Sonntag, 27. Mai 2018, 09:50 UTC+2

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Kyuunin. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Teitai Tetsu

Doro Sennin

Themenstarter Themenstarter

1

Dienstag, 24. Juli 2012, 23:57

Westliches Heiligtum

[PP: Die südliche Ödnis]

Unter beständigem Schneebefall kämpte sich eine eigentümiche Silhouette durch das ewige Weiß des höchsten Gipfels der höchsten Bergkette des Landes der heißen Quellen. Nur aus nächster Nähe war für den Beobachter zu erkennen, dass es sich bei den wagemutigen Reisenden um Teitai Tetsu und seinen treuen Freund Arai, das Wildschwein, handelte. in ihrer Begleitung war ein kleiner, älterer Herr, der sich hinter Tetsu auf dem Sattel des Tieres, welche sie beide trug, zusammengekauert hatte. Auch der Jounin selbst war trotz mehreren Schichten dichter Kleidung und vor allem einen mit Fell ausgekleidetem Mantel von der Kälte durchzogen. "Jetzt ist es nicht mehr weit.", schrie der alte Mann durch den eisig peitschenden Wind. "Man kann es von hier nicht sehen, weil es so gut versteckt ist, aber der Eingang ist ganz in der Nähe." Ein erleichtertes Schnauben ging von dem sonst so robusten Arai aus, der erleichtert schien diese Reise hinter sich zu haben. Mit Sicherheit bereute er inzwischen schon eine ganze Weile zugestimmt zu haben den Jounin auf dieser Mission zu begleiten. Nachdem Tetsu von der Suche nach dem verschollenem Genin fürs erste offiziell abgerufen worden war, hatte er selbst auch nicht erwartet an einen solchen unwirtlichen Ort verschlagen zu werden. Doch selbst hier galt es für ihn Augen und Ohren offen zu halten. Trotz der Auflösung der Oi-nin Truppe war ihre Aufgabe noch nicht beendet. Noch immer war nicht sicher ob nicht eines der anderen Dörfer in die seltsamen Ereignisse um die Chuunin-Prüfungen vor zwei Jahren verwickelt gewesen war. Die eigentliche Mission hier mochte zwar das gemeinsame Training zum geschlossenem Kampf gegen den Kult sein, doch war dies bei weitem nicht alles. Ja, der erfahrene Tetsu hätte es unter anderen Umständen sogar schon beinahe als Beleidigung sehen können einen so Kampferahrenen und sogar durch den Krieg in der Zusammenarbeit mit den anderen Dörfern geübten Shinobi an einen solchen gottverlassenen Ort zu schicken um einigen Anfängern zu zeigen wo es lang geht. Sicher, manche Leute bestanden darauf er sei 'schwierig', 'unkooperativ' und 'kritikunfähig', aber was wusste der Tsuchikage schon? Der war ja selbst praktisch noch ein Grünschnabel!
"Dort einbiegen, dann sieht man den Eingang!" Mühsam kämpfte sich Arai durch die kniehohen Schneemassen auch noch den letzten Teil des Weges um eine vereiste Felswand herum, die tatsächlich einen kleinen, von Statuen geschmückten Durchgang offenbarte. "Dass es so gut wie unmöglich ist diesen Ort alleine zu finden, war wirklich keine Untertreibung.", knurrte Tetsu zwischen spröden Lippen hervor, während die kleine Gruppe in den Windgeschützten Gang einbog, der zwar nicht niedrig war, doch die vom Wildschwein getragenen Männer zum Kopfeinziehen zwang. Das Ende des gemauerten Weges war bereits unweit zu erkennen und führte in einen überraschend windstillen, großen Innenhof, der zum Teil natürlich geformt und zum anderen von Menschenhand behauen schien. "Das ist ja unglaublich." "Die meisten Leute sind überrascht, wenn sie das erste Mal hier sind. Niemand erwartet einen so ruhigen Ort nach dem schwierigen Anstieg. Es ist fast so als hätte der Berg einen Zufluchtsort für jene geschaffen, die den Gipfel erreichen.", erklärte der Gebirgsführer und versuchte mit Mühe sich vom hohen Sattel gen Boden zu bewegen, wobei Tetsu ihm seine Hand zum Festhalten anbot. "Danke. Einige andere Shinobi sind bereits eingekehrt und sind innerhalb des Klosters einquartiert. Achja, noch eines." Suchend griff der alte Mann in seinen Rucksack und holte einen roten Umgang hervor. "Dieser Mantel identifiziert euch als Teil der hier stationierten Shinobi und unterscheidet euch von den Eindringlingen. Viel Spaß damit." Leicht besorgt nahm der Jounin den Gegenstand entgegen. "Seid ihr sicher, dass ihr alleine den Berg wieder hinunterkommt. Das scheint mir gefährich? Arai kann euch wieder hinunterbringen." "Keine Sorge, Jüngelchen. Ich mache diese Tour schon seit Jahren und für gewöhnlich nicht auf dem Rücken eines gigantischen Wildschweines. Das geht schon!" Ein erleichteter Seufzer war von Arai zu hören. "Geht und schaut euch um. Ich komme schon alleine klar." "Wie ihr meint..." Sich vom alten Herren abwendend ließ Tetsu den Blick über diesesn faszinierenden Ort schweifen. Hier galt es also sich mit den Shinobi der anderen Länder zu messen.

___

Grundirss

Grundriss des Tempels

Ansicht des Tempels aus der Vogelperspektive/Höhenabstufungen (von Fels bedeckte Teile sind dunkelgrau dargestellt)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Teitai Tetsu« (25. Juli 2012, 00:16)

  • Zum Seitenanfang

Tsunami Mako Männlich

Dai Ryoushi

Beiträge: 98

Warnungen: 0
Verwarnungen: 1
Verwarnungen anzeigen

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Kirigakure

8 Auszeichungen

2

Donnerstag, 26. Juli 2012, 21:26

PP: Kneipe: Zum rollenden Regenfass

Zwei Jahre. Zwei Jahre war der tragische Anschlag auf die Chuunin-Prüfungen nun her, der unter anderem Mako's Schüler das Leben kostete. Um sein Versprechen an sich selbst zu erfüllen und den Schuldigen nächstes Mal die Hölle heiß zu machen, hatte der große Fischer seit diesem Tage den sogenannten Sennin Moodo trainiert, dessen Name er von einem älteren Iwa-Nin in Amegakure erfahren hatte. Leider war die Aneignung dieser mächtigen Technik jedoch nicht nur äußerst anstrengend und Zeit-aufwändig, sondern ebenfalls gefährlich für alle Anwesenden. Bis er diese Verwandlung zu einem Haimenschen weit genug unter Kontrolle hatte, wollte er dieses Teufelswerkzeug daher nicht noch einmal anwenden, zum Wohle aller.

Doch weiteres Training dafür musste warten. Denn im Moment war der Tsunami zusammen mit ein paar Kameraden aus Kirigakure, sowie vielen Shinobi aus fremden Dörfern auf einer ganz besonderen Mission unterwegs. Diese Mission war von mehreren Oberhäuptern ausgearbeitet worden, um die Zusammenarbeit der Dörfer zu testen und später gemeinschaftlich gegen den verhassten Kult vorgehen zu können. Ironischerweise mussten Mako und seine Kollegen dabei selbst in die Rolle von Kultisten schlüpfen, während eine andere Partei eine Gruppe von Spionen mimte. Keiner aus der Kultisten-Gruppe wusste, wann die Spione am Kloster erscheinen würden, was das Szenario noch realistischer machte. Bis dahin war es die Aufgabe der Anwesenden, sich gegenseitig etwas kennenzulernen und im ganzen Kloster ein paar nette Überraschungen für den baldigen Besuch zu platzieren.

"Wann geht das hier noch mal los?", fragte der Jounin gelangweilt in die Runde, während er kopfüber in einem provisorischen, selbst gemachten Sessel aus Fels hing. "Wissen wir nicht, Mako. Mizukage-sama sagte doch bereits deutlich, dass das bewusst im Unklaren gelassen wird.", war die Antwort des Sudoku spielenden Mokisuke. "Schon, aber mir ist so fad!" "Dann bau doch noch ein paar Fallen auf." "Die Netzfallen waren schon schwierig genug aufzubauen, ich möchte lieber endlich ein paar nette Jutsu einsetzen." "Hast du mit den Netzen auch so lange gebraucht wie mit dem Zelt damals?", erinnerte sich der Kiri-Nin grinsend. "Dass du mir das immer noch vorhalten musst! Immerhin war es Masahiro-sensei's Idee, mich dazu zu verdonnern. Ihr habt es euch inzwischen im Stellplatz gemütlich gemacht und Kakao geschlürft!" Kurz musste Mokisuke auflachen, ehe die beiden Ninja Laute des Erstaunens aus dem nächsten Tunnel vernahmen.
"Seid Ihr es wirklich?!" "Der legendäre Teitai Tetsu?" Noch einige weitere Shinobi versammelten sich um den großgewachsenen, muskulösen Bartträger, während dieser leicht grummelnd in Richtung des großen Versammlungstisches geführt wurde. "Mako... Siehst du das?", fragte Mokisuke ungläubig, "Das ist Teitai Tetsu!" "Wer?" "Du... Willst du mir wirklich erzählen, dass du seinen Namen wieder vergessen hast?! Das ist der Mann, der dir in Ame die Nase gebrochen hat, du Holzkopf! Das ist der legendäre Wildschwein-Eremit!" Das ließ sich der Fischer natürlich nicht zweimal sagen. Sofort umklammerte er die Lehne seines Sessels mit den Beinen, um sich an dieser aufzurichten und dem hereintretenden Fremden über einige Meter Entfernung ins Gesicht zu sehen. Zwar war er in viele Lagen dicker Kleidung eingewickelt, doch dieser mürrische Blick war unverwechselbar. Schnell schwang sich Mako von seinem Felsen und rannte sogleich auf den Neuankömmling zu. Er schnappte sich die Schultern der beiden in rote Mäntel gehüllten Shinobi vor ihm und schob sie zur Seite, um selbst freie Sicht auf seinen alten Bekannten zu haben. "Tatsächlich, du bist es! Teddy Tetsu!" Ein Grinsen legte sich auf seine Lippen, während er mit dem Zeigefinger auf das Gesicht des Iwa-Nin deutete. "Sei bloß froh, dass du mir damals den richtigen Namen gesagt hast, sonst wär diesmal deine Nase dran!"

_____

Zusätzliches Inventar:
  • Langärmliger Kimono
  • Festes Schuhwerk
  • Zum Seitenanfang

Teitai Tetsu

Doro Sennin

Themenstarter Themenstarter

3

Sonntag, 29. Juli 2012, 20:32

Trotz der beißenden Kälte, die selbst in dieser windstillen Umgebung herrschte, wurde dem Jounin ein unverhofft warmer Empfang zuteil. Viele der bereits anwesenden Shinobi waren offenbar mit dem Namen Teitai Tetsu vertraut und begrüßten den Mann mit Neugier. Auf dem Rücken eines Wildschweines in das Kloster eingeritten zu kommen hatte dem Wiedererkennungswert des Iwa-nin wohl sicherlich auch nicht geschadet. Immerhin handelte es sich dabei auch um das Symbol seines verstorbenen Sensei, der zu seinen Lebzeiten während des Krieges lange schon berüchtigt gewesen war, bevor sein Schüler auch nur irgendwem ein Begriff gewesen wäre. Tetsu hatte nie wirklich das Gefühl dem Vermächtnis seines Lehrmeisters gerecht werden zu können, doch in Momenten wie diesen schien es in greifbarer Nähe zu sein. So konnte der bärtige Mann seinen Stolz zwar gut hinter einer sturen Miene verbergen, doch fühlte sich trotzdem ein wenig geehrt. Nebem ihm verdrehte Arai, von welchem er inzwischen abgestiegen war, nur kritisch die Augen. Er kannte Tetsu zu lange um sich von ein wenig Aufmerksamkeit, die dieser erhielt, beeindrucken zu lassen.
Die willkommene Möglichkeit sich ein wenig im Schein dieses Momentes zu sonnen verging jedoch ebenso schnell wie sie gekommen war. Sich zwischen den anderen Ninja durchdregend tauchte ein wohlbekanntes Gesicht in den Massen auf. Ohne jegliche Vorwarnung hatte der Teitai schon einen neuen Spitznamen und die Information, dass er glücklich sein konnte einer lädierten Nase entkommen zu sein, erhalten, bevor er auch nur selbst etwas sagen konnte. "Teddy Tetsu? Das muss ich mir merken.", beobachtete Arai kritisch, doch mit amüsiertem Unterton. "Ihr zwei kennt euch wohl sehr gut?" "Meine Faust ist ganz gut mit seinem Gesicht vertraut. Und wenn er diese Bekanntschaft nicht vertiefen will, sollte er mich dieses mal besser nicht weiter belästigen." Der Jounin konnte sein Pech kaum glauben. Nach der surrealen ersten Begegnung mit dem eigentümlichen Kiri-nin in Amegakure hatte er nicht erwartet diesen erneut zu treffen. Er konnte nur befürchten, dass dieser nun noch erfolgloser Suche mehr über den Eremiten-Modus erfahren wollte. Tetsu wollte jedoch nicht lange genug in der Nähe des Mannes bleiben um sich dessen zu vergewissern und so wandte er sich von dem muskelbepacktem Fischer ab um sich bei einer der umstehenden Personen nach den Quartieren innerhalb des Komplexes zu erkundigen, dabei den ungewollten Gesprächspartner bewusst ignorierend.
  • Zum Seitenanfang

Tsunami Mako Männlich

Dai Ryoushi

Beiträge: 98

Warnungen: 0
Verwarnungen: 1
Verwarnungen anzeigen

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Kirigakure

8 Auszeichungen

4

Mittwoch, 8. August 2012, 21:56

Da hatte der Fischer doch glatt vergessen, was er damals in Amegakure bereits erlebt hatte. Wenn man mit diesem ominösen Teddy Tetsu sprach, musste man Rücksicht auf sein älteres Gehör nehmen, sonst konnte man natürlich nicht mit einer Antwort rechnen. Doch ebenfalls fiel Mako auf, dass er gar keine Frage gestellt hatte, auf die eine Antwort überhaupt folgen könnte. So gesellte er sich im Schritttempo zu dem bärtigen Mann, sowie dem Konoha-Nin, welcher ihn den Gang entlang führte. "Tsunami-san, ist etwas?", fragte dieser zuvorkommend, "Möchten Sie mit Teitai-san sprechen? Ich rate Ihnen lieber, sich noch einmal mit Ihrem Team-Partner zu beraten." "Wie? Was? Team-Partner?" "Haben Sie etwa noch keinen Team-Partner gefunden? Sie sind doch nun schon einen ganzen Tag lang hier." Skeptisch schaute Mako den älteren Shinobi aus Konoha an: "Ich, ähm... wusste gar nicht, dass das verlangt war." "Das wussten Sie nicht??", ein Facepalm folgte, "Okay, wissen Sie, der Spion-Trupp könnte jederzeit hier auftauchen... Nach Teitai-san war kein Mitglied des Kult-Trupps mehr eingeplant und alle anderen sind bereits gruppiert, also werden Sie beide zusammenarbeiten müssen. So, wir sind an Ihrem Quartier angelangt! Bitte entschuldigen Sie jetzt, ich muss noch letzte organisatorische Dinge erledigen. Viel Spaß noch." Mit dieser knappen, aber klaren Ansage verschwand der augenscheinliche Veranstalter der groß angelegten Mission und ließ die beiden Jounin alleine vor der Unterkunft des Teddy zurück. "Tja, dann mal an die Arbeit!", sprach der Tsunami mit enthusiastisch geballter Faust, ehe er ergänzte: "Und was genau sollen wir jetzt machen?"
  • Zum Seitenanfang

Teitai Tetsu

Doro Sennin

Themenstarter Themenstarter

5

Samstag, 18. August 2012, 11:26

Der irritierende Kiri-nin war offenbar nicht in der Lage dazu selbst auch die deutlichsten Signale zu interpretieren und folgte Tetsu uneingeladen als dieser von einem anderen Shinobi zu seinem Quartier eskortiert wurde. Ein Ausdruck ungläubiger Erschöpfung machte sich auf dem Gesicht des Iwa-nin breit, während er versuchte den Fremden weiterhin so gut wie möglich zu ignorieren. Nach dem anstrengenden Aufstieg zum Kloster hatte ihm diese Form von Gesellschaft gerade noch gefehlt. Hinter der kleinen Gruppe zwängte sich Arai durch den Gang, der die Situation offensichtlich als deutlich lustiger empfand als der Teitai. Besondere Erheiterung stellte sich dabei ein als der führende Organisator kurz vor ihrem Ziel offenbarte, dass die im Koster stationierten Shinobi sich zu Zweier-Gruppe zusammenschliessen mussten und nur noch Mako und Tetsu übrig geblieben waren. Ungläubig blieb der Oi-nin auf der Stelle stehen und gaffte den Überbringer der grausigen Botschaft mit entsetztem Blick an. Dieser schien dies nicht weiter zu beachten und verabschiedete sich um Tetsu seinem grausamen Schicksal zu überlassen. Falls irgendjemand versuchte ihm hier einen Streich zu spielen war er zu weit gegangen. Diese Art von Spaß vermisste jegliche Form von Anstand.
"Was genau wir jetzt machen sollen?", wiederholte der Teitai und fixierte mit kritisch erhobener Augenbraue seinen neuen Partner. "Da du ja offenbar irgendwie ein Jounin geworden bist nehme ich an, dass du niemanden brauchst, der dir dein Händchen hält. Wir teilen uns einfach unser Gebiet untereinander auf und du versuchst mich nicht anzusprechen, falls dir das irgendwie möglich ist.", erklärte Tetsu seinen Plan. Allein die Vorstellung mit diesem Kerl zusammenarbeiten zu müssen war unerträglich. "Ich glaube unser Teamwork wird am besten, wenn ich dich so wenig sehe wie möglich.", fuhr der Iwa-nin fort und trat in sein Quartier, das Wildschwein zu sich winkend. Bevor er jedoch endgültig verschwand trat er noch ein mal aus der Unterkunft hervor. "Sollte es irgendeinen Notfall geben ruf mich einfach nicht. Du schaffst das schon."
  • Zum Seitenanfang

Tsunami Mako Männlich

Dai Ryoushi

Beiträge: 98

Warnungen: 0
Verwarnungen: 1
Verwarnungen anzeigen

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Kirigakure

8 Auszeichungen

6

Dienstag, 21. August 2012, 01:37

Es war eigentlich verständlich, wie sich Teddy verhielt. Als ein Shinobi fortgeschrittenen Alters war der Marsch hinauf in diese unwirtliche Schneegegend sicherlich ermüdend, auch wenn das Reittier wohl die meiste Arbeit dafür verrichtet hatte. Aber vielleicht drang auch die eisige Kälte hier oben dem Iwa-Nin bis in seine antiken Knochen und machte ihm somit zu schaffen. Da Mako allerdings ein Mann von Anstand war, fragte er natürlich nicht nach, um seine Vermutung zu bestätigen, sondern nickte sich einfach selbst zu, in dem Wissen, dass er den Sachverhalt gänzlich durchschaut hatte.

Nachdem sich der alte Schweinereiter mit dem großen Fellknäul in seinem Zimmer verschanzt hatte, machte sich der Fischer auf den Weg zu dem Konoha-Nin, der hier wohl das Sagen hatte. Dass dieser inzwischen mit dem Schreiben unzähliger Reports über die stationären Truppen beschäftigt war, störte ihn dabei nicht. "O-san! Ich brauche mal den Plan von unserem Gebiet." "Sie schon wieder... Was für ein Gebiet?" "Das Gebiet, das Teddy und mir zugeteilt ist. Ich will noch ein paar Fallen platzieren." "Sie... Sie können jetzt keine Fallen mehr platzieren, die sind alle bereits eingetragen!" "Was macht das denn?" "Na, hören Sie mal! Wenn Sie nachträglich noch Fallen bauen, könnten Ihre eigenen Kollegen ihnen zum Opfer fallen!" "Ach ja, da ist was dran... Hm..." Angestrengt dachte der Tsunami über die Situation nach, während er unruhig mit dem Fuß auf dem Boden herumtippte und dabei den Konoha-Nin weiterhin von seinen Pflichten ablenkte. "Ist noch was??", fragte er genervt. "Wissen Sie, der gute Teddy ist gerade mit seinem riesigen Kuscheltier zu Bett gegangen. Deshalb wollte ich seinen Teil der Arbeit erledigen, damit er morgen nichts mehr machen muss und Zeit hat, mir ein bisschen mehr von seinem Talent zu erzählen." "Das kann er auch so machen, dazu müssen Sie jetzt nicht auch noch-" Der Konoha-Nin unterbrach seinen Satz und sah sich seine Aufzeichnungen an. "Ich sehe gerade, von Ihnen sind nur ein paar Fischernetze angemeldet." "Jop." "Das reicht bei weitem nicht für ein Zweier-Team! Wieso haben Sie nicht mehr gemacht, während Sie hier waren?" "Weil ich nur Netze dabei hatte und nun mal keine selbstauslösenden Jutsu in diesen Höhlen platzieren kann, duh." "Warum haben Sie dann nicht jemanden gefragt, der das kann?" "Wie meinen?" Ein weiterer Facepalm erfolgte. "Es gibt hier genug Leute, die dieses Siegel beherrschen." "Moment, so was geht tatsächlich? Mit einem Siegel?" "Ja doch, und soweit ich weiß, beherrscht Teitai-san das auch! Ach, bevor Sie mir hier noch das Ohr abkauen..." Rasch schwang sich der Shinobi von seinem Stuhl und schnappte Mako an seinem Kimono-Kragen, um ihn hinter sich herzuziehen.

Nach einer halben Minute genervten Gemurmels waren sie auch schon wieder am bewussten Zimmer angekommen. Mehrfach klopfte der Organisator an die Tür, um die Hiobsbotschaft zu verkünden. "Teitai-san, entschuldigen Sie die Störung, aber Sie müssen noch ein paar Auflagen erfüllen. Sie stießen bestimmt mit gutem Grund so spät zu uns, aber da Ihr Partner noch nicht vorgesorgt hat, müssen Sie beide nun noch ein paar Fallen platzieren." Er seufzte kurz, "Und damit Ihre Kollegen nicht in diese hineintreten, muss ich Sie bitten, das Ganze in einem leeren Gebiet draußen zu machen. Also Mantel nicht vergessen!" Mit diesen Worten marschierte der Konoha-Nin eilig zurück zu seinem Schreibtisch, wobei er jeden Schritt unbewusst noch ein wenig beschleunigte, um nicht doch noch einmal von diesem nervtötenden blauhaarigen Fisch-Freak aufgehalten zu werden. Dass er die beiden Jounin gerade hinaus in den Schnee geschickt hatte, zauberte ihm jedoch ein leichtes Lächeln ins Gesicht.

out: Lest mal Reittier rückwärts. Mind blown!
  • Zum Seitenanfang

Teitai Tetsu

Doro Sennin

Themenstarter Themenstarter

7

Montag, 17. September 2012, 21:52

"Das ist mal wieder mein Glück mit dieser traurigen Entschuldigung für einen Shinobi eingeteilt zu werden.", grummelte Tetsu, während er seinen Rucksack in die Ecke des einfachen Raumes warf und sich auf das harte Bett setzte. Vor ihm auf einem kleinen Holztisch eine schon bedrohlich weit abgebrannte Kerze. "Grins nicht so blöd, Arai.", raunte er seinen Begleiter an, der sich bereits auf den Boden niedergelassen hatte und den Teitai hämisch anlächelte. "Erfreu dich an der Sache so lange du noch kannst. Vergiss nicht, dass wir gemeinsam in diesem Schlamassel stecken."
Gerade begann Tetsu sich trotz der erst kurz zuvor erfolgten Hiobsbotschaft zu erholen, als ein unheilvolles Klopfen an der Tür erfolgte. Der Blick des Oi-nin verfinsterte sich. Er hatte bereits so eine Vermutung wer auf der anderen Seite der Tür stehen würde. Energisch stampfte er hinüber und riss sie mit einem so kräftigen Ruck auf, dass man sich sorgen um die Angeln machen musste in denen sie hang. Zu seiner Verwunderung erwartete ihn jedoch nicht der blauhaarige Hofnarr. Zumindest nicht nur er, denn bei ihm war der Organisator, welchen Tetsu zuvor flüchtig kennengelernt hatte. Das letzte Mal als jener Mann ihm etwas mitgeteilt hatte, wurde der Iwa-nin mit Mako in ein Team gesteckt. Die Vorstellungskraft des Teitai reichte nicht aus sich auszumalen welch furchtbare Botschaft ihn nun erreichen würde, so starrte der den Mann aus Konoha nur ausruckslos an, während dieser seine Erklärung ablieferte. Zusammenarbeiten? In der Kälte? Das war wie ein Faustschlag mitten ins Gesicht. In primitiveren Zeiten hätte man den Überbringer einer solchen Nachricht an Ort und Stelle hingerichtet und Tetsu hatte nicht übel Lust ein wenig in der Vergangenheit zu schwelgen. Er konnte den so schnell verschwindenden wie zuvor aufgetauchten Mann jedoch nur noch hinterschauen und sehen wie dieser eilig davonmarschierte.
Ein vergnügtes Glucksen ertönte aus dem Inneren des Zimmers hinter dem Iwa-nin, welches jenen dazu veranlasste mit einem schweren Seufzen aus seinem Raum herauszutreten und die Tür hinter sich zuzuschlagen. Mit dem Spott eines bespaßten Wildschweines musste er sich in diesem verhängnisvollen Moment nicht auch noch herumschlagen. Die Frage ob Arai mitkommen würde erübrigte sich ohnehin. Tetsu kannte die Antwort bereits. "Versuch so wenig zu sprechen wie möglich, bitte.", wandte er sich erschöpft an Mako und stampfte in seinem schweren Mantel voraus in Richtung bittere Kälte.

tbc: [Mission] Das Tal im Himmel
  • Zum Seitenanfang

Tsunami Mako Männlich

Dai Ryoushi

Beiträge: 98

Warnungen: 0
Verwarnungen: 1
Verwarnungen anzeigen

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Kirigakure

8 Auszeichungen

8

Montag, 24. September 2012, 19:07

Allein gelassen mit dem grummeligen Bärtigen kramte Mako in seinem Kopf nach geeigneten Mitteln für die Fallenstellung. Da fiel ihm auf, dass der Sinn und Zweck dieser Mission es ja war, die Zusammenarbeit zwischen den Nationen zu stärken. Was bot sich da also mehr an als gemeinsame Fallen mit dem Kollegen aufzubauen? Es gab bestimmt das ein oder andere Item und Jutsu, das die beiden Jounin miteinander kombinieren konnten. Nun galt es herauszufinden, was das sein könnte.
Doch bis die beiden wieder in der Eiseskälte draußen angekommen waren und ihr Revier genauer unter die Lupe nehmen konnten, lohnten sich solche Gedanken noch nicht. Gäbe es dort beispielsweise keinerlei Decken, so würde ein herabfallender Pfahl keinen Sinn machen, einfach weil man ihn nirgends platzieren könnte. So überlegte der Tsunami weiter, was die beiden denn machen könnten, bis sie an ihrem Ziel angekommen waren - hetzen wollte er seinen Kameraden nicht, denn man wusste ja nicht, wie viel das alte Herz aushielt. Plötzlich fiel dem Fischer wieder ein, wieso er damals überhaupt erst Kontakt mit dem Iwa-Nin aufgenommen hatte: Er war ja sein unfreiwilliger Sensei, was den sogenannten Sennin Moodo anging!
Gerade hob der Kiri-Nin den Zeigefinger und öffnete seinen Mund, als er sich daran erinnerte, dass dem alten Mann das ja nicht gefiel. Es war ihm auch nicht zu verdenken, schließlich musste Mako schon damals in Amegakure extra laut und langsam reden, damit er ihn überhaupt verstehen konnte. Und über die Jahre wurde sein Gehör vielleicht noch schlechter, also griff der Blauhaarige zu einer Alternative.
Während der Teitai schnurstracks weiter seines Weges ging, ohne sich jemals auch nur umzudrehen, war ein kurzes Rascheln zu hören, als der Tsunami ein Stück zerknüllten Papiers aus seiner Hosentasche kramte. Ein paar Sekunden später reichte er dieses an seinen Vordermann, um ihm die Frage zu stellen, die ihm so auf dem Herzen brannte. Die krakelige Schrift las: "Den Sennin Moodo kriege ich nun hin, aber mir fehlt die Kontrolle. Wie bleibt man bei Sinnen, wenn man sich verwandelt hat?"

tbc: [Mission] Das Tal im Himmel
  • Zum Seitenanfang

Kusanagi Kay Männlich

Wasa Tatsujin

Beiträge: 67

Geburtstag: 9. Juli 1988 (29)

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Kumogakure

Beruf: Infiltrator

16 Auszeichungen

9

Dienstag, 21. Oktober 2014, 16:58

<- [Mission] Der Kooriyama

Als sie noch knapp 500 Meter vom Kloster entfernt waren, begann es allmählich dicht zu schneien. Was für ein günstiger Umstand. K' schmunzelte ein wenig, vernachlässigte jedoch keineswegs seine Vorsicht und achtete behutsam auf den Boden, während sie sich dem Kloster näherten. Es könnte ja schließlich sein, dass die Gegenspieler dieses Trainings auch dort Fallen ausgelegt hatten.
Der Schnee wurde immer dichter und K's Motivation immer größer, da sich nun alles zu seinem Gunsten wandte. Als sie noch knapp 50 Meter vom Eingang zum Kloster entfernt waren, deaktivierte K' sein Suimen Hokou no Waza, da es nun nicht weiter nötig war, irgendwelche Spuren zu verwischen. Vom Eingang zu dem im Berg eingehauenen Kloster würde man die drei zumindest nicht mehr sehen. Zielstrebig führte Kay die Gruppe links am Eingang des Klosters vorbei, entlang des Berges. K' schätzte anhand der minimalistischen Angaben über das Kloster etwa zwei Drittel dessen länge ab, die er dann am Hang entlang ging.
»So. Auf der anderen Seite dieser Bergwand müsste ein Raum, vielleicht sogar die Meditationshalle sein. Ich kenn mich ein wenig mit Zen-Tempeln und deren Architektur aus, daher weiß ich, dass hier der Berg nicht ganz so dick ist, bis wir auf einen Raum treffen. Vielleicht fünf Meter.«, erklärte er leise.

Er begutachtete die Wand und aktivierte kurz darauf sein Kujikugan auf erster Stufe, um die instabilsten Stellen der Wand ausfindig zu machen. Während sein Doujutsu aktiviert war, stömten kurzwellige Chakrawellen durch die Mauer hindurch und zeigtem dem Kusanagi, an welcher Stelle interne Risse vorhanden waren.
Als er eine passende Stelle gefunden hatte, legte er seine Hand auf die Wand, und sprach leise »Tochi Suibou...«, worauf es leise an der Wand zu krieseln begann und sich eine leichte Kontur in Form einer großen Person darauf abzeichnete. Er deaktivierte darauf hin sein Kujikugan und wandte sich an Haretsu.
»Das wäre erledigt. Haretsu-san, könntet Ihr diesen Teil des Berges mit Kinobori no Waza heraus ziehen? Ich bin nicht ganz so kräftig und für gewöhnlich würde ich anders hindurch gehen. Außerdem ist die Wand hier nur Schätzungsweise 5 Meter dick.«, erklärte der Kusanagi und sah zu Fenikkusu. Da sie aus der Wüste kam, war er sich nicht sicher, ob sie sich mit den Vorzügen des Schnees auskannte.
»Kohai? Hast Du Blendgranaten oder irgendwelche grellen Jutsu in deinem Repertoire? Falls wir draußen auf eine Überraschung treffen, wäre das gerade hier äußerst nützlich.«, deutete er auf die Licht-Reflektierenden Eigenschaft von Schnee an. »Als Signal reicht zwei mal Schnippen aus.«, fügte er noch hinzu und wartete darauf, dass sein Team nun seinen Teil erfüllte.

Be aware of Wana-Teishu ! - Cheetahz in a pocket scroll !
| |
  • Zum Seitenanfang

Koketsu Fenikkusu Männlich

Jigoku no Tsubasa

Beiträge: 74

Geschlecht: Männlich

0 Auszeichungen

10

Mittwoch, 22. Oktober 2014, 00:09

--> Der Kooriyama

Angereichert an Wissen über den Kult, dessen Pseudo-Mitglieder im Inneren des Klosters auf sie warteten, und der Strategie, mit der sie eben jene infiltrieren und ausspionieren würden, war die kleine Gruppe aus Shinobi von Suna und Kumo an der Mauer des uralten Gebäudes angekommen. Ihre Fußspuren hatte sie, dem Kusanagi gleichgetan, ebenfalls verschleiert, was hoffentlich den Chakra-Aufwand wert war. Aber es war besser, auf Nummer sicher zu gehen. Während K' die Felswand abging, durchschritt Fenikkusu den Angriffsplan erneut, Schritt für Schritt, würde sich dabei jedoch an ihre Vorgesetzte halten, welche einiges mehr an Erfahrung zu haben schienen. K' nutzte sein Fachwissen sowie sein geheimes Bluterbe, welches Fenikkusu noch nicht wirklich verstanden hatte, um einen Weg ins Innere des Klosters zu schaffen, in Form einer Lücke in der Mauer, welche er silhouettenhaft ausgeschnitten hatte, dann allerdings Haretsu bat, die Muskelarbeit zu übernehmen. Anschließend wandte er sich an Fenikkusu und fragte nach Blendgranaten oder anderen Wegen, dem Gegner durch den Schnee verstärkt die Sicht zu nehmen. "So etwas hab' ich, K'-Senpai, ich werde dann schnippen", antwortete sie knapp, aber auf den Punkt und wartete darauf, dass der Jounin eindrucksvoller Statur den Fels aus der Mauer hob, was etwas dauerte, da sie keinen unnötigen Lärm verursachen wollten. "Du kennst dich gut mit der Architektur aus, irgendwelche Hinweise, sollten wir voneinander getrennt werden, K'-Senpai?", fragte sie ihn mit ernstem Blick, ihre Gedanken waren nun vollkommen auf die Mission fixiert. Sie würde den älteren Shinobi zeigen, dass sie sich um sich selbst kümmern konnte.
Nachdem der Weg endgültig frei geräumt war, versammelte sich die Spionen-Einheit erneut, um den Vorstoß ins Gebäude zu regeln. Wie schon zuvor bildete die Suna-Nin dabei die Nachhut, würde ihnen den Rücken freihalten, während die anderen auf mögliche Fallen oder andere Hindernisse Acht geben würden.
When the flames settle, we shall see who stands.
Steckbrief || Jutsu || Feni, Scorp-Mistress! || Logbuch

Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Koketsu Fenikkusu« (8. November 2014, 14:52)

  • Zum Seitenanfang

11

Freitag, 7. November 2014, 22:31

Einstiegspost Yuki
Yuki aktuell (ohne Winterkleidung):


Südliche Ödnis

Das darf doch jetzt wohl nicht… die haben ehrlich nicht gewartet.“ Dick eingemummelt in ihre warme Winterkleidung schüttelte Yuki frustriert ihren Kopf. Mittlerweile hatte dichtes Schneetreiben eingesetzt und langsam aber sicher begann Yuki zu frieren. Genervt schlang sie die Arme um ihren Oberkörper. „Irgendwie muss ich da reinkommen. Allein schon der Tatsache wegen, dass es für Iwa und für mich einfach unglaublich blöd wäre, die Mission jetzt schon zu beenden.“ Aufmerksam betrachtete sie die Wand, vor der sie mittlerweile stand. Frustriert zog sie ihren Wintermantel enger um sich und machte sich weiter auf den Weg.
Yuki hatte keine Ahnung, wie lange genau sie durch den dichten Schnee gelaufen war. Da sie kaum wirklich etwas sehen konnte, war sie mit äußerster Vorsicht vorgegangen und hatte behutsam einen Fuß vor den nächsten gesetzt. „Also so ein Wetter haben wir in Iwa dann doch eher selten…“ murmelte sie leise vor sich hin. Sie seufzte leise, als sie plötzlich inne hielt. „Waren da nicht Stimmen?“ schoss es ihr durch den Kopf. Aufregung stieg in Yuki hoch – vielleicht waren ihre Teammitglieder auf der Suche nach ihr. Doch gerade als Yuki losstürzen wollte, hielt sie erneut inne. „Moment mal… es könnten ja auch andere Shinobi sein…“ Die Erkenntnis traf Yuki ziemlich plötzlich und für einen Augenblick kam sie sich wirklich blöd vor. Sie schüttelte unwirsch den Kopf. Leise schlich sie an die Gruppe heran um sie ein wenig auszuhorchen. Mehr wie einzelne Wortfetzen konnte sie jedoch nicht aufschnappen. Wirklich Sinn ergab das auch nicht, aber Yuki war sich sicher, dass dies nicht die Shinobi waren, die sie eigentlich suchte. „Mist, was mach ich denn jetzt?“ kam es ihr in den Sinn. Einen Augenblick zögerte sie, dann fasste sie sich ein Herz und begann sich weiter vor zu pirschen. Mit ein wenig Glück würde sie vielleicht noch etwas mehr herausfinden – und in diesem Moment trat sie auf eine schneebedeckte Eisplatte auf dem Boden. Mit Schwung rutsche Yuki´s Bein weg, sie begann zu stolpern und schlidderte schließlich den kleinen Abhang hinunter, hinter dem sie sich eigentlich verbergen wollte. Mit einem leisen <fupp> landete Yuki schließlich auf dem Rücken neben der Gruppe Shinobi.

Inventar für die Mission:
Weißer, gefütterter Wintermantel, den sie über ihrer sonstigen Kleidung trägt
ANBU-Mantel + ANBU-Maske versiegelt in einer Schriftrolle
5 Schriftrollen mit je 20 Kunai versiegelt
5 Schriftrollen mit je 20 Shuriken versiegelt
2 Schriftrollen mit je 20 Senbon versiegelt
1 Schriftrolle mit 10 Glöckchen versiegelt
5 Nahrungspillen
Minimalproviant für einige Tage

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Daichi Yuki« (8. November 2014, 21:11)

  • Zum Seitenanfang

Beiträge: 14

Geburtstag: 17. Oktober 1992 (25)

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Wilhelmshaven

Beruf: Shinobi

0 Auszeichungen

12

Samstag, 8. November 2014, 15:58

<- Der Kooriyama

Auch der dritte im Bunde verschleierte geschickt und mit sparsamen Chakraaufwand seine Spuren, während sie sich alle dem Zen-Tempel artigen Kloster näherten. Die ganze Reise über war Haretsu größenteils in sich gekehrt um die gesamte Situation immer wieder aufs neue durchzukalkulieren, Eventualitäten auszurechnen und weitere Vorgehensweisen durchzuplanen. Die direkte Teamführung überließ der bewusst dem Kusanagi, denn einerseits wollte Haretsu herausfinden, wie qualifiziert dieser wirklich war, andererseits war Kurama wirklich hervorragend für solch Aufgaben zu gebrauchen. Daher machte sich der Gravitationsguru auch keine größeren Bedenken diesbezüglich. Fenikkusu hingegen behielt er dahingehend strenger im Auge, denn einerseits galt es ja auch die Zusammenarbeit der Dörfer zu analysieren und zu bewerten. Ebenfalls wollte der Jounin sichergehen, dass die Chuunin aus Suna sich den taktischen Anordnungen der Gruppierung fügte. An der massiven Außenmauer des Klosters angekommen begann der Kusanagi auch sogleich mit der Infiltrationsarbeit und machte sich dabei an seinem Kekkei Genkai zu schaffen, äußerst professionell sogar. Das ganze lief hier wie geplant und ohne das der Teamleiter etwas sagen musste, warf der Tokubetsu Jounin auch schon gleich mit Befehlen um sich für die junge Chuunin. Die Taktikabsprache in der Gruppierung funktionierte schonmal erstklassig und schlussendlich kam auch der futuristisch gekleidete, stilvolle, muskulöse und große Sagittarius zum Zug. Mit einem Nicken bestätigte er die bitte des Spezialisten und nutzte sein Kinobori um seine massige Kraft um den ausgeschnittenen Teil der massiven Wand heraus zu ziehen. Dabei ging Haretsu äußerst sanft, langsam und bedacht vor. Immer schön Schritt für Schritt, denn einerseits wollte er die weiterbestehende Fassade nicht beschädigen und andererseits war ein leises Vorgehen äußert wichtig, Infiltration war schließlich kein Head-On. Während der Infiltration näherte sich offenbar eine fremde Shinobi, von dessen Ankunft wohl niemand etwas mitbekam. Als Haretsu den Felsblock letztlich gänzlich herausgezgen hatte und ihn sachte beiseite hievte, landete auch so gleich schon eine Shinobi im Schnee neben der Gruppierung. Seichten aber bestimmenden Schrittes ging Haretsu auf diese zu, sein Gesichtsausdruck beherrbergte Dunkelheit und Bestimmtheit, während er mit einer Hand hinter seinen Rücken fuhr um sein futuristisches, großes Breitschwert "Eraser" aus der Haltung zu nehmen und jenes auf Yuki zu richten. Ernsten Blickes und tiefer, bestimmter Tonart startete er das Verhör. "Wer bist du? Und was machst du hier?!"
  • Zum Seitenanfang

13

Samstag, 8. November 2014, 21:10

„Scheiße…“ Einen kurzen Augenblick brauchte Yuki um sich zu sammeln. „Wie kann man nur so ungeschickt sein!“ schalt Yuki sich innerlich. Noch ehe sie sich genau orientieren konnte, sah sie wie ein hochgewachsener Shinobi langsam auf sie zukam und währenddessen ein enormes Breitschwert aus der Scheide zog. „Na jetzt wird’s ja richtig gemütlich…“ murmelte Yuki leise. Sie war sich ganz sicher, diesen Shinobi bei der großen Besprechung gesehen zu haben. Nicht nur wegen seiner Größe sondern auch wegen seiner eigentümlichen Kleidung. Langsam setzte Yuki sich auf und lächelt verlegen: „Mein Name ist Daichi Yuki. Ich bin eine Chuunin aus Iwa und nehme genau wie ihr an der Übung teil." Langsam zog sie ihre Kapuze ab und ihre langen pinknen Haare kamen zum Vorschein. „Eventuell genügt das als Wiedererkennungswert. So viele mit pinknen Haaren hab ich dort nicht gesehen“, schoss es ihr durch den Kopf. „Ich bin durch einen unglücklichen Zwischenfall von meiner eigenen Gruppe getrennt worden. Ich war die ganze Zeit auf der Suche nach ihnen, aber statt ihnen hab ich euch in dem Schneetreiben gefunden. Und jetzt werde ich aufstehen, bevor ich hier festfriere.“ Langsam erhob sich Yuki und klopfte sich den Schnee von den Kleidern. „Es tut mir Leid, dass ich euch so erschreckt habe. Das war nicht meine Absicht – ich habe Stimmen gehört und dachte… nunja…“, sie wurde ein wenig rot. „Jedenfalls sollte ich auch in das Kloster eindringen und Informationen sammeln.“ Etwas schüchtern sah sie die Gruppe an – jedoch täuschte der äußere Eindruck: innerlich beobachtete und musterte Yuki die Situation ganz genau. Sollte dies eskalieren standen ihre Chancen ziemlich schlecht, auch wenn sie sich im Zweifelsfall zumindest zeitweise in Sicherheit bringen konnte. Doch direkt feindlich schienen sie ihr nicht gegenüber zu stehen und eine gesunde Skepsis und Vorsicht konnte bei den aktuellen Zeiten nicht hoch genug gehalten werden. Nachdem sie sich nun einiger maßen orientiert hatte, beschloss Yuki nun ihrer seits die entscheidende Frage zu stellen: „Mit wem habe ich den die Ehre?“
  • Zum Seitenanfang

Beiträge: 14

Geburtstag: 17. Oktober 1992 (25)

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Wilhelmshaven

Beruf: Shinobi

0 Auszeichungen

14

Freitag, 14. November 2014, 19:32

Weiterhin das Schwert auf sie gerichtet, sprach die junge Chuunin zum großgewachsenen futuristisch coolen Jounin. Gestartet mit einer Vorstellung bekam das Grauhaar sogleich eine Aufenthaltsrechtfertigung, war schon süß die kleine. Trotz der großen Klinge beschloss sie zudem auch noch aufzustehen und ließ auch diese Handlung in keinster Weise unkommentiert. Haretsu hingegen stand unverändert vor ihr und hörte bei jedem einzelnen Wort zu, während der Rest seines Teams wohl ebenfalls versuchte über diese Verwunderung hinweg zu kommen. 'Gesprächig ist sie ja immerhin.', merkte Haretsu im Geiste an und zog dann großzügigerweise das Breitschwert zurück, um dieses wieder hinten an der Hüfte in die Halterung zu klemmen. Danach legte er sich den Finger auf den Mund um anzudeuten, dass leise gesprochen werden muss. Der Jounin hatte ein ungutes Gefühl und trotz Infiltrationsweg war er sich nicht ganz sicher, ob das Team noch unbekannt war. Mit leiser Stimme erwidert, dank der pinken Haare sogar wiedererkennend wer sie war, der Jounin die Aussagen der Daichi: "Sagittarius Haretsu, Kumo, Teamleiter der Infiltrationsgruppe. Kusanagi K' hier, ebenfalls Kumo, ist meine rechte Hand und das hier ist Koketsu Fenikkusu aus Suna. Ich unterstell dich nun direkt meinen Befehlen." Ja - Haretsu legte dabei durchaus einen befehlsgeberischen Ton an den Tag, aber was musste, dass musste. Haretsu lächelte nun leicht und wandte sich dann seinem Co-Teamleiter zu, dem er schlicht ein Nicken zu warf um zu signalisieren, dass die Operation nun weiter gehen durfte.
  • Zum Seitenanfang

Kusanagi Kay Männlich

Wasa Tatsujin

Beiträge: 67

Geburtstag: 9. Juli 1988 (29)

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Kumogakure

Beruf: Infiltrator

16 Auszeichungen

15

Dienstag, 18. November 2014, 09:52

Kay nickte, als Fenikkusu zustimmte, beim Einsatz von blendenden Aktionen zu Schnippen. Die Gruppe hatte also nun ein weiteres, kleines Ass im Ärmel, welches bei einem Kampf einen kleinen Vorteil bringen könnte.
»Nunja, da es sich hierbei um ein Kloster handelt, das im Berg eingehauen ist, könnte die grundlegende Architektur etwas anders aussehen, als bei gewöhnlichen Klostern. Dennoch hat es wohl wie jedes andere eine offene Zentralterrasse. Womöglich ist diese mit Fallen versehen, da sie direkt vorne am Haupteingang liegt und von allen Seiten ungeschützt ist, jedoch ist sie der am einfachsten zu findende Bereich. Es würde also genügen, an einer der Türen in Deckung zu gehen und abzuwarten, falls man sich aus den Augen verliert. Früher oder später sieht man sich dort auf jeden Fall wieder. Längere Gände des Klosters würde ich auch erst überprüfen, indem ich eine Kemuridama den Gang entlang rolle, nicht dass am Ende noch eine Falle ausgelöst wird.«, erklärte er.
Während der kleinen Absprache der beiden begann Haretsu auch schon, den etwa fünf Meter langen Bolzen aus der Wand zu ziehen und beiseite zu legen. Ein dumpfes, leises Pochen, gefolgt von einem winzigen Beben erfolgte, als der Sagittarius den Ausschnitt des Berges ablegte. Kay nickte erneut. Die Erschütterung war seiner Ansicht nach nicht zu laut und auch nicht zu stark, daher vermutete, dass sie ein gewöhnlicher Ninja nicht bemerken würde.
Als sich der Kusanagi dann auf den Weg in Richtung des Berginneren machen wollte, geschah jedoch etwas unvorhergesehenes. Wie aus dem Nichts erschien oder besser gesagt stürzte ein quiekendes, rosahaariges Mädchen in ihre Richtung. Instinktiv öffnete Kay seine Hand und machte sich mental bereit für sein Domu. Das Mädchen fackelte jedoch nicht lange und erklärte sich schnell. Sie schien eine verloren gegangene Kunoichi aus der vorherigen Gruppe zu sein und bat darum, sich der Gruppe von Haretsu anschließen zu dürfen. Kay zuckte mit der versteckten Augenbraue hoch, da das Mädchen ein sehr gesprächiges Wesen zu sein schien, lockerte aber zeitgleich seine Hand und entspannte sich wieder, als Haretsu die Kunochi namens Yuki seinen Befehlen unterstellte.
»Kusanagi Kay, Tokubetsu Jounin. Kumogakure Taigyou/Shinjun Butai.«, stellte er sich kurzerhand mit ruhiger Stimme vor. Er lächelte ihr kurz zu, wandte sich kurz darauf aber wieder nach vorn, um nicht von vorne überrascht zu werden. Kay wusste noch nicht, was vor ihnen lag und da dies nicht seine übliche Vorgehensweise war, machte es ihn auch ein wenig nervös.
 »Wir haben gerade diese Wand präpariert und herausgezogen, um direkten Zugang zum Kloster zu haben. Von dieser Seite dürften sie uns nicht erwarten, vorausgesetzt, es sind keine Kanchi-Nin im gegnerischen Team. Ich habe bisher auch keine aktive Ortung gespürt, daher denke ich, dass wir noch nicht aufgefallen sind.«, erklärte er. »Rein und raus ist unser Plan. Sollte es jedoch zu einem unerwarteten Kampf kommen, ist Haretsu-san unsere Schlagkraft, Fenikkusu unsere Rückendeckung und ich spiele die Rolle des Unterstützers.«, beendete er seine Ansprache.

Kumogakure Taigyou/Shinjun Butai: Kumogakure Sabotage/Infiltration Einheit

Be aware of Wana-Teishu ! - Cheetahz in a pocket scroll !
| |
  • Zum Seitenanfang

Koketsu Fenikkusu Männlich

Jigoku no Tsubasa

Beiträge: 74

Geschlecht: Männlich

0 Auszeichungen

16

Dienstag, 18. November 2014, 23:03

Auf Fenikkusu's Frage hin, wo sie sich im Falle einer Aufspaltung wieder treffen würden, ging der Kusanagi mehr ins Detail über eine zentrale Terasse, die sich wahrscheinlich in der Nähe des Eingangs befand und von allen Teilen des Klosters leicht zu finden war. Dort konnte sich das Spion-Team neu gruppieren und die Operation fortsetzen, sofern nötig. 'erstaunliches Wissen über Architektur..', bemerkte sie im Stillen. Im Hintergrund kümmerte sich Haretsu währenddessen um ihren Einstieg - ein gezielt platziertes und durch geballte Kraft enthobenes Loch in der Bergwand, wobei er sorgfältig darauf achtete, bei der Entfernung des Felsen keine Unruhe zu verursachen, welche den Trainingsgegnern eventuelle Hinweise auf ihren Ort und ihre Vorgehensweise geben könnten.
Die taktische Diskussion zwischen den drei Shinobi wurde durch ein Geräusch vom schneeüberdeckten Hang unterbrochen. Fenikkusu wirbelte herum, um die Quelle des Aufruhrs zu identifzieren und sah, wie eine pinkhaarige Gestalt auf sie zugerutscht kam. In Erwartung einer möglichen Konfrontation tat sie einen Schritt zurück und zückte ein Kunai. Das doch recht ansehnliche Mädchen, welche sich da auf ungeschickter Weise an sie herannäherte machte zwar keinen besonders bedrohlichen Eindruck - ganz im Gegenteil, fand Fenikkusu -, jedoch war dies keine Zeit, um nachsichtig zu sein, so schien auch Haretsu zu denken. Der Sagittarius ging auf die tollpatschig gelandete Person zu und unterstellte sie sogleich einem kleinen Verhör. Wenn man ihrer Geschichte glaubte, handelte es sich hier um eine Spionin, so wie sie es waren, welche allerdings von ihrer eigentlichen Gruppe getrennt wurde und nun alleine herumirrte. Der Teamleiter befand sie für glaubwürdig und stellte Daichi Yuki, Chuunin aus Iwa, den Rest des Teams vor. Als Fenikkusu's Name fiel, nickte sie ihr mit einem Lächeln zu und ließ den Kunai wieder in eine ihrer Taschen verschwinden. Etwas mehr Personal konnten sie wohl gebrauchen, auch wenn sie hoffte, dass sie beim nächsten Mal nicht den Kultisten vor die Füße rutschte.
Kay erklärte ihr daraufhin die aktuelle Teamaufstellung, woraufhin sich die Suna-Nin zu Wort meldete. "Ich denke, ich könnte noch Verstärkung bei der Rückendeckung gebrauchen", bemerkte sie. Im Vergleich zu dem Kusanagi und dem erfahrenen Jounin sah sie doch etwas blass aus. An Schlagkraft und Unterstützung hatte die Gruppe vermutlich wohl genug.
When the flames settle, we shall see who stands.
Steckbrief || Jutsu || Feni, Scorp-Mistress! || Logbuch
  • Zum Seitenanfang

17

Samstag, 22. November 2014, 20:36

Nachdenklich hörte Yuki zu. Aufmerksam beobachtete sie die jeweiligen Redner, um deren Mimik und Gestik im Auge zu behalten. „So, so… das kann ja heiter werden. Wenn man mal davon absieht, dass diese Teams generell anfällig für Infiltrationen sind, könnten sich hinter den Namen auch jeder halbwegs fähige Nuke verstecken.“ Leise seufzte sie innerlich. „Also gut,“ flüsterte sie. „Nachdem wir jetzt die Formalitäten geklärt haben: was genau ist euer Plan? „Rein“ und „Raus“ kann man ziemlich flexibel auslegen. Ein, zwei Ergänzungen wären nicht schlecht, damit ich mich bei euch auch wirklich zurecht finden kann. Im Falle eines Kampfes bin ich auf jeden Fall in der hintersten Reihe gut aufgehoben. Ich kann mir zwar helfen, wäre euch aber im Kampf nur im Weg.“ Ruhig lag ihr Blick erst auf Haretsu, dann auf Kay. Sie schwieg, während sie den weiteren Ausführungen des Teamführers zuhörte. Hin und wieder beäugte sie ihr Umfeld, doch in dem Schneetreiben war nicht wirklich etwas zu erkennen. Nachdem die letzten Ausführungen beendet waren nickte Yuki bestätigend. „Dann sollten wir aufbrechen.“ Vorsichtig zog sie aus ihrer Flagweste 2 Kunai, mehr würde sie momentan als Rückendeckung vorerst nicht brauchen. Erst nachdem ihre drei neuen Teamkameraden den Gang betreten hatten, folgte Yuki ihnen. Während dessen wanderte ihr Blick stets hin und her um die Umgebung im Auge zu behalten. Nervosität machte sich in ihr breit: ihr behagte der Gedanke des fremden Teams nicht, ebenso wenig wie die Tatsache, dass ihnen nicht bekannt war, wer ihre Gegner sein würden.
  • Zum Seitenanfang

Beiträge: 14

Geburtstag: 17. Oktober 1992 (25)

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Wilhelmshaven

Beruf: Shinobi

0 Auszeichungen

18

Samstag, 6. Dezember 2014, 13:39

Haretsu schmunzelte etwas, als Kay erneut die Planung übernahm. Der Jounin schätzte sich glücklich, ihn als Komponente im Team zu haben, denn so war wenigstens garantiert, dass die Infiltration selbst einwandfrei funktionierte. Der Kusanagi trat ein und übernahm die Vorhut, währenddessen merkte die Suna-Kunoichi an, dass eine zusätzliche Rückendeckung nicht schlecht wäre. Haretsu schaute zu Fenikkusu und lächelte leicht, ehe sein Lächeln zur Daichi wanderte. "Einverstanden. Yuki-san unterstützt dich bei der Rückendeckung", ordnete der hochgewachsene Sagittarius an und betrat dann ebenfalls den Gang, den er vorher erst mit gewaltiger Muskelkraft und Kays tollem Jutsu geschaffen hatte. Haretsu hielt sich langsamen Schrittes hinter dem Kusanagi, ohne dessen Bewegungsfreiheit und Wirkungsbereich einzuschränken. Hier im Kloster sollten allesamt auf verbale Kommunikation verichten, jedenfalls fürs erste. Mit einem der üblichen internationalen Handzeichen deutete er den Kunoichi hinter sich an, absolut still zu sein. Indessen tippte er vorsichtig auf Kays Schulter, dieser wusste sicherlich was damit gemeint war. Die Augen des Sagittarius wanderten umher und observierten genauestens die Umgebung. Bislang schien alles ruhig und beständig zu sein. Es waren keine Geräusche zu vernehmen außer die wenigen, die sie selbst allesamt produzierten. 'Diese Yuki ist ein unberechenbar Faktor in dieser Konstellation. Ich bezweifel zwar, dass sie zum Feind gehört und nun uns infiltriert, aber gänzlich die Augen davor verschließen sollte ich nicht. Ich lasse Kay weiterhin die Führung übernehmen, Fenikkus stapft ohnehin im Dunkeln. Ich hoffe es entwickelt sich alles so, wie es soll...'

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sagittarius Haretsu« (6. Dezember 2014, 18:03)

  • Zum Seitenanfang

Teitai Tetsu

Doro Sennin

Themenstarter Themenstarter

19

Mittwoch, 17. Dezember 2014, 22:20

[PP: Das Tal im Himmel]

In der Meditationshalle herrschte unter den infiltrierenden Shinobi beständiges Schweigen. Kaum ein Laut war von ihren Schritten zu vernehmen, während sie sich ihren Weg in das Innere des Komplexes bahnten. Umso lauter hallte es durch das Kloster als der Boden plötzlich aufriss und die Bodenplatten gemeinsam mit einer großen Staubwolke davongeschleudert wurden. Sofort brachen drei steinerne Keiler aus dem Untergrund hervor, gefolgt von einer komplett in Stein gehüllten Gestalt, die aus der hinterlassenen Öffnung hervorsprang. Über ihren Kopf wirbelte sie einen Metallenen Bo, an dessem Ende ein felsener Hammerkopf prangte, der gemeinsam mit der Landung wuchtvoll auf den ohnehin schon lädierten Untergrund geschmettert wurde. Die folgende Erschütterung brachte den Boden zum Beben und konnte an dem Bestand der Tragfähigkeit des Gewölbes zweifeln lassen.
Die erhoffte Überraschung seines Auftritts nutzend wagte Tetsu es nun auch seine Sensor-Technik zu aktivieren. Inzwischen war seine Präsenz mit Sicherheit kein Mysterium mehr und nun galt es ein geeignetes Ziel zu finden um dieses so schnell wie möglich von der Gruppe zu trennen. Davon würde ihn nun auch kein gegnerischer Sensor mehr hindern. "Wir haben einen Gewinner.", verlautbarte Tetsu mehr zu sich selbst, da er kaum erwartete zwischen all dem Getöse und herumfliegenden Staub von irgendwem gehört zu werden. Eilig schwang der Oi-nin sich über eines seiner Fels-Wildschweine, das im Weg stand, und bahnte sich seinen Weg in Richtung des auserkorenen Ziels. Als er der Person, die er anhand ihres Chakra als die wahrscheinlich stärkste identifiziert hatte, näher gekommen war, konnte er einen weißhaarigen Mann stattlicher Größe erkennen. Ganz unzeremoniell raste der Teitai auf den Shinobi mit offener Handfläche zu, die er nutzte um den Kopf des Ninja zu ergreifen. In seinen Ansturm nicht nachlassend rannte Tetsu einfach unbeirrt weiter in Richtung des Ganges, der hinaus zum Vorhof führte. Fast draußen angekommen stieß der Iwa-nin seinen unfreiwilligen Reisegefährten von sich weg hinaus in den Schnee. So gut sich Tetsu auch in seiner Steinhülle fühlen mochte, so wollte er sein Glück doch nicht überstrapazieren. Sollte dieser Shinobi so stark sein wie sein Chakra anmuten ließ, konnte das Überraschungsmoment auch nicht all zu lange vorhalten. Nach dieser recht gewagten Situation galt es also zunächst wieder Distanz aufzubauen.
Indessen hoffte Tetsu darauf, dass auf Mako verlass war und dieser ihm den Rücken freihielt. Seine Steinkeiler waren keine Technik mit der zu spaßen war, doch hatte Tetsu bemerkt, dass sie es mit mehr Gegnern zu tun hatten als er vorerst erwartet hatte. Sein Jutsu würde die Spione nicht ewig beschäftigen. Auch würde er sich mit diesem Gegner beeilen müssen um Mako die notwendige Hilfe zu leisten. "Tut mit leid, Junge, aber ihr habt wirklich Pech mit euren Gegnern gehabt.", erklärte der Oi-nin und ließ seine Stein-Verteidigung verschwinden um Chakra zu konservieren. "Wehrt euch nicht zu sehr, dann können wir alle bald wieder heim."

[TBC: Das Tal im Himmel]
  • Zum Seitenanfang

Kusanagi Kay Männlich

Wasa Tatsujin

Beiträge: 67

Geburtstag: 9. Juli 1988 (29)

Geschlecht: Männlich

Wohnort: Kumogakure

Beruf: Infiltrator

16 Auszeichungen

20

Donnerstag, 18. Dezember 2014, 00:02

Die Gruppe schlich vorsichtig und leise in das Gebäude und sah sich um. Weit und breit war niemand zu sehen. Merkwüdig... Kay konzentrierte sich auf sein passives Chakragespür, um herauszufinden, ob irgendwelche Sensor-Ninja sie bereits entdeckt hatten, doch die Spur war negativ. Kein Sensor weit und breit, so zumindest Kays erster Gedanke.
Als plötzlich jedoch aus heiterem Himmel der Boden unter den vieren aufbrach und mehrere Keiler, mitsamt einer großen, humanoiden Steinerscheinung aus dem entstandenen Loch gestürmt kamen, erschrak der Kusanagi. 'Was zum...?! Woher wissen die, dass wir gerade hier sind??', dachte er sich, da er die ganze Zeit über keine Chakraortung wahrgenommen hat. Erst als die Steinfigur sich für ihren Angriff bereit machte, bemerkte Kay sofort, dass dieser ein Sensor-Jutsu benutzte. 'Aber... das hätte ich doch vorhin schon spüren müssen...', dachte er sich und war verwirrt, wie sie die Fake-Kultisten finden konnten.
Nichts desto trotz hatte er nun andere Probleme. Die Keiler rasten geradewegs aus der Staubwolke heraus auf die Spione zu, ebenso die Steinfigur, welche sich Haretsu griff und mit ihr das Weite suchte. Unerwarteterweise reagierte Yuki noch schneller als der Tokubetsu Jounin und rannte ohne ein Wort den beiden hinterher. Kay war nun noch verwirrter als zuvor.
 »Was geht denn hier ab?«, fragte er und sah, wie nun zwei Keiler in seine Richtung stürmten. Er sprang einen großen Satz nach hinten und analysierte während seines Sprungs die auf ihn zurasenden Bestien. Sie bestanden offensichtlich aus Stein. Wie gelegen dies Kay doch kam. Als er auf dem Boden ankam aktivierte er augenblicklich sein Kujikugan auf der ersten Stufe und entdeckt auch schon nach wenigen Sekunden einen Schwachpunkt an den Konstruktionen. Er lächelte gehässig. 'Da hat es aber einer ziemlich übergenau mit der Detailgetreuheit genommen...', dachte er sich und stellte sich breitbeinig mit zur Seite geöffneten Armen hin. Aus seinen Händen wuchsen zwei spitze Steinstacheln.
 »Zu einfach. Bakuha Kasui!«, rief er und rammte die Steinspitzen in die Mundwinkel der Keiler, welche es darauf hin von vorne bis hinten zerlegte. Das Geräusch von zerbrechendem Stein hallte durch den gesamten Raum und zwei Staubwolken entstanden, als die großen Steinkeiler zu kleinen Kieseln zerbröckelten.
Kay fühlte sich siegessicher, doch war da noch ein dritter Keiler, der geradewegs auf Fenikkusu zustürmte. »Oh nein, kein Lunch für Dich!«, rief der Kusanagi und sprang in Richtung des Steintiers. Dieses Mal musste er etwas genauer zielen, da er das Wildschwein von der Seite angriff. Er suchte sich im Sprung eine Stelle am vorderen Bein des Keilers aus und rammte auch dort einen spitzen Stein hinein, wodurch das Bein des Keilers abbrach und das Tier sich diagonal überschlug. Um nicht von den Steinen überrollt zu werden griff Kay mit der freien Hand an den "Rücken" des Steins und schwung sich mit einem Satz über diesen.
 »Alles in Ordnung? Hast Du was abbekommen?«, fragte er seine Teamkameradin. Er hatte ihr aus drei Gründen geholfen. Zum einen, weil es hier um Teamarbeit ging und das Zerlegen von Steinen sein Spezialgebiet war, zum anderen, damit Fenikkusu Chakra sparen konnte und zu guter letzt, weil Kay ihr instinktiv helfen wollte.
 »Wie konnten die uns nur finden? Ich habe keinen Sensor gespürt, der nach uns gesucht hat...«, sprach Kay und überlies Fenikkusu wieder das Wort.

Be aware of Wana-Teishu ! - Cheetahz in a pocket scroll !
| |
  • Zum Seitenanfang