so gekommen. Das glaubte er zumindest. Vielleicht wollte er es auch einfach glauben. Makuya hatte lange nach dem Namen gesucht und schlussendlich festgestellt, dass seine Eltern wohl in ein Dorf gezogen waren, das ein wenig abseits von Kirigakure lag. Er beschloss eines Nachts dieses zu besuchen, obgleich er keine Erlaubnis dazu hatte. Als er dort ankam, stellte er fest, dass diese kleine Anzahl an Hütten wohl kaum den Namen "Dorf" wert war. So fiel es ihm auch nicht gerade schwer, das richtige Haus zu finden, denn bereits die zweite Tür, an die er klopfte, wurde ihm mit einem verschreckten Gesichtsausdruck der Bewohner beinahe wieder vor der Nase zugeschlagen. Es folgte ein knappes Gespräch, wenn man es denn so nennen konnte. Seine vermeindlichen Eltern beschimpften ihn als Missgeburt, und sagten, sie wären immernoch glücklich über ihre Entscheidung von vor fünfzehn Jahren. Er sollte sich zum Teufel scheren, dort wo er herkam. Makuya war stehen geblieben, ohne ein Wort zu sagen. Er hatte seine Eltern eine Weile lang stumm angesehen und ihnen zugehört. Dann bildete sich langsam ein Lächeln auf seinen Lippen. Er hatte das Bedürfnis ihnen heimzuzahlen, was sie gesagt hatten. Es würde ihnen leid tun. Mit Sicherheit. Während er seiner schwangeren Mutter, die scheinbar gehofft hatte ein zweites, besseres Kind auf die Welt bringen zu können, den Bauch mit einem Kunai aufschlitzte um sie daraufhin langsam verbluten zu lassen, stach er seinem Vater die Augen aus und schnitt ihm die Zunge aus dem Mund, ehe er ihm einen Schnitt quer über die Brust versetzte. Das Lächeln auf seinem Gesicht verharrte, während er sein Werk betrachtete, das Messer fallen lies und das Dorf mit blutverschmiertem Gewand wieder verlies. Er wusste, dass es nun unmöglich war, zurück nach Kirigakure zu gehen. Doch, was hätte es ihm auch gebracht? Dort wurde er genauso wenig akzeptiert wie hier, von seinen eigenen Eltern. Er bereute seine Entscheidung nicht. Nein, es machte ihn sogar glücklich, endlich getan zu haben, was ihm so lange als Last auf dem Herzen gelegen hatte. So wollte er sich auf den Weg durch den nebeligen Wald in ein anderes Dorf machen. Irgendwohin, wo es besser war als hier. Ohne irgendwelche Vorräte, Proviant oder sonstiges. Das alles würde er sich schon irgendwie beschaffen können. Und wenn er dafür töten musste. Daran schien er Gefallen gefunden zu haben. Er wünschte sich sogar, noch jemandem das selbe antun zu können, wie seinen Eltern. Rot war eine schöne Farbe. Die ganze Welt sollte damit bedeckt sein.
Er war nicht weit gekommen, als jemand sich ihm von hinten genähert hatte um ihn aufzuhalten. Makuya brauchte sich nicht umzudrehen, um zu wissen, dass es Kensuke war. Doch er würde ihn nicht von seinem Vorhaben abbringen können. Dennoch wandte sich der Blauhaarige zu seinem Teamgefährten um und schritt einige Meter weiter auf ihn zu, bis er direkt vor ihm angelangt war. Er schien entsetzt darüber zu sein, was Makuya getan hatte. Nun, das konnte er ihm auch nicht verübeln. Doch nun musste er sich von ihm verabschieden, wahrscheinlich für immer. Er tat etwas unerwartetes, womit Kensuke wohl niemals gerechnet hätte. Auch er selbst musste zugeben, dass es wohl eine spontane Reaktion war. Er zog ihn zu sich und küsste ihn. Ja, ihn. Er hatte ihn den Mädchen gegenüber immer bevorzugt. "Ich mag dich. Ich mochte dich immer." Das waren die ersten Worte, die er jemals gesagt hatte. Und damit lies er seinen verwunderten, ehemaligen Kollegen alleine zurück.

Kapitel 4

  Spoiler Spoiler


Es verging die Zeit und Makuya wurde älter, reifer und mordlustiger. Er streifte durch die Welt um einen Platz zu finden, an dem er einigermaßen ungestört leben konnte. Dabei verbesserte er seine Fähigkeiten immer weiter, übte so oft er nur konnte und focht mit so manchen Shinobi, denen er begegnete, Kämpfe aus, um feststellen zu können wie stark er bereits geworden war. Manchmal tötete er sie, wenn er es aber als wert empfand, sie noch weiter leben zu lassen, dann verschonte er sie. So ging es einige Zeit lange weiter, bis er sich für die verschiedenen Giftsorten zu interessieren begann. Es reizte ihn und er wollte nach und nach alles darüber wissen. So begann er selbst gewisse Mixturen zusammenzubrauen. Doch nicht nur das, er holte sich auch alle möglichen Unterlagen um den menschlichen Körper zu studieren, um zu wissen, auf wieviele andere Arten man noch töten konnte - schließlich konnte man selbst mit einem simplen Senbon jemanden ermorden, wenn man nur wusste, welchen Punkt man zu treffen hatte. Dabei kamen ihm auch so einige Informationen über Medizin in die Finger. Er benötigte dieses Wissen, da er für Notsituationen, beziehungsweise den Fall, dass er sich selbst vergiftete, Gegengifte mischen, oder ein Jutsu erlernen musste, mit dem er sich heilen konnte. Um seine eigenen Chemikalien auszutesten, suchte er sich Menschen, an denen er deren Effekte ausprobieren konnte. Es machte ihm Spaß, zuzusehen, was geschah, wenn er wieder etwas Neues ausprobiert hatte. Natürlich blieben seine Werke nicht immer unentdeckt, weshalb es für ihn unmöglich war, immer am selben Ort zu bleiben und er daher gezwungen war, seine Reise durch die verschiensten Länder fortzusetzen. Je mehr Menschen er tötete, und je öfter man davon erfuhr, desto höher stieg sein Rang. Und schlussendlich konnte man ihn im Bingo Buch sogar als Nuke-Nin der Klasse A ansehen.



Wichtige Ereignisse:
  • 19 vZS - Eintritt in Akademie
  • 13 vZS - Ernennung zum Ge-Nin
  • 8 vZS - Ernennung zum Chuu-Nin; Ermordnung seiner Eltern; Ernennung zum Nuke-Nin

Diagramm:


Zweit-Chara:
Kusanagi Kanayo

Code:
Korrekt, Kenshi

Dieser Beitrag wurde bereits 11 mal editiert, zuletzt von »Dokuyaku Makuya« (30. November 2009, 13:13)

  • Zum Seitenanfang